Weltweit jede Festplatte bzw. jeden server zu loeschen ? - wie lange wuerde das dauern ? Wenn das gleichzeitig passiert, bricht eher das Stromnetz weltweit zusammen ... wenn jeder Server bzw. jede Festplatte 3x bis 10x formatieren muss unter Linux/Unix ?
Wenn der Meeresspiegel 8000 m steigen wuerde, dann waere das viel einfacher ...
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1x überschreiben reicht, alles andere sind mythen!
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wenn die server verschlüsselung nutzen muss nur der schlüssel verworfen werden das geht in sekundenbruchteilen
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xmaniac schrieb:
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> 1x überschreiben reicht, alles andere sind mythen!
Danke, genauso ist es!
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xmaniac schrieb:
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> 1x überschreiben reicht, alles andere sind mythen!
Hast du ne ahnung was ich nach einer Neupartitionierung, 1 Schnellformatierung
und 7 Überschreibungen noch alles auf einer Festplatte gefunden hatte.
Und ich hatte nur ein Freeware Tool eingesetzt. Ich möchte nicht wissen, was ich mit einem "richtigen" Wiederherstellungsprogramm gefunden hätte, eigentlich
würde ich es schon gern wissen Aus dem Grund werden Festplatten ja
geschreddert.
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Was du gemacht hast ist offensichtlich: Du hast eine Datei angelegt und diese mit Nullen oder Zufallsdaten gefüllt. Zuvor hast du alle anderen Dateien auf der Partition gelöscht? Ist das wahr? Wann ja, dann kann ich dir gleich sagen, dass du es falsch gemacht hast und man es so nicht macht. So geht man nur beim Ausnullen vor, aber das ist etwas ganz anderes und Ziel dessen ist nicht die Vernichtung aller Dateien auf der Partition.
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Ich hatte erst die Festplatte neupartitioniert, nachdem den defekten MBR wiederhergestellt hatte. Danach nochmalüber ein Live Systeme eine
Schnellformatierung gemacht und diese Festplatte dann mit einem Programm 7x Daten
auf die gesamte Fetplatte schreiben und wieder löschen lassen, hatte auch einige Stunden gedauert. Eigentlich wollte ich das ganze 35x machen,aber das hätte dann mehrere Tage gedauert.
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Selbst ein einziges Mal mit Pseudozufallswerten hätte länger gedauert. Ich bekomme hier so 7,6-7,8 MB/s an Pseudozufallswerten heraus. Um eine 500 GB-Platte zu füllen, wären demnach 18 Stunden nötig. Und eine Platte mit Zufallswerten dastehen zu lassen, ist nicht schön. Da müssen zum Schluss schon noch mal einheitlich Nullen drüber. Zum Glück muss man die nicht aufwendig generieren lassen, sondern kann die Platte so schnell damit zuballern, wie diese oder der Weg, auf dem man die Daten überträgt, es zulässt.
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dschinn1001 schrieb:
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> Weltweit jede Festplatte bzw. jeden server zu loeschen ? - wie lange wuerde
Wenn man wie auch immer geartete "wichtige" daten hat, sind diese verschluesselt, also loescht man den encryption key, done. Wer noch ein spezielles FBI-Aergerungsgerät hat (oder einfach smartctl ;)), kann damit noch ein SATA-Secure-Erase Command absetzen, dann ist die Festplatte auch nicht ansprechbar, bis sie fertig ist, egal ob man sie x-mal vom strom trennt, die mach danach einfach weiter...
1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.08.12 00:23 durch jayrworthington.
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das stimmt nicht ganz.
1 x ueberschreiben stimmt nur, wenn die Daten im "Papierkorb" sind - dort "geloescht" werden (sind noch da) - und Papierkorb neu gefuellt wird mit neuem Muell.
Dann sind die nicht wiederherzustellen - bei window$.
Bei Linux kann man formatierte Festplatten noch wiederbeleben, auch wenn sie 3x formatiert wurden (nicht verschluesselt waren).
Pech ist dann nur, wenn genau die gleiche Spur wie vorher formatiert wurde. Dann sind die Daten nicht wiederherzustellen. Hängt dann nur von der Spurdichte ab, wieviele Spuren noch dazwischen liegen koennen.
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dschinn1001 schrieb:
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> das stimmt nicht ganz.
> 1 x ueberschreiben stimmt nur, wenn die Daten im "Papierkorb" sind - dort
> "geloescht" werden (sind noch da) - und Papierkorb neu gefuellt wird mit
> neuem Muell.
> Dann sind die nicht wiederherzustellen - bei window$.
Beim Löschen der Daten im Papierkorb bzw beim normalen Löschen werden einfach dem Dateisystem gesagt "markiere Speicherbereich XY als frei", die Daten sind aber physikalisch noch immer in den Sektoren gespeichert!
Es bringt auch nix wenn du den Papierkorb füllst, da ein Dateisystem nun mal fragmentiert und deine neuer Müll ggf. garnicht den Bereich überschreiben wird.
Das kann jeder Depp testen mit Recurva, Photorec, Ontrack etc pp.
Damit die Daten weg sind müssen die Sektoren überschrieben werden!!!!!
> Bei Linux kann man formatierte Festplatten noch wiederbeleben, auch wenn
> sie 3x formatiert wurden (nicht verschluesselt waren).
Beim Formatieren wird das Dateisystem neu angelegt, nicht die Daten überschrieben!!!!!!
> Pech ist dann nur, wenn genau die gleiche Spur wie vorher formatiert wurde.
> Dann sind die Daten nicht wiederherzustellen. Hängt dann nur von der
> Spurdichte ab, wieviele Spuren noch dazwischen liegen koennen.
Mit z.B. Testdisk kann man sogar dei Partitionstabelle wiederherstellen.
Mit z.B. Ontrack kann man Daten von ner RAW Festplatte wiederherstellen.
Am einfachsten ist das ganze mit einem Buch erklärt.
(FAT, MFT etc pp)
Im Index findest du auf welcher Seite sich welche Information (Daten) befindet.
(Löschen)
Streichst im Index einfach eine Information, ist die Seite trotzdem noch im Buch vorhanden.
(Überschreiben)
Reisst du die Seite raus und klebst eine neue Seite rein, sind die Informationen weg.
(Formatieren)
Und beim Formatieren wird einfach der alte Index durch einen neuen leeren ersetzt, trotzdem sind die alten Infromationen noch immer auf den alten Seiten vorhanden, da die Seiten ja nicht ersetzt wurden!
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Da spricht der Profi.. Nicht.
Damit es schöner aussieht Nullen drüber? Klar...
Ich habe selbst schon Platten mehrfach sicher gelöscht. Glaube mir, das funktioniert in einigen Stunden. Es dauert lange, aber nicht solange wie du uns weismachen willst.
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1) Spricht er von Zufallsdaten und diese zu generieren dauert länger als simple Nullen
2) Je grösser die Platte desto länger geht es
3) Sektor für Sektor braucht länger als 1M in einem Rutsch z.B. bei DD
Als Demonstration: /dev/urandom VS /dev/zero
Zufallsdaten:
gentoo ~ # dd if=/dev/urandom of=test.img bs=1M count=10
10+0 Datensätze ein
10+0 Datensätze aus
10485760 Bytes (10 MB) kopiert, 0.782559 s, 13.4 MB/s
Nullen:
gentoo ~ # dd if=/dev/zero of=test.img bs=1M count=10
10+0 Datensätze ein
10+0 Datensätze aus
10485760 Bytes (10 MB) kopiert, 0.0207512 s, 505 MB/s
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Auf Linux haben wir doch das schöne Programm "shred" :)
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Is klar, aber Shred zeigt weder MB/s noch Zeit.
Und da ich dem Herrn da zeigen wollte das Zufallsdaten länger brauchen als Nullen :-P
PS. Wenn ich Platten "shredden" muss greif ich eh zu meinem KWipe ^^
1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.08.12 10:37 durch PyCoder.
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Womit du selbst bewiesen hättest, dass selbst du 40% schneller Zufallszahlen ausgeben kannst.
Die Nullen interessieren mich auch garnicht. Wüsste nicht wozu das gut sein soll, die Platte nach dem Löschen noch mit Nullen zu überschreiben. Blos damits besser aussieht?
btw: Schau dich mal um was Programme so machen die Festplatten sicher löschen. Die schreiben da nicht etliche Male Zufallszahlen drauf, mal sind es Nullen, mal sind es Einser und mal abwechselnd. Die wenigsten Durchläufe werden mit Zufallszahlen geschrieben.
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dschinn1001 schrieb:
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> Weltweit jede Festplatte bzw. jeden server zu loeschen ? - wie lange wuerde
> das dauern ? Wenn das gleichzeitig passiert, bricht eher das Stromnetz
> weltweit zusammen ... wenn jeder Server bzw. jede Festplatte 3x bis 10x
> formatieren muss unter Linux/Unix ?
>
> Wenn der Meeresspiegel 8000 m steigen wuerde, dann waere das viel einfacher
> ...
Sein Plan zur Löschung IST die Anhebung des Meeresspiegels. Er hat damit vor Jahrzehnten begonnen und es dauert noch eine Weile.
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SoniX schrieb:
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> Da spricht der Profi.. Nicht.
>
> Damit es schöner aussieht Nullen drüber? Klar...
Nicht, damit es schöner aussieht -.-
Warum ich das so mache, habe ich schon an anderer Stelle geschrieben und eigentlich kann man das auch wissen, wenn man solche Töne von sich gibt. Es geht dabei darum, dass Images dadurch komprimierbar sind. Wenn du ein Image einer 500 GB großen Platte anfertigst und sich darauf 10 GB Daten befinden, dann ist das gepackte Image vll. 8 GB groß. Wenn die Platte aber noch voller Zufallswerten vom letzten Löschen ist, dann ist das gepackte Image über 500 GB groß, da eine Kompression von Zufallswerten immer zu größeren Archiven, als die Ausgangsdateien groß sind, führt.
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SoniX schrieb:
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> btw: Schau dich mal um was Programme so machen die Festplatten sicher
> löschen. Die schreiben da nicht etliche Male Zufallszahlen drauf, mal sind
> es Nullen, mal sind es Einser und mal abwechselnd. Die wenigsten Durchläufe
> werden mit Zufallszahlen geschrieben.
Es ging von Anfang an darum, dass es nichts bringt, die Festplatte mehrfach zu überschreiben.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.08.12 14:42 durch __destruct().
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Okay.
Das ist n Grund den keiner abstreiten kann. :)
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