Ich war zwar nie Megaupload-Nutzer, aber ich hätte tatsächlich Angst um meine Daten bei diesem neuen Dienst. Mega erinnert irgendwie an die Sopranos, wenn ein Mafiabruder vom FBI hochgenommen wurde und am nächsten Tag plötzlich verkabelt wieder auftauchte, um zu Fragen, wo denn gerade der nächste große Coup geplant ist ;)
Das wird sicher vielen anderen auch so gehen, weshalb ich dem Ding jetzt erstmal keinen besonders tollen Start prophezeien würde. Statt dem Ende des Urheberrechts könnte es ja auch das Ende der Urheberrechtsverletzer sein, weil man sie alle im Honigtopf zusammenbekommen hat ^^
Edit: Und Verschlüsselung hin oder her. Woher kann ich wissen, dass mein Schlüssel nicht auch schön bei Mega hinterlegt wird? Oder ob die Verschlüsselung überhaupt korrekt implementiert ist? Richtig, kann ich nicht. Technisch wärs kein Problem den User schön zu verar*****. Also im Prinzip auch nur oberflächliche Augenwischerei, die man dem seriösen Herren einfach glauben muss.
2 mal bearbeitet, zuletzt am 19.01.13 13:49 durch hotzenklotz.
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hotzenklotz schrieb:
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> Ich war zwar nie Megaupload-Nutzer, aber ich hätte tatsächlich Angst um
> meine Daten bei diesem neuen Dienst. Mega erinnert irgendwie an die
> Sopranos, wenn ein Mafiabruder vom FBI hochgenommen wurde und am nächsten
> Tag plötzlich verkabelt wieder auftauchte, um zu Fragen, wo denn gerade der
> nächste große Coup geplant ist ;)
>
[...]
> Statt dem Ende des
> Urheberrechts könnte es ja auch das Ende der Urheberrechtsverletzer sein,
> weil man sie alle im Honigtopf zusammenbekommen hat ^^
>
Hmm interessante Idee, ich hab da so ne Verschwörungstheorie.
Wer sich mit Kim Dotcom bzw. seiner Geschichte auskennt, weis das er bereits schon einmal mit den behörden zusammengearbeitet hat um seienn Hals aus der Schlinge zu ziehen und dafür hat er ziemlich viele Leute verraten.
Also gar kein so abwegiger Gedanke wäre demnach, dass die Behörden und Contentmafia ihm einen Deal angeboten haben und demnach alles von vorneherein geplant ist um möglichst viele User dran zu kriegen.
Ich meine, das wäre an deren Stelle mein erster Gedanke gewesen und es passt auch gut zu der unprofessionellen Darstellung der Behörden in diesem Fall.
"Seht her das FBI kann nichts, kommt alle her hier gibs Honig."
Erschrekend warscheinlich wie ich finde
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Zuzutrauen ists Kim Schmitz aka Kim Dotcom in jedem Fall.
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hotzenklotz schrieb:
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> Edit: Und Verschlüsselung hin oder her. Woher kann ich wissen, dass mein
> Schlüssel nicht auch schön bei Mega hinterlegt wird? Oder ob die
> Verschlüsselung überhaupt korrekt implementiert ist? Richtig, kann ich
> nicht. Technisch wärs kein Problem den User schön zu verar*****. Also im
> Prinzip auch nur oberflächliche Augenwischerei, die man dem seriösen Herren
> einfach glauben muss.
Doch, du kannst wissen welche Daten er bekommt und welche nicht. Es ist technisch für eine Seite nicht möglich Daten zu verschicken ohne dass man das herausbekäme. Die JS Quelltexte sind alle einsehbar und werden sicherlich in kürzester Zeit von genug Leuten überorüft werden. D.h. wenn er deinen private Key nicht bekommt wird er auch niemals an deine Daten rankommen können. Auch die implementierte Verschlüsselung kann dadurch überprüft werden, alles kein Problem.
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Wenn dem so wäre, könnte wirklich nur ich meine Dateien einsehen. Wie soll denn das ein Gefahr fürs Urherberrecht sein, wenn andere an meine Dateien nicht herankommen? Muss ein Uploader dann überall seinen private Key veröffentlichen?
So oder so, DotCom würde ich nicht weiter trauen, als ich ihn werfen kann...
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hotzenklotz schrieb:
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> Wenn dem so wäre, könnte wirklich nur ich meine Dateien einsehen. Wie soll
> denn das ein Gefahr fürs Urherberrecht sein, wenn andere an meine Dateien
> nicht herankommen? Muss ein Uploader dann überall seinen private Key
> veröffentlichen?
>
> So oder so, DotCom würde ich nicht weiter trauen, als ich ihn werfen
> kann...
Hast du den Artikel überhaupt gelesen? Scheinbar nicht, was deinen ersten Beitrag erstmal zur nem reinen Bash-Beitrag werden lässt.
Aber egal, Zitat Artikel: "Mega bietet eine "Secure Messaging"-Funktion, die den Austausch des Schlüssels mit anderen Nutzern erlaubt."
D.h. du gibts jemandem deinen Schlüssel und dieser kann damit die Dateien öffnen.
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Habe ihn gelesen. Aber offenbar nicht aufmerksam genug. Und schon wieder das Henne-Ei-Vertrauensproblem, wie "secure" ist diese Funktion denn?
Deine Werbung und Gottvertrauen für diesen Mann in allen Ehren, aber ich würde meine Daten eher unverschlüsselt in die Dropbox werfen, als dort.
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kabowski schrieb:
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> Zuzutrauen ists Kim Schmitz aka Kim Dotcom in jedem Fall.
Ich bezweifle mal, dass die US-Regierung allzu gern mit dem lieben Kim verhandeln würden.
Zu so einem Deal gehören immer zwei. Vielleicht hat Kim bewiesen, dass er absolut kein Problem damit hat seine Nutzer zu verraten um sich selbst zu schützen. Aber er hat auch gezeigt, dass er dann einfach noch mal neu anfängt.
Die Content-Industrie wird das nicht ein drittes Mal geschehen lassen, so einfach.
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hotzenklotz schrieb:
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> Statt dem Ende des
> Urheberrechts könnte es ja auch das Ende der Urheberrechtsverletzer sein,
> weil man sie alle im Honigtopf zusammenbekommen hat ^^
Ich kann mir nicht vorstellen das, das absichtliche kontruieren einer Situation um Personen bewusst zu einer Straftat zu verleiten in irgendwelchen Ländern rechtlich erlaubt ist. Ok, in den USA vielleicht. :)
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