Meiner Meinung nach sollte man das herunterladen von Raubkopie gesetzlich legalisieren.
Digitale Medien sind Ressourcen, die man beliebig oft kopieren kann. Im Gegensatz zu anderen Ressourcen wie Gold, Öl, Metalle usw. gibt es praktisch kein Limit. Warum sollte für digitale Medien die gleichen Regeln der Verbreitung angewandt werden wie bei den begrenzten Ressourcen?
Durch das legalisieren von Raubkopien wäre die Content-Industrie dazu gezwungen andere Angebote anzubieten, die für die Mehrheit der Menschen angenehmer sind. Die Tatsache, dass beliebige Personen symbolisch von skrupellosen Abmahn-Anwälte verfolgt werden, um Angst zu verbreiten halte ich persönliche für schlimmer, als die Verluste der Multi-Milliarden-Industrie, die den Hals nicht voll kriegen können.
Menschen sind bereit für Künstler freiwillig Geld auszugeben und verzichten auch freiwillig darauf alles illegal herunterzuladen.
Verbessert die Internet-Infrastruktur und bietet ein anständigen Service für Filme, Musik und ebooks an und Leute werden es nutzen.
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Verbessert die Internet-Infrastruktur und bietet ein anständigen Service für Filme, Musik und ebooks an und Leute werden es nutzen.
==> Dieser Aussage kann ich nur zustimmen. Seitdem es anständige Musik-Flatrates gibt, bin ich ein begeisterter Nutzer! An der Verbreitung von Filmen in Form von Flatrates wird wenigstens gearbeitet (Maxdome, ... ), auch wenn hier noch einiges zu verbessern ist!
Allerdings ist das legalisieren von Raubkopien hier, meiner Meinung nach, ein falscher Ansatz. Auch wenn man digitale Medien beliebig oft kopieren kann, müssen diese ja immerhin erstmal geschaffen werden und da steckt häufig viel Arbeit drin! In einen aktuellen Kinofilm fließen Millionen und die müssen natürlich auch wieder reingespielt werden. Und auch wenn es ein schöner Gedanke ist: Leider sind nicht alle Menschen bereit dazu, Geld für virtuelle Güter auszugeben ..
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Finde ich grundsätzlich eine schöne Idee mit den unbegrenzen Ressourcen, aber was für ein Bezahl Modell schlägst du denn vor? Die ersten 100'000 "Interessenten" bezahlen und der rest kriegst dann um sonst?
Hals nicht voll kriegen ist auch so ne Sache... Willst du denn für deine tägliche Arbeit die verrichtest auch nur mit dem minimum lohn abgespiesen werden denn du kriegst ja den Hals dann auch nicht voll wenn Du mal mit deinem Partner/in mal was leckeres essen willst oder ins Kino oder in Urlaub etc. etc. Natürlich gebe ich Dir recht dass bei den meisten Firmen die Bosse viel zu viel Kohle bekommen. Aber in diesen Firmen arbeiten halt auch meistens tausende von Leuten und die wollen auch ein gesichertes Einkommen haben wenn auch nicht in diesen astronomischen Höhen. Dann schlage ich vor man deckelt die Maximal Löhne. Aber einfach legalisieren da man ein Game ein Film eine Musik CD beliebig kopieren kann finde ich ein wenig weit hergeholt.
Das Menschen bereit sind für Künstler freiwillig Geld auszugeben mag ja wohl sein aber wirklich viele können das nicht sein. Denn wenn ich so die Kommentare hier lese und Aussagen von Leuten in und um mein Leben dann sieht die Realität aber dann schon ziemlich anderst aus. Und Hand aufs Herz wenn wir von West Europa reden können wir wohl nicht viel an der Internet Infrastruktur aussetzen oder was genau meinst du damit
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mOreYn schrieb:
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> Allerdings ist das legalisieren von Raubkopien hier, meiner Meinung nach,
> ein falscher Ansatz. Auch wenn man digitale Medien beliebig oft kopieren
> kann, müssen diese ja immerhin erstmal geschaffen werden und da steckt
> häufig viel Arbeit drin! In einen aktuellen Kinofilm fließen Millionen und
> die müssen natürlich auch wieder reingespielt werden. Und auch wenn es ein
> schöner Gedanke ist: Leider sind nicht alle Menschen bereit dazu, Geld für
> virtuelle Güter auszugeben ..
Das Problem ist, dass Raubkopien nicht effektiv verhindert werden können ohne das Internet massiv zu zensieren. Mit SOPA/PIPA wird versucht das zu erzwingen. Auch wenn SOPA fehlschlägt werden die mächtigsten Konzerne nicht aufgeben. Sie werden eventuell so viel Geld in lobbying stecken, dass Proteste ignoriert werden.
Man sollte sich dann überlegen was einem lieber ist. Ein freies Internet, wo Raubkopien mit legalen Download-Angeboten (die genug Umsatz/Gewinn produzieren) koexistieren können oder ein Internet, dass von einigen wenigen internationalen Konzernen kontrolliert, manipuliert und überwacht wird. Menschen werden kriminalisiert, Abmahn-Anwälte verdienen sich eine goldene Nase und als Belohnung erhalten wir Spitzenfilme wie Transformers XstreamVI 5D.
Sorry, aber die meisten Menschen können auf einen neue 600 Millionen Dollar Film von Michael Bay verzichten.
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DerProgressiveHumanist schrieb:
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> Das Problem ist, dass Raubkopien nicht effektiv verhindert werden können
> ohne das Internet massiv zu zensieren. Mit SOPA/PIPA wird versucht das zu
> erzwingen. Auch wenn SOPA fehlschlägt werden die mächtigsten Konzerne nicht
> aufgeben. Sie werden eventuell so viel Geld in lobbying stecken, dass
> Proteste ignoriert werden.
>
> Man sollte sich dann überlegen was einem lieber ist. Ein freies Internet,
> wo Raubkopien mit legalen Download-Angeboten (die genug Umsatz/Gewinn
> produzieren) koexistieren können oder ein Internet, dass von einigen
> wenigen internationalen Konzernen kontrolliert, manipuliert und überwacht
> wird. Menschen werden kriminalisiert, Abmahn-Anwälte verdienen sich eine
> goldene Nase und als Belohnung erhalten wir Spitzenfilme wie Transformers
> XstreamVI 5D.
>
> Sorry, aber die meisten Menschen können auf einen neue 600 Millionen Dollar
> Film von Michael Bay verzichten.
Da hast Du recht SOPA und PIPPA und wie sie alle heissen sind der falsche Ansatz ändert aber nichts daran dass Raubkopien nicht in Ordnung sind. Und zwischen Pest und Cholera auszuwählen macht auch keinen Spass ;)
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DerProgressiveHumanist schrieb:
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> Das Problem ist, dass Raubkopien nicht effektiv verhindert werden können
> ohne das Internet massiv zu zensieren.
SCHWARZkopien lassen sich effektiv verhindern, siehe Amerika.
Für Musik gibt es spotify flat für 10$ im Monat.
Für Serien gibt es kostenlos hulu.
Für Filme gibt es Netflix flat für 15$ / Monat.
Ergo: Medienflatrate für 25$.
Würde es vergleichbares auch in Deutschland geben, wäre das Problem auch hier erledigt.
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Oh, du bist mir zuvor gekommen. Mich nervt es ungeheuerlich, dass sich so gut wie alle Medien und User an die Erfindung "Raubkopie" glauben und sich so zum Büttel der Musik-und Filmindustrie macht, selbst wenn sie diesen augenscheinlich kritisch gegenüberstehen. ES GIBT KEINE RAUBKOPIEN!
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>Digitale Medien sind Ressourcen, die man beliebig oft kopieren kann. Im Gegensatz zu anderen Ressourcen wie Gold, Öl, Metalle usw. gibt es praktisch kein Limit. Warum sollte für digitale Medien die gleichen Regeln der Verbreitung angewandt werden wie bei den begrenzten Ressourcen?
Ja, warum sollten bei Dir diese Regeln angewandt werden? Ab sofort arbeitest Du umsonst bzw. für Almosen auf Zuruf anderer. Wenn Du ordentlich arbeitest, und das tust, was der Masse gefällt, wird sich bestimmt der ein oder andere finden, der Dir freiwillig eine Spende zukommen läßt. Aber ein rechtlich abgesichertes Anrecht auf Bezahlung oder Lohn hast Du natürlich nicht.
Das schlägst Du zumindest gerade Mitarbeitern der Contentindustrie vor...
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>Man sollte sich dann überlegen was einem lieber ist. Ein freies Internet, wo Raubkopien mit legalen Download-Angeboten (die genug Umsatz/Gewinn produzieren) koexistieren können oder ein Internet, dass von einigen wenigen internationalen Konzernen kontrolliert, manipuliert und überwacht wird. Menschen werden kriminalisiert, Abmahn Anwälte verdienen sich eine goldene Nase und als Belohnung erhalten wir Spitzenfilme wie Transformers XstreamVI 5D.
Was Du vorschlägst ist also Zensur nach Deinen Maßstäben. Was Deinen kulturuellen Ansprüchen und Deinem Geschmach entspricht, hat ein Anrecht auf materielle Vergütung, alles andere nicht. Ich halte persönlich auch überhaupt nichts von der Transformers-Reihe, aber Millionen von Zuschauern auf der Welt lieben sie offensichtlich, und ich maße mir nicht an, denen allen meinen Geschmack vorzuschreiben. Übrigens wird Deine Forderung doch genau den gegenteiligen Effekt haben: Exakt diese Produktionen a la Transformers werden immer ihr zahlendes Publikum zusammen bekommen, alleine aus der Masse, während kulturell hochwertige und anspruchsvolle Produktionen, die in der Regel ein kleineres Publikum anziehen noch mehr unter dem Schwund zahlender Zuschauer leiden müssen als bisher - und ganz eingestapft werden.
>Sorry, aber die meisten Menschen können auf einen neue 600 Millionen Dollar Film von Michael Bay verzichten.
Da wir nicht in einer Diktatur leben bestimmen aber nun mal die Menschen selbst, auf was sie verzichten können und auf was nicht, und nicht ein elitärer Zirkel aus Kulturwächtern, die festlegen was kulturell wertvoll und "gut" für die Masse ist und was nicht...
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Gelöscht, ich hab da keine Lust auf Diskussionen, die nicht wissen, für was Sie erwerben wenn Sie eine CD, MP3s, DVDs oder sonstwas kaufen.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.01.12 15:21 durch derKlaus.
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0mega schrieb:
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> SCHWARZkopien lassen sich effektiv verhindern, siehe Amerika.
> Für Musik gibt es spotify flat für 10$ im Monat.
> Für Serien gibt es kostenlos hulu.
> Für Filme gibt es Netflix flat für 15$ / Monat.
>
> Ergo: Medienflatrate für 25$.
Oha, da wurde in einem anderen Thread zu dem Thema gleich mal angemerkt, daß sich 70% der Welbevölkerung einen betrag von 20¤ für den Zugriff auf Medien nicht leisten können.
Langsam wird s interessant :)
Versteh mich nicht falsch: bei einem Rundum sorglos Paket für den Preis würde ich sofort zuschlagen (auch noch bei 30 Euro monatlich). Aber das Ganze nimmt in den unterschiedlichen Threads doch ganz unterschiedliche Züge an.
So Angebote wie Hulu vermisse ich in DE allerdings auch.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.01.12 15:29 durch derKlaus.
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Trollversteher schrieb:
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> >Digitale Medien sind Ressourcen, die man beliebig oft kopieren kann. Im
> Gegensatz zu anderen Ressourcen wie Gold, Öl, Metalle usw. gibt es
> praktisch kein Limit. Warum sollte für digitale Medien die gleichen Regeln
> der Verbreitung angewandt werden wie bei den begrenzten Ressourcen?
>
> Ja, warum sollten bei Dir diese Regeln angewandt werden? Ab sofort
> arbeitest Du umsonst bzw. für Almosen auf Zuruf anderer. Wenn Du ordentlich
> arbeitest, und das tust, was der Masse gefällt, wird sich bestimmt der ein
> oder andere finden, der Dir freiwillig eine Spende zukommen läßt. Aber ein
> rechtlich abgesichertes Anrecht auf Bezahlung oder Lohn hast Du natürlich
> nicht.
> Das schlägst Du zumindest gerade Mitarbeitern der Contentindustrie vor...
Erstmal bin ich nicht Pro-Raubkopie. Ich persönlich zahle gerne für Künstler/Schauspieler usw. die mir gefallen. Ich verzichte gerne auf Filme/Musik die ich eher mittelmäßig finde. Den neusten Film den ich gesehen habe war Inception (2010), ausgeliehen.
Ich bin auch für die Legalisierung von Drogen, habe aber bis jetzt keine Drogen probiert (außer Alkohol).
Ich bin für die Legalisierung von Raubkopien, weil ich glaube dass es für beide Seiten vorteilhaft ist. Schau dir mal Musik-Streaming-Dienste oder Netflix an. Sehr erfolgreich. Menschen verzichten freiwillig auf Torrents und schlagen dort zu. Das würde ich auch, wenn es so etwas hier geben würde.
Der Umsatz für die Unternehmen würde steigen, weil ich trotz niedrigen Konsums regelmäßig dafür zahlen würde, statt nur sehr selten Geld dafür auszugeben.
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>Erstmal bin ich nicht Pro-Raubkopie. Ich persönlich zahle gerne für Künstler/Schauspieler usw. die mir gefallen. Ich verzichte gerne auf Filme/Musik die ich eher mittelmäßig finde. Den neusten Film den ich gesehen habe war Inception (2010), ausgeliehen.
OK, das tue ich auch.
>Ich bin auch für die Legalisierung von Drogen, habe aber bis jetzt keine Drogen probiert (außer Alkohol).
Da stimme ich auch zu - allerdings läßt sich das kaum vergleichen. Fängt schon damit an, daß der Drogenabhängige vor allem sich selbst schadet, wärend der Schwarzkopierer ausschließlich anderen schadet.
>Ich bin für die Legalisierung von Raubkopien, weil ich glaube dass es für beide Seiten vorteilhaft ist. Schau dir mal Musik-Streaming-Dienste oder Netflix an. Sehr erfolgreich. Menschen verzichten freiwillig auf Torrents und schlagen dort zu. Das würde ich auch, wenn es so etwas hier geben würde.
Das ist aber keine Legalisierung von Raubkopien, das sind legale Angebote. Wenn Du also meinst, Du bist dafür, daß die Industrie sich an die Gegebenheiten des Internetzeitalters anpaßt und ihre Strukturen modernisiert, stimme ich Dir gerne zu - ich habe mit dem Ziehen von mp3's über illegale Börsen auch komplett aufgehört, seit ich bei iTunes ion jedes angebotene Album in Ruhe reinhören kann und selten mehr als 9¤ pro Album zahlen muß.
>Der Umsatz für die Unternehmen würde steigen, weil ich trotz niedrigen Konsums regelmäßig dafür zahlen würde, statt nur sehr selten Geld dafür auszugeben.
Wie gesagt, das ist etwas anderes, als Raubkopien zu legalisieren...
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einfach faire preise würden genügen...warum soll ich für die mit kopierschutz verseuchten dateien mehr bezahlen als für die selben auf ner gepressten cd mit booklet. versand, ladenkosten usw...meiner meinung nach sollten solche dateien nur wenige cent mehr kosten, als die künstler dafür bekommen(also max 9-12 cent)...dann wären die studio- und produktions- und sonstige echte kosten allemal abgesichert...aber die contentanbieter wollen ja weiterhin die lizenz zum gelddrucken...
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Trollversteher schrieb:
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> >Erstmal bin ich nicht Pro-Raubkopie. Ich persönlich zahle gerne für
> Künstler/Schauspieler usw. die mir gefallen. Ich verzichte gerne auf
> Filme/Musik die ich eher mittelmäßig finde. Den neusten Film den ich
> gesehen habe war Inception (2010), ausgeliehen.
>
> OK, das tue ich auch.
>
> >Ich bin auch für die Legalisierung von Drogen, habe aber bis jetzt keine
> Drogen probiert (außer Alkohol).
>
> Da stimme ich auch zu - allerdings läßt sich das kaum vergleichen. Fängt
> schon damit an, daß der Drogenabhängige vor allem sich selbst schadet,
> wärend der Schwarzkopierer ausschließlich anderen schadet.
>
> >Ich bin für die Legalisierung von Raubkopien, weil ich glaube dass es für
> beide Seiten vorteilhaft ist. Schau dir mal Musik-Streaming-Dienste oder
> Netflix an. Sehr erfolgreich. Menschen verzichten freiwillig auf Torrents
> und schlagen dort zu. Das würde ich auch, wenn es so etwas hier geben
> würde.
>
> Das ist aber keine Legalisierung von Raubkopien, das sind legale Angebote.
> Wenn Du also meinst, Du bist dafür, daß die Industrie sich an die
> Gegebenheiten des Internetzeitalters anpaßt und ihre Strukturen
> modernisiert, stimme ich Dir gerne zu - ich habe mit dem Ziehen von mp3's
> über illegale Börsen auch komplett aufgehört, seit ich bei iTunes ion jedes
> angebotene Album in Ruhe reinhören kann und selten mehr als 9¤ pro Album
> zahlen muß.
>
> >Der Umsatz für die Unternehmen würde steigen, weil ich trotz niedrigen
> Konsums regelmäßig dafür zahlen würde, statt nur sehr selten Geld dafür
> auszugeben.
>
> Wie gesagt, das ist etwas anderes, als Raubkopien zu legalisieren...
Es ist alles eine Frage des Angebots.
Wie ich bereits erwähnt hatte, würde die Legalisierung nicht schaden, sondern den Umsatz steigern.
Erstens, weil es keine effektiven Anti-Raubkopie-Maßnahmen gibt. Es wird nur symbolisch ein Exempel an zufällig ausgewählten Personen statuiert, ohne eine erfolgreiche Abschreckungswirkung zu erzielen. Die Menschen werden kriminalisiert --> für die Industrie entsteht ein zusätzlicher Image-Schaden.
Zweitens, weil die Content-Industrie dazu gezwungen wäre bessere Angebote bereitzustellen, um mit Raubkopien zu konkurrieren (weil Abmahn-Anwälte und Zensurmaßnahmen wie SOPA keine Option mehr sind).
Besseres Angebot --> mehr Nachfrage --> Vergrößerung des Internetmarktes durch Investition in Internet-Infrastruktur --> mehr Umsatz.
Du hast es selbst gesagt, Itunes --> besseres Angebot --> mehr Nachfrage --> mehr Umsatz
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DerProgressiveHumanist schrieb:
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> Sorry, aber die meisten Menschen können auf einen neue 600 Millionen Dollar
> Film von Michael Bay verzichten.
Bitte höre doch mit Deinem lächerlichen, anmassenden Gehabe auf. Menschen sollten rational gesehen auch vieles andere nicht tun: rauchen, saufen, ungesund essen usw. Sie tun's trotzdem!
Wenn Blockbuster wie die eines Michael Bay ziemlich viel Erfolg haben, dann solltest Du Dich vielleicht fragen, warum das so ist, anstatt hier von oben herab mit billiger Kulturkritik aufzuwarten.
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D-G schrieb:
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> DerProgressiveHumanist schrieb:
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> > Sorry, aber die meisten Menschen können auf einen neue 600 Millionen
> Dollar
> > Film von Michael Bay verzichten.
>
> Bitte höre doch mit Deinem lächerlichen, anmassenden Gehabe auf. Menschen
> sollten rational gesehen auch vieles andere nicht tun: rauchen, saufen,
> ungesund essen usw. Sie tun's trotzdem!
>
> Wenn Blockbuster wie die eines Michael Bay ziemlich viel Erfolg haben, dann
> solltest Du Dich vielleicht fragen, warum das so ist, anstatt hier von oben
> herab mit billiger Kulturkritik aufzuwarten.
Die Transformers-Filme waren eine Beleidigung an den menschlichen Verstand.
Wenn du das anders sieht, ist mir das vollkommen Schnuppe. Das ändert nichts an meiner Meinung, dass solche Filme kein Mensch >>braucht<<.
Genauso braucht niemand Tabak, Alkohol, Drogen usw. Das heißt nicht, dass ich für einen Verbot bin.
Mein Problem ist, dass Hollywood Gesetze wie SOPA erzwingen will und mit den Geld Schrottfilme produziert. Gleichzeitig wird das Internet komplett von wenigen Konzernen kontrolliert. Man muss sich einfach zwischen zwei Übel entscheiden. Entweder Raubkopien tolerieren oder Internet zensieren und solche Filme wie SuperTransformers als Gegenleistung bekommen.
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Das heißt nicht Raubkopien sondern Schwarzkopien. Du sagst selber dass es im Gegensatz zu Öl und Gold kein Limit gibt, nutzt aber den Begriff Raubkopie. Da widerspricht sich doch was? Oder waren die Raubseher wieder unterwegs? ;P
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DerProgressiveHumanist schrieb:
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> Meiner Meinung nach sollte man das herunterladen von Raubkopie gesetzlich
> legalisieren.
>
> Digitale Medien sind Ressourcen, die man beliebig oft kopieren kann. Im
> Gegensatz zu anderen Ressourcen wie Gold, Öl, Metalle usw. gibt es
> praktisch kein Limit. Warum sollte für digitale Medien die gleichen Regeln
> der Verbreitung angewandt werden wie bei den begrenzten Ressourcen?
>
> Durch das legalisieren von Raubkopien wäre die Content-Industrie dazu
> gezwungen andere Angebote anzubieten, die für die Mehrheit der Menschen
> angenehmer sind. Die Tatsache, dass beliebige Personen symbolisch von
> skrupellosen Abmahn-Anwälte verfolgt werden, um Angst zu verbreiten halte
> ich persönliche für schlimmer, als die Verluste der
> Multi-Milliarden-Industrie, die den Hals nicht voll kriegen können.
>
> Menschen sind bereit für Künstler freiwillig Geld auszugeben und verzichten
> auch freiwillig darauf alles illegal herunterzuladen.
> Verbessert die Internet-Infrastruktur und bietet ein anständigen Service
> für Filme, Musik und ebooks an und Leute werden es nutzen.
Dann gibt es wieder mehr Argumente für die unberechtigten Urheberrechtsabgaben.
Urheberrechtsabgaben abschaffen, Privatkopien jeglicher Art verbieten. Dann kann jeder selbst entscheiden wofür er bezahlt.
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Raubkopien legalisieren finde ich keine gute Idee. Was mir aber als Idee sehr wohl plausibel und vor allem schon mehrfach durchfinanziert erscheint ist eine "Kulturflatrate". Es sollten endlich die Nutzer der illegalen Angebote rechtlich abgesichert werden, denn wenn man sich mal in der Medienlandschaft umschaut sieht man Gebühren für GEMA, GEZ, und Werbeblöcke in öffentlich, rechtlichen Sendeanstalten, dazu Abgaben auf CD-Rohlinge, Brenner, Festplatten etc. Alle diese Beiträge zu einem monatlichen Betrag pro Bürger zusammengefasst, sagen wir mal 50,- ¤ pro Haushalt/DSL-Anschluss.. Die Flatrate für die Daten wird ja dann noch vom Provider einkassiert und dazu Angebote wie "Maxdome" (ein paar sehr gute Ansätze haben die schon) an Settop-Boxen an allen Fernsehern und streamingfähig auf alle Geräte im Haushalt.. und schon könnten alle glücklich und zufrieden sein.. Gehen wir mal von 30 Millionen Haushalten in der Bundesrepublik aus, würde schon ein nettes Sümmchen zusammenkommen..
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