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Wann werden unsere hohen Tiere eingesperrt?

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  1. Wann werden unsere hohen Tiere eingesperrt?

    Autor insider 04.12.09 - 19:27

    Ich frage mich, ob die, für die Weltwirtschaftskrise Schuldigen, jemals dafür zur Rechenschaft gezogen werden, dass sie Milliarden Doller/Euro in den Sand gesetzt haben...

  2. Re: Wann werden unsere hohen Tiere eingesperrt?

    Autor hannzii 05.12.09 - 11:54

    insider schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich frage mich, ob die, für die Weltwirtschaftskrise Schuldigen, jemals
    > dafür zur Rechenschaft gezogen werden, dass sie Milliarden Doller/Euro in
    > den Sand gesetzt haben...


    milliarden können sie soviele in den sand setzten wie sie wollen, solange dann die gesellschaft nicht dafür aufkommen muss um ihren arsch zu retten!

  3. Re: Wann werden unsere hohen Tiere eingesperrt?

    Autor PinkyAndBrain 06.12.09 - 13:48

    Wieso einlochen, das ist doch so gewollt. Wenn eine Bank pro 1,-Dollar Eigenkaptial 10,-Dollar Kredit vergibt entshet virtuell die 10-fache Geldmenge. Wird diese Menge nicht durch reale Werte (echtes Wirtschaftswachstum) unterkegt platzt die Blase irgendwann.

    Dann kommt Papa Staat und druckt das Geld, das nicht exitiert, einfach nach und entwertet damit die Spiel-Dollars in dem Maße, dass sie mit den reali existierenden Werten wieder eingermaßen in Einklang stehen.

    An der Böärse geschieht nichts anderes, im Gegenteil, dort sind Aktien aufgrund der Gier der Anleger 100- bis 1.000-fach überbewertet. Alle Spielgeld, das es nicht wirklich gibt.

    Das System lebt vom Wirtschaftswachstum, nachhaltiges Wirtschaften ist zwar auch im Kapitalismus möglich, ist aber aufgrund der nur sehr langsamen Entwicklung nicht gewollt.

    Das "Deutsche Wirtschaftswunder" z.B. war getragen von echten Gegenwerten, so ziemlich alles was seit den 90'er an Wirtschaftswachtum erzeugt wurde ist Spielgeld.

    Die FOlgen der Entwicklung sind immer mehr Arbeitslose und/oder "Arbeitsplätze" die nicht rentabel sind, weil sie direkt oder indirekt bezuschuss werden - Dank der Gewerkschaften. Wenn dann das Unternehmen Pleite geht fragt keiner mehr warum es sich nicht gerechnet hat - Danke an die Gewerkschaften die so maßgeblich mitgewirkt haben Massenarbeitlosigkeit zu ermöglichen.

    Das echte Wachstun findet heite in China oder Indien statt. WIr müssen daher schauen wie wir unseren Anteil an dieser Entwicklung nehmen. Das geht nicht mehr mit der Hand, sondern mit dem Kopf. Wenn ich durch das Fernsehen zappe (jetzt gerade) sehe ich wenig Grund zur Hoffnung.

  4. Re: Wann werden unsere hohen Tiere eingesperrt?

    Autor Lockenkarte 06.12.09 - 13:58

    Die ganze Schuld auf die Gewerkschaften zu schieben, ist aber auch eine ziemlich oberflächliche Betrachtung des Problems. Die Gewerkschaften können nicht anders handeln, wenn sie ihrem Namen gerecht werden wollen. Das sie ihren Zielen dadurch aber stellenweise im Weg stehen, ist systembedingt.

    So wie die Entstehung von Heißluftgeld in Seifenblasen systembedingt ist. Der moderne Kapitalismus ist zu einem Spielcasino verkommen, in dem die Mächtigen mit Plastikchips um die wette Zocken. Wer dort versucht mitzumischen und nicht zum Klan gehört, kann nur verlieren. Siehe Volksaktien. Was das ganez noch frappierender macht ist, dass einige Spieler gleichzeitig die Bosse der Spielbank sind und die Plastikchips aus eigentlich "treuhändlerisch verwaltete" Werte aus dem Tresor der Jugendherberge unten im Tal ...

  5. Re: Wann werden unsere hohen Tiere eingesperrt?

    Autor PinkyAndBrain 06.12.09 - 14:50

    Die Gewerkschaften, zusammen mit ihren politischen Freunden von der SPD, tragen die Hauptschuld an dieser Misere. Jedem wurde versprochen er könnte alles erreichen - er müsse nur laut genug schreien. Wenn ein Fliessbandarbeiter bei einem Autohersteller auf 45.000,-€ Jahresbrutto kommt kann doch was nicht stimmen.

    Dafür stellt dann der Arbeitgeber Lohnsklaven ein, die ein 40% weniger bekommen, keinen Kündigungsschutz haben und die dürfen dann die Zeche zahlen damit die Zahlen stimmen.

    Die Gewerkschaften bedienen ihr Klientel und das sind nunmal die, die bereits Arbeit haben. Wer keine hat, findet dort keine Lobby.

    Ich denke an meinen eigenen Laden: Während in der Hochphase der Krise ganze Abteilungen eine Auslastung von unter 30% hatten, war die grösste Sorge des Betriebsrates dass es im Jahre 2008 keine Gehaltserhöhng geben sollte.

    Ja scheiss doch auf diejenigen, deren Job wegen der Flaute auf der Kippe steht, Hauptsache der Rest bekommt 2% mehr.

    Zum Glück ist die Firmenleitung nicht eingeknickt, es gab keine Gehaltserhöhung und es wurde auch niemand entlassen. Wäre es nach den Arbeitnehmervertretern gegangen sässen heute etliche aus meinen Unternehmen auf der Strasse und ich hätte nach Steuern 3,50-€ mehr im Geldbeutel.

    Solidarisch ist was anderes.

    Die globale Tendenz ist doch offensichtlich. In der westl. Hemisphäre wird es weniger und weniger Job für Niedrigqualifizierte geben, die kann man aber nicht per Beschluß auf einmal alle Hochqualifizierten machen.

    Die Geburtenrate sinkt, eigentlich ein gutes Zeichen. Warum nur müssen wir dann Millionen von Migranten in unser Land lassen, die schlechte bis keine Bildungs haben - weil hier das Wirtschaftswunderschlaraffenland ist? Die Zeiten sind lange vorbei, wir haben mit unserer eigenen Unterschicht genug zu kämpfen. Soziale Wohltaten muß man sich leisten können, das können wir aber nicht mehr, für jede Wohltat wird den Leistungsträgern (Mittelstand) direkt in die Tasche gegriffen. Solange bis der verheiratete Hartz4 Empfänger mit zwei Kindern mehr Geld von Vater Staat bekommt als der Berufsänfänger mit Fachhochschulabschluß.

    Kein Wunder, dass immer mehr gutausgebildete mit den Füssen abstimmen und diesem Land den Rücken kehren - womit nicht die gemeint sind, die in den Auswanderer-Soaps vorgeführt werden.

    Was mich ärgert ist nicht die Tatsache dass mir in die Tasche gegriffen wird, so sozial bin ich gerade noch. Was mich ärgert ist dass die Politik (und damit meine ich alle grossen Parteien) sich weigern die Realität anzuerkennen, immer weitere Wohltaten versprechen und sich weigern die der Situation angebrachten nötigen Weichen zu stellen. So ist abzusehen dass es immer nur schlimmer wird - solange bis der ganz grosse Knall kommt und dann will es wieder keiner gewesen sein.

  6. Re: Wann werden unsere hohen Tiere eingesperrt?

    Autor Merkbefreit 06.12.09 - 19:46

    Aua.. das tat weh.
    Frage mich wie jemand auf GEwerkschaften kommt?
    Schon mal mit der FED, dem Zins, Spekulationsblasen etc. beschäftigt?

    Klar war abzusehen dass das SYstem irgendwann kollabiert.. aber mit den GEwerkschaften und den Gehältern hat das ja mal sowas von gar nix zu tun. Der Dollar ist schon seit langem das Papier nicht mehr wert auf dem es gedruckt ist. Dem Euro wird es irgendwann ähnlich ergehen...

  7. Re: Wann werden unsere hohen Tiere eingesperrt?

    Autor PinkyAndBrain 06.12.09 - 20:35

    Dein Name ist Programm. Lies nochmal, vielleicht hilft es was. Anonsten ab in das Arbeiter & Bauern Paradies Cuba, zum 1-Peso Job mit Armut für alle.

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