Nur zusammengefasst:
Mitarbeiter wurde gekündigt weil er einen Präsidentschaftskandidaten geliked hat
Weil ein Liken nicht eine schutzwürdige Meinungsäußerung ist, darf er rausgeschmissen werden.
Toll, das heißt US-Firmen dürfen endlich ihre Mitarbeiter rauswerfen wenn sie nicht die Meinung der Firma vertreten, denn wer schreibt schon immer einen Kommentar?
Hoffe, für die amerikanische Arbeiterschaft, das die Mitarbeiter in Revision gehen. Das ist nämlich echt ein Witz, ein schönes umgehen der Gesetze, normalerweise darf man ja keinen wegen seiner Meinung feuern - aber da Liken ja laut Gericht nur eine unbedeutende Meinung ist...l
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Naja, was alles unter Meinugsfreiheit fällt, ist ja immer sehr umstritten. Gibt ja sogar Leute, die absichtliche Falschaussagen als Meinung ansehen. Und zum Glück gibt's auch noch Leute, die genau das nicht tun und explizit dagegen agieren.
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DAMerrick schrieb:
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> Toll, das heißt US-Firmen dürfen endlich ihre Mitarbeiter rauswerfen wenn
> sie nicht die Meinung der Firma vertreten, denn wer schreibt schon immer
> einen Kommentar?
Reality Check, Dude. Ein Sheriff wird gewählt, wenn Du fuer ihn arbeitest und Dich gegen ihn stellst, bist Du den Job los. Das ist schlussendlich auch in einer deutschen Firma nicht anders, einen Grund einen "unkonformen" Mitarbeiter zu entlassen laesst sich IMMER finden.
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Meinungsäusserung ist eine Sache, aber gegen seinen Chef zu arbeiten ist eine andere.
Wenn mein Mitarbeiter offen gegen meine Firma arbeitet (das haben sie ja auch noch offen zu gegeben), dann kann er das machen, aber er braucht nicht erwarten noch lange Mitarbeiter zu sein.
Das hat mit freier Meinungsäusserung erstmal nichts zu tun.
Natürlich steht es meinen Mitarbeitern frei sich negativ über mein Unternehmen zu äussern (was sie hoffentlich nicht tun, da ich ja von mir selbst denke, dass ich ein guter Chef bin). Wenn einer aber öffentlich meint: "Geht doch lieber zu einem anderen Unternehmen, das ist viel besser...", dann muss es mir frei stehen diesem Mitarbeiter die Gelegenheit zu geben sich bei diesem anderen Unternehmen zu bewerben, in dem ich sie/ihn entlasse.
Man muss auch immer noch mal mit dem gesunden Menschenverstand an die Sache herangehen, denke ich.
Freie Meinungsäusserung finde ich wichtig, aber irgendwie kann es ja nicht angehen, dass ein Unternehmen jemanden weiter als Mitarbeiter behalten muss, der gegen das Unternehmen arbeitet. Die Meinung kann ich ihm natürlich keiner verbieten, solange es nicht Verleumdnung ist, aber weiterbeschäftigen wäre ja Irrsinn. Die Person hat ja offensichtlich bereits innerlich gekündigt.
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berritorre schrieb:
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> Meinungsäusserung ist eine Sache, aber gegen seinen Chef zu arbeiten ist
> eine andere.
>
> Wenn mein Mitarbeiter offen gegen meine Firma arbeitet (das haben sie ja
> auch noch offen zu gegeben), dann kann er das machen, aber er braucht nicht
> erwarten noch lange Mitarbeiter zu sein.
>
> Das hat mit freier Meinungsäusserung erstmal nichts zu tun.
>
> Natürlich steht es meinen Mitarbeitern frei sich negativ über mein
> Unternehmen zu äussern (was sie hoffentlich nicht tun, da ich ja von mir
> selbst denke, dass ich ein guter Chef bin). Wenn einer aber öffentlich
> meint: "Geht doch lieber zu einem anderen Unternehmen, das ist viel
> besser...", dann muss es mir frei stehen diesem Mitarbeiter die Gelegenheit
> zu geben sich bei diesem anderen Unternehmen zu bewerben, in dem ich
> sie/ihn entlasse.
>
> Man muss auch immer noch mal mit dem gesunden Menschenverstand an die Sache
> herangehen, denke ich.
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> Freie Meinungsäusserung finde ich wichtig, aber irgendwie kann es ja nicht
> angehen, dass ein Unternehmen jemanden weiter als Mitarbeiter behalten
> muss, der gegen das Unternehmen arbeitet. Die Meinung kann ich ihm
> natürlich keiner verbieten, solange es nicht Verleumdnung ist, aber
> weiterbeschäftigen wäre ja Irrsinn. Die Person hat ja offensichtlich
> bereits innerlich gekündigt.
ich weiß ja nicht, wie das läuft, aber ich könnte mir vorstellen, dass so ein sheriff alle paar jahre gewählt wird. da ist es sehr wohl deren gutes recht, ihre meinung gegen den aktuellen chef des "unternehmens" zu äußern, bzw. den gegenkandidaten zu unterstützen.
bei einem unternehmen würde ich dir recht geben. wobei auch dort, nur bis zu dem punkt, wo wir bei irgendwelchen großen kapitalgesellschaften angekommen sind, deren organe regelmäßig gewählt werden. auch dort dürften sie sich gegen ihren "chef" äußern.
das ist ein riesenunterschied zu einem unternehmen, wie du es meinst.
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Es geht hier um POLIZEI nicht um eine Firma. Also sind solche Vergleiche hinfällig.
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> Meinungsäusserung ist eine Sache, aber gegen seinen Chef zu arbeiten ist
> eine andere.
Den Like-Button zu drücken ist Verrat?
Interessant.
> Wenn mein Mitarbeiter offen gegen meine Firma arbeitet (das haben sie ja
> auch noch offen zu gegeben), dann kann er das machen, aber er braucht nicht
> erwarten noch lange Mitarbeiter zu sein.
Es schadet der Firma (in diesem Fall der Behörde) wenn nicht du Chef/Sheriff bist?
Noch interessanter.
> Das hat mit freier Meinungsäusserung erstmal nichts zu tun.
Mit deiner Argumentation könnte dich die aktuelle Regierung ins Gefängnis stecken, wenn du nicht CDU oder SPD wählst.
> Natürlich steht es meinen Mitarbeitern frei sich negativ über mein
> Unternehmen zu äussern (was sie hoffentlich nicht tun, da ich ja von mir
> selbst denke, dass ich ein guter Chef bin). Wenn einer aber öffentlich
Also von einem guten Chef erwarte ich Selbstkritik. Hinterfragen der eigenen Arbeit. Bei einem so selbstherrlichen Chef der von sich denkt das er ein guter Chef ist, würde ich freiwillig kündigen.
Der braucht dann nämlich keine Sabotage, der umgibt sich mit den Ja-Sagern und fährt das Unternehmen ganz von alleine gegen die Wand.
> meint: "Geht doch lieber zu einem anderen Unternehmen, das ist viel
> besser...", dann muss es mir frei stehen diesem Mitarbeiter die Gelegenheit
> zu geben sich bei diesem anderen Unternehmen zu bewerben, in dem ich
> sie/ihn entlasse.
Solche Heuchelei habe ich noch nie erlebt.
Kritik? Ja, gerne. Aber wehe sie ist negativ.
Negative Kritik? Ja, kein Problem. Aber nur wenn ich dich dafür feuern darf.
Ich bin mir nicht sicher, aber ich hoffe das Du nicht Chef bist.
Und wenn solltest du anfangen dich abzusichern, denn dann bist du nicht mehr lange Chef. Aber das tust du ja sowieso schon, wie jeder andere Diktator auch.
> Man muss auch immer noch mal mit dem gesunden Menschenverstand an die Sache
> herangehen, denke ich.
Kriechen und Ja-Sagen ist Teil des gesunden Menschenverstandes?
> Freie Meinungsäusserung finde ich wichtig, aber irgendwie kann es ja nicht
> angehen, dass ein Unternehmen jemanden weiter als Mitarbeiter behalten
> muss, der gegen das Unternehmen arbeitet. Die Meinung kann ich ihm
> natürlich keiner verbieten, solange es nicht Verleumdnung ist, aber
> weiterbeschäftigen wäre ja Irrsinn. Die Person hat ja offensichtlich
> bereits innerlich gekündigt.
Du siehst ja schon überall Sabotage.
Aber nochmal in Kurzform: Die Mitarbeiter haben nicht sabotiert, nicht gegen den Sheriff gearbeitet, sie haben nur kund getan das sie lieber einen anderen Vorgesetzten möchten. Bei der Behörde wollten sie bleiben.
Und sie haben nicht mal den Sheriff (Das wäre vgl. mit einem Bereichsleiter) in Misskredit gebracht. Sie haben nur den Like-Button gedrückt.
Aber wie gesagt, du siehst ja überall schon Sabotage.
Und da du selbst zugegeben hast, keinen Deut von Selbstkritik zu halten, erübrigt sich jede weitere Diskussion.
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