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Die können doch OpenOffice.org ausliefern!

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  1. Die können doch OpenOffice.org ausliefern!

    Autor Gelegenheitsdenker 29.08.09 - 11:30

    Alleine schon für die Unterstützung gegen das Verkaufsverbot müssten HP und DELL aus moralischen Gründen mit einem totalen Verkaufsverbot (zeitlicher Entzug der Handelsgenehmigung für 6 Monate) belegt werden.

    Wenn ich mir so die ganzen Lizenzen ansehe fühle ich mich von der Wirtschaft terrorisiert. Jeder Bäcker und Tischler haftet für seine Produkte im vollem Umfang, aber die Softwarehersteller vergeben einfach eine Lizenz und sind von jeglicher Haftung ausgeschlossen. Alleine die Betrachtung des Virenproblems kostet die Anwender Millionen über Millionen und wer hat es verursacht? Der Betriebssystemhersteller! Linux zeigt wie eine automatische Virenverbreitung verhindert werden kann.

    Und was Microsoft betrifft: Die haben selber schuld. Niemand hat das Unternehmen gezwungen den Sourcecode für sich zu behalten. Hätten die den Sourcecode ins Netz gestellt, könnten evtl. Rechtsverletzungen vor dem ersten Verkaufstag geklärt werden.

    Aber unter uns, glaubt wirklich einer, dass es auf diesem Planeten einen Richter gibt der diesem Laden zumindest für eine Zeit "Handschellen" anlegt?

  2. Re: Die können doch OpenOffice.org ausliefern!

    Autor -.-ooo-.- 29.08.09 - 12:12

    die konzerne haben nicht unrecht wenn der stop kommt wird das für die ein teurer spaß und der wird wieder auf kosten der angestelten getragen von daher bin ich auch gegen ein verkaufs verbot

    eine umstellung auf openoffice hört sich ja schön an die firmen werden das aber nicht so umsetzen können weil die angestelten der hp fimen kunden ja erstmal umgeschult werden müssen

    weil die ja schon hilfe schreien wenn der speicher button jetzt 1 feld weiter rechts ist und sie ihn nicht mehr finden

  3. Re: Die können doch OpenOffice.org ausliefern!

    Autor marks 29.08.09 - 14:48

    Auch wenn ich ein Linux und OOo fanboi bin der sich heimlich darüber freut, dass der grosse Riese ins wanken gerät.so lehne ich die Methode(Trivialpatente) welche dazu führt entschieden ab.

    Ich verstehe die OEM Verkäufer. Für die ist es technisch gesehen egal ob sie OOo oder eine neue MS-suite testen müssen. Je nach dem wie lange und Detailiert diese Tests sind ergibt ein Wechsel zu etwas anderem doch noch viel Aufwand.

    Wäre es mein Unternehmen würde ich OOo/Abiword vorsichtshalber schon einmal Testen damit ich im Notfall (wen Word nicht rechtzeitig oder gar nicht angepasst wird) eine Alternative habe und nicht ganz so dumm aus der Wäsche gucken.

    Oder betrifft das Verkaufsverbot nur Microsoft so dass Dell Lizenzen auf Vorrat kaufen könnte um sie dann weiterzuverkaufen?

  4. Re: Die können doch OpenOffice.org ausliefern!

    Autor darkfate 29.08.09 - 17:48

    Microsoft hat doch die große Patentkeule geschwungen.
    Diese Situation soll MS als Denkzettel dienen den Mund nicht weiter aufzureißen als nötig.

    OpenOffice ist dennoch keine einfache Lösung. Wer ein wenig Wert aus Ästhetik legt wird wohl eher zu Microsoft Office greifen. Man kann viel heiße Luft und Blabla reden, aber wenn ein kommerzielles Produkt für knapp 150.-€ öfter verkauft wird als ein vergleichbares OpenSource Produkt, man bedenke es ist kostenfrei, heruntergeladen wird, dann spricht es doch eher für MS.

    Für mich persönlich war es nicht nur das Aussehen sondern auch das Programmierinterface. OpenOffice ist einfach ein Dinosaurier was Programmierung angeht. Die API ist einfach zu schlecht beschrieben.
    Visualbasic ist zwar Satanismus, wenn man die Programmiersprachen als Religionen ansieht, manchmal möchte man aber einfach nicht zwei Wochen lang lesen um ein Programm mit 5 Zeilen Code zu schreiben zu können.

    Ein großer Mangel ist auch ein eingebundenes E-Mail Programm in OO sowie ein Kalender.
    Man kann zwar auf Programme verschiedener Hersteller zurückgreifen, diese arbeiten dennoch nicht so gut untereinander wie hauseigene Produkte.

  5. Re: Die können doch OpenOffice.org ausliefern!

    Autor MS Word vs. OO.org 30.08.09 - 01:41

    Gelegenheitsdenker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    Jeder Bäcker und Tischler haftet für seine
    > Produkte im vollem Umfang, aber die Softwarehersteller vergeben einfach
    > eine Lizenz und sind von jeglicher Haftung ausgeschlossen. Alleine die
    > Betrachtung des Virenproblems kostet die Anwender Millionen über Millionen
    > und wer hat es verursacht? Der Betriebssystemhersteller! Linux zeigt wie
    > eine automatische Virenverbreitung verhindert werden kann.

    Ich will dich nicht angreifen, aber deine Argumentation hinkt. Wird Boeing verklagt, wenn ein Pilot betrunken den Vogel steuert und dieser dann abstürzt? Nein! Für Hacker lohnt es sich nicht, einen Virus speziell für Linux zu programmieren. Damit könnten sie maximal 1/100 aller Computer attackieren, das lohnt sich logischerweise nicht. Und wenn man alle eklatanten Sicherheitslücken bedenkt, dann schneidet MS viel besser ab als Linux, welches mehr als doppelt so viele Sicherheitslücken aufweist. Also nutze doch diesen Topic bitte nicht um deinen persönlichen Kreuzzug gegen MS zu führen, sondern diskutiere sachlich mit.
    Btw: Ich finde die Aktionen von Dell und HP gerechtfertigt. Wie -.-ooo-.- bereits gesagt hat, dies würde auf Kosten der Kunden und der Angestellten gehen, was zu vermeiden ist.

  6. Re: Die können doch OpenOffice.org ausliefern!

    Autor Klaus7 30.08.09 - 13:02

    darkfate schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > OpenOffice ist dennoch keine einfache Lösung. Wer ein wenig Wert aus
    > Ästhetik legt wird wohl eher zu Microsoft Office greifen. Man kann viel
    > heiße Luft und Blabla reden,

    stimmt und z.T. geschiet das leider auch

    > aber wenn ein kommerzielles Produkt für knapp
    > 150.-€ öfter verkauft wird als ein vergleichbares OpenSource Produkt, man
    > bedenke es ist kostenfrei, heruntergeladen wird, dann spricht es doch eher
    > für MS.

    in erster Instanz ist das richtig, bei genauer Betrachtung würdest Du (wenn Du Marktkenntnis hättest) sehen das die Einführung von OOo kurzfristig häufig garnicht zu Kosteneinsparungen führt, sondern erst mittelfristig und das trotzdem Unternehmen sich für OOo entscheiden, wobei sie dafür vielfach strategische Gründe haben, öffentlich aber häufig nur mit Kosteneinsparungen argumentieren, weil das leicher zu verstehen/'verkaufen' ist

    > Für mich persönlich war es nicht nur das Aussehen sondern auch das
    > Programmierinterface. OpenOffice ist einfach ein Dinosaurier was
    > Programmierung angeht.

    Wieso?

    > Die API ist einfach zu schlecht beschrieben.

    wenn das Dein Grund für Obiges ist, vermischt Du schlicht Äußerlichkeiten mit Inhalten.
    Das istr DEin gutes REcht als Anwender, weil natürlich auch weiche Faktoren, wie Beschreibung/Dokumentation und integrierte Programmierwerkzeuge DEine Entscheidung beeinflussen OOo einzusetzen oder nicht.
    Falsch wird es jedoch dann wenn DEine Schlussfolgerung hieße OOo wäre bezüglich der Programmierbarkeit schlechter, zumal OOo immer die Multiplattformfähigkeit im Blick haben muß.

    > Ein großer Mangel ist auch ein eingebundenes E-Mail Programm in OO sowie
    > ein Kalender.
    > Man kann zwar auf Programme verschiedener Hersteller zurückgreifen, diese
    > arbeiten dennoch nicht so gut untereinander wie hauseigene Produkte.

    Zumindest wird das als Mangel empfunden. Allerdings, darf hierbei nicht vergessen werden das es ein Teil de Vision von Projekte wie OOo ist bestehende ungünstige Entwicklungen aufzubrechen. Ein Grund für die zu Teilen negativ empfundene Dominanz von MS ist zum Beispiel das alles gebundelt ist, technisch führt das zu unbestritten bequemen LÖsungen insgesamt jedoch zu Abhängigkeiten.
    Ich sehe nicht was vorteilhaft daran wäre die eine Abhängigkeit (die Rundrum-Sorglos-Office-Suite von MS) gehen eine neue Abhängigkeit (das Rundrum-Sorglos-OOo) abzulösen.
    Ganz im Gegenteil, die Entwicklung muß dahin gehen das beliebige Programme von beliebigen Anbietern beim Endanwender beliebig kombiniert werden können ohne an 'Leistung' zu verlieren.

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