"die alten" echten Piraten, welche aus der Gründungszeit stammen, neue werden dann gerne mit dem Mitgliedszeit konfrontiert. "Erst 1 Jahr dabei? Dann sei mal ruhig!"
Eine gewisse Richtung von Links versucht die Piraten für sich zu nutzen mit Positionen, die teils sehr Weltfremd sind und selbst bei "die Linke" nur fragende Gesichter ernten würden. Diese Gruppe umgibt sich zum Teil sehr mit Dogmatikern. Wo man schon aufpassen muss was man sagt, ein falsches Wort und es bleibt schon nicht mal mehr beim Shitstorm. Da werden selbst die interessantesten Ideen zerpflückt, nur wegen einem Wort.
Auf kommunikationsplattformen wie IRC fragt man sich wo man gelandet ist. Da wird dann schon mal über andere Piraten hergezogen, nur weil einer es gewagt hat einen Anzug zu tragen. Jeder, der in der Öffentlichkeit halbwegs selbstbewusst auftaucht wird gleich als Selbstdarsteller abgestempelt. Die eigene Meinung darf schonmal niemand äussern, macht das einer ist die Aufregung groß. Hier ist schon der größte Widerspruch. Einerseits sollen Politiker nach eigenem gewissen handeln, also selber denken dürfen. Andererseits, wird auf jeden eingeschlagen, der es wagt eine eigene Meinung ohne Parteibeschluss öffentlich zu äussern.
Derzeit bilden sich auch gewisse "Freundschaften" aus. Einige Piraten, die sich gut verstehen werden gemeinsam aktiv und bekommen so scheinbar eine "Meinungsführerschaft" in ihrem Umfeld. Wenn bestimmte Beschlossen oder Thematiken eingebracht werden setzen sich diese Gruppen auch oft durch. Wer neu dabei ist dadurch mitunter eingeschüchtert oder ihm fehlen die Masse hinter sich um gegenpositionen durch zu bringen.
Diese "Freundschaften" werden sich auch bemerkbar machen, wenn es um Kandidatenlisten geht. Auch hier werden manche Mitglieder komisch angeschaut, wenn diese nicht mindestens x Jahre Mitglied und auf Lininie sind wird man es schwer haben auf eine Liste zu kommen. Da wird auch schon mal jemand auf Eis gelegt, nur weil er vorher mal bei der FDP war.
Alles, was ich bisher auf verschidenen Kreis, Landesebenen und auch Bundesebene gesehen habe. Dazu sind die regionalen Unterschiede sehr stark.
Die Piraten sind jetzt wohl mit inder schwierigsten Phase. Die "alten" und "neuen" Mitglieder gleichermaßen integrieren. Positionen von anderen zu respektieren, wenn diese der scheinbaren Mehrheit widersprechen und wenn möglich auch mit einbringen.
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nicoledos schrieb:
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> Die Piraten sind jetzt wohl mit inder schwierigsten Phase. Die "alten" und
> "neuen" Mitglieder gleichermaßen integrieren. Positionen von anderen zu
> respektieren, wenn diese der scheinbaren Mehrheit widersprechen und wenn
> möglich auch mit einbringen.
Wie es weitergehen wird, sieht man, wenn man sich die Grünen vor 20 Jahren anschaut. Die Parallelen von der Gründung und deren Ursachen sowie die bisherige Entwicklung sind ziemlich offensichtlich. Die Partei wird in 10 Jahren entweder nicht mehr existieren, oder eine irrelevante Splitterpartei sein, oder sie werden konform wie die Grünen.
Menschen sind im Grunde alle gleich, wenn sie in Gruppen ab einer bestimmten Größe auftreten.
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