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Chavez lässt eigenes Volk hungern

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  1. Chavez lässt eigenes Volk hungern

    Autor Politkenner 15.03.10 - 12:41

    Nach der Währungsabwertung, mit der das ohnehin schon arme Volk vor ein paar Monaten faktisch enteignet wurde, konnten Unruhen nur durch einen zweigeteilten Währungskurs und streng überwachte Preiskontrollen für Grundnahrungsmittel vermieden werden.

    Das geht natürlich nicht dauerhaft, und so hat der venezuelanische Nahrungsminister Osorio kürzlich angekündigt, die Lebensmittelpreise zu erhöhen. Die nun in Kraft tretende, staatlich erzwungene Preiserhöhung wird Grundnahrungsmittel wie Reis, Huhn und Zucker um 30 Prozent verteuern.

  2. Re: Chavez lässt eigenes Volk hungern

    Autor geraderücker 15.03.10 - 13:00

    "USA" läßt durch Protektionismus ganze Kontinente vor sich hinvegetieren oder hungern, und wer sich dagegen wehrt "wird in die Steinzeit zurückgebombt"

  3. Re: Chavez lässt eigenes Volk hungern

    Autor fufu 15.03.10 - 13:01

    Politkenner schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nach der Währungsabwertung, mit der das ohnehin schon arme Volk vor ein
    > paar Monaten faktisch enteignet wurde, konnten Unruhen nur durch einen
    > zweigeteilten Währungskurs und streng überwachte Preiskontrollen für
    > Grundnahrungsmittel vermieden werden.
    >
    > Das geht natürlich nicht dauerhaft, und so hat der venezuelanische
    > Nahrungsminister Osorio kürzlich angekündigt, die Lebensmittelpreise zu
    > erhöhen. Die nun in Kraft tretende, staatlich erzwungene Preiserhöhung wird
    > Grundnahrungsmittel wie Reis, Huhn und Zucker um 30 Prozent verteuern.

    Genau so sit es... die Armen verarschen und denen die Geld haben alles abnehmen. Und er raucht seine 400 $ Zigarre...

  4. Re: Chavez lässt eigenes Volk hungern

    Autor gegen nachrichtenseite 15.03.10 - 13:03

    Pseudo-Sozialismus geht normalerweise nie dauerhaft. Man enteignet die angeblich bösen Reichen und alles wird auf Dauer besser. Doof nur, das Misswirtschaft und Korruption davon nicht weniger werden. Nur gibts dann keinen mehr zum Enteignen.

    Rechte Methoden mit Minderheiten ausmerzen und Kriege anzetteln, funktionieren natürlich auch nicht.

    Und Linke und Rechte machen beide gerne Staatsschulden.

  5. Ausbeutung

    Autor byti 15.03.10 - 13:17

    Naja... so ganz stimmt das nicht. Vorher sind die ganzen Einnahmen/Gewinne aus der Ausbeutung von Öl und Bodenrecourchen zu 95-98% ausser Landes geflossen. Das waren hunderte von Milliarden. Große Firmen insbesondere die Amis haben da massiven Raubbau betrieben. Sprich der US-Wohlstand wurde gefördert, und Chavez Leute sind verhungert. Und da hat sich einiges in Positiver Richtung getan. Auch wen Chavez augenscheinlich wohl nicht der hellste ist, aber er tut viel für sein Volk. Nur so kann ich mir auch die Unterstützung vieler Intelektueller erklähren. Das was er oft an Text ablässt ist halt schon teilweise Grenzwertig. Aber wenn ich mir das genauer angucke is er halt einfach ein Durchschnittsmensch der stinksauer ist weil sie so verars**t wurden. Ich fand halt einige Sprüche über Busch ganz witzig. :)

  6. Re: Chavez lässt eigenes Volk hungern

    Autor Politkenner 15.03.10 - 13:20

    geraderücker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "USA" läßt durch Protektionismus ganze Kontinente vor sich hinvegetieren
    > oder hungern, und wer sich dagegen wehrt "wird in die Steinzeit
    > zurückgebombt"

    Ich sehe hier keinen Zusammenhang zu meinem Beitrag: In der Golem-Meldung geht es um Chavez, nicht die USA, und ich habe die USA überhaupt nicht erwähnt. Deine scharfe Reaktion lässt in Verbindung mit Deinem gewählten Namen vermuten, dass Du in einen Chavez-Kritiker zunächst einen Befürworter von US-Politik siehst. Das erscheint mir nicht realitätsnah.

    Interessant finde ich hingegen, dass Du die USA für eine angeblich protektionistische Handelspolitik kritisierst. Du hältst also eine Senkung von Handelshemmnissen und damit Ausweitung der Globalisierung für wünschenswert?

    Nicht nachvollziehbar ist Dein Verweis auf die kriegerischen Aktivitäten der USA im Zusammenhang mit Gegenwehr auf Protektionismus. Weder Vietnam, der Irak noch Afghanistan litten unter protektionistischer Handelspolitik der USA und hatten schon darum keinen Grund, sich dagegen zu wehren, was sie freilich auch nicht getan haben.

  7. Re: Ausbeutung

    Autor Politkenner 15.03.10 - 13:27

    byti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja... so ganz stimmt das nicht. Vorher sind die ganzen Einnahmen/Gewinne
    > aus der Ausbeutung von Öl und Bodenrecourchen zu 95-98% ausser Landes
    > geflossen. Das waren hunderte von Milliarden. Große Firmen insbesondere die
    > Amis haben da massiven Raubbau betrieben. Sprich der US-Wohlstand wurde
    > gefördert, und Chavez Leute sind verhungert. Und da hat sich einiges in
    > Positiver Richtung getan.

    Nein, lediglich die Abnehmer haben sich geändert. Früher waren es die von Dir beschriebenen US-Firmen, was natürlich ein US-Interesse bedingte und zu den bekannten Interventionen führte. Chavez verkauft sein Land und dessen Bodenschätze nun nicht mehr an die USA, doch die heutigen Abnehmer sind China und Russland. Mit den gleichen Folgen für das venezuelanische Volk, das ironischerweise seit Monaten unter andauernden Stromausfällen zu leiden hat.

    Vladimir Putin reist diese Woche nach Venezuela, militärische und energiepolitische Zusammenarbeit stehen auf dem Plan.

  8. Re: Chavez lässt eigenes Volk hungern

    Autor Red Dawn 15.03.10 - 13:30

    Politkenner schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nach der Währungsabwertung, mit der das ohnehin schon arme Volk vor ein
    > paar Monaten faktisch enteignet wurde, konnten Unruhen nur durch einen
    > zweigeteilten Währungskurs und streng überwachte Preiskontrollen für
    > Grundnahrungsmittel vermieden werden.
    >
    > Das geht natürlich nicht dauerhaft, und so hat der venezuelanische
    > Nahrungsminister Osorio kürzlich angekündigt, die Lebensmittelpreise zu
    > erhöhen. Die nun in Kraft tretende, staatlich erzwungene Preiserhöhung wird
    > Grundnahrungsmittel wie Reis, Huhn und Zucker um 30 Prozent verteuern.


    So ein Bullshit. Der gtroßen Masse der Bevölkerung geht es besser als jemals zuvor. Sie haben erstmals medizinische Grundversorgung und flächendeckende Schulbildung.


    Geh zurück in Deinen widerlichen FDP-Bunker, du Kriecher...

  9. FALSCH!!!!

    Autor byti 15.03.10 - 13:49

    > Nein, lediglich die Abnehmer haben sich geändert. Früher waren es die von
    > Dir beschriebenen US-Firmen, was natürlich ein US-Interesse bedingte und zu
    > den bekannten Interventionen führte. Chavez verkauft sein Land und dessen
    > Bodenschätze nun nicht mehr an die USA, doch die heutigen Abnehmer sind
    > China und Russland.

    Du hast überhaupt nicht verstanden um was es geht. Früher haben die US-Firmen das Öl gefördert, die ganzen Gewinne (vorwiegend in Form von Öl) ausser Landes geschafft und gewinnbringend verhökert. Das einzige was im Land blieb waren die mikrigen Löhne für die chronisch Unterbezahlten 1000 einheimischen Arbeiter für 50 Euro im Monat. Dafür haben die Firmen aber enorme Umweltprobleme hinterlassen. (wie immer halt)

    JETZT verkökert sprichwörtlich Chavez selber das Öl... vorwiegend an Russland und China... weil er den Amis aus obengenannten Gründen beleidigt ist. Und streicht somit den gesamten Gewinn selber ein. Naja.. nicht ganz.. die Firmen sind ja immer noch im Land und Fördern... aber diesmal "im Auftrag" und nicht für die eigene Kasse.

    Und da hatten sogar die US-Firmen ein einsehen...

  10. Re: Chavez lässt eigenes Volk hungern

    Autor naumann-fan 15.03.10 - 14:04

    Politkenner schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    >
    > Nicht nachvollziehbar ist Dein Verweis auf die kriegerischen Aktivitäten
    > der USA im Zusammenhang mit Gegenwehr auf Protektionismus. Weder Vietnam,
    > der Irak noch Afghanistan litten unter protektionistischer Handelspolitik
    > der USA und hatten schon darum keinen Grund, sich dagegen zu wehren, was
    > sie freilich auch nicht getan haben.

    das ist ja wohl eine komplette verdrehung der tatsachen. ihr fdp-leute glaubt immer noch an das maerchen, das die usa sich nur verteidigt? ein grund fuer den irak-krieg war die tatsache, das die usa und sadam nicht auf dem ueblichen weg (korrumpieren, ausschalten) beikommen konnten. er wollte die oelverkaeufe in einer anderen waerung als dem dollar abwickeln. das waere eine oekonomische katastrophe fuer die usa gewesen, so sich weitere laender angeschlossen haetten, denn seit den 70ern ist der dollar nicht mehr an die goldreserven gebunden, sondern an das oel! mit hilfe der saudis war es seinerzeit gelungen, das in der opec das oel nur noch gegen dollar gehandelt wurde. nach dem desastroesen vietnamkrieg rettete es die usa vor dem staatsbankrott. einer der gruende, warum sich heut nicht mal chavez traut, den oelverkauf vom dollar zu loesen!

  11. Re: Chavez lässt eigenes Volk hungern

    Autor byti 15.03.10 - 14:05

    > Interessant finde ich hingegen, dass Du die USA für eine angeblich
    > protektionistische Handelspolitik kritisierst. Du hältst also eine Senkung
    > von Handelshemmnissen und damit Ausweitung der Globalisierung für
    > wünschenswert?

    Lol? Hier will sich jemand rauswinden... schlechter Versuch. :)

  12. Re: Chavez lässt eigenes Volk hungern

    Autor Free Mind 15.03.10 - 14:07

    am hunger sind die amis schuld, seit deren ölfirmen aus dem land geschmissen wurden, tun sie alles um einen staatsstreich zu unterstützen

  13. Re: Chavez lässt eigenes Volk hungern

    Autor Free Mind 15.03.10 - 14:08

    > Politkenner schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > Geh zurück in Deinen widerlichen FDP-Bunker, du Kriecher...

    hehe, YMMD, thx :D

  14. Re: Chavez lässt eigenes Volk hungern

    Autor Politkenner 15.03.10 - 14:22

    Red Dawn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Politkenner schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Nach der Währungsabwertung, mit der das ohnehin schon arme Volk vor ein
    > > paar Monaten faktisch enteignet wurde, konnten Unruhen nur durch einen
    > > zweigeteilten Währungskurs und streng überwachte Preiskontrollen für
    > > Grundnahrungsmittel vermieden werden.
    > >
    > > Das geht natürlich nicht dauerhaft, und so hat der venezuelanische
    > > Nahrungsminister Osorio kürzlich angekündigt, die Lebensmittelpreise zu
    > > erhöhen. Die nun in Kraft tretende, staatlich erzwungene Preiserhöhung
    > wird
    > > Grundnahrungsmittel wie Reis, Huhn und Zucker um 30 Prozent verteuern.
    >
    > So ein Bullshit.

    Welche meine Behauptungen hältst Du denn für "Bullshit"?

    Gab es die Währungsabwertung, oder gab es sie nicht?
    Gibt es staatliche Preiskontrollen, oder gibt es sie nicht?
    Existiert die genannte Erklärung von Osorio, oder habe ich das erfunden?
    Erhöht der Staat die Preise für die aufgeführten Lebensmittel um ca. 30 Prozent, oder nicht?


    > Geh zurück in Deinen widerlichen FDP-Bunker, du Kriecher...

    Das ist kein vernünftiges Diskussionsniveau.

  15. Re: Chavez lässt eigenes Volk hungern

    Autor Politkenner 15.03.10 - 14:32

    naumann-fan schrieb:
    -----------------------------------------------------------------
    > >
    > > Nicht nachvollziehbar ist Dein Verweis auf die kriegerischen Aktivitäten
    > > der USA im Zusammenhang mit Gegenwehr auf Protektionismus. Weder
    > Vietnam,
    > > der Irak noch Afghanistan litten unter protektionistischer
    > Handelspolitik
    > > der USA und hatten schon darum keinen Grund, sich dagegen zu wehren, was
    > > sie freilich auch nicht getan haben.
    >
    > das ist ja wohl eine komplette verdrehung der tatsachen. ihr fdp-leute
    > glaubt immer noch an das maerchen, das die usa sich nur verteidigt?

    Es ging um die Behauptung, die USA würde Staaten angreifen, die sich gegen US-Protektionismus(!) wehren würden. Ich habe lediglich diese eine konkrete Behauptung widerlegt. Daraus sollte man nicht schliessen, dass ich die Angriffskriege der USA gutheissen oder als Verteidigungsmassnahme abtun würde.

    Deinen Ausführungen zu der Verbindung zwischen US-Dollar und ölmarkt kann ich soweit zustimmen. Dabei handelt es sich aber nicht um Protektionismus, zumal es bei Vietnam und Afghanistan auch keine vergleichbaren Kriegsgründe gibt.

  16. Re: Chavez lässt eigenes Volk hungern

    Autor Bombe 15.03.10 - 14:36

    > Es ging um die Behauptung, die USA würde Staaten angreifen, die sich gegen
    > US-Protektionismus(!) wehren würden. Ich habe lediglich diese eine konkrete
    > Behauptung widerlegt. Daraus sollte man nicht schliessen, dass ich die
    > Angriffskriege der USA gutheissen oder als Verteidigungsmassnahme abtun
    > würde.

    Widerlegt???? Ähm.. Bush/Saddam... "Gib mir dein Öl", "Nein", Gib mir dein Öl!!!", "Nein".... Boomboomboomboomboomboomboomboomboomboomboomboomboom

    Ich glaub so verstehts wohl jeder.

  17. Re: Chavez lässt eigenes Volk hungern

    Autor Politkenner 15.03.10 - 14:58

    Bombe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Es ging um die Behauptung, die USA würde Staaten angreifen, die sich
    > gegen
    > > US-Protektionismus(!) wehren würden. Ich habe lediglich diese eine
    > konkrete
    > > Behauptung widerlegt. Daraus sollte man nicht schliessen, dass ich die
    > > Angriffskriege der USA gutheissen oder als Verteidigungsmassnahme abtun
    > > würde.
    >
    > Widerlegt???? Ähm.. Bush/Saddam... "Gib mir dein Öl", "Nein", Gib mir dein
    > Öl!!!", "Nein".... Boomboomboomboomboomboomboomboomboomboomboomboomboom

    Selbst, wenn es so gewesen wäre - was hätte das dann mit Protektionismus zu tun? Und inwiefern hätte sich ähnliches in Afghanistan abgespielt?

    > Ich glaub so verstehts wohl jeder.

    Möglicherweise verstehst Du die Bedeutung des Begriffs "Protektionismus" nicht.

  18. Re: Chavez lässt eigenes Volk hungern

    Autor Bombe 15.03.10 - 15:10

    > Möglicherweise verstehst Du die Bedeutung des Begriffs "Protektionismus"
    > nicht.

    Wieso? Der Irak ist jetzt sprichwörtlich eine (wirtschaftliche) Provinz der USA. Die komplette Kontrolle ist an US-Firmen übergegangen. Gibt doch keine bessere Möglichkeit als einen der größten Konkurenzkmärkte für Erdöl in den eigenen/heimischen Markt zu integrieren und somit zu schützen.

    Und Afanistan war übrigens eine super Möglichkeit den heimischen Markt für Militärtechnik aufzumöblen. Oder glaubst du die Amis hätten die Waffen/Bomben dazu aus dem Ausland eingekauft?

  19. Re: Chavez lässt eigenes Volk hungern

    Autor Politkenner 15.03.10 - 15:27

    Bombe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Möglicherweise verstehst Du die Bedeutung des Begriffs "Protektionismus"
    > > nicht.
    >
    > Wieso? Der Irak ist jetzt sprichwörtlich eine (wirtschaftliche) Provinz der
    > USA. Die komplette Kontrolle ist an US-Firmen übergegangen.

    Nein, da unterliegst Du einem Trugschluss. Royal Dutch Shell ist keine US-Firma. Petronas ist keine US-Firma. ENI ist keine US-Firma. [...]


    > Und Afanistan war übrigens eine super Möglichkeit den heimischen Markt für
    > Militärtechnik aufzumöblen. Oder glaubst du die Amis hätten die
    > Waffen/Bomben dazu aus dem Ausland eingekauft?

    Das mag eine mehr oder minder interessante Theorie sein, aber sicherlich kein schlüssiges Argument für Protektionismus(!) als vorrangigen Kriegsgrund. Dass Waffenhersteller an Krieg verdienen, ist nun wirklich nichts neues. Für den Afghanistan-Krieg auf der anderen Seite der Erdkugel waren geostrategische Überlegungen sicherlich schwerwiegender als die simple Unterstützung der eigenen Waffenindustrie.

  20. Re: Chavez lässt eigenes Volk hungern

    Autor lalalalalala 15.03.10 - 16:34

    Finde es spannend wie einige hier mit Begriffen wie Kriecher, FDP-Bunker, etc. um sich werfen, aber selbst eine recht unreflektierte Meinung zum besten geben.

    Über Guido und Schergen brauchen wir nicht diskutieren. Den hätten sie hier mal letzte Woche in einer der zahlreichen Favelas abladen sollen. Entweder wäre um einiges schlauer wieder rausgekommen, oder, naja...

    Ansonsten würde mich mal interessieren, woher die Informationen stammen, dass es dem Volk in Venezuela jetzt besser geht. Das würde mich mal interessieren.

    Und dass das Geld nicht mehr direkt in die USA abfliesst ist ja ganz nett. Jetzt ist es zu 100% in venezolanischer Hand. Und zwar genau einer. Das bringt dem Venezolanischen Volk auch recht wenig.

    Auf Dauer wird Chavez dem Venezolanischen Volk wesentlich mehr schaden als nutzen, da könnt ihr euch sicher sein.

    Ich sehe es hier in Brasilien. Das Land wird durch die Protektionistische Ader von Lula auch eher gebremst. Immerhin, es hat sich ein bisschen was getan. Aber die Massnahmen die ergriffen werden, sind auch eher "kosmetischer" Natur. Gott sei Dank ist es hier noch nicht so schlimm, wie in Venezuela. Aber wer hier ein Unternehmen aufbauen will wird auch massivst durch seltsame und extrem rigide Gesetze ausgebremst.

    Lohnnebenkosten liegen hier im übrigen bei ca. 105%. Zu was wird das wohl führen? Richtig, beim Arbeitnehmer kommt am Ende noch weniger an und ob er von den eingezahlten Sozialabgaben jemals etwas sehen wird, das steht auch in den Sternen. Ich persönlich würde aber lieber meinen Leuten etwas mehr zahlen. Nur gibt es für jeden Arbeitnehmer ein bestimmtes Budget, das man zahlen kann. Ob das jetzt zu 100% in Lohn oder zu 100% in Abgaben passiert ist da erstmal egal. Aber persönlich wäre mir ein grosser % der beim Arbeitnehmer ankommt lieber. Aber das sind eben weniger als 50%.

    Was mit dem ganzen Geld passiert weiss ich leider auch nicht. Ich glaube das fragt sich ganz Brasilien.

    Lulas Sohn konnte jedenfalls ein erst kurz vorher gegründete Firma für einige Millionen verkaufen. Ein Schelm wer dabei böses denkt.

    Problem ist ja, dass die anderen es vorher auch nicht besser gemacht haben und vermutlich auch nicht besser machen werden, sollten sie nach der Wahl dieses Jahr an die Macht kommen.

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