Wenn in Frankreich jemand einen werbebanner aufruft, so muss die Firma die den Banner auf seiner Seite hat den französischem Staat geld geben(steuern) auch dann wenn der Server nicht in Frankreich steht.
Wie soll das bitte gehen?
Ich mein ich zahl doch keine Steuern an jedes x-beliebige Land.
Richtig von einem in Frankreich durchgeführten Klick auf einer nationsunabhänigen Seite (z.B. Frankreich, Holland, Schweiz, USA) auf den Banner der amerikanischen Firma (z.B. Google) soll für Frankreich Steuern abwerfen.
Ich lese schon die Schlagzeile: Französische Nationalisten klicken Google in den Ruin!
Wahrscheinlich wollen die Google zur Kasse bitten. Also nicht direkt die Firma. Das heißt jedesmal wenn ein Franzose auf deine Werbung klickt wird es teuerer.
Die Franzosen machen sich immer beliebter und beliebter in der Welt XD.
die frage ist nur wie bei klickbetrug versteuert wird.
Dietbert schrieb:
> Ich lese schon die Schlagzeile: Französische Nationalisten klicken Google
> in den Ruin!
1 bis 2% vom Umsatz der Werbeeinnahmen wird Google gewiss nicht in den Ruin treiben. ;)
Ich denke, die franz. Machthaber haben sich effektiv keine Gedanken über den techn. Aspekt gemacht. Schon der Hauptteil des Internetgesetzes (Hadopi) ist techn. fast nicht realisierbar (das Erfassen der Verbindungsdaten von Filesharern), weshalb sich die meisten betroffenen Franzosen darüber nur lachen.
Mit der Werbung ist das ähnlich. Es wird technisch sehr schwierig bei allen abzurechnen. Zwar werden dann einige sagen, dass es reicht bei Google abzukassieren, da die sowieso 70% des Werbemarktes hierzulande in der Hand haben, aber Google würde dann ruckzuck klagen... und das wahrscheinlich mit Erfolg.
elgoog schrieb:
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> Wenn in Frankreich jemand einen werbebanner aufruft, so muss die Firma die
> den Banner auf seiner Seite hat den französischem Staat geld geben(steuern)
> auch dann wenn der Server nicht in Frankreich steht.
> Wie soll das bitte gehen?
> Ich mein ich zahl doch keine Steuern an jedes x-beliebige Land.
Man knte auch Deine Seite sperren:) Ist doch kein Problem. Da reicht sogar ein Stoppschild. So einen Auwand scheut der Kunde, kann ja auch schnell zu bing wechseln oder so,.
Ein Land kann von einem Unternehmen das keinen Sitz in diesem Land hat keine Steuern abführen. Das würde sich auch kein Unternehmen gefallen lassen, sonst könnt ja jedes Land hergehen und von allen möglichen landesfremden Unternehmen Steuern verlangen ^^
Obwohl... das ist natürlich schon ein ertragreiches Geschäft für den Staat ^^ Zumindest solange bis die Firmen vor lauter Steuern reihenweise eingehen.
Zu kontrollieren welcher Klick woher kommt ist ja an sich absolut kein Problem. Die IP's sind alle fest einem Land zuordbar und die IP hat man vom Client. Im Grunde... wären da nicht die ollen fiesen und gemeinen Proxys :D
Was soll das für einen wirtschaftlichen Sinn machen? Frankreich erschleicht sich Gelder von Beispielsweise Deutschen Firmen, Frankreich stigt im Wohlstand und wir sinken ab? Geniale Idee, darum mag ich Franzosen so sehr^^
Tingelchen schrieb:
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> Ein Land kann von einem Unternehmen das keinen Sitz in diesem Land hat
> keine Steuern abführen. Das würde sich auch kein Unternehmen gefallen
> lassen, sonst könnt ja jedes Land hergehen und von allen möglichen
> landesfremden Unternehmen Steuern verlangen ^^
Es kann schon. Da es durchaus möglich ist das ganze Geschäft je nach Auftraggeber zu besteuern. Demnach würde die Anzeige einer französischen Firma teurer werden als die einer Deutschen. Am Endeffekt würden auch so die Kosten im Land bleiben.
Andererseits gibt es auch Ansätze auf dem Weltmarkt, die Steuern da zu erheben, wo produziert wird, bzw. wo die Dienstleistung erbracht wird. Werbung ist eine Dienstleistung und wird auch in Anderen Fällen da besteuert, wo sie eingesetzt wird.
Das Problem ist, das einige Weltunternehmen einfach da versteuern wo es am günstigsten ist (im Steuerparadies), indem es die fertigen Produkte an das besagte Steuerparadies zu einem günstigen und unbekannten Transferpreis vertickt. Das Steuerparadies exportiert das Produkt dann zum vollen Preis. Der Gewinn wird dann günstig im Steuerparadies versteuert.
Toll! Im Internet ist das in etwa das gleiche (auch mit Mwst ...). Es ist schon klar, das etwas passieren muss.
> Obwohl... das ist natürlich schon ein ertragreiches Geschäft für den Staat
> ^^ Zumindest solange bis die Firmen vor lauter Steuern reihenweise
> eingehen.
viv la france yes...
die die Freiheit brachten
bringen nun die neue Revulution die der Abzocker
hast du was zahlst du was so heist die neue Devise
und wer nix hat wird entweder versklavt oder ausgesperrt
> Ich lese schon die Schlagzeile: Französische Nationalisten klicken Google
> in den Ruin!
Ich lese schon die Schlagzeile: Google gründet neue Proxy-Rechenfarm in Frankreich!!
Ich lese schon die Schlagzeile: Google gründet neue Proxy-Rechenfarm in Frankreich!!
Runi Uiri schrieb:
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> Dietbert schrieb:
>
> > Ich lese schon die Schlagzeile: Französische Nationalisten klicken
> Google
> > in den Ruin!
>
> 1 bis 2% vom Umsatz der Werbeeinnahmen wird Google gewiss nicht in den Ruin
> treiben. ;)
Jedes Land es genauso macht. Oder die Werbe-KULTUR wird zur Einbahnstraße für Nicolas Sarkozy's Monopolisten-Freunde.
Die entsprechende Regelung soll EU-weit umgesetzt werden. Von US- oder Asiatischen Firmen kann man zwar zunächst mangels entsprechender Kompetenz keine Steuern erheben, dies aber offenbar im zweiten Schritt dazu nutzen, eine Zensurinfrastruktur aufzubauen, um solche Ads zu blocken, bei denen keine Steuern gezahlt werden.
Wie ich schon im anderen Thread geschrieben habe, geht es lediglich darum, das Internet unter staatliche Kontrolle zu kriegen. Das Internet hingegen wird sich als dezentrales Netz immer weitestgehend jeglicher Kontrolle entziehen, egal ob staatlich oder durch die Medienindustrien.
Gruß, LX
ich sehs schon: Nach kanada nun Frankreich im Streik um das Internetgeld:
http://www.southpark.de/episodenguide/folge/1204/
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