Ich verstehe vor allem die Begründung für die Abgabe auf PCs bis heute nicht,
Klar ist, die ÖR haben sich da ne Internetseite zusammenzimmern lassen und weil man die ja mit einem PC besuchen könnte, soll man dafür nun auch blechen. Aber wer hat die ÖR denn bitte dazu gezwungen, einen Internetauftritt bereitzustellen? Ist dieser denn absolut notwendig, um dem Bürger eine Grundversorgung an Informationen und Bildung zukommen zu lassen? Also natürlich immer ausgehend davon, dass er ja sowieso einen Internetanschluss hat und sich sowieso informieren kann, wo er will.
Bei Radio und Fernsehen erscheint mir das ja noch sinnvoll, die Anzahl der Sender ist im Vgl. zu vorhandenen Internetseiten geradezu winzig.
Also wie sind die auf die Idee gekommen, ein gebührenpflichtiges Internetangebot anbieten zu müssen?
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Da spiegelt sich immer noch die Denkweise aus der Mitte des letzten Jahrhunert. Da gab es in der Medienlandschaft eben nur ARD/ZDF/3. und ein paar Radiosender. Wenn damals nicht von staatlicher Seite was gemacht worden wäre, hätte es keine Grundversorgung gegeben. Seit es die freien Privaten gibt, liegt die Betonung nicht mehr auf Grundversorgung, sonder auf Meinungsfreiheit; als ob die ÖR dazu besonders Beitragen, wenn man mach Sendung anschaut. Und mit dem Internet ist es genau so, da ist es auch immens wichtig, was die ÖR zur freiheitlichen Meinung beizutragen haben.
Aber welche halbstaatliche Organisation schafft sich schon selbst ab, in dem sie eingesteht, nicht mehr nötig zu sein oder privatisiert sich, um sich vom Geldsegen der staatlich verordneten und regelmäßig angepassten Gebühren abzuschneiden. Die Politik hat da auch kein Interesse daran, dafür sind die ÖR als Sprachrohr, bei dem man Einflußnahme hat, zu wichtig - anders als die Dt. Post seinerzeit. Also wird sich dieses Konstrukt wohl weiter halten und versuchen, seine Wurzeln überall gebührenpflichtig einzugraben, wo es ihnen möglich ist. Das ist btw auch das selbe Prinzip, nach dem die GEMA handelt.
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Local_Horst schrieb:
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> Da spiegelt sich immer noch die Denkweise aus der Mitte des letzten
> Jahrhunert. Da gab es in der Medienlandschaft eben nur ARD/ZDF/3. und ein
> paar Radiosender. Wenn damals nicht von staatlicher Seite was gemacht
> worden wäre, hätte es keine Grundversorgung gegeben. Seit es die freien
> Privaten gibt, liegt die Betonung nicht mehr auf Grundversorgung, sonder
> auf Meinungsfreiheit; als ob die ÖR dazu besonders Beitragen, wenn man mach
> Sendung anschaut. Und mit dem Internet ist es genau so, da ist es auch
> immens wichtig, was die ÖR zur freiheitlichen Meinung beizutragen haben.
> Aber welche halbstaatliche Organisation schafft sich schon selbst ab, in
> dem sie eingesteht, nicht mehr nötig zu sein oder privatisiert sich, um
> sich vom Geldsegen der staatlich verordneten und regelmäßig angepassten
> Gebühren abzuschneiden. Die Politik hat da auch kein Interesse daran, dafür
> sind die ÖR als Sprachrohr, bei dem man Einflußnahme hat, zu wichtig -
> anders als die Dt. Post seinerzeit. Also wird sich dieses Konstrukt wohl
> weiter halten und versuchen, seine Wurzeln überall gebührenpflichtig
> einzugraben, wo es ihnen möglich ist. Das ist btw auch das selbe Prinzip,
> nach dem die GEMA handelt.
Genau, keiner hats bestellt aber alle sollen bezahlen weil sie es nutzen könnten.
Komisch, Sky hab ich bestellt und Zahle auch dafür. Wenn sie es möchten sollen sie doch ihr Programm verschlüsseln.
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Himmerlarschundzwirn schrieb:
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> Ich verstehe vor allem die Begründung für die Abgabe auf PCs bis heute
> nicht,
Was ich dann wiederum nicht verstehe, warum die ÖRs nicht einfach eine Telefonnummer anbieten auf der man Nachrichten aus dem ÖR hören kann. Dann wäre nämlich auch jeder mit einem Telefon gebührenpflichtig.
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pythoneer schrieb:
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> ...
> Was ich dann wiederum nicht verstehe, warum die ÖRs nicht einfach eine
> Telefonnummer anbieten auf der man Nachrichten aus dem ÖR hören kann. Dann
> wäre nämlich auch jeder mit einem Telefon gebührenpflichtig.
Richtig!
Man könnte es noch weiter treiben, in dem man sagt, jeder der Geld hat, ist gebührenpflichtig. Er könnte ja jederzeit ein entspr. TV/Radio/PC-Gerät kaufen und ÖR nutzen.
Ach ja, so weit ist man ja schon mit der Haushaltsabgabe 2013... :/
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Die können auch einfach die Nachrichten an Hauswände tackern und dann Geld dafür verlangen, dass sie das bei deinem Haus rein theoretisch auch machen könnten ;-)
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"damals nicht von staatlicher Seite was gemacht worden wäre, hätte es keine Grundversorgung gegebe"
und das wäre schlimm gewesen weil...?
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detructor15 schrieb:
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> "damals nicht von staatlicher Seite was gemacht worden wäre, hätte es keine
> Grundversorgung gegebe"
>
> und das wäre schlimm gewesen weil...?
Wer redet denn von "schlimm gewesen"? Für die Auswirkungen geh in dich selbst und mal es dir aus oder frage Verwandte, die in den Jahren gelebt haben. Vielleicht waren die Leute damals mit Informationen aus den vorhandenen lokalen Printmedien vollauf zufrieden und hätten auf Radio/TV gut verzichten können.
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Weil man sonst seine Propaganda nicht hat senden können.
OK, deine Frage zielt wohl eher auf den Bürger ab ^^ Für ihn wäre es überhaupt nicht schlimm gewesen. Anders als bei der gesetzlichen Krankenkasse. Ohne sähe die medizinische Versorgung in diesem Land genau so katastrophal aus wie jetzt in der USA.
Das Problem mit solchen Einrichtungen ist nur, das sie nicht mit der Zeit gehen und zu bürokratischen Monstern heranwachsen und dabei Millionen von Euro (ehemals Deutsche Mark) in Form von Verwaltungskosten in den Sand setzen. Dessen Ausgleich dann der Bürger in Gebühren oder Steuern ausgleichen darf.
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Das ist ja mit der Haushaltsabgabe nicht mehr nötig ^^ Tja... Obdachloser müsste man sein. Hmm... vieleicht sollte man umziehen... auf ein Boot oder so und stellt dann einfach irgendwo einen Briefkasten auf :D
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auf einem boot bist du nicht sicher. Als ich bei der Bundeswehr war, haben sie dem 2LM in Dubai aufs schiff(das zu der zeit eben dort im hafen lag) eine aufforderung zugeschickt, seine Geräte an bord anzumelden. Er hatte den Fehler gemacht, das Schiff als zweitwohnsitz zu melden...
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Himmerlarschundzwirn schrieb:
> Also wie sind die auf die Idee gekommen, ein
> gebührenpflichtiges Internetangebot anbieten zu
> müssen?
Vielleicht spielt die nicht ganz unplausible Vermutung eine Rolle, daß das Internet früher oder später Rundfunk und Fernsehen ablösen könnte.
Wir schreiben ja auch nicht mehr mit mechanischen Schreibmaschinen.
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