Um wirklich die Ausgaben im Gesundheitswesen drastisch zu verringern gibt es nur die Möglichkeiten:
- Zerschlagung der Kassen(zahn)ärztlichen Vereinigungen!
- Direktes Abrechnen der Arztleistung mit der Krankenkasse.
- Verpflichtende Patientenquittung
- falsche Diagnosen und falsche Behandlungen sollen zu Lasten des Arztes gehen. Und zwar nicht erst beschwerlich auf dem Klageweg.
Revo schrieb:
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> - Verpflichtende Patientenquittung
Das alleine wäre eine mehr als notwendige Maßnahme. So wie es jetzt ist, kann der Arzt ja alles (un)mögliche bei der Krankenkasse abrechnen.
> Um wirklich die Ausgaben im Gesundheitswesen drastisch zu verringern gibt es nur die Möglichkeiten:
> - falsche Diagnosen und falsche Behandlungen sollen zu Lasten des Arztes gehen. Und zwar nicht erst beschwerlich auf dem Klageweg.
Jeder Arzt kann mal eine falsche Diagnose stellen. Wenn er sofort dafür belangt wird, führt das doch eher dazu, das irgendwann kein Arzt mehr bereit ist, irgendeine Diagnose zu stellen und das würde mehr Schaden als nützen..
___
Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!
Wirkung und Gegenwirkung.
Variation und Selektion.
Wie im grossen, so im kleinen.
Typisch deutsche Sicht!
Jeder höhere* Selbständige muss in seinem Bereich das Arbeitsfeld sondieren, eine "Diagnose" stellen (Traglasten, -fähigkeiten, Zeitfenster, etc) um seine Bauten zu erstellen / Methodik anzuwenden. Er muss dabei nicht (im Gegensatz zu Ärzten) das günstigste Angebot abgeben, sonder auch noch für Fehleinschätzungen (-diagnosen) einstehen.
Für einen selbständigen Admin, der mehrere Unternehmen betreut, oder das Systemhaus für das er arbeitet, kann eine Fehldiagnose, die ein bis mehr tage Ausfall beschehrt verdammt teuer werden...
Und er tut es auch weiter...
Warum in aller Welt sollen Ärzte nicht für ihr Unvermögen zur Rechenschaft gezogen werden?
* nicht als Diskriminierung gemeint, da weisungsgebundene Unternehmer ( Subunternehmer), Galabauer, Trockenbauer (alles nur als Beispiel) keine Grundanalyse für ihre Arbeiten durchführen müssen.
du hast aber noch den größten kostenfaktor vergessen...die pharmaindustrie...
Such mal den Verwaltungs-Prozentsatz der Krankenkassen heraus.
Und dann berichte hier.
Und vergleich es mit seriösen Spenden-Empfängern. Iirc kriegt man das deutsche Spendensiegel nur, wenn man weniger als 5% der Spenden für Verwaltung verschwendet.
Sowas kennen Staatsorganisationen nicht und packen eine 0 hinten dran. So wie immer. Und noch eine Null und noch eine ... .
Der Kaiser! schrieb:
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> Jeder Arzt kann mal eine falsche Diagnose stellen.
ACK! Aber dann müsste auch ein Arzt für die falsche Diagnose in irgendeiner Form kostenlos nachbessern.
> Wenn er sofort dafür belangt wird, führt das doch eher
> dazu, das irgendwann kein Arzt mehr bereit ist, irgendeine
> Diagnose zu stellen und das würde mehr Schaden als nützen..
Das glaube ich nicht. Aber sie würden aufhören, uns Patienten im Vorbeigehen zu behandeln.
Bei meinem "Hausarzt" habe ich es in 4 Jahren bislang noch nicht ein Mal ins Behandlungszimmer geschafft. Die "Behandlung" fand immer im Flur - gerade mal hinter einem Vorhang - statt und bestand aus gucken, Pillenrezept und Krankschreibung. Der Mann hat auch schon nachweislich mal einen Schlaganfall in meinem Bekanntenkreis nicht erkannt.
Revo schrieb:
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> Um wirklich die Ausgaben im Gesundheitswesen drastisch zu verringern gibt
> es nur die Möglichkeiten:
>
> - Zerschlagung der Kassen(zahn)ärztlichen Vereinigungen!
> - Direktes Abrechnen der Arztleistung mit der Krankenkasse.
Na klar, da verhandelt dann jeder niedergelasse Arzt persönlich mit jeder existieren Krankenkasse die einer seiner Patienten hat...das wird auf jeden Fall die Kosten senken*Ironie
Revo schrieb:
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> Der Kaiser! schrieb:
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> > Jeder Arzt kann mal eine falsche Diagnose stellen.
>
> ACK! Aber dann müsste auch ein Arzt für die falsche Diagnose in irgendeiner
> Form kostenlos nachbessern.
>
> > Wenn er sofort dafür belangt wird, führt das doch eher
> > dazu, das irgendwann kein Arzt mehr bereit ist, irgendeine
> > Diagnose zu stellen und das würde mehr Schaden als nützen..
>
> Das glaube ich nicht. Aber sie würden aufhören, uns Patienten im
> Vorbeigehen zu behandeln.
>
> Bei meinem "Hausarzt" habe ich es in 4 Jahren bislang noch nicht ein Mal
> ins Behandlungszimmer geschafft. Die "Behandlung" fand immer im Flur -
> gerade mal hinter einem Vorhang - statt und bestand aus gucken,
> Pillenrezept und Krankschreibung. Der Mann hat auch schon nachweislich mal
> einen Schlaganfall in meinem Bekanntenkreis nicht erkannt.
Wer weiter zu einem Arzt geht den er offenkundig für schlecht hält ist aber auch selbst schuld, egal wie hinterher abgerechnet wird. (Oder soll ich nu böse sein und sagen "Toll wie leicht ne Krankschreibungzu kriegen ist" ? ;) )
>> Jeder Arzt kann mal eine falsche Diagnose stellen.
> Aber dann müsste auch ein Arzt für die falsche Diagnose in irgendeiner Form kostenlos nachbessern.
ACK!
>> Wenn er sofort dafür belangt wird, führt das doch eher dazu, das irgendwann kein Arzt mehr bereit ist, irgendeine Diagnose zu stellen und das würde mehr Schaden als nützen..
> Das glaube ich nicht. Aber sie würden aufhören, uns Patienten im Vorbeigehen zu behandeln.
Bezweifel ich. Zu wenig Ärzte, zu viele Patienten. Der Arzt hat gar keine andere Wahl wenn er irgendwann mal Feierabend machen will!
Die Menschen müssen wieder mehr Verantwortung für ihr handeln übernehmen, und nicht bei jedem Wehwehchen zum Arzt rennen! Bei einer einfachen Erkältung brauchts kein Arzt!
Die Krankenkassen/Ärzte müssen bei der Behandlung mehr auf Hausmittel (z.B. Wadenwickel) bzw. alternative Medizin (z.B. Homöopathie) zurückgreifen. Das ist gesünder und drückt die Kosten. Und danach müssen sie zusehen das der Patient gesund bleibt!
Das kann man mit so Sachen machen wie Bonuspunkte und Prämien. Nimmst regelmässig Teil an Vorsorgeuntersuchungen, Kursen (z.B. "Gesund Essen und Trinken", "Workout statt Burnout!"), bekommst Punkte und kannst sie gegen eine Prämie deiner Wahl eintauschen (z.B. Tripp in die Sauna, Fahrrad).
Die Devise sollte sein: "Hilfe zur Selbsthilfe" und "Wünschenswertes Verhalten belohnen".
> Bei meinem "Hausarzt" habe ich es in 4 Jahren bislang noch nicht ein Mal ins Behandlungszimmer geschafft. Die "Behandlung" fand immer im Flur - gerade mal hinter einem Vorhang - statt und bestand aus gucken, Pillenrezept und Krankschreibung. Der Mann hat auch schon nachweislich mal einen Schlaganfall in meinem Bekanntenkreis nicht erkannt.
Dann würd ich aber mal den Arzt wechseln! Bei meinem Hausarzt komm ich IMMER ins Behandlungszimmer, auch wenn ich ewig warten muss.
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Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!
Wirkung und Gegenwirkung.
Variation und Selektion.
Wie im grossen, so im kleinen.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.12.09 18:09 durch Der Kaiser!.
kikimi schrieb:
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> Revo schrieb:
> --------------------------------------------------------
> > - Verpflichtende Patientenquittung
>
> Das alleine wäre eine mehr als notwendige Maßnahme. So wie es jetzt ist,
> kann der Arzt ja alles (un)mögliche bei der Krankenkasse abrechnen.
fully ack
Kommentare: 222 | letzter Beitrag 26.05. 23:51
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