So, habe mich jetzt extra für diesen Kommentar hier angemeldet.
War ja klar, dass gleich wieder alle schreien "ausufernde Überwachung", "Überwachungsstaat" usw.
Schonmal überlegt wieviele dieser "stillen SMS" dazu genutzt wurden z.B. vermisste Kinder wiederzufinden? Oder um flüchtige Verbrecher ausfindig zu machen, die eine Gefahr darstellen oder sich Haftbefehlen entziehen wollen? Was denkt denn der durchschnittliche paranoide Nerd wofür sowas eingesetzt wird?
Und jetzt mal zu der Zahl: Etwa 1 700 000 mal eingesetzt in 5 Jahren. Das heißt grob gesagt pro Jahr 340 000 mal. Dann kann man noch davon ausgehen dass ein und dasselbe Handy mehrmals "still angesimst" wird und nicht nur einmal. Grob überschlagen würde ich so schätzen, dass etwa 100 000 Handys/Personen pro Jahr still angesimst wurden (Ja, die Tendenz von 06 bis 11 habe ich ignoriert). Bei 82 mio. Menschen in Deutschland. Also 0,12%. Wo ist jetzt das Problem?
Immer schön auf der Polizei rumhacken, egal ob man Ahnung hat oder nicht. Große Klasse. Aber wenn man selbst betroffen ist, dann kanns nicht schnell genug gehen.
Edit: Und 3,4 mal ansimsen pro Handy ist wahrscheinlich noch ein zu geringer Wert wenn ich so drüber nachdenke....
1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.12.11 21:50 durch lukeserious.
lukeserious schrieb:
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> Schonmal überlegt wieviele dieser "stillen SMS" dazu genutzt wurden z.B.
> vermisste Kinder wiederzufinden? Oder um flüchtige Verbrecher ausfindig zu
> machen, die eine Gefahr darstellen oder sich Haftbefehlen entziehen wollen?
Ich weiß es nicht. Und das ist für mich auch das Problem. Wenn du irgendwelche Zahlen mit Belegen hast, an wen wann welche SMS verschickt wurden, dann bitte immer her damit.
Wenn sich dann rausstellt, dass die 1,7 Mio SMS nur an vermisste Kinder und Schwerverbrecher versendet wurden, dann geht die ganze "Stille-SMS"-Geschichte für mich auch voll in Ordnung.
Was meiner Meinung nach aber etwas zu naiv ist, ist die Denkweise: "Die Behörden werden diese Technik schon nur für gute Zwecke einsetzten..."
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