DJs / Künstler etc die Werke anderer aufführen, registrieren sich bei der GEMA entrichten eine EINMALIGE Abgabe von 125¤ mit z.b 5 Jahren Laufzeit und haben
somit der Mafia ihr Schutzgeld entrichtet, können bei Kontrolle einen Mitgliedsausweis
vorweisen und schluss ist. Eine Verlängerung des Vertrags erfolgt auf wunsch automatisch, pro Jahr 30¤, kündbar immer zum Ende des Kalenderjahres.
Beinhaltet darin ist die rückwirkende uneingeschränkte Nutzung aller Werke,die bis zum Ende der Mitgliedschaft erscheinen bzw. schon erschienen sind, und die Vervielfältigung für den eigenen Gebrauch. Schluss aus Ende. Keine bekloppten Regeln die sich keiner merken kann und die zu 80% nicht zu kontrollieren sind.
Kein Wasserkopf, keine völlig hinrissigen und nicht kontrollierbaren Einschränkungen, kein grosser Personalbedarf bei der Mafia und kein hirnzerfetzender Verwaltungsaufwand bei den DJs.
Der Betrag dürfte mehr als fair sein. Und da die GEMA in der Regel sowieso mehrfach abkassiert bei Verkauf, Veranstalter und über Abgaben auf Geräte...bekommen
sie ihre Kohle auf jeden Fall zusammen...zudem wird so ein einfaches Modell selbst
den eingefleischtesten Kritikern wohl nicht all zu übel aufstossen.
Im übrigen möchte ich mal einen GEMA Kontrolleur sehen der auf einer einschlägigen
Party auftaucht und da kontrollieren will...da sollte er sich direkt ein SEK mitbringen rofl.....zudem falls es solche überhaupt gibt...reinlassen muss man den schonmal gar nicht ...der ist kein Staatsdiener....und bei open air...so schnell wie der Lappen im nächsten Teich landet oder in den Brennesseln kann er sich gar nicht umguckn ^^
5 mal bearbeitet, zuletzt am 15.03.13 00:30 durch sabrehawk.
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Jemand der schwat für 2,50 die stunde Tapeten klebt ,gibt mehr für sein Arbeitszeug aus.
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Tzven schrieb:
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> Jemand der schwat für 2,50 die stunde Tapeten klebt ,gibt mehr für sein
> Arbeitszeug aus.
Der Vergleich hinkt. Denn letztendlich profitiert der Künstler von der öffentlichen Aufführung seiner Musik in Clubs. Gute DJs sind wegen ihrer geschickten, guten und passenden Musikauswahl und Komposition beliebt, sonst könnte man im Club auch gleich auf Shuffle stellen. Und letztendlich geht niemand in den Club um sich den CD-Kauf zu ersparen. Eher sogar im Gegenteil: Da werden gern mal einzelne Lieder bei iTunes gekauft, weil die beim letzten Clubbesuch gefallen haben.
Natürlich verdient der Club und auch der DJ mit den Werken anderer und es ist auch okay, dass die Künstler ihren Anteil bekommen. Wären die Künstleranteile bei den Plattenverkäufen nicht so gering, dann wäre aber die Idee hinter der Gema auch gar nicht erst nötig.
Das Problem bei der Pauschale ist dann nur auch wieder, dass die Verteilung nach dem ominösen Verteilungsschlüssel vorgenommen wird und nicht nach der tatsächlich gespielten Musik. Das Problem gäbe es einfach nicht, wenn der DJ die Playlist der GEMA einfach (hinterher) mitteilen kann und dann entsprechend abgerechnet wird. Das ist von allen Möglichkeiten der Abrechnung die einfachste, aber merkwürdigerweise diejenige, die der GEMA am fernsten ist. Kontrollprobleme hat die GEMA doch so oder so. Niemand kann kontrollieren wie oft ein DJ einen Song hin und her kopiert, gesichert und zurückgespielt oder auf externe Festplatten verteilt hat. Die Abrechnung nach Vervielfältigung stammt noch aus der analogen Zeit. Dann ist es noch einfacher zu kontrollieren ob ein DJ seine Playlisten korrekt übermittelt, indem man einfach zu den Aufführungen stichprobenartig Kontrolleure schickt und später die Tatsächlich gespielten Lieder mit der eingereichten Playlist vergleicht.
Um nochmal auf das hinkende Beispiel mit dem schwarz arbeitenden Maler zurück zu kommen: Vielleicht sollten die Tapetenhersteller einfach Gebühren vom Maler verlangen, weil er ja erst durch das Produkt überhaupt eine Aufgabe hat, nämlich das tapezieren. Zusätzlich muss der Tapetenhersteller aber auch noch vom Wohnungsinhaber eine Gebühr verlangen, da ja auch die Besucher der Wohnung diese schöne Tapete sehen können, und schließlich ist diese Tapete ja alleinig das Verdienst des Taptenherstellers/Designers. Das ganze ließe sich ähnlich hinkend auf die gesamte Inneneinrichtung ausdehnen und zeigt eigentlich wie absurd der Vergleich und vielleicht sogar die GEMA-Praxis ist.
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Tzven schrieb:
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> Jemand der schwat für 2,50 die stunde Tapeten klebt ,gibt mehr für sein
> Arbeitszeug aus.
1. Gibt ein DJ sehr viel für Equipment/Songs/fortwährende "Ausbildung" aus.
2. Sind wir noch nicht vollständig in der Rachegesellschaft angekommen: nur weil es extrem prekäre Arbeitsbedingungen in immer mehr Bereichen gibt, darf das kein Grund sein alle anderen Arbeiter auch zu entrechten. Wenn Agenda 2020 kommt oder Forderungen die heute in Griechenland gestellt werden (z.B. 6 Tage Woche a 13 Stunden klick) beim nächsten Krisenschub hier her zurückflattern reden wir gerne noch mal.
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Um als DJ Geld zu verdienen braucht man als Deutscher IdR nicht mehr als die 120 euro für die Gema. Die Ausgabe holen die normalen Djs an einem einzigen Abend wieder rein.
Und wenn ich so sachen wie " viel für Equipment/Songs/Ausbildung" lese, frage ich mich ernsthaft ob du mich verschaukeln willst. Jetzt is es tatsächlich schon soweit das DJs für einen Laptop und Musik Geld bezahlen müssen? Unglaublich. Da kann man froh sein kein DJ zu sein, da ist sowas ja gottseidank alles umsonst. Ne Ausbildung um eine Feier/Tanzbare Playlist zu erstellen. Da ist der Brüller.
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> Um als DJ Geld zu verdienen braucht man als Deutscher IdR nicht mehr als
> die 120 euro für die Gema. Die Ausgabe holen die normalen Djs an einem
> einzigen Abend wieder rein.
Mixer die in Gut mit 2000¤ anfangen, Professionelle CD/Plattenspieler 500-1200¤ (*2), Marketingkosten um überhaupt bekannt zu werden, etc pp an einem Abend? Realitätsverlust?
Wenn du DJ $Foo meinst der bei Papa in der Kneipe einmal die Charts rauf und unter Umständen vielleicht auch wieder runter spielt dann magst du recht haben ansonsten kannst du nur von DJs reden die dann eine ähnlich qualitative Arbeit leisten wie besagter Mensch der für 2,50¤ die Tapete an die Wand rotzt/tackert.
> Und wenn ich so sachen wie " viel für Equipment/Songs/Ausbildung" lese,
> frage ich mich ernsthaft ob du mich verschaukeln willst. Jetzt is es
> tatsächlich schon soweit das DJs für einen Laptop und Musik Geld bezahlen
> müssen?
Du warst derjenige mit den Arbeitskosten, also schalt bitte einen Gang zurück.
> Ne Ausbildung um eine Feier/Tanzbare Playlist zu
> erstellen. Da ist der Brüller.
klick
Je nach Musikrichtung kann dort auch eine Menge Geld investiert werden um Gut zu werden/bleiben.
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Ich bin disco gänger, Münster/Ddorf/Bochum/Köln, und habe seit 10 Jahren keinen Plattenspieler gesehen, mein Privater CDP hat 1100 euro gekostet, meine Musiksammlung zig tausend euros. Wenn ein Handwerker von Arbeitszeug(nich Arbeits oder Materialkosten) redet, meint er damit das was notwendig ist um seine Dienstleistung zu realiesiern. Und da trifft es jeden deutschen Frisör schlimmer. Kann ja sein das es Djs gibt, die ne normale Freitagssession mit Equipment für tausende euros begehen, nur ist mir noch keiner untergekommen. Und Djs mit Skillz, die diese auch anwenden, trifft man doch eher auf events und Wettkämpfen als bei einem Discoabend.
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Tzven schrieb:
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> Ich bin disco gänger, Münster/Ddorf/Bochum/Köln, und habe seit 10 Jahren
> keinen Plattenspieler gesehen, [...]
Dann scheinst Du sehr seltsame Diskotheken zu besuchen, die meisten "Disco-DJs" nutzen zum großen Teil eine Software namens Scratch-Live, die über Timecode-Vinyls, welche auf Handelsüblichen Plattenspielern abgespielt werden, gesteuert wird.
(Ich weiss, dass es noch andere Software und Steuerungsmöglichkeiten gibt. Aber aus meinen persönlichen Erfahrungen als LightJockey zeigt sich, dass der größte Teil der DJs ScratchLive nutzt.)
Hier ein Video wie das ganze funktioniert: http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=LJxksuyKiHU
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Das ist für mich kein Djeeying, das is für mich einfach nur albern. Widerlegt mein Tapeten beispiel auch nicht sondern zeigt sehr Deutlich wie Bemüht man ist den Aufwand gering zu halten. Was kommt denn bei dir durschnittlich rum?
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