Der kommt da halt nicht mehr so mit.
Bildungstechnisch sind 80% der über 60 jährigen ohnehin zurückgeblieben oder zurückgebildet. Das bekommt man auch nicht wieder weg.
Wieviele Rentner wissen eigentlichen den Unterschied zwischen einer Sperrung oder Löschung oder haben sich überhaupt einmal mit einem Rechner ernsthaft beschäftigt?
So wird der Gute olle Knacker eben den Bedürfnissen des fetten Knobbels unserer Rentenpyramide gerecht.
Für diese Altergruppe stellt das Internet ohnehin eine Gefahr da. Schon allein weil sie es nicht verstehen, nicht mehr verstehen wollen oder, wie der Medeziner sagen täte, sich die Alterssturheit bereits im fortgeschrittenden Stadium beinfindet.
Das ist nun einmal so mit alten Menschen. Da ändert es auch nichts wenn diese Schiller auswendig kennen.
Im übrigen reden die ja auch schon nicht mehr von "Sperrung". Die nennen das ganze jetzt "Zugangserschwerungsgesetz". Klingt doch gleich viel sympatischer oder??? :D
Gottchen was bist Du für ein A^H^H^H^Hamenloch!
dachte ic hauch gerade... :-(
Man das sind genau dieselben Gründe wieso jene "alten" Politiker gegen die Jugend sind. Für sie sind halt die Jugendlichen alle abgestempelte CD-Brenner, Amokläufer und Komasäufer. Ich denke auf beiden Seiten ist ein Körnchen (von dem Ausmaßen eines Ackers) mehr Toleranz gefordert.
'doink' schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Man das sind genau dieselben Gründe wieso jene "alten" Politiker gegen die
> Jugend sind. Für sie sind halt die Jugendlichen alle abgestempelte
> CD-Brenner, Amokläufer und Komasäufer. Ich denke auf beiden Seiten ist ein
> Körnchen (von dem Ausmaßen eines Ackers) mehr Toleranz gefordert.
Genau hier liegt der Braten vergraben. Ich gehöre im übrigens selbst schon zum ollen Eisen, nur mein Geist will das noch nicht so wahrhaben oder sich damit abfinden. Körperlich will man dann auch nicht wahrhaben, aber die Anzeichen stellen sich dort zumindest von selbst ein :)
Wenn ich dann hier lese "Gottchen was bis du für ein A...." dann geben mir solche Menschen nur Recht in meiner Aussage hier. Denn genau jene sind es die wirklich alt, verständnislos sind und sich gleich davon angesprochen fühlen.
Besser wäre es einfacher mal in die eigene Zeiten zurückzuschauen.
In vielen Dingen der heutigen Jugend wird man sich selbst wiederentdecken. Ich denke aber auch dass hier die Medien im allgemeinen eine zentrale Rolle spielen und zwanghaft eine Tennungslinie erschaffen haben und auch wollen. Einzig nur um "ihr Publikum" anzusprechen/an sich zu binden, welche dann in den meisten Fälle auch noch Hurra schreien. Etwas was mich immer wieder an noch ältere Zeiten erinnert wo alles oder die meisten im Einklang ihren Führergruss schrien.
Warum einfach nicht einmal zugeben dass es hier einen Konflikt gibt und dass viele ältere Mitmenschen uneinsichtig und Stur sind und auch nur genau dies - wenn nicht wirklich krankheitsbedingt - zu Intoleranz führt? Dabei könnten Jung und Alt soviel von einander lernen.
Wer das nicht wahrhaben will der gehört selbst zu genau jenen von mir zitierten ollen Menschen und wird sich auch keine Gedanken machen.
Ungekehrt geht es allerdings auch.
Auch wenn hier die Trennungslinie leichter zu brechen ist. So musste ich mir letzten von einem jungen 17jährigen anhören, dass dieser nicht glauben wollte dass Leute wie ich schon seit gut 29 Jahren vorm Rechner sitzen und damit arbeiten. Zuse war ihm bis dato nicht einmal ein Begriff, was wohl letztlich auch an unserem Schulsystem liegen dürfte. Als wir beide dann soweit waren, schmolz auch das Eis zwischen den beiden Generationen. Es geht also!
Wenn ich allerdings mit älteren Menschen schnacke, dann muss ich deutlich und sehr sehr häufig Altersstarsinnigkeit feststellen. Beweise oder Belege dass dem wirklich so ist bringen da überhaupt nichts.
Die beiden ersten Antworten zu meinem Eingangsthread überraschten mich dabei überhaupt nicht. Kritik am Alter nicht erwünscht! Und das ist wirklich peinlich. Denn zu einer gegenseitigen Toleranz gehört es auch Kritik zuertragen und nicht immer nur einfach mit dem Hammer auf die kleineren und schwächeren einzudreschen.
Hinzukommt nur dass die jungen Menschen heute vielmehr Informationen aufnehmen müssen als wir damals. Und Tolerant ist es bestimmt nicht dies einfach nur zu erwarten!
Das mit dem Altersschwachsinn ging bei dir ja erstaunlich schnell.
Bei "Führergruß" habe ich dann aufgehört zu lesen. Kann man auch mal die Kirche im Dorf lassen? Danke.
Vincent_VEC schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Bei "Führergruß" habe ich dann aufgehört zu lesen. Kann man auch mal die
> Kirche im Dorf lassen? Danke.
Dann solltest du auch mal den Rest lesen... Recht hat er...
@firehorse: Meine volle Zustimmung
Auch wenn seine Ausführungen als "Betroffener" durchaus gültig sein können, sind sie nicht allgemein gültig.
Folgendes wurde nicht beachtet:
Ab wann ist denn nun alt wirklich alt in seinem Sinne mit der zwingenden Konsequenz der Sturheit?
Sollte man auch Jugendliche alle über einen Kamm scheren und weil einige Idioten dabei sind, gleich alle für geistig behindert erklären und alle die dagegen sind, sind dann nicht kritikfähig?
Zu den gemachten Erfahrungen möchte ich noch die Begriffe Milieugebundenheit (soziale Schließung) und Perspektive einbringen. Das ist ein Einzelfallbericht der auch so behandelt werden sollte.
Falls jemand mehr Interesse hat, sollte er sich mit Soziologie oder Gerontologie beschäftigen. Die Stigmatisierung von alten Menschen erfolgt eben oft nicht durch tatsächliche Minderwertigkeit, sondern wird auch auf gesunde alte Menschen übertragen. Die dadurch geschaffene soziale Realität wirkt wieder zurück auf die alten Menschen (Die sich selbst erfüllende Prophezeiung).
Des Weiteren ist Starrsinn und Sturheit in der heutigen (postmodernen?) Gesellschaft ein Unding, obwohl es vielleicht in Maßen die Rettung vor der Rückentwicklung sein könnte. Hier verweise ich ebenfalls auf die Soziologie und Wirtschaftswissenschaften, die sich mit Modernisierung beschäftigen.
Zu guter Letzt möchte ich anmerken, dass von firehorse offensichtlich nicht verstanden wurde, worin die Untauglichkeit des Zugangserschwerungsgesetzes lag und es deswegen begrüßenswert ist, dass Herr Köhler das Gesetz vorerst nicht unterzeichnen möchte. Auch ist verständlich, dass ob des sensiblen Themas kein absolutes Veto bereits erfolgte.
Vermutlich ist firehorse ein gealterter Troll.. da sollte er mal zu einem Psychologen gehen, anstatt zu seinem bisherigen Mediziner (wenn der schon sowas wie Alterssturheit in den Mund nimmt..).
PS: Die Masse an nicht alten Idioten stellt im Internet auch eine Bedrohung dar.
Kommentare: 222 | letzter Beitrag 26.05. 23:51
Kommentare: 163 | letzter Beitrag 11:57 Uhr
Kommentare: 94 | letzter Beitrag 10:58 Uhr
Kommentare: 66 | letzter Beitrag 08:55 Uhr
Kommentare: 64 | letzter Beitrag 26.05. 17:51
E-Mail an news@golem.de

Windows 8 kann auf entsprechender Hardware in weniger als 8 Sekunden booten. Dabei bleibt zu wenig Zeit, um den Bootvorgang zum Sprung ins Bios, ins UEFI-Menü oder in die Startauswahl von Windows zu unterbrechen.

Kim Schmitz will Zugriff auf seine 135 Computer und Festplatten, die die neuseeländischen Behörden im Januar 2012 beschlagnahmt haben. Das FBI halte das Material von der Justiz in Neuseeland zurück, um seine Verteidigung im Fall Megaupload zu erschweren, sagt er.

Laut Apple-Zulieferern wird das iPhone 5 mit einem neuartigen In-Cell-Touchscreen ausgerüstet. Als Hersteller soll Sony infrage kommen. Bislang hieß es, dass Apple Sharp und Toshiba bevorzugen würde.

Ein britisches Blog will erfahren haben, dass Facebook den norwegischen Browserhersteller Opera Software kaufen will. Beide Unternehmen wollen sich dazu nicht äußern.

Am 26. Mai 2012 treten neue Datenschutzregeln der EU in Kraft. Websitebetreiber und Werbenetzwerke müssen Nutzer um Erlaubnis fragen, wenn sie Cookies setzen.

Libreoffice könne mehr als Openoffice und biete Entwicklern zudem Vorteile, sagte Michael Meeks auf dem Linuxtag 2012. Außerdem spricht er mit Golem.de über Libreoffice-Online, woran er derzeit arbeitet.