Ist es eigentlich erlaubt sich selbst umzubringen?
Oder blüht einem dann eine Strafe wegen sowas wie "versuchten Mordes" wenn man es nicht schafft?
Ich mein: Ist doch deren Leben, sollens doch gehen wenns wollen.
Aus Wikipedia:
Der Suizidversuch ist in Deutschland als Ausdruck des Selbstbestimmungsrechts straffrei, ebenso die Teilnahme (Beihilfe und Anstiftung). Die Verleitung eines Schuldunfähigen oder die „Anstiftung“ mittels einer Täuschung kann jedoch Tötung (des Suizidenten) in mittelbarer Täterschaft (§ 25 Abs. 1 Alt. 2 StGB) sein: Täter des Tötungsdeliktes ist dann der Einfluss nehmende Hintermann, da er das Geschehen durch sein Verhalten maßgeblich beherrscht. Ein Lehrbuchbeispiel für einen solchen Tatverlauf ist der Siriusfall.
Danke.
Warum wird dann auch biegen und brechen versucht Suizidversuche zu verhindern wenn sich die Menschen bereits dazu entschlossen haben?
Die, die nur Aufmerksamkeit wollen, tuns meist eh nicht, und die, die es wirklich tun wollen, tun es, egal wer was sagt.
Es ist IMHO schon ok bei jemanden der sich selbst töten will das Gespräch zu suchen. Letztlich sollte es aber die Entscheidung eines klar denkenden Individuum akteptieren seine Existenz zu beenden. Unterstützen in diesem Gedanken sollte man es aber nicht.
Haha ... wikipedia ist allwissend
...wikipedia irrt niemals
... wikipedia sollte gesetze machen!
Fragt wikipedia ob der ISP verpflichtet werden soll! ;)
Bei wikipedia haben zumindest ein paar drüber gelesen, ich schreib hier keine redaktionellen Artikel, wenn du darauf anspielst.
<°))))><
*plonk*
Weil der Staat nicht einfach weg sehen darf. Das Bundesverfassungsgericht selbst sieht die Grundrechte nicht einfach nur als Individualrechte an, sondern als eine objektive Werteordnung, deren Schutz alle staatliche Gewalt zu dienen hat (und wenn es zu einer Interessenkollision kommt, den Ausgleich so zu suchen, dass die betroffenen Interessen jeweils maximal zur Geltung kommen).
Das bedeutet, das Grundrecht auf Leben und körperliche Unversehrtheit aus Art. 2 Abs. 2 GG ist nicht nur ein Recht des Einzelnen, sondern eine Pflicht des Staates, dessen Gewährleistungen zu sichern. Warum wäre um § 218a StGB sonst so ein Wirbel gemacht worden?!
Daher dürfte der Einzelne zwar sich selbst umbringen, umgekehrt der Staat ihn daran zu hindern suchen. Denn wenn es doch nicht der letzte Ausweg war, hätte der Deutsche Staat versagt.
DrAgOnTuX schrieb:
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> Ist es eigentlich erlaubt sich selbst umzubringen?
> Oder blüht einem dann eine Strafe wegen sowas wie "versuchten Mordes" wenn
> man es nicht schafft?
>
> Ich mein: Ist doch deren Leben, sollens doch gehen wenns wollen.
>
aber dann nicht vor dem 66.er Geburtstag, weil sonst die Pyramide wieder net mehr stimmt oder weiter zerfällt.
Nein, im Ernst. Viele begehen Selbstmord weil innerhalb unserer Gesellschaft etwas nicht mehr stimmt, weil es Politiker wie diesen gibt, die einem jeglichen Lebenwillen durch Paragraphen versauen oder weil das eigene Umfeld, wozu ja auch obriges gehört, zerstört ist.
ich denke eine bessere und gerechtere Politik könnte im Vorfeld schon viele Selbstmorde verhindern. Letztlich trägt deren Verwaltungswahn oder Lobbistemwahn sogar häufig noch dazu bei. Selbst der Justiz würde ich - je nach Fall und Sachlage - eine Mitschuld geben.
Sicherlich wäre es besser sich erstmal über positive Veränderungen gedanken zu machen. Dieses müsste allerdings schon weit vor dem WWW ansetzen. Nur scheinbar sind viele Politiker zu so einem Denken nicht in der Lage. Wer fängt schon gerne bei sich selbst an...:/
Immer dieses Politikergebashe, wo es gar nciht hereinpasst.
Wenn du meinst das Lebenswillen durch Paragraphen zerstoert wird, greifst du hier die Datenschuetzer an, denn das Gesetz steh hier klar auf Seiten des Providers, Herrmann will es hier doch lockern.
Ich finde es aber nciht ok den Datenschutz Auszuhebeln, hier muss starr dem vorgegebenen Gefolgt werden.
DrAgOnTuX schrieb:
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> Danke.
>
> Warum wird dann auch biegen und brechen versucht Suizidversuche zu
> verhindern wenn sich die Menschen bereits dazu entschlossen haben?
>
> Die, die nur Aufmerksamkeit wollen, tuns meist eh nicht, und die, die es
> wirklich tun wollen, tun es, egal wer was sagt.
Wenn eine Webseite solchen Menschen die Möglichkeit gäbe mit ihrem Suizid die Aufmerksamkeit zu erhalten die sie sich bzw. ihrem Anliegen wünschen, kann ich mir schon vorstellen dass das ein Anreiz ist.
Ich denke daran so eine Webseite zu betreiben, und die Nutzer zu bitten in ihrem Abschiedsbrief die Seite zu erwähnen.
So können sie sicherstellen dass ihr Fall in die Medien gelangt und danach Googlende Menschen ihren Fall finden.
Warum würde es in die Medien gelangen? Ein 08/15-Suizid normalerweise nicht, aber hier stünde ja eine pöse Webseite dahinter, das hat Nachrichtenpotential. Um so mehr mit Bezug zu der Webseite abtreten, um so bekannter würde die Seite, und um so mehr würden die Abschiedsbriefe lkesen.
Ich erinnere an den Erfolg von Rottenneighbor und auch iShareGossip.
So eine Seite bekommt kostenlose Werbung. Auch wenn die hin und her gerissen sind ob sie da mitspielen sollen, irgendeiner bringt es, und dann auch alle anderen.
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