Das ist immer noch einfach dumm, verschiedene Frequenzen für verschiedene Anbieter zu haben und von 3 Antennen verstrahlt zu werden, und trotzdem kein Netz zu haben, weil man beim 4ten Anbieter ist.
Also nochmal: Jede Antenne kann mit jeder Sim-Karte genutzt werden.
Verdiente Abschreibungen sind ohne Abzüge in den Ausbau zu stecken.
EPlus/O2/Vodafone/T-Com haben alle Antennen gleichberechtigt zu nutzen. Jeder zahlt dasselbe beim Kauf/Aufbau und dann anteilig (nach Minuten/KiloByte/SMS-Anzahl usw.) für variable Kosten.
Wer will, kann Hardware oder Glasfasern mit anderen teilen. Jeder muss bis zur Antenne selber schauen, wie er dort hin kommt. Aber er kann ja mit den anderen zusammenarbeiten wenns billiger würde.
Hat Kurth ja schon mal angedeutet. golem hatte iirc ein Interview (evtl von einer anderen Zeitschrift) mit ihm als News.
Ach übrigens: Natürlich kann auch Netcologne sich (zu gleichen Anteilen) an den Antennen in Köln beteiligen und allen Kölner Kunden für lau oder geringes Geld eine Kölner Sim-Karte geben.
Aber das habe ich ja schon mal vorgeschlagen...
Aber ihr findet es gut, das man wenn man bei Aral getankt hat, nur die Aral-Straßen benutzen kann. Und wer Esso tankt, kann nur Esso-Straßen nutzen. Blöd. Dabei führt die Aral-Straße genau dort hin, wo man will. Nur die Esso-Straße dummerweise nicht...
So gehirnamputiert muss man erst mal sein.
Dagegen ist Madoff peanuts. Die Mobilfunkpreise könnten ohne Versteigerung vermutlich deutlich billiger sein. Dafür wird der gnadenlose Netzausbau verpflichtet und jeder darf mit Deutschland (oder halt nur LTE) aufbauen. Dann gäbs LTE in 2 Jahren in Großstädten und dann schnell flächendeckend. Aber lieber wie bei UMTS 10 Jahre vertrödeln und überteuerte Minuntenpreise bezahlen.
Du forderst ein Staatliches Monopol auf die Handy-Netzinfrastruktur. Sowas wird sich mit Sicherheit nicht mit dem EU-Wettbewerbsrecht zu vereinbaren sein.
Zu deinem Auto-Vergeleich: Die Staßen sind Eigentum des Staates. Er betreibt diese und investiert in den Ausbau. Die Tankstellen/Autohersteller haben nichts für den Aufbau des Straßennetzes getan.
Also sollte man sich langsam mal entscheiden:
Will man alles Privatisieren oder soll der Staat ein Monopolo haben.
Alles dazwischen fürt doch nur dazu, das der Staat die Verluste hat und die Privatwirschaft die Gewinne einstreicht.
mfg
Larus Nagel
Ich fordere das die Betreiber gemeinsam das Netz betreiben müssen.
Jeder kann sich beteiligen. Sogar mehr als vorher (Mein Netcologne-Beispiel hast Du wohl nicht gelesen) aber nicht so ein Crap wie bei den Kabel-Netzen mit der Dritten und Vierten Kolonne.
Lokale DSL-Anbieter können sich an den Antennen ihrer Stadt beteiligen.
Autobahn-Meistereien beteiligen sich an den oder manchen Antennen an ihren Autobahnen
Flussschiffgenossenschaften beteiligen sich an den oder manchen Antennen an ihren Flüssen/Kanälen
Bauerngenossenschaften(Raiffeisen u.ä.) beteiligen sich an den oder manchen Antennen in ihrem Gebiet und die Wetterstationen melden per MobilFunk die aktuellen Wetter-Daten.
Das Du mein Posting absichtlich fehl-interpretierst, stellt die Frage, ob die Zahl gekaufter T-Com-Postings in letzter Zeit zunimmt.
ja wenn ich im vorstand der mobilfünkler wäre, würde ich deinen vorschlag selber ausführen. das netz zusammenlegen und gemeinsam ausbauen... günstiger gehts wohl nimmer...
gute idee, selber machen schrieb:
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> ja wenn ich im vorstand der mobilfünkler wäre, würde ich deinen vorschlag
> selber ausführen. das netz zusammenlegen und gemeinsam ausbauen...
> günstiger gehts wohl nimmer...
Melde es Deinem Abgeordneten oder schreib es (Papier ist wohl besser, bei Emails kriege ich oft keine Antwort) der Regulierungs-Behörde. Dann siehst Du mal, wie gute Ideen verkommen.
Der Finanzminister findet das (keine Versteigerung) gar nicht gut. Aber wir finden 9 Cent für eine SMS auch nicht gut. Für das 9-fache kann die Post ja sogar echte Postkarten echt durch ganz Deutschland transportieren.
Bei UMTS haben wir ein Jahrzehnt auf so grade eben bezahlbare Preise warten müssen. Sowas suckt.
Das wichtige ist halt, das hinter den antennen jeder machen kann, was er will. ALso Netcologne legt z.B. Glasfasern in ihre Antennen in Köln. Eplus und O2 teilen sich Router und Glasfasern usw.
Wenn man Infrastruktur weiterverkauft/vermietet (Router, Glasfasern usw.), muss man von allen (auch sich selber) gleiche Preise nehmen. Das gilt für die alten Antennen.
Jeder kann gleich viele Antennen einbringen wäre u.U. noch sinnvoll.
Prinzipiell finde ich den Vorschlag gut und sinnvoll.
Aber wer sagt Euch, daß die Telcos die Einsparungen auch wirklich an uns Nutzer weitergeben und nicht einfach in die eigene Tasche fließen lassen? Schließlich gehen diese Maßnahmen stark in Richtung Kartellbildung und würden neuen Marktteilnehmern den Einstieg zusätzlich schwerer machen.
ericpp schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Prinzipiell finde ich den Vorschlag gut und sinnvoll.
>
> Aber wer sagt Euch, daß die Telcos die Einsparungen auch wirklich an uns
> Nutzer weitergeben und nicht einfach in die eigene Tasche fließen lassen?
> Schließlich gehen diese Maßnahmen stark in Richtung Kartellbildung und
> würden neuen Marktteilnehmern den Einstieg zusätzlich schwerer machen.
Nein. Bei mir kann jeder sich an jeder Antenne (Also genauer lte oder gsm/edge oder umts-Anlage bzw teil-anlagen (Switches,...) im "Keller") beteiligen.
Netcologne wird sich an allen Antennen in Köln beteiligen.
Wilhelm.tel an allen Antennen in Hamburg.
Gewinne sind dort nicht zu ziehen sondern in den Weiterausbau zu stecken.
Wer bei Parteien Kontakte hat, sollte das vorschlagen.
Wieder 10 Jahre warten und bis heute nicht "bezahlbar" einfach UMTS-Internet zu nutzen suckt.
Da haben nur Bonzos etwas von. Die surfen nämlich auf unsere kosten.
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