1. Foren
  2. » Kommentare
  3. » Politik/Recht
  4. » Alle Kommentare zum Artikel
  5. » Chinesische Nutzer müssen sich…

China wird sich am westen orientieren?

Anzeige
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. China wird sich am westen orientieren?

    Autor blubbber 06.09.09 - 14:25

    Ich finde es immer wieder witzig, wenn behauptet wird, dass China sich am "überlegenen" Westen orientieren und offener wird. Viel eher ist es so, dass sie der ganze noch in grenzen freie Westen immer mehr am neuen großen Bruder aus China orientiert und die freiheitlichen Rechte immer weiter abbaut. Wenn man sich die ganze Sache mit der Internet-Überwachung ansieht, scheint es so, als würde man immer neue Ideen der Chinesen bei uns Anwenden.

    Und Arbeiterrechte sollen ja auch immer weiter abgebaut werden (man sehe sich nur die FDP mit ihren Forderungen an). Irgendwann sind wir dann alle so flexibel, wie die freien radikalen.. ich meine freien Demokraten sich das wünschen und verkommen zu china-like Wanderarbeitern ohne rechte und Ansprüche.

    Nicht China passt sich an den Westen an sondern der Westen an China.

  2. Re: eher umgekehrt

    Autor firehorse 06.09.09 - 17:24

    schon allein deshalb weil einige Damen und Herren Profit wichtiger sind als Menschrechte und unsere Politiker sich von diesen mit Vorstandsposten und Beratungsgehälter bestechbar machen und weil der überwiegende Teil der bundesdeutschen Bevölkerung zu dämlich ist zwei Kreuze an der richtigen Stelle auf ein Blatt Papier zu bringen.

  3. Re: eher umgekehrt

    Autor spanther 07.09.09 - 03:44

    firehorse schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > schon allein deshalb weil einige Damen und Herren Profit wichtiger sind als
    > Menschrechte und unsere Politiker sich von diesen mit Vorstandsposten und
    > Beratungsgehälter bestechbar machen und weil der überwiegende Teil der
    > bundesdeutschen Bevölkerung zu dämlich ist zwei Kreuze an der richtigen
    > Stelle auf ein Blatt Papier zu bringen.

    Wenn diese "grenzenlose Profitgier" doch so scheiße ist, dann muss doch folglich der Kapitalismus ansich scheiße sein! :-)
    Dann wäre der richtigste Weg doch laut dieser Logik einfach einen anderen Weg zu gehen. Kapitalismus versagt, also wie wäre es vielleicht mit den Linken? :)

  4. Re: eher umgekehrt

    Autor ollikaa 07.09.09 - 06:22

    Da gibts ein schönes Zitat, das mir in den Sinn kommt:
    "Der Sozialismus ist eine feine Sache, nur die Sozialisten taugen nichts."
    Ich glaub das hatte August Bebel mal gesagt, kann mich aber auch irren.

  5. Re: eher umgekehrt

    Autor skinflint 07.09.09 - 07:14

    ollikaa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da gibts ein schönes Zitat, das mir in den Sinn kommt:
    > "Der Sozialismus ist eine feine Sache, nur die Sozialisten taugen nichts."
    > Ich glaub das hatte August Bebel mal gesagt, kann mich aber auch irren.

    Naja, der Kapitalismus ist aber offenbar keine so feine Sache, und die Kapitalisten sind gierige Arschlöcher. So gesehen irgendwie auch nicht besser.

    Da hielte ich doch die Idee, aus dem Sozialismus was ordentliches, Demokratisches zu machen, für viel besser.

  6. Freimarktfanatismus?

    Autor SozialeMarktwirtschaftAnyone 07.09.09 - 08:45

    Euch Sternchen ist offensichtlich nicht klar, dass es auch noch anderes Sachen, als Extreme Gegensätze gibt. Was ihr vermutlich mit Kapitalismus meint ist der rücksichtslose Freimarktfanatismus, der die letzten Jahrzehnte von einschlägigen Organisationen auch hier in Deutschland Salonfähig gemacht wurde. Seit Jahrzehnten wird unsere soziale Marktwirtschaft nun schon schrittweise demontiert und dem Wahlvieh fällt nichts besseres ein, als über Extreme zu diskutieren ...

    Eine kleine Denkanregung: ein unregulierter Markt, wie der Globale oder der in den USA kommt eigentlich nur den wenigen Eliten zugute. 20 % der Bevölkerung kassieren stellenweise über 60 % der Wertschöpfung, die innerhalb eines Jahres in einem Land von _allen_ arbeitenden Menschen erbracht wurde. Die ausgeglichene ruhige Gesellschaft der BRD der Vergangenheit beruht aber auf einem stärkeren Ausgleich, der den elitären 20 % weniger als 40 % übrig lässt. Die Tendenz heutzutage geht in die komplett entgegengesetzte Richtung: Brasilianisierung, Veramung breiter Gesellschaftsschichten, nurnoch Jobs im personennahen Dienstleistungssektor, ohne jegliche Wertschöpfung usw. usf.

    So lange die großen Firmen dorthin abwandern können, wo sie keine Steuern bezahlen müssen und sich jedes Land auf der Welt gezwungen sieht seine Steuersystem dahingehend anzupassen, um die Abwanderung der global Player zu verhindern, wird die Brasilianisierung weiter so fortschreiten wie bisher. Die global Player wandern ab und die wegfallende Steuerlast muss auf Bürger und Mittelständler umverteilt werden, während die global Player mit Milliardendividenden keinerlei Steuern bezahlen.

    Ein Teufelskreislauf der zu all den sozialen Schieflagen führt, die ihr so wahrnehmt. Aber ihr nehmt eben nur die Symptome war.

    Die sog. unsichtbare Hand jedenfalls gibt es in einem freien unregulierten Markt überhaupt nicht. Das ist ein Märchen. Der freie Markt optimiert nur die Brieftaschen der Eliten, nicht aber die Lebenssituation der andern 80 % der Bevölkerung, die die wahren Leistungsträger einer Wirtschaft sind. Was wir brauchen ist eine weltweite soziale Marktwirtschaft mit Regularien, die ökologische Produktion und ökologisches Handeln begünstigen.

    Wie reich eine Gesellschaft wirklich ist, zeigen nicht irgendwelche Millionärsindizes, sondern die breite der Mittelschicht, die in sozialer Sicherheit leben kann. Die Kulturgüter konsumieren und sich eine Krankenversicherung leisten kann, ohne dafür hungern zu müssen. Millionäre schaffen keine Arbeitsplätze, die geben ihr Geld lieber für goldene Wasserhähne und sklavenähnliche Dienstleister aus, die den ganzen Tag mit dem Champagner-Kühler hinter ihnen her rennen. Arbeitsplätze werden vom Mittelstand geschaffen und jegliche andere Begriffsverdrehung der Freimarktfundamentalisten ist eine manipulative Lüge. Stichwort "Leistungsträger" und die ganze absurde Diskussion in diese Richtung ...

  7. Re: Freimarktfanatismus?

    Autor spanther 07.09.09 - 20:48

    Ich find deine Denkensweise schön und auch dein Anstreben einer sozialeren Wirtschaft und Ökologie für alle :-)
    Ich glaube aber das es schwer wird, eben die Marktwirtschaft etc. so gut in Balance zu halten, da es schwer ist Grenzüberschreitungen dahingehend dann komplett zu kontrollieren und zu ahnden. Auch wird dann ständig diskutiert werden wieviel "Sozialität" in die Marktwirtschaft gehört und Lobbyisten werden es sich wieder nicht nehmen lassen dort in der Definition mit Geldkoffern mal ein bisschen weiterzuhelfen...

    Für die eigenen kapitalen Interessen tun so manche Menschen sehr viele Dinge...abscheuliche Dinge...

Neues Thema Ansicht wechseln


Entschuldigung, nur registrierte Benutzer dürfen in diesem Forum schreiben. Klicken Sie hier um sich einzuloggen


Meistgelesen
  1. Libreoffice

    "Wir wollen Nutzer in die ODF-Welt ziehen"

  2. Browser

    Kauft Facebook Opera?

  3. Datenschutz

    Neue EU-Regeln zu Cookies treten in Kraft

  4. Samsung Galaxy S3

    Siri braucht sich nicht zu fürchten

  5. Schmerzlos

    MIT-Forscher entwickeln Injektor mit Lorentzkraft-Antrieb


Meistkommentiert
  1. Kommentare: 222 | letzter Beitrag 26.05. 23:51

  2. Kommentare: 163 | letzter Beitrag 11:57 Uhr

  3. Kommentare: 94 | letzter Beitrag 10:58 Uhr

  4. Kommentare: 66 | letzter Beitrag 08:55 Uhr

  5. Kommentare: 64 | letzter Beitrag 26.05. 17:51

Mehr



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


F2, F8, F12: Windows 8 startet zu schnell
F2, F8, F12
Windows 8 startet zu schnell

Windows 8 kann auf entsprechender Hardware in weniger als 8 Sekunden booten. Dabei bleibt zu wenig Zeit, um den Bootvorgang zum Sprung ins Bios, ins UEFI-Menü oder in die Startauswahl von Windows zu unterbrechen.

  1. Dice Einige Frostbite-2-Spiele nur mit 64-Bit-Betriebssystem
  2. Windows RT Windows-Tablet-Lizenz soll angeblich 100 US-Dollar kosten
  3. Windows 8 Release Preview Microsoft verbessert Multi-Monitor-Unterstützung

Kim Dotcom: "Gebt mir meine Rechner zurück!"
Kim Dotcom
"Gebt mir meine Rechner zurück!"

Kim Schmitz will Zugriff auf seine 135 Computer und Festplatten, die die neuseeländischen Behörden im Januar 2012 beschlagnahmt haben. Das FBI halte das Material von der Justiz in Neuseeland zurück, um seine Verteidigung im Fall Megaupload zu erschweren, sagt er.

  1. Megaupload Kim Dotcom darf wieder das Internet benutzen
  2. Nach Megaupload Mediafire und weitere Filehoster im Fokus der Filmindustrie
  3. Megaupload Kim Schmitz muss mit monatlich 37.000 Euro zurechtkommen

Zulieferer: Sony soll iPhone 5 mit In-Cell-Touchscreen ausrüsten
Zulieferer
Sony soll iPhone 5 mit In-Cell-Touchscreen ausrüsten

Laut Apple-Zulieferern wird das iPhone 5 mit einem neuartigen In-Cell-Touchscreen ausgerüstet. Als Hersteller soll Sony infrage kommen. Bislang hieß es, dass Apple Sharp und Toshiba bevorzugen würde.

  1. iPhone 5 Kleinerer Dock-Connector im Gespräch
  2. Streit um Domains Apple hat Domain iPhone5.com erhalten
  3. 4 Zoll iPhone 5 wohl mit größerem Display

  1. Browser: Kauft Facebook Opera?
    Browser
    Kauft Facebook Opera?

    Ein britisches Blog will erfahren haben, dass Facebook den norwegischen Browserhersteller Opera Software kaufen will. Beide Unternehmen wollen sich dazu nicht äußern.

  2. Datenschutz: Neue EU-Regeln zu Cookies treten in Kraft
    Datenschutz
    Neue EU-Regeln zu Cookies treten in Kraft

    Am 26. Mai 2012 treten neue Datenschutzregeln der EU in Kraft. Websitebetreiber und Werbenetzwerke müssen Nutzer um Erlaubnis fragen, wenn sie Cookies setzen.

  3. Libreoffice: "Wir wollen Nutzer in die ODF-Welt ziehen"
    Libreoffice
    "Wir wollen Nutzer in die ODF-Welt ziehen"

    Libreoffice könne mehr als Openoffice und biete Entwicklern zudem Vorteile, sagte Michael Meeks auf dem Linuxtag 2012. Außerdem spricht er mit Golem.de über Libreoffice-Online, woran er derzeit arbeitet.


  1. 14:48

  2. 14:29

  3. 14:24

  4. 12:30

  5. 12:23

  6. 18:49

  7. 18:33

  8. 18:08