Schlaue Parteien würden mit opera-unite (irgendwie in eine sandbox gebracht) oder google-wave ihre Parteitage abhalten.
Dann wäre den Grünen beispielsweise die Peinlichkeit mit "wir wollen in den Krieg ziehen/Mandat verlängern" und die Basis hat es abgelehnt erspart geblieben.
Oder bei Ausschüssen käme heraus, das nur die großen Bonzofirmen bestimmte Gesetzesteile wollen und die kleinen Firmen wie immer davon benachteiligt würden usw.
Die UK-Konservativen haben laut golem ja ein Projekt (200.000 UK-Pfund oder 2 Mio, habs vergessen) ausgeschrieben, wo Bürger Vorschläge für Lösungen ihrer Probleme vorschlagen können.
Dann kann man gute Vorschläge nicht mehr mit "Basta" untern Tisch fallen lassen. In den Wahlbetrüger-Talkshows lassen die sich ja auch nicht gegenseitig ausreden. Wenn man sowas mit Internet verbindet, und gleich Abstimmungen live als Balken im TV sehen könnte, hätten anständige Politiker mit anständigen Argumenten möglicherweise eine bessere Chance. Populisten hilft sowas aber leider teilweise auch. Aber der Mischmaschfilz muss weg.
Das UK-Preisgeld könnte man sich vermutlich schnell mit ein paar open-source-Systemen verschaffen. Notfalls nur ein UBB-Board oder ein semi-moderiertes Wiki. Oder am besten auch Point-based-Discussion. Aber na gut. Das gibts wohl erst mit Wave.
Leider kann man sowas in Deutschland nicht einführen, weil man sofort für ein paar Tausend Euros abgemahnt werden würde :-(
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