Daten wurden bisher selten durch Software zerstört.
Was hilft also eine quelloffenen Software, wenn sie dennoch auf einem Magnetband liegt, welches in 20 Jahren nicht mehr lesbar ist?!?
gibt es wieder Platik-Lochkarten oder wie werden die Daten für immer aufbewahrt ?
die selbe Frage habe ich mir auch gestellt.
Villeicht werden die Daten ja in einer Cloud gespeichert.
-> Ob das hilft !?
Ich verstehe das aber eher so dass hier nur die Inkompatiebiltäten
von uralt Dateiformaten verhindert werden soll.
-> nette Idee aber das Hauptproblem : Beständigkeit vom Speichermedium und dessen Anschluss/Treiber-Kompatibilität bleibt.
-> Alte Betriebssytem für alte Software kann man ja meist doch irgentwie emulieren
Anstatt Gelder in Software (und derer Projekte) zu verschwenden sollte die "allwissende und geldvernichtende EU" lieber darüber nachdenken, wie man WIRKLICH Daten für die Ewigkeit sichert.
Ja ich weiß, "nachdenken" und "EU" schließt sich eigentlich gegenseitig aus, aber nehmen wir's einfach mal an....
Worauf basieren denn unsere Kenntnisse aus der Vergangenheit?
Richtig: Aus uralten Schriften und Bildern, welche mit der heutigen Technik wirklich gut restauriert werden können (wenn notwendig).
Es ist klar, "damals" gab's keine Computer und Software. Wenn's aber so wäre, glaube ich nicht, das man heutzutage so viel über die Vergangenheit wüsste, wie durch Lesen (Deuten) einfacher Schriften.
Anstatt Millionen in Software zu investieren, die in 100 Jahren eh kein Computer mehr unterstützt bzw. lesen kann, sollte man lieber nach "Offline-Medien" (Papier/Tinte) forschen, die wirklich die Zeit überdauern.
Aber nichts desto Trotz, daß bestätigt wieder einmal meine Meinung über die EU.
Hauptsache Geld abfackeln, egal für was für ein Idiotisches Projekt.....
Unser heutiges Wissen ist aber um ein Vielfaches umfangreicher als jenes aus der Vergangenheit. Wo früher ein paar Papyrusrollen und Steinwände ausgereicht haben, produzieren wir vermutlich heute in einer Woche mehr Daten als damals in 10 Jahren gemeiselt wurde.
Dann heißt es wieder: "Nicht alles im Internet ist 'wissenswert' oder wichtig!" - doch wer mag entscheiden was wichtig ist und was nicht? Für mich ist moderne Kunst ein Synonym für Mülleimer, manch anderer sieht darin seinen Lebenssinn und eine wundervolle Kunstart.
Papier, Tinte, Stein und Meisel - die Kapazitäten pro Quadratmeter sind so irrwitzig gering - da müßte man den Begriff "zu erhaltendes Wissen" sehr sehr eng knüpfen.
fert schrieb:
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> Unser heutiges Wissen ist aber um ein Vielfaches umfangreicher als jenes
> aus der Vergangenheit. Wo früher ein paar Papyrusrollen und Steinwände
> ausgereicht haben, produzieren wir vermutlich heute in einer Woche mehr
> Daten als damals in 10 Jahren gemeiselt wurde.
http://www.youtube.com/watch?v=cL9Wu2kWwSY
viel spaß ;)
Ich denke du bist auch in Internetausdrucker.
So ein Quark den du schreibst.
razer schrieb:
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> fert schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Unser heutiges Wissen ist aber um ein Vielfaches umfangreicher als jenes
> > aus der Vergangenheit. Wo früher ein paar Papyrusrollen und Steinwände
> > ausgereicht haben, produzieren wir vermutlich heute in einer Woche mehr
> > Daten als damals in 10 Jahren gemeiselt wurde.
>
> www.youtube.com
>
> viel spaß ;)
"Dieses Video enthält Content von WMG und Sony Music Entertainment. Es ist in deinem Land nicht mehr verfügbar."
--- zum Kotzen! Verfluchtes Urheberrecht...
> "Dieses Video enthält Content von WMG und Sony Music
> Entertainment. Es ist in deinem Land nicht mehr verfügbar."
>
> --- zum Kotzen! Verfluchtes Urheberrecht...
>
... hier in Frankreich läuft es ohne Probleme. Ich habe schon länger den Eindruck, dass Deutschland zu den aggressivsten YouTube Löschern gehört und auch ganz allgemein bei der Internetzensur eine Spitzenstellung einnimmt. Inzwischen habe ich es aufgegeben mitzuzählen, wie oft z.B. Clips deutscher Fernsehsendungen bei YouTube gelöscht werden und wie oft ganze Accounts von heute auf morgen verschwinden. Wie ich es sehe ist das der Preis für ein weiltweit einmalig beschissenes Rechtssystem und für eine der höchsten "Anwaltsdichten" überhaupt. Das Gesocks fällt mit Vorliebe über ahnungslose Zeitgenossen her, die sich mit dem künstlich kompliziert gestalteten Rechtssystem nicht so genau auskennen. Von Liebling Kreuzberg keine Spur ...
Nach Google's eigener Statistik ...
http://www.google.com/governmentrequests/
... liegt Deutschland weltweit auf dem 2ten Platz bei von der Regierung verlangten Zensurmassnahmen.
was hat denn eine cloud damit auch nur im entferntesten zu tun? dahinter steckt doch keine neue technik?
"we have computers, which can beat your computers"
also kinders, setzt euch hin ich erklärs euch und wenn ihr brav zuhört, dann kriegt ihr von mir ein eis:
cloud bringt nicht in geringster art und weise etwas bei dem problem, da hier nicht redundanzen geschaffen werden um datenverlust zu verhindern, sondern einzelne resourcen zu einem großen pool zusammengefügt werden aus dem man dann 1 oder mehrere systeme zusammenbauen kann, die jeweils teile der resourcen beanspruchen. ich wiederhole: cloud bringt bei dem problem nix, evtl wird für das system ein cloud verwendet, aber das ist nicht die eigendliche lösung. wahrscheinlich wird es ein redundantes pool sein mit ganz vielen einschubschleussen und sobald eine plate versagt wird die rausgezogen , eine neue reingesteckt und die software regelt dann die arbeit und schreibt die daten wieder auf die platte. man muss also nur darauf achten dass das programm "piept" und dann ein entsprechendes träger austauschen - fertig ;)
so könnte ich mir das vorstellen.
Meingott ... lern mal bitte Deusch. In den paar Sätzen stecken mehr als 10 Fehler! Leidest du unter Legasthenie?
Der Erklärbär schrieb:
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> Meingott ... lern mal bitte Deusch. In den paar Sätzen stecken mehr als 10
> Fehler! Leidest du unter Legasthenie?
deine sätze sind aber auch nicht so ganz fehlerfrei...
Mag sogar sein - besser als das Unverständliche Zeug da oben ist es aber allemal.
Wo waren denn meine Fehler?
Die Hardware ist nicht das Problem, moderne Disk- und/ oder Tapesysteme achten selbst auf die Lesbarkeit der Medien. Entscheident ist bei alten Daten die Frage was die Authenzität ausmacht. Beispiel ist eine archivierte dBASE II Datenbank noch das Original wenn man sie nach dBASE plus migriert? Wie präsentiert man Nutzern (z.B. Historikern) solche Daten? Binär im Original oder migriert in aktuelle Umgebungen oder beides?
Zensur!=Einhaltung des Urheberrechts
In Deutschland wird halt viel mehr auf das Urheberrecht rücksicht genommen als in anderen Ländern, daher fehlen bei uns etliche Youtubevideos, da sie geschützte Inhalte verwenden. Außerdem werden Videos gesperrt, die rechtradikale, neonazistische (etc.) Inhalte besitzen, da das in Deutschland eine Straftat ist (also Volksverhetzung bspw.). In den USA fallen viele dieser Sachen noch unter Meinungsfreiheit, in Deutschland sind Beleidigungen z.B. nicht schützenswert....
Es wird halt viel nach Zensur gebrüllt, im Endeffekt hat vieles nichts damit zu tun, denn es lässt sich leicht nachvollziehen warum etwas in Deutschland nicht gezeigt wird.
Zumindest in den meisten Fällen.
dB
Wäre dann wohl "Mein Gott" :)
aber egal.
zum Thema:
Hardware ist das Problem und zwar akut, Software sicherlich auch aber nicht in dem Maße wie uns die Hardware heute schon gängelt!
Die Bundesregierung speichert übrigens Ihre kulturellen, wissenschaftlichen, allg. zeitgenössischen Daten nach wie vor auf microfish und lagert das in einem Bunker ein :)
Sicherlich nicht für einen effizienten Zugriff auf mehr als ein paar Infos sinnvoll. Globale Suche über alle microfishli's hinweg gibt es halt nicht :)
ach ja...wehhhr rechdschreibfähla findedd darf sie behalten
Stimmt cyd, es wird auf Microfish ausgegeben und genau das ist das Problem bei digitalen Archivalien, da geht das meist nicht. Ich rede hier garnicht von Vorgängen aus DMS oder so, denk einfach mal an Audio oder Videofiles. Glaub mir Hardware ist nicht das Problem ausser das es (wie immer ;-) sehr Teuer ist.
ist egal schrieb:
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> Stimmt cyd, es wird auf Microfish ausgegeben und genau das ist das Problem
> bei digitalen Archivalien, da geht das meist nicht.
Dann aber höchstens weil das im Konkreten noch nicht implementiert ist. Eine dafür geeignete Technologie gibts hingegen seit Langem, siehe:
http://www.paperdisk.com/
denn es ist leicht ersichtlich das dieses Verfahren auch für Mikrofilme, implementierbar wäre.
Cranberry Diamondisc - Fotos für 1.000 Jahre speichern
http://www.golem.de/0911/71189.html
>Billig ist die neue Technik allerdings nicht. Für das Beschreiben einer einzelnen DiamonDisc verlangt das Unternehmen 35 Dollar (23 Euro). Bestellt man gleich zwei oder mehr Exemplare, sinkt der Preis auf 30 Dollar (20 Euro). Vielnutzer, die sich den 5000 Dollar (3340 Euro) teuren Brenner leisten wollen, bekommen mit dem Gerät gleich 150 Stein-Scheiben geliefert.
http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,661479,00.html
Die EU hat außerdem auch ein größer angelegtes Projekt dieser Art, die auch auf Diamanten bzw. Spezialmetalle setzt. (Leider will mir der Name einfach nicht mehr einfallen. Vielleicht findet sich jemand, der auch etwas darüber gelesen hat. -_-)
Das Problem ist eben, dass unsere Gesellschaft so viele Informationen produziert wie noch nie zuvor. Das heißt selbst mit größeren Projekten wird es immer schwerer werden ein entsprechendes "Gedächtnis" für die Menschheit bereitzuhalten.
Allerdings gibt es da noch die Virtualisierung. Ein DOS oder Windows 1.0 läuft auf keinem modernen Rechner mehr. Dennoch ist es kein Problem dieses auszuführen. Daten müssen nicht zwangsläufig immer und immer wieder migriert werden. Sowohl Hardware als auch Software lässt sich simulieren. Speichermedien müssen nur rechtzeitig beim Wechsel zu neuen Technologien auf neue kopiert und virtualisiert werden.
elgooG schrieb:
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> Cranberry Diamondisc - Fotos für 1.000 Jahre speichern
> www.golem.de
>
> >Billig ist die neue Technik allerdings nicht. Für das Beschreiben einer
> einzelnen DiamonDisc verlangt das Unternehmen 35 Dollar (23 Euro).
Würde Cranberry Datensicherheit für 1000 Jahre wirklich garantieren wäre das Angebot von 35 Dollar pro DVD extremst günstig, die WAhrheit ist nur eine solche Garantie gibt es nicht, wissenschaftlich nachprüfbare Beweise gibt es nicht, sondern es gibt nur Firmenaussagen.
Das ist praktisch genauso 'sicher' wie Werbeaussagen zu CDs mit 200 Jahren Datensicherheit - praktisch also völlig unbrauchbar.
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