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Die Frage sollte anders gestellt werden.

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  1. Die Frage sollte anders gestellt werden.

    Autor Sermon 26.06.12 - 13:16

    Was haben wir eigentlich für eine kranke Gesellschaft,
    wenn das anbieten eines offenen Netzes eben zum
    unkalkulierbaren Risiko wird ?

    Was ist so schwer daran, so ein Angebot (ein offenes Netz)
    *nicht* zu missbrauchen ?

    Diese Frage sollte sich die Gesellschaft eigentlich eher
    stellen, anstatt auf Gesetze zu setzen.

    Ich habe in meiner Nachbarschaft ein offenes Netz. Ich
    habe das auch schon benutzt...aber die Frage, ob ich
    mit diesem offenen Netz etwas Illegales tun könnte, stellte
    sich für mich erst gar nicht. Für mich war das eine
    Selbstverständlichkeit, dass ich den Inhaber dieses
    Zugangs nicht in Schwierigkeiten bringe.

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  2. Re: Die Frage sollte anders gestellt werden.

    Autor Muhaha 26.06.12 - 13:53

    Sermon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Diese Frage sollte sich die Gesellschaft eigentlich eher
    > stellen, anstatt auf Gesetze zu setzen.

    Die Gesellschaft sollte sich die Frage stellen, ob denn kleine Urheberrechtsverletzungen bereits einen "Mißbrauch" darstellen, der schwerste Strafen und Kontrollmechanismen rechtfertigt.

    Bis heute gibt es keinen Beweis dafür, dass das simple Herunterladen zB. eines Liedes einen spürbaren, messbaren Umsatzschaden verursacht, der die entsprechende Kriminalisierung dieser Handlung rechtfertigt. Aber auf Basis solcher Behauptungen wurden die Urheberrechtsgesetze entsprechend angepasst. Es wäre an der Zeit diese Gesetze der Wirklichkeit anzupassen und *schwupps* hast Du jede Menge "Mißbrauch" aus der Welt geschafft. So wie er in die Welt gesetzt wurde. Mit einem simplen Federstrich des Bundespräsidenten.

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  3. Re: Die Frage sollte anders gestellt werden.

    Autor SoniX 26.06.12 - 14:33

    Jein....

    Es gibt ja noch ganz andere Sachen die man mit dem Netz so anstellen kann.

    Du kannst Viren verteilen, du kannst versuchen in fremde Server einzudringen, Industriespionage betreiben, einen DoS gegen die Gema richten oder auch Anonymous helfen.

    Das sind dann alles keine Kleinigkeiten mehr wie "n Lied runterladen".

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  4. Re: Die Frage sollte anders gestellt werden.

    Autor SoniX 26.06.12 - 14:36

    Sermon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was ist so schwer daran, so ein Angebot (ein offenes Netz)
    > *nicht* zu missbrauchen ?
    >
    > Diese Frage sollte sich die Gesellschaft eigentlich eher
    > stellen, anstatt auf Gesetze zu setzen.
    >
    > Ich habe in meiner Nachbarschaft ein offenes Netz. Ich
    > habe das auch schon benutzt...aber die Frage, ob ich
    > mit diesem offenen Netz etwas Illegales tun könnte, stellte
    > sich für mich erst gar nicht. Für mich war das eine
    > Selbstverständlichkeit, dass ich den Inhaber dieses
    > Zugangs nicht in Schwierigkeiten bringe.

    hehe

    Ja für dich ists normal, für viele andere auch. Aber bei der Masse an Menschen, Meinungen und Erfahrungen sind halt immer wieder welche dabei die dann eben nicht so nett sind.

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  5. Re: Die Frage sollte anders gestellt werden.

    Autor Rost 26.06.12 - 15:48

    SoniX schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das sind dann alles keine Kleinigkeiten mehr wie "n Lied runterladen".

    In anderen Bereichen des täglichen Lebens, wo es "Schadenspotential" gibt, trägt man halt immer ne Identifikation mit sich herum. KFZ-Kennzeichen zum Beispiel. Da wird auch nicht der Anbieter der Infrastruktur für einen Unfall haftbar gemacht, sondern der KFZ-Halter ermittelt und belangt. Aufs Internet übertragen würde das bedeuten, daß man pro Gerät eine IPv6 zugeteilt bekäme und nur die benutzen darf. Diese Idee gefällt aber auch nicht allen ...

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  6. Re: Die Frage sollte anders gestellt werden.

    Autor SoniX 26.06.12 - 15:56

    Rost schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > [snip] Aufs
    > Internet übertragen würde das bedeuten, daß man pro Gerät eine IPv6
    > zugeteilt bekäme und nur die benutzen darf. Diese Idee gefällt aber auch
    > nicht allen ...

    Naja... dann haben wir die heutige Situation. Der dem die IP Adresse gehört ist auch verantwortlich.

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  7. Re: Die Frage sollte anders gestellt werden.

    Autor Hu5eL 03.07.12 - 12:59

    PKI eingerichtet für MAC --> IPv6 und dann nur leute ins W-LAN lassen die sich erfolgreich Ausweisen können. So wäre (wenn Logs vorhanden) eine Eindeutige Zuordnung bis hin zum Gerät möglich...

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  8. Re: Die Frage sollte anders gestellt werden.

    Autor SoniX 03.07.12 - 13:10

    Ach... wird eh nicht kommen. Würde mir auch nicht gefallen wenn alle identifizierbar sind.
    Am Ende gibts wie nun schon WLAN Datenbanken dann auch MAC/IP6 Datenbanken mit zugehörigen Namen und Adressen.

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