davor bewahrt, dass wir kostenlos nicht mehr verlegt Bücher einsehen können.
Vielen Dank und auf Wiedersehen!
Zu welcher ??sozialen Partei gehört diese Frau nochmal.
Hoffentlich ist bald schluß mit diesen <meiner Meinung> heuchlern!
Du begreifst es absolut nicht oder?
Hier werden dem Autor eines Buches 60$ in die Hand gedrückt und ab da können Millionen von Menschen seine Bücher lesen.
Nehmen wir mal ein durchschnittliches Werk und sagen 30 Millionen weltweit. Das wären dann 0,000002 Dollar bzw. 0,0002 Cent pro Buch!
Natürlich kann sich diese Summe noch variabel verändern. Fakt ist das nur 4 Menschen lesen müssen und schon kostet es Google weit weniger diese Bücher für PROFIT anzubieten als normale Menschen der Kauf eines solchen Buches.
Also entweder Google bezahlt den Vollpreis des Werkes pro Leser oder sie sollten dazu nicht ermächtigt werden. Denn sicher, Bücher sind zu teuer - aber DAS hier ist ein Witz.
Wenn mich ein Buch 0,0002 Cent kosten würde, dann hätte ich sicher einiges mehr an Lektüre im Regal stehen (oder auf dem PC). Aber das Google dann auch noch Werbung schaltet und damit Geld macht ist einfach der absolute Wahnsinn.
Dazu kommen noch eine ganze Reihe von anderen Punkten aber... das allein reicht mir schon. Scheisse zu Gold machen währe das passendere Wort für "Google Book Settlement".
Die Bücher werden ja nirgendwo zum Kauf angeboten. Der Autor wird also um keinen Gewinn geprellt, denn den macht er ja sowieso nicht.
> Natürlich kann sich diese Summe noch variabel verändern. Fakt
> ist das nur 4 Menschen lesen müssen und schon kostet es Google
> weit weniger diese Bücher für PROFIT anzubieten als normale
> Menschen der Kauf eines solchen Buches.
Was willst du uns damit sagen? Die Bücher werden nicht gegen Profit angeboten sondern dem Leser kostenlos zur Verfügung gestellt. Google schaltet lediglich Werbung dazu.
> Dazu kommen noch eine ganze Reihe von anderen Punkten aber...
> das allein reicht mir schon. Scheisse zu Gold machen währe
> das passendere Wort für "Google Book Settlement".
Wenn das deine Meinung ist, versteh ich deine Aufregung nicht. Denn wenn die angebotenen Bücher durch die Bank weg Scheiße sind, dann sind auch 0,000002 Dollar zuviel.
Werbung ist in meinen Augen Profit. Und sicher - vielleicht liege ich falsch, vielleicht Du - aber ich denke nicht, das Google das aus Liebe tut sondern aus finanziellen Interessen. Ich denke auch nicht das Google damit Miese macht - ganz im Gegenteil.
Das Argument das "die Bücher nirgendwo zum Kauf angeboten werden ist denke ich auch nur eingeschränkt zulässig. Viele der Werke könnten sonst irgendwo in einer Bibliothek kostenlos veröffentlicht werden (Projekt Gutenberg um mal ein Beispiel zu nennen) oder für Centpreise veröffentlicht. Zum Beispiel 100 alte Werke für 10 cent als ebooks.
Scheisse zu Gold war vielleicht etwas missverständlich ausgedrückt - ich denke sogar viele der alten Werke haben nach wie vor Bestand. Ausserdem bezweifele ich sehr stark das nicht schon jeder sieht wohin die ganze Sache derzeit geht - wir haben doch schon einen heftigen Rückgang bei den normalen Buchhändlern und ich denke nicht das es da aufhört. In anderen Worten: Ich bezweifele das Google sich nur auf nicht mehr verlegte Werke konzentriert da bereits die Allgemeinheit stark hin zu ebooks driftet. Mit den neuen eReadern wird das ganze sicher nochmal beschleunigt da es sich so viel angenehmer lesen ließe.
Insofern leuchtet mir nicht ein warum Google sich mit einem Schlag nun alle diese Werke samt rechten sichern können sollte. Offen ist bei mir etwas anderes. Um genau zu sein so ziemlich das Gegenteil - wenn dann wäre es schön wenn zukünftig all diese Werke wirklich offen für jeden wären. Das jeder sie zur Einsicht anbieten könnte, jeder sie weitergeben könnte, jeder sie frei lesen könnte usw.
> wir haben doch schon einen heftigen Rückgang bei den normalen Buchhändlern und ich denke nicht das es da aufhört.
Wir sind eine Nation der Fernsehglotzer und Computerspieler.
> In anderen Worten: Ich bezweifele das Google sich nur auf nicht mehr verlegte Werke konzentriert da bereits die Allgemeinheit stark hin zu ebooks driftet.
Quark. Die Reader sind schlicht weg zu teuer! Für den Preis EINES Readers kann ich mir mehr als ein dutzend Bücher kaufen! Und die gehören dann auch wirklich mir! Ich kann sie sogar wiederverkaufen wenn ich das will!
> Mit den neuen eReadern wird das ganze sicher nochmal beschleunigt da es sich so viel angenehmer lesen ließe.
Das ist möglich.
___
Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!
Wirkung und Gegenwirkung.
Variation und Selektion.
Wie im grossen, so im kleinen.
Thopas schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> davor bewahrt, dass wir kostenlos nicht mehr verlegt Bücher einsehen
> können.
Und sie hilft uns auch nicht dabei, dass wir kostenlos bei Gucci und Dolce&Gabbana einkaufen können. Frechheit.
> Hoffentlich ist bald schluß mit diesen heuchlern!
Richtig so. Weg mit denen. Wir wollen kostenlos! Das haben wir uns verdient!
cyrog schrieb:
> Was willst du uns damit sagen?
Wer ist denn "uns"? Bist Du doppelköpfig wie der eine Typ aus Per Anhalter durch die Galaxis?
> Die Bücher werden nicht gegen Profit
> angeboten sondern dem Leser kostenlos zur Verfügung gestellt. Google
> schaltet lediglich Werbung dazu.
Ach so, na wenn Google nix daran verdient (gibt ja eh keine Klicks da), dann ist es ja in Ordnung, dass sie sich fremde Werke greifen wollen. ;)))
hör ich da etwa Sarkasmus?
Wir finden Googles Dienste gut so wie sie sind.
Aber wenn Du gerne dafür zahlen willst, sollte Google ein Paypal Konto für die armen Autoren einrichten, dessen Bücher nicht mehr verlegt werden.. (warum eigentlich bloß)?
DU begreifst es wohl nicht. Es sind Werke die NICHT MEHR VERKAUFT WERDEN!
Wie kann man so dumm sein?
Werden Authoren nicht sowieso vor dem Verlegen für ihre Arbeit für den Verlag pauschal entlohnt?
Die einzigen, die argumentieren, was zu verlieren sind mal wieder die Verlage ....
Und die verlieren ja nichts, da sie das Buch nicht mehr anbieten.
Die ganze Diskussion um "Die Bücher werden eh nicht mehr verkauft" ist völliger Blödsinn, weil absolut unerheblich.
Die Rechte an dem Zeug gehören dem Verlag oder dem Autor, je nachdem. Diese Rechte hat Google zu respektieren, egal was sie damit vor haben, sei es kommerziell oder nicht. Wollen sie das Zeug neu veröffentlichen müssen sie den rechteinhaber um Erlaubnis bitten, ggf. auch dafür bezahlen. Tun sie das nicht ist das illegal.
Wenn ich als einfacher Bürger das gleiche mache bekomme ich eine Abmahnung und darf zahlen. Die Musikindustrie macht es vor und bekommt Recht damit. Wenn ein Multimilliardendollarunternehmen wie Google das macht wird es per Vergleich legalisiert. Und zu allem Überfluß von einem US-Amerikanischen Gericht, was die Sache nach US-Amerikanischem Selbstverständnis zu weltweitem Recht macht.
Absoluter schmarn, die rechte sind dazu da das gedankengut des Authors vor ausbeutung durch andere zu schützen. Wenn der Author eh keinen Profit mehr damit macht haben die Rechte absoulut keinen Sinn.
nixgut schrieb:
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> Die Rechte an dem Zeug gehören dem Verlag oder dem Autor, je nachdem.
Das ist der Knackpunkt - was ist wichtiger? Die Urheber-/VerwertungsRechte des Autors oder die "Informationsrechte" der Allgemeinheit.
> Die Musikindustrie macht es vor und bekommt Recht damit.
Recht und Gegenwind...
Generell gebe ich dir Recht - der Autor hat Rechte, allerdings sollte Wissen allen zur Verfügung stehen und nicht wegen wirtschaftlichen Entscheidungen der Verlage in irgendwelchen geschlossenen Archiven verrotten. Ob Google oder deren Methoden die Richtigen sind sei mal dahin gestellt, aber wenn ich mir anschaue wie viele Bücher nicht mehr im Handel zu bekommen sind ist meine Stellung als Verbraucher da recht eindeutig: Ich möchte die Werke kaufen und nicht auf illegale Quellen ausweichen müssen.
> Die Bücher werden ja nirgendwo zum Kauf angeboten. Der
> Autor wird also um keinen Gewinn geprellt, denn den macht
> er ja sowieso nicht.
Es ist das gute Recht des Autors zu bestimmen, dass sein Buch nicht weiter verlegt wird. Sei es, weil er sich des Unfugs schämt, den er geschrieben hat, sei es, weil er die Sammlerpreise seiner limitierten Ausgabe hoch halten will. Das ganze nennt sich Urheberrecht.
Das kommt noch hinzu. Autoren würden von Google profitieren. Der Verlag der eh nichts mehr verdient und nichts an den Autor zahlt will jetzt eine Entschädigung weil der Autor an seinem Werk etwas verdienen soll wozu der Verlag nicht mehr in der Lage ist.
> hör ich da etwa Sarkasmus?
Wie kommst Du dadrauf?
> Wir finden Googles Dienste gut so wie sie sind.
Vermutlich fanden viele die Dienste von Warez-Sites, diversen usenet-Servern und diverse Angebote aus eDonkey auch gut so wie sie waren. Die Urheber halt nicht.
> Aber wenn Du gerne dafür zahlen willst, sollte Google ein
> Paypal Konto für die armen Autoren einrichten, dessen Bücher
> nicht mehr verlegt werden..
Genau! Schließlich bringst man sonst die Autoren um ihren von Google finanzierten Ruhestand!
> (warum eigentlich bloß)?
Vieleicht weil sie nicht wollen?
Falls doch, wird Google keine Probleme haben, sich mit ihnen zu einigen.
Das Problem ist doch eher, dass Google auf die Idee kam und sich damit eine noch reichere Nase verdienen will.
Sinnvoller wäre es, wenn man die Bücher schon der breiten Masse zur Verfügunge stellen wollte, dass es von einem unabhängigen nicht gewinnorientiertem "Unternehmen" bereit gestellt wird und die Werbeeinnahmen dem Betrieb des Ganzen und/oder den Autoren zugute kommt, so finde ich.
Aber bestimmt hat Google auf die Idee schon ein Patent, wie so oft auf solchen Schmarn Patente vergeben sind.
vakem schrieb:
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> ...nicht gewinnorientiertem "Unternehmen"
sollte "...gemeinnützigem Unternehmen..." heißen
Und dieses grandiose Eigentor :
"Auch wenn deutsche IP-Adressen für den Zugang gesperrt sind, ist der Zugriff aus Deutschland ohne großen Aufwand möglich."
Hier kapiert sie die Sachlage also auf einmal und wenn es um Kinder geht nicht ... interessant.
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