| Die Telekom räumt Probleme ein und macht dafür ein neues IT-System verantwortlich.
Das ist ja der Hohn schlechthin. Die Mitbewerber hatten schon immer Probleme mit den Vorleistungen der Telekom und nun soll ein neues System daran schuld sein, das keinen Deut besser funktioniert als seine Vorgänger.
Ich bin ab heute für 24 Tage ohne DSL (danke T-Kom, danke congster) und ich bin ja so froh, dass das nur am neuen IT-System liegt. Ich hätte nämlich fast sogar eine gewisse Absicht hinter all den Verzögerungen und Fehlschaltungen vermutet.
Vor allem bei congster muss das IT-System besonders neu sein, da klappt momentan nämlich rein gar nix mehr ausser der massenhaften Kündigung der Resalekunden. Bei der Kundenrückgewinnung klemmts dann schon wieder.
Mann, bin ich froh, dass das nur am IT-System liegt und nicht an den Leuten, die es programmiert bzw. genau so in Auftrag gegeben haben bzw. genau so seit Jahren schon praktizieren.
Seit wann gibt es Probleme beim Weggang von der Telekom? Schon immer. Welche Ausreden gabs eigentlich früher? In der Beziehung ist die T-Kom noch mit am kreativsten.
Gruß
Hassashin
--
Farcebook ist die Pest des Internets und gehört ausgerottet.
Ich warte seit 3 1/2 Monaten auf die Bereitstellung der Leitung für DSL und ich hab auch schon jeden Hoffnung verloren bzw aufgegeben nach zu fragen...
Hassashin schrieb:
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> Seit wann gibt es Probleme beim Weggang von der Telekom? Schon
> immer. Welche Ausreden gabs eigentlich früher? In der Beziehung
> ist die T-Kom noch mit am kreativsten.
Kreativ waren die wirklich nicht, denn seit Jahren ist schon das "neue" IT System schuld.
Wobei es natürlich auch noch genügend Fälle gibt, wo es einfach nur daran scheitert, dass kein Port im HVT frei ist oder aber keine Leitung verfügbar ist, die DSL-Signale halbwegs störungsfrei transportieren kann. (Nur so am Rande - bei aDSL1 konnten aus einem 1000-CuDA-Bündel nur ca. 150-200 für DSL genutzt werden, bevor die Störungen so hoch wurden, dass gar nichts mehr ging. Mit aDSL2+ wurde das zwar etwas besser, aber trotzdem kann nicht jeder DSL bekommen, da die Leitungen innerhalb der Bündel nicht wirklich abgeschirmt sind).
Hassashin schrieb:
> Das ist ja der Hohn schlechthin. Die Mitbewerber hatten schon immer
> Probleme mit den Vorleistungen der Telekom und nun soll ein neues System
> daran schuld sein, das keinen Deut besser funktioniert als seine
> Vorgänger.
So ist das, wenn die Telekom etwas Neues in ihre recht veraltete IT-Struktur einbindet. Das merken auch die eigenen Kunden: Von Frühjahr 2008 an gab es etwa ein Jahr lang recht massive Probleme wegen der Einführung der neuen Kundenmanagement-Software 'CRM-T'.
Die neue Auftragsschnittstelle für die Vorleistungsnehmer heißt 'WITA'; dieses System löst ein ganzes Rudel von Schnittstellen ab. Und natürlich kam es wieder zu umstellungsbedingten Problemen. (Bericht in c't, Heft 17/2010, S. 132f.)
Die Umstellungen selbst sind aber nicht vermeidbar, denn sonst ändert sich nie etwas an dieser Problematik.
naja es war 2009 ungefair von Mai bis Mitte September als es Verzögerungen gab als dieses System zwischen Vodafone/arcor und Dtag das erstemal zusammen gebrochen ist danach sollte es ein neues System geben was auch nicht ganz fehlerfreifunktionierte aber den anbietern ein wenig mehr zugang erlauben konnte
ein großer segen wäre es wenn es Techniker gebe die nicht der telekom angehören sonder frei sind und die APLs betreuen könnten bzw die HVTs so wäre der wettbewerb wieder gegeben
Tja, die Bundesregierung wollte bei der Privatisierung viel Geld einnehmen, deshalb wurde der Netzbereich nicht vom Rest abgetrennt. Unter dieser Fehlentscheidung der Regierung Kohl dürfen wir heute noch leiden...
Gast123 schrieb:
> Tja, die Bundesregierung wollte bei der Privatisierung viel Geld einnehmen,
> deshalb wurde der Netzbereich nicht vom Rest abgetrennt. Unter dieser
> Fehlentscheidung der Regierung Kohl dürfen wir heute noch leiden...
Ohne das Netz hätte die Telekom aus einigen Immobilien, Schulden (IIRC ~150 Mrd. Mark) eeiner großen Anzahl unkündbarer Beamter und riesigen Pensionslasten bestanden. Es hätte also auch kein kleines Geld gegeben. Die Schulden wurde der Telekom übrigens vom Staat (also von uns allen) übertragen.
Aha also ich arbeite für Vodafone und die sogenannte Vita-Schnittstelle wird auch nur von Menschen auf DTAG-Seite bearbeitet und die nennen Vodafone die unglaublichsten Dinge zurück beispielsweise Anschrift nicht gefunden komisch ist aber das stellt man dann 3x mal zurück und ein WUNDER dann klappt es! Denn jede Bestellung kostet Geld!
UND NEIN es sind meist irgendwelche Subunternehmen die die Anschaltung vornehmen! Und auch dieses muss immer bezahlt werden und das ist doch mal nen guter Nebenverdienst denn DTAG hat damit doch kein Problem wenn ein Technicker nicht kommt...denn dieser schlägt (komplett verständlich) enorm Verärgert bei Vodafone auf und das da der Mitarbeiter manchmal nicht die richtigen WOrte findet ist manchmal auch verständlich denn wenn man persönlich beleidigt wird dann ist dies auch schwer! Und manche Kunden sin nunmal Kommunikativ nicht Einzufangen!
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