Die "Concerns":
1. Google verweist in den Suchergebnissen auf seine eigenen Spezialsuchen, dh. wenn man z.B. nach "SLK" sucht, gibt's auch einen Verweis auf images.google, maW. google verweist auf seine eigene Spezialsuche, aber nicht zB. auf die Bildersuche von Bing.
Frage: wenn ich was bei Amazon suche, warum schlägt Amazon mir dann nur ähnliche Artikel bei Amazon vor und nicht be bol, libri etc?
2. Google kopiert "Inhalte" seiner "Konkurrenten" in die eigene Anzeige.
Der Punkt zielt deutlich auf das Geseiere wg. news.google ab, ist aber so allgemein gehalten, daß man in der Konsequenz sämtliche Anrisse in den Ergebnissen verbieten und nur noch reine Linklisten erlauben dürfte.
Abgesehen davon, daß der Vorwurf objektiv falsch ist (SPON, FAZ, ZEIT, BILD, ... sind NICHT googles Konkurrenz - google verbreitet keine Nachrichten sondern durchsucht Datenbanken und wer *cough*bing*cough* da bei wem geklaut hat, hatten wir auch schon) stellt er wirklich sehr schön da, was passiert wenn Lobbyhuren (aka "Politiker") ihr dummes M.... lassen wir das. Der Typ konnte ja schlecht deutlich werden.
3. Wenn man die google Suche auf seiner Seite einbinden will (es bezieht sich wohl auf google.com/cse, darf man daneben (neben den Ergebnissen) (fast) nur google adsense Werbung platzieren. Leider schweigt sich der Vorwurf über die tatsächliche Ausgestaltung dieser Vereinbarungen aus, aber unter der Annahme das dies wahr ist, bedeutet es nichts anderes, als das google sich auf die Art ihre Dienstleistung entlohnen läßt.
4. Google läßt Wettbewerber nicht seine AdWords Datenbank nutzen (jedenfalls verstehe ich das Geschwurbel so)
AdWords ist googles Anzeigendatenbank und lt. WP "main source of revenue"
Ich bin wirklich nicht sicher, ob ich die Beschwerde richtig verstehe, aber es hört sich an wie "Coca Cola möge Pepsi bitte auch sein Gesöff abfüllen lassen" - es wird also vermutlich auf die Forderung nach einem Lizensierungszwang hinauslaufen (ich will mal nicht annehmen, das google die Daten auch noch umsonst rausrücken soll)
Sagen wir mal: grenzwertig - je nachdem um was es geht.
Wenn google effektiv verhindert, daß AdWords Kunden ihre persönlichen Daten zur Konkurrenz mitnehmen können (so wie seinerzeit das Fratzenbuch selig) ist das kartellrechlich relevant. Punkt.
Wenn es aber darum geht, das google die aufbereiteten Daten (das was sagt, was wo, wann und an welcher Stelle erscheinen soll) teilen soll, könnte man auch genausogut sagen "Krupp Stahl ist Scheiße. Bohl: sagt denen mal wie man das macht!" also die Offenlegung von Geschäftsgeheimnissen fordern.
Damit hier keiner auf die Idee kommt, ich würde das wg. google schreiben:
probiert mal DuckDuckGo.com - und Bings Bildersuche ist bekanntlich auch besser als google images. (Von wem MS wohl das geklaut hat? ;-)
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lear schrieb:
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> Die "Concerns":
>
> [...]
> 2. Google kopiert "Inhalte" seiner "Konkurrenten" in die eigene Anzeige.
> Der Punkt zielt deutlich auf das Geseiere wg. news.google ab, ist aber so
> allgemein gehalten, daß man in der Konsequenz sämtliche Anrisse in den
> Ergebnissen verbieten und nur noch reine Linklisten erlauben dürfte.
> Abgesehen davon, daß der Vorwurf objektiv falsch ist (SPON, FAZ, ZEIT,
> BILD, ... sind NICHT googles Konkurrenz - google verbreitet keine
> Nachrichten sondern durchsucht Datenbanken und wer *cough*bing*cough* da
> bei wem geklaut hat, hatten wir auch schon) stellt er wirklich sehr schön
> da, was passiert wenn Lobbyhuren (aka "Politiker") ihr dummes M.... lassen
> wir das. Der Typ konnte ja schlecht deutlich werden.
>
> [...]
Hinzuzufügen wäre hier noch, dass besagte Redaktionen gerne verschweigen, wie viele Klicks Google ihnen in Wirklichkeit einbringt.
Es ist ja nicht so, dass ich die Nachrichten auf der Seite von Google lesen würde.
Google sollte doch einfach für einige Zeit nicht mehr auf die Klagenden verlinken.
Wie schnell würden selbige sich wohl dann beschweren, dass Sie benachteiligt werden?
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