Da tut endlich mal einer was öffentlich und strikt FÜR Datenschutz und schon wird er verklagt....
Damit macht sich die IHK sicher mächtig unbeliebt.
Klar, alle Button-Anbieter gleich zu verklagen ist auch schon ein sehr großer Schritt, aber immer noch viel besser als aktiv pro Datenschleuder zu sein.
Mitlerweile sollte doch so langsam jeder mitbekommen haben, dass Datenschutz zum guten Umgang gehöt oder zumindest gehören sollte.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.01.12 14:34 durch blablub.
Ich bin mal gespannt ob sich die IHK dann genauso stark dafür einsetzen wird wenn sie den Rechtsstreit verlieren.
Also dann alle Firmen dazu anhalten das dann von den Seiten zu entfernen.
Aber ich glaub dann werden die sich als "Einzelschicksal" ansehen und jede Firma müsste dann individuell verhandelt werden.
> Damit macht sich die IHK sicher mächtig unbeliebt.
Wieso? Die IHK macht das einzig Richtige: Vor Gericht klären lassen, ob der "Gefällt mir"-Button und die Fanseite zulässig sind oder nicht.
Danach sollte dann endlich Rechtssicherheit bestehen (in welcher Form auch immer) - und das ist für alle Parteien von Vorteil.
blablub schrieb:
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> Da tut endlich mal einer was öffentlich und strikt FÜR Datenschutz und
> schon wird er verklagt....
Es kommt ja darauf an WIE etwas für den Datenschutz aussehen soll. Und wenn die Typen der Meinung sind, dass JEDE ungefragte Übermittlung von IP-Adressen schon ein Verstoß ist, dann ist das nunmal nicht realistisch oder hinnehmbar. Demnach dürfte man keine YT-Videos mehr irgendwo einbetten, keine Javascripts von externen Servern einbinden, keine Googlefonts nutzen und sonst darf auch nix mehr in Webseiten eingebunden werden. Da werden ja schliesslich immer IP-Adressen übertragen.
+1
kleine können es sich nicht leisten sich gegen das ULD zu positionieren. Selbst wenn das ULD die kleinen nicht abmahnt, dann übernehmen das die Anwälte der Mitbewerber. Kennt man schon aus den Abmahnungen wegen Kleinigkeiten auf Webshops.
Wer die neue SocialNetworkgeneration erreichen will, der muss auch auf den Plattformen präsent sein. Wer von denen besucht heute schon noch Internetseiten und blogs wie wir früher? Für die sind normale Internetforen und emails doch bald auf dem Rang von bbs, nntp und irc. Es geht eben nicht mehr nur um like oder nicht like.
Wenn die IHK nun ein Verfahren ohne vorherige Einigungen durchzieht besteht Rechtssicherheit. Wenn das ein Verfahrenspingpong bis zur höchsten Instanz wird, umso besser.
Was mich eher stört ist, dass selbst große Anbieter wie Fernsehsender (private und öffentliche) nicht selten die Nutzer Animieren auf FB mit zu diskutieren und die Kommentare von dort auch in den Sendungen veröffentlichen. Dabei sind dies die letzten, die es nötig hätten. Die können entsprechende Foren und Feedbacktools auf der eigenen Internetseite nutzen. Aber dann müssen diese Anbieter ihre Foren redaktionell betreuen und mit öffnungszeiten versehen, weil sie sonst wegen als Mitstörer verklagt werden, sollte die Meinung irgend eines Users irgendwelchen Leuten nicht passen. Warum legen sich die Datenschützer nicht mit den großen der Medienbranche an und zwar richtig? Dann würden die Kunden, die diese Dienste nutzen wollen den Datenschützern aufs Dach steigen.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.01.12 23:36 durch nicoledos.
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