1. Foren
  2. » Kommentare
  3. » Politik/Recht
  4. » Alle Kommentare zum Artikel
  5. » Bundesgesundheitsminister…

Eine ECHTE Kostenreduzierung

Anzeige
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Eine ECHTE Kostenreduzierung

    Autor Revo 19.12.09 - 14:28

    Um wirklich die Ausgaben im Gesundheitswesen drastisch zu verringern gibt es nur die Möglichkeiten:

    - Zerschlagung der Kassen(zahn)ärztlichen Vereinigungen!
    - Direktes Abrechnen der Arztleistung mit der Krankenkasse.
    - Verpflichtende Patientenquittung
    - falsche Diagnosen und falsche Behandlungen sollen zu Lasten des Arztes gehen. Und zwar nicht erst beschwerlich auf dem Klageweg.

  2. Re: Eine ECHTE Kostenreduzierung

    Autor kikimi 19.12.09 - 14:56

    Revo schrieb:
    --------------------------------------------------------
    > - Verpflichtende Patientenquittung

    Das alleine wäre eine mehr als notwendige Maßnahme. So wie es jetzt ist, kann der Arzt ja alles (un)mögliche bei der Krankenkasse abrechnen.

  3. Re: Eine ECHTE Kostenreduzierung

    Autor Der Kaiser! 19.12.09 - 15:02

    > Um wirklich die Ausgaben im Gesundheitswesen drastisch zu verringern gibt es nur die Möglichkeiten:

    > - falsche Diagnosen und falsche Behandlungen sollen zu Lasten des Arztes gehen. Und zwar nicht erst beschwerlich auf dem Klageweg.
    Jeder Arzt kann mal eine falsche Diagnose stellen. Wenn er sofort dafür belangt wird, führt das doch eher dazu, das irgendwann kein Arzt mehr bereit ist, irgendeine Diagnose zu stellen und das würde mehr Schaden als nützen..

    ___

    Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!

    Wirkung und Gegenwirkung.
    Variation und Selektion.
    Wie im grossen, so im kleinen.

  4. Re: Eine ECHTE Kostenreduzierung

    Autor moroon 19.12.09 - 18:08

    Typisch deutsche Sicht!

    Jeder höhere* Selbständige muss in seinem Bereich das Arbeitsfeld sondieren, eine "Diagnose" stellen (Traglasten, -fähigkeiten, Zeitfenster, etc) um seine Bauten zu erstellen / Methodik anzuwenden. Er muss dabei nicht (im Gegensatz zu Ärzten) das günstigste Angebot abgeben, sonder auch noch für Fehleinschätzungen (-diagnosen) einstehen.

    Für einen selbständigen Admin, der mehrere Unternehmen betreut, oder das Systemhaus für das er arbeitet, kann eine Fehldiagnose, die ein bis mehr tage Ausfall beschehrt verdammt teuer werden...

    Und er tut es auch weiter...

    Warum in aller Welt sollen Ärzte nicht für ihr Unvermögen zur Rechenschaft gezogen werden?


    * nicht als Diskriminierung gemeint, da weisungsgebundene Unternehmer ( Subunternehmer), Galabauer, Trockenbauer (alles nur als Beispiel) keine Grundanalyse für ihre Arbeiten durchführen müssen.

  5. Re: Eine ECHTE Kostenreduzierung

    Autor Rulf 19.12.09 - 21:07

    du hast aber noch den größten kostenfaktor vergessen...die pharmaindustrie...

  6. Re: Eine ECHTE Kostenreduzierung

    Autor Siga294742 19.12.09 - 22:22

    Such mal den Verwaltungs-Prozentsatz der Krankenkassen heraus.
    Und dann berichte hier.
    Und vergleich es mit seriösen Spenden-Empfängern. Iirc kriegt man das deutsche Spendensiegel nur, wenn man weniger als 5% der Spenden für Verwaltung verschwendet.

    Sowas kennen Staatsorganisationen nicht und packen eine 0 hinten dran. So wie immer. Und noch eine Null und noch eine ... .

  7. Re: Eine ECHTE Kostenreduzierung

    Autor Revo 20.12.09 - 07:47

    Der Kaiser! schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jeder Arzt kann mal eine falsche Diagnose stellen.

    ACK! Aber dann müsste auch ein Arzt für die falsche Diagnose in irgendeiner Form kostenlos nachbessern.

    > Wenn er sofort dafür belangt wird, führt das doch eher
    > dazu, das irgendwann kein Arzt mehr bereit ist, irgendeine
    > Diagnose zu stellen und das würde mehr Schaden als nützen..

    Das glaube ich nicht. Aber sie würden aufhören, uns Patienten im Vorbeigehen zu behandeln.

    Bei meinem "Hausarzt" habe ich es in 4 Jahren bislang noch nicht ein Mal ins Behandlungszimmer geschafft. Die "Behandlung" fand immer im Flur - gerade mal hinter einem Vorhang - statt und bestand aus gucken, Pillenrezept und Krankschreibung. Der Mann hat auch schon nachweislich mal einen Schlaganfall in meinem Bekanntenkreis nicht erkannt.

  8. Eine ECHTE Kostenerhöhung

    Autor asdas 20.12.09 - 13:20

    Revo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Um wirklich die Ausgaben im Gesundheitswesen drastisch zu verringern gibt
    > es nur die Möglichkeiten:
    >
    > - Zerschlagung der Kassen(zahn)ärztlichen Vereinigungen!
    > - Direktes Abrechnen der Arztleistung mit der Krankenkasse.

    Na klar, da verhandelt dann jeder niedergelasse Arzt persönlich mit jeder existieren Krankenkasse die einer seiner Patienten hat...das wird auf jeden Fall die Kosten senken*Ironie

  9. Re: Eine ECHTE Kostenreduzierung

    Autor pka 20.12.09 - 13:55

    Revo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Kaiser! schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Jeder Arzt kann mal eine falsche Diagnose stellen.
    >
    > ACK! Aber dann müsste auch ein Arzt für die falsche Diagnose in irgendeiner
    > Form kostenlos nachbessern.
    >
    > > Wenn er sofort dafür belangt wird, führt das doch eher
    > > dazu, das irgendwann kein Arzt mehr bereit ist, irgendeine
    > > Diagnose zu stellen und das würde mehr Schaden als nützen..
    >
    > Das glaube ich nicht. Aber sie würden aufhören, uns Patienten im
    > Vorbeigehen zu behandeln.
    >
    > Bei meinem "Hausarzt" habe ich es in 4 Jahren bislang noch nicht ein Mal
    > ins Behandlungszimmer geschafft. Die "Behandlung" fand immer im Flur -
    > gerade mal hinter einem Vorhang - statt und bestand aus gucken,
    > Pillenrezept und Krankschreibung. Der Mann hat auch schon nachweislich mal
    > einen Schlaganfall in meinem Bekanntenkreis nicht erkannt.

    Wer weiter zu einem Arzt geht den er offenkundig für schlecht hält ist aber auch selbst schuld, egal wie hinterher abgerechnet wird. (Oder soll ich nu böse sein und sagen "Toll wie leicht ne Krankschreibungzu kriegen ist" ? ;) )

  10. Re: Eine ECHTE Kostenreduzierung

    Autor Der Kaiser! 20.12.09 - 18:05

    >> Jeder Arzt kann mal eine falsche Diagnose stellen.

    > Aber dann müsste auch ein Arzt für die falsche Diagnose in irgendeiner Form kostenlos nachbessern.
    ACK!

    >> Wenn er sofort dafür belangt wird, führt das doch eher dazu, das irgendwann kein Arzt mehr bereit ist, irgendeine Diagnose zu stellen und das würde mehr Schaden als nützen..

    > Das glaube ich nicht. Aber sie würden aufhören, uns Patienten im Vorbeigehen zu behandeln.
    Bezweifel ich. Zu wenig Ärzte, zu viele Patienten. Der Arzt hat gar keine andere Wahl wenn er irgendwann mal Feierabend machen will!

    Die Menschen müssen wieder mehr Verantwortung für ihr handeln übernehmen, und nicht bei jedem Wehwehchen zum Arzt rennen! Bei einer einfachen Erkältung brauchts kein Arzt!

    Die Krankenkassen/Ärzte müssen bei der Behandlung mehr auf Hausmittel (z.B. Wadenwickel) bzw. alternative Medizin (z.B. Homöopathie) zurückgreifen. Das ist gesünder und drückt die Kosten. Und danach müssen sie zusehen das der Patient gesund bleibt!

    Das kann man mit so Sachen machen wie Bonuspunkte und Prämien. Nimmst regelmässig Teil an Vorsorgeuntersuchungen, Kursen (z.B. "Gesund Essen und Trinken", "Workout statt Burnout!"), bekommst Punkte und kannst sie gegen eine Prämie deiner Wahl eintauschen (z.B. Tripp in die Sauna, Fahrrad).

    Die Devise sollte sein: "Hilfe zur Selbsthilfe" und "Wünschenswertes Verhalten belohnen".

    > Bei meinem "Hausarzt" habe ich es in 4 Jahren bislang noch nicht ein Mal ins Behandlungszimmer geschafft. Die "Behandlung" fand immer im Flur - gerade mal hinter einem Vorhang - statt und bestand aus gucken, Pillenrezept und Krankschreibung. Der Mann hat auch schon nachweislich mal einen Schlaganfall in meinem Bekanntenkreis nicht erkannt.
    Dann würd ich aber mal den Arzt wechseln! Bei meinem Hausarzt komm ich IMMER ins Behandlungszimmer, auch wenn ich ewig warten muss.

    ___

    Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!

    Wirkung und Gegenwirkung.
    Variation und Selektion.
    Wie im grossen, so im kleinen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.12.09 18:09 durch Der Kaiser!.

  11. Re: Eine ECHTE Kostenreduzierung

    Autor Klarseher 21.12.09 - 14:53

    kikimi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Revo schrieb:
    > --------------------------------------------------------
    > > - Verpflichtende Patientenquittung
    >
    > Das alleine wäre eine mehr als notwendige Maßnahme. So wie es jetzt ist,
    > kann der Arzt ja alles (un)mögliche bei der Krankenkasse abrechnen.

    fully ack

Neues Thema Ansicht wechseln


Entschuldigung, nur registrierte Benutzer dürfen in diesem Forum schreiben. Klicken Sie hier um sich einzuloggen


Meistgelesen
  1. Libreoffice

    "Wir wollen Nutzer in die ODF-Welt ziehen"

  2. Browser

    Kauft Facebook Opera?

  3. Datenschutz

    Neue EU-Regeln zu Cookies treten in Kraft

  4. Samsung Galaxy S3

    Siri braucht sich nicht zu fürchten

  5. Schmerzlos

    MIT-Forscher entwickeln Injektor mit Lorentzkraft-Antrieb


Meistkommentiert
  1. Kommentare: 222 | letzter Beitrag 26.05. 23:51

  2. Kommentare: 163 | letzter Beitrag 11:57 Uhr

  3. Kommentare: 94 | letzter Beitrag 26.05. 19:45

  4. Kommentare: 66 | letzter Beitrag 08:55 Uhr

  5. Kommentare: 64 | letzter Beitrag 26.05. 17:51

Mehr



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Soziale Pornos: Facebook verliert Klage gegen Faceporn
Soziale Pornos
Facebook verliert Klage gegen Faceporn

Ein soziales Netzwerk für Pornografie muss seine Marke nicht an Facebook übergeben. Faceporn, ein norwegisches Unternehmen, freut sich über den Sieg vor einem kalifornischen Gericht.

  1. iOS Facebook bringt eigene Kamera-App auf den Markt
  2. Redesign Facebook bastelt an einer veränderten Chronik
  3. Umsatzwarnung Facebook offenbar selbst an schwachem Börsenstart schuld

IMHO: Warum ich nicht Diablo 3 spiele
IMHO
Warum ich nicht Diablo 3 spiele

Diablo 3 ist toll, sagen viele Spieler - Diablo 3 ist eine Stimulus-Response-Maschine, sagt Rainer Sigl. Der Blogger und leidenschaftliche Gamer erklärt, warum er sich Blizzards jüngstem Werk verweigert.

  1. IMHO Bitte aufwachen, Hollywood!
  2. IMHO Die Cebit verpufft in der Wolke

Lockheed Martin: US-Soldaten in Afghanistan bekommen Exoskelett
Lockheed Martin
US-Soldaten in Afghanistan bekommen Exoskelett

Lockheed Martin hat eine neue Version des Exoskeletts Hulc vorgestellt, das es einem Menschen ermöglicht, schwere Lasten zu heben und zu tragen. Der Hersteller will das System im Spätsommer testen und, wenn alles gutgeht, danach an US-Soldaten in Afghanistan ausliefern.

  1. Rüstung Ramsch-Technik aus China in US-Waffensystemen

  1. Browser: Kauft Facebook Opera?
    Browser
    Kauft Facebook Opera?

    Ein britisches Blog will erfahren haben, dass Facebook den norwegischen Browserhersteller Opera Software kaufen will. Beide Unternehmen wollen sich dazu nicht äußern.

  2. Datenschutz: Neue EU-Regeln zu Cookies treten in Kraft
    Datenschutz
    Neue EU-Regeln zu Cookies treten in Kraft

    Am 26. Mai 2012 treten neue Datenschutzregeln der EU in Kraft. Websitebetreiber und Werbenetzwerke müssen Nutzer um Erlaubnis fragen, wenn sie Cookies setzen.

  3. Libreoffice: "Wir wollen Nutzer in die ODF-Welt ziehen"
    Libreoffice
    "Wir wollen Nutzer in die ODF-Welt ziehen"

    Libreoffice könne mehr als Openoffice und biete Entwicklern zudem Vorteile, sagte Michael Meeks auf dem Linuxtag 2012. Außerdem spricht er mit Golem.de über Libreoffice-Online, woran er derzeit arbeitet.


  1. 14:48

  2. 14:29

  3. 14:24

  4. 12:30

  5. 12:23

  6. 18:49

  7. 18:33

  8. 18:08