Dafür muss sich der Provider aber Kenntnis über den Inhalt des Traffics verschaffen. Dies ist hierzulande illegal (noch). Wie er das bei verschlüsselten Netzwerken erreichen will - keine Ahnung. Konsequenterweise müsste auch Verschlüsselung verboten werden. Schöne Neue Welt.
Datenschutz schrieb:
> Dafür muss sich der Provider aber Kenntnis über den Inhalt des Traffics
> verschaffen. Dies ist hierzulande illegal (noch).
Dann ist ein Spamfilter eines Providers, der auf Inhalte reagiert, illegal?
> Wie er das bei verschlüsselten Netzwerken erreichen will - keine Ahnung.
Wer verschlüsselt, hat was zu verbergen. Wer was zu verbergen hat, ... :->
> Schöne Neue Welt.
So wie es ist, kann es auch nicht bleiben. Entweder muss man den Datenschutz einschränken oder die "Freiheit".
wieso kann es so nicht bleiben wie es jetzt ist?
ich sehe keinen Bedarf irgendetwas am status quo zu ändern...warum auch? Alles ist gut, wer sich auskennt bekommt weder spam noch Viren und der Rest -> dummheit gehört bestraft.
Wenn ich ohne Führerschein Auto fahre und einen Unfall baue, kann ich schließlich auch nicht verlangen, dass man auf Straßen nicht schneller als 20 km/h fahren darf, da alles andere Lebensgefährlich ist.
Youssarian schrieb:
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> Datenschutz schrieb:
>
> > Dafür muss sich der Provider aber Kenntnis über den Inhalt des Traffics
> > verschaffen. Dies ist hierzulande illegal (noch).
>
> Dann ist ein Spamfilter eines Providers, der auf Inhalte reagiert, illegal?
Wenn diese Inhalte ohne dein Zutun oder deine Zustimmung gelöscht werden - ja. Alle Mails müssen erstmal zugestellt werden, ob es Spam ist entscheidet letztlich der Nutzer (der Provider kann mit dem Spamordner ein Vorauswahl machen, mehr nicht!).
Man könnte auch unbekannte Server die nicht auf der White-List langsamer behandeln.
Dann muss man keinen Content filtern.
Ist schon mal besser, als gar kein Zugriff.
Die Content-Music.And.Films.Industry.Associations hingegen werden wahllos alle abmahnen und alle Sites sperren lassen.
Und alle Metro (Ubahn)-Fans werden nie wieder eine Seite über ihr Hobby zu sehen kriegen, weil Metro alle verbietet. Ach das glaubt ihr nicht. Lest doch Heise und sucht Metro. Aber ihr glaubt noch an das Gute.
Das Tier treibt nur die Gier. Das Böse ist damit seine Natur. Aber ihr glaubt noch an das Gute.
Aber aus solchen Axiomen logische Folgerungen automatisch zu ziehen haben viele wohl im Studium seltsamerweise nicht gelernt.
Na ja. 30% Faker-Quote beim Seminar/Pro-Seminar. Macht 60% fürs Studien-Arbeit^Praktikum/Haupt-Seminar und 90% für die Diplom-Arbeit. Man lernt ja die Effizienz von seinen Mitstudenten. Mimikri ist die Devise der Dummen. Anpassen und Hassen.
...
My2Cents schrieb:
>> Dann ist ein Spamfilter eines Providers, der auf Inhalte reagiert,
>> illegal?
> Wenn diese Inhalte ohne dein Zutun oder deine Zustimmung gelöscht werden -
> ja. [...]
Was ist, wenn der Spamfilter bereits im SMTP-Dialog angewendet wird, sodass Spam-Mails abgewiesen (also gar nicht erst angenommen) werden? ;-)
So schlau sind die nicht. Einen Satz mehr Erklärung für Unwissende wäre aber nett gewesen. Nicht alle hier sind Lernbefreit.
War wohl eine gute Idee der T-Com: "Du komscht hier nicht rein, du mieses Spam-Schwein".
Und dafür reicht der Envelope. So als wenn man einen Brief sieht den man nicht mag und nicht reinschaut sondern "zurückgibt" oder wie auch immer man sowas macht. In den Briefkasten werfen ist er einen Tag später wieder da.
Und keiner hier hat gemerkt, das gmx und web.de quasi 1 Jahr spamfrei waren. Zeitnah mit der T-Com-Umstellung. Warum auch immer. Jetzt ist aber Dr.Sabrina und Abnehmpillen usw. als NEUER deutsche Spam-Sorte häufig da. Schade um die ruhigen Zeiten :-(
golem berichtet viel lieber über US-Spamstatistiken die überhaupt nicht zu meinen Spam-Sammel-"Statistiken" passen.
Praktikanten haben vielleicht keinen Email-Zugang. SCNR.
detru schrieb:
> wieso kann es so nicht bleiben wie es jetzt ist?
Bei ~90% Spam-Anteil (*) am gesamten E-Mail-Volumen ist das Medium E-Mail eigentlich schon kaputt und kann nur noch durch mehr oder weniger fragwürdige Maßnahmen aufrecht erhalten werden. Ich hasse diese Filterei, der sich jedermann zwangsweise unterwerfen muss, da er keine Wahl mehr hat. Ich will, dass die Täter namhaft gemacht werden und zur Verantwortung gezogen werden können.
(*) Davon hat der größere Teil einen verbrecherischen Hintergrund, es geht beileibe nicht nur um unerwünschte Reklame.
Gleiches gilt für die, die vertrauliche Daten stehlen, Schadsoftware verbreiten, Botnetze aufbauen, per "social engineering" Betrug begehen usw. usf. Natürlich auch für die, die das Urheberrecht missachten und was von "Freiheit" quaken, wenn sie doch in Wirklichkeit nur geldwerte Vorteile im Hinterkopf haben.
Ich will keine "deep packet inspection", die andere fürsorglich aber ungefragt für mich vornehmen, keine Portsperren und -bremsen. Ich will soviel Freiheit, wie möglich ist. Dann muss ich anderweitig Kompromisse machen und das bedeutet für mich, dass jemand, der Daten sendet, im Falle des Falles mit einer vernünftigen Wahrscheinlichkeit ermittelt werden können muss.
> -> dummheit gehört bestraft.
Das steht aber nicht im StGB. Da steht sinngemäß drin, dass Bosheit bestraft gehört. Das sollte eigentlich gesellschaftlicher Konsens sein? Es ist zwar richtig, dass man die ganz besonders Dummen nicht vor den Konsequenzen ihrer Dummheiten bewahren kann, weil das zu Vergleichen ...
> Wenn ich ohne Führerschein Auto fahre und einen Unfall baue, kann ich
> schließlich auch nicht verlangen, dass man auf Straßen nicht schneller als
> 20 km/h fahren darf, da alles andere Lebensgefährlich ist.
... wie diesen führt. Aber andererseits darf man dies ebenfalls nicht übertreiben: Wenn ein Mädchen vergewaltigt wird, ist sie nicht daran schuld, weil sie "anzügliche Kleidung" trug. Wenn ein Mann ausgeraubt und niedergeschossen wird, dann ist er nicht daran schuld, nur weil spätabends die U-Bahn benutzte. Wenn diese sich selbst schützen sollen, dann gingen die Mädchen im Tschador und die Männer bewaffnet auf die Straße, oder wie? Das ist mittelalterlich, das will ich nicht.
Anders sollte es auch im Internet nicht sein: Schuld ist der Täter, dieser vergeht sich nicht nur an seinen konkreten Opfern, sondern auch an der Gesellschaft. Diese hat also die Aufgabe, das Risiko für die Täter zu erhöhen, erwischt zu werden. Die Gesellschaft hat sich dafür den Staat mit seinen drei Gewalten geschaffen und der Staat kann sich dieser Aufgabe nicht entziehen.
Siga9876 schrieb:
> Nicht alle hier sind Lernbefreit.
Dass ausgerechnet Du das schreibst ...
> War wohl eine gute Idee der T-Com: "Du komscht hier nicht rein, du mieses
> Spam-Schwein". Und dafür reicht der Envelope.
Nein. Spam-Mails werden nach der DATA-Phase abgewiesen.
Youssarian schrieb:
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> Siga9876 schrieb:
> > Nicht alle hier sind Lernbefreit.
> Dass ausgerechnet Du das schreibst ...
Ich meinte ja auch nicht mich.
> > War wohl eine gute Idee der T-Com: "Du komscht hier nicht rein, du
> mieses
> > Spam-Schwein". Und dafür reicht der Envelope.
> Nein. Spam-Mails werden nach der DATA-Phase abgewiesen.
Kewl. Dann ist mein Gleichnis mit dem Briefumschlag ja noch passender.
Und das Email tot ist, liegt an unfähigen Politikern.
Lass die doch mal 10 Spam-Sorten aufzählen. 90% sind sicher soziale Mails. Das zählt aber nicht als Spam sondern schlechte Freundes-Selektion. Und zu doof sein, sich vom Computerwoche-Newsletter abzumelden sind hier auch einige. Das macht dann die anderen 10% bei den Internet-Ausdruckern aus.
Du schreibst völligen Unsinn.
Man muss keine Freiheiten Unschuldiger/Unbeteiligter einschränken, um die Täter zu erwischen. Und auch wenn es so wäre, hätte niemand das Recht, dies zu tun.
Oder bist du etwa der Ansicht, dass man bei dir in deiner Wohnung/Haus eine Kamera installieren soll, um allgemein häusliche Gewalt zu unterbinden?
Ich hoffe, du bemerkst, wie dumm deine Aussagen sind!
Youssarian schrieb:
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> My2Cents schrieb:
>
> >> Dann ist ein Spamfilter eines Providers, der auf Inhalte reagiert,
> >> illegal?
>
> > Wenn diese Inhalte ohne dein Zutun oder deine Zustimmung gelöscht werden
> -
> > ja. [...]
>
> Was ist, wenn der Spamfilter bereits im SMTP-Dialog angewendet wird, sodass
> Spam-Mails abgewiesen (also gar nicht erst angenommen) werden? ;-)
Dann hast du nen scheiß Provider hat er doch schon geschrieben.
Bei mir kommt alles an und Spam wird nur nicht in Posteingang getan sondern in einen Spam ordner und das ohne das ich sowas jemals eingestellt habe oder so.
Funktioniert bisher super und wenn mal was falsches drinne landet, was schon lange nicht mehr vorgekommen ist, dann kann ich auch sagen das ist kein spam und gut dann passiert das nicht wieder damit.
Hach ist das witzig hier...
Ihr wisst schon, dass Spam in Deutschland nicht einfach automatisch herausgefiltert und nicht NICHT zugestellt werden darf?
Man darf in taggen und in Ordner sortieren, man darf sogar eine offizielle Abweisung vornehmen, muss dann aber den Versender informieren, damit dieser darauf reagieren kann.
Es ist auch nicht so, dass der Spam nur aus nicht gewollten Newslettern besteht. Oft kann man sich von diesen nichtmal abmelden, öfter ist es kein echter Newsletter, sondern echtes, ungewollt zugesandtes Material. Da kannst du nichtmal was für. Oft reicht es ja schon aus, sich bei einer nicht sofort als zweifelhafte Quelle erkennbarer Firma registrieren zu müssen, um ein Produkt verwenden zu können. Und schwupps, ist deine Email-Adresse in tausend anderen Händen. :-(
Gruß.
PS: "Wer verschlüsselt, hat was zu verbergen..." stimmt. Meine Kontodaten zum Beispiel. ;-)
Hallo Herr Schäuble,
schön zu sehen, dass sich Ihre Verblödung so stetig weiterentwickelt.
Yussuf aus Deutschland schrieb:
> Du schreibst völligen Unsinn.
Wenn bei Dir nur Unsinn ankommt, darfst Du sicher sein, dass die Ursache dafür beim Rezipienten liegt.
> Man muss keine Freiheiten Unschuldiger/Unbeteiligter einschränken, um die
> Täter zu erwischen. Und auch wenn es so wäre, hätte niemand das Recht, dies
> zu tun.
Du bist also der Meinung, dass "stinknormale" Gesetzbücher wie das StGB oder das BGB, um nur zwei zu nennen, die Freiheit nicht einschränken? Ich denke, dass Du gar nicht weißt, was unter "frei" zu verstehen ist.
> Oder bist du etwa der Ansicht, dass man bei dir in deiner Wohnung/Haus eine
> Kamera installieren soll, um allgemein häusliche Gewalt zu unterbinden?
Ich bin der Meinung, dass Du weniger blubbern solltest.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.10.09 19:42 durch Youssarian.
Jakelandiar schrieb:
>>>> Dann ist ein Spamfilter eines Providers, der auf Inhalte reagiert,
>>>> illegal?
>>> Wenn diese Inhalte ohne dein Zutun oder deine Zustimmung gelöscht
>>> werden
>>> ja.
>> Was ist, wenn der Spamfilter bereits im SMTP-Dialog angewendet wird,
>> sodass Spam-Mails abgewiesen (also gar nicht erst angenommen) werden? ;-)
> Dann hast du nen scheiß Provider hat er doch schon geschrieben.
Nein, er benutzte keine Fäkalsprache.
Er schrieb, dass es illegal sei, Mails, die man im Auftrag anderer annimmt, ohne Einverständnis des Adressaten zu löschen.
(Wenn Du Problem hast, gedanklich zu folgen, lies nur das Fette.)
Mails, die gar nicht erst angenommen werden, werden nicht gelöscht. Sie werden aktiv abgewiesen, d.h., dass der Versender Kenntnis davon hat (bzw. hätte haben können und müssen), dass die Mail nicht angekommen ist.
Erkennst Du die Unterschiede?
> Bei mir kommt alles an
Woher weißt Du das? :->
Bigfoo29 schrieb:
> Ihr wisst schon, dass Spam in Deutschland nicht einfach automatisch
> herausgefiltert und nicht NICHT zugestellt werden darf?
> Man darf in taggen und in Ordner sortieren, man darf sogar eine offizielle
> Abweisung vornehmen, muss dann aber den Versender informieren, damit dieser
> darauf reagieren kann.
Letzteres ist genau das, wovon ich rede. Allerdings wird nicht der Versender informiert, sondern der Server, der versucht, den Spam einzuliefern. Dem sagt T-Online dann einfach "Hau ab!" in Form einer 5xx-Fehlermeldung im SMTP-Dialog. Die potentiellen Empfänger (also deren Kunden) wurden und werden nicht explizit um Zustimmung gebeten.
Youssarian schrieb:
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> Letzteres ist genau das, wovon ich rede. Allerdings wird nicht der
> Versender informiert, sondern der Server, der versucht, den Spam
> einzuliefern. Dem sagt T-Online dann einfach "Hau ab!" in Form einer
> 5xx-Fehlermeldung im SMTP-Dialog. Die potentiellen Empfänger (also deren
> Kunden) wurden und werden nicht explizit um Zustimmung gebeten.
Interessant wäre eine Liste der abgelehnten Mails pro Tag oder Woche an den Empfänger. Schlag das T-Com mal vor.
Früher hatten die Ebay-Käufer/Verkäufer die Emails der Gegenseite. Dann hat man Mails geschickt, die bei web.de beispielsweise im "unbekannt"-Ordner landeten. D.h. man hätte schon am selben Tag überweisen können, musste aber erst am nächsten Tag in der täglichen "Listen"-Email von web.de sehen, das eine wichtige Mail vorlag und diese dann zu den "Freunden und Bekannten" rüberschieben.
Früher haben ebay-Auktion-Gewonnen-Bestätigungen schon mal einen Tag gebraucht und nicht jeder Verkäufer antwortet sofort. Was aber früher ein Negativ-Indikator war. Bevor also hier Sprüche kommen wie "log dich doch bei web.de ein und hol Dir die Verkäufer-Email 5 Sekunden nachdem Du 'gewonnen' hast".
Aber das das mit T-Com nicht gewusst wird, zeigt das kurze Gedächtnis und mangelnde Lese-Fähigkeit und mangelndes Interesse an technischen Dingen. Das wurde vor ca. 1.5 (iirc) Jahren schliesslich berichtet und war mal etwas neues. (Wenn auch nicht wirklich, weil man es ja früher schon hätte machen können und vermutlich auch gemacht hat. Allerdings nicht bei einem der größten Mail-Provider Deutschlands)
Was du willst ist utopisch.
Ich mache dir einen Vorschlag. Du nimmst 10 Geldbörsen, legst sie offen auf 10 Parkbänke in einer Millionenstadt. Und wenn nach drei Tagen noch alle da sind, dann reden wir weiter über die Abschaffung irgendwelcher Filter. Es ist illusorisch anzunehmen, alle Menschen wären gut und aufrichtig. Du wirst es nie schaffen, daß die Menschen so werden - insbesondere nicht in einer Welt, in der die Machthaber Aufrichtigkeit und Gleichheit predigen und Lüge und Ungerechtigkeit praktizieren.
Deine Vorstellung krankt auch in technischer Hinsicht. Offenbar kennst du dich in der IT-Welt nicht so gut aus.
Spamfilter und Firewalls sind nicht etwa nötig, weil es so viele Spammer und Botnetzbetreiber gibt. Sehen wir doch mal die Dinge etwas realistischer. Spamfilter und Firewalls gibt es, weil ein großer von BWLern geleiteter Konzern zu gierig war, daß er unbedingt den Weltmarkt beherrschen wollte, und ihm technische Aspekte völlig egal waren. Ich rede von Microsoft. Vor 2 Jahren war es glaube ich, wo die 60.000er Marke an Viren für Windows durchbrochen wurde. Dieses Betriebssystem steht statisch einsam auf weiter Flur: In Sachen Unsicherheit schlägt es konzeptbedingt jedes andere Betriebssystem negativ. Diesem Konzern - Microsoft - ist es zu verdanken ... Nein, man muß sagen: Der bewußten (!) Ignoranz und Geldgier dieses Konzerns ist es zu verdanken, daß wir heute Millionen verseuchter Computer haben. Weil Marketinggewäsch wichtiger war als ein stabiles und sicheres System haben wir heute das Problem mit Botnetzen und Spam. Und daher bin ich auch der Auffassung, daß nicht eine Rechteeinschränkung der Menschen das Problem lösen sollte, sondern der Konzern, dessen Lügen und Gier das Problem verursacht hat. Jetzt die Perspektive zu verschieben und deswegen Bürgerrechte einzuschränken, weil Geld viele Jahre lang wichtiger war als vernünftige IT-Konzepte, ist völlig verkehrt.
Sicherheit ist ein IT-Problem. Und weitgehend lösbar. Im Zweifelsfall muß halt auch mal ein Protokoll eingestampft werden, wenn es nichts taugt. Es ist einem betriebswirtschaftlichen Kalkül zuzuschreiben, wenn dies nicht geschieht. Und auch hier muß man wieder das Argument ins Feld führen: Es kann nicht angehen, daß Gewinnmaximierung notwendige technische Maßnahmen unterbindet, und zur Behebung des dadurch ungelösten Problems juristische Winkelzüge und Abschaffung von Bürgerrechten ins Feld geführt wird.
wand schrieb:
> Was du willst ist utopisch.
Soso ...
"Vorratsdatenspeicherung" ist keine Utopie, nicht wahr?
Eine Blacklist für "anonyme" Proxys ist auch keine Utopie.
Im Übrigen war vieles, was heute als selbstverständlich gilt, im Mittelalter noch reine Utopie. :-)
> Ich mache dir einen Vorschlag. Du nimmst 10 Geldbörsen, legst sie offen auf
> 10 Parkbänke in einer Millionenstadt.
Um was genau zu beweisen?
Oder anders gefragt: Was hat dies mit den mafiösen Strukturen der Phisher, Spammer und virtuellen Einbrecher zu tun?
> Deine Vorstellung krankt auch in technischer Hinsicht. Offenbar kennst du
> dich in der IT-Welt nicht so gut aus.
Das muss es wohl sein.
> Spamfilter und Firewalls sind nicht etwa nötig, weil es so viele Spammer
> und Botnetzbetreiber gibt. [...]
Zusammenfassung: [blablabla] Microsoft ist unser Unglück [blablabla]
Du meinst also wirklich, die Windows-Deppen würden, wenn sie Linux benutzten, keine Linux-Deppen sein? Mac OS X ist also "sicherer" (wie immer man das messen will) als Windows XP?
> Sicherheit ist ein IT-Problem. Und weitgehend lösbar. Im Zweifelsfall muß
> halt auch mal ein Protokoll eingestampft werden, wenn es nichts taugt. Es
> ist einem betriebswirtschaftlichen Kalkül zuzuschreiben, wenn dies nicht
> geschieht.
"Sicherheit ist ein Problem der Kfz-Hersteller und Straßenbauer. Und weitgehend lösbar. Im Zweifelsfall muß halt auch mal Konzerne und Behörden einstampfen, wenn sie nichts taugen. Es ist einem volkswirtschaftlichen Kalkül zuzuschreiben, wenn stattdessen die Ermordung von 5000 Menschen im Jahr hingenommen wird."
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