Die Verleger ist eine Schlafmützentruppe, aber Google ist auch nicht besser. Obiger Slogan ist auch wieder nur Volksverdummung.
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
Wieso? Willst du behaupten die meisten suchen nicht nach Artikeln der Presseverlage?
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
Folgendes Szenario. Der Spiegel veröffentlicht einen Text mit dem Titel "Hertha B. - Die besten Apfelspalten Deutschlands".
Nun kannst du dich an die Hertha und ihre Apfelspalten erinnern. Bei deiner Suche findest du vielleicht Ergebnisse, die wiederum auf den Spiegel Artikel verweisen. Der Spiegel Artikel ist aber nicht gelistet - weil google auch allein für die Übernahme des Titels (in den Suchergebnissen) zahlen müsste. Vielleicht findest du auch einfach nur einen link zu Spiegel, wo du weitersuchen kannst.
Aber du findest nicht mehr direkt, was du willst.
Und ja, ich lande bei meinen Suchergebnissen oft bei Verlagshäusern und orientiere mich am Titel des Suchergebnis. Das würde wegfallen, bzw. dafür wollen sie bezahlt werden. Das Apfelspaltenbeispiel ist beliebig ersetzbar. Beispielsweise ein kritischer Artikel über Acta kann nicht mehr mit der Überschrift gelistet werden und Auszüge dürfen nicht (unentgeldlich) im Suchergebnis vorkommen - die ganze Suche ist vermurkst.
2 mal bearbeitet, zuletzt am 17.01.13 17:28 durch yeppi1.
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
yeppi1 schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Folgendes Szenario. Der Spiegel veröffentlicht einen Text mit dem Titel
> "Hertha B. - Die besten Apfelspalten Deutschlands".
> Nun kannst du dich an die Hertha und ihre Apfelspalten erinnern. Bei deiner
> Suche findest du vielleicht Ergebnisse, die wiederum auf den Spiegel
> Artikel verweisen. Der Spiegel Artikel ist aber nicht gelistet - weil
> google auch allein für die Übernahme des Titels (in den Suchergebnissen)
> zahlen müsste. Vielleicht findest du auch einfach nur einen link zu
> Spiegel, wo du weitersuchen kannst.
> Aber du findest nicht mehr direkt, was du willst.
>
> Und ja, ich lande bei meinen Suchergebnissen oft bei Verlagshäusern und
> orientiere mich am Titel des Suchergebnis. Das würde wegfallen, bzw. dafür
> wollen sie bezahlt werden. Das Apfelspaltenbeispiel ist beliebig ersetzbar.
> Beispielsweise ein kritischer Artikel über Acta kann nicht mehr mit der
> Überschrift gelistet werden und Auszüge dürfen nicht (unentgeldlich) im
> Suchergebnis vorkommen - die ganze Suche ist vermurkst.
Für Google ist die Situation ärgerlich, für sämtliche Blogger und Forenbetreiber dagegen eine reine Katastrophe, da das Leistungsschutzrecht selbst für banale Wortkombinationen angewandt werden könnte. Das Gesetz wird für Rechtsunsicherheit und Abmahnwellen sorgen.
Das Gesetz wurde nicht ausgehandelt, oder gar ausdiskutiert. Die Verlage - in dem genug Politiker in den Vorständen die Tasche aufhalten und kräftig mit verdienen - hat dieses Gesetz quasi diktiert.
Man möchte die Lizenz zum Gelddrucken, ohne viel dafür tun zu müssen. Immerhin dürfen das ja auch die ÖR mit ihrer GEZ ihrem Enteignungsservice. Die Verlage sehen ihre Monopole bröckeln und möchte das nun auch gerne. Freie Marktwirtschaft ist eben schwer.

Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
yeppi1 schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Folgendes Szenario. Der Spiegel veröffentlicht einen Text mit dem Titel
> "Hertha B. - Die besten Apfelspalten Deutschlands".
oder realistischer: dpa veröffentlicht das und das steht dann wortwörtlich in 50 tageszeitungen
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
ubuntu_user schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> yeppi1 schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Folgendes Szenario. Der Spiegel veröffentlicht einen Text mit dem Titel
> > "Hertha B. - Die besten Apfelspalten Deutschlands".
>
> oder realistischer: dpa veröffentlicht das und das steht dann wortwörtlich
> in 50 tageszeitungen
lol

Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
miauwww schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Die Verleger ist eine Schlafmützentruppe, aber Google ist auch nicht
> besser. Obiger Slogan ist auch wieder nur Volksverdummung.
Wenn man sich mal so ansieht, welche Blüten das Leistungsschutzrecht treiben kann, sehe ich das nicht als Verdummung.
Gruß
Tantalus
___________________________
Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
@elgooG: 100% Zustimmung. Genau so ist es. Die MI hat ihre GEMA, die über eine rechtswidrige und demokratiefremde "GEMA-Vermutung" Geld eintreibt ohne dafür etwas zu leisten. Die ÖR leisten dagegen ja super-Arbeit (im Vergleich) - sie senden immerhin überhaupt etwas. Allerdings rechtfertigt das sicherlich keine 18 Euronen pro Monat von allen Bürgern.
Das Leistungsschutzrecht könnte man auch "Verlage-Monopolrecht" nennen. Allerdings wette ich, dass die Verlage auch sofort klagen würden, wenn Google sie schlicht hochkant aus dem Index wirft (das ist das, was ich täte). Das heißt sie wollen Google dazu zwingen Geld an sie zu zahlen. Was mit jenen Bloggern etc. ist, die nicht das Geld haben zu klagen, will ich gar nicht erst wissen.
Das LR wurde nie diskutiert und es bevorteilt absolut einseitig die Verlage (logisch - immerhin wurde es von einem Verlag verfasst und so abgesegnet). Danach wurden wir von den uns angeblich repräsentierenden Politikern verraten und verschenkt - immerhin waren die Geldkoffer ("Lobbyarbeit") ja mehr wert als die Steuern, die die Politiker so oder so bekommen (ich hätte auch gern eine Arbeit, bei der meine Leistung sich nicht in Geld äußert, sondern ich sogar abwesend sein kann und trotzdem Kohle scheffle wie blöd).
Auch wenn das LR im Kern vielleicht seine Berechtigung hat: in der Ausführung, wie es jetzt existiert, hat es sie nicht - vom "Schöpfungsprozess" und der (nichtvorhandenen) Diskussion mal ganz zu schweigen.
Außerdem: wenn man kein Schreckensszenario ausmalt (welches durchaus realistisch ist), wird doch niemand einen Finger krumm machen (oder eine Website aufrufen und die Initiative unterstützen). Folglich ist der Trailer und die Kampagne zwar reißerisch, meines Erachtens aber vollkommen in Ordnung - da sie (im Gegensatz zu vielen Artikeln des A-S-Verlags) eine mögliche Realität beschreibt und keine Lüge(n) verbreitet.
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
GPS für AR.Drone 2.0 ermöglicht autonome Flüge
NSA-Hacker verursachen weltweit Systemabstürze
Runde Mac Pro liegen im Weinregal des Rechenzentrums
Firmware-Update für Playstation 3 verursacht Probleme
"Microsofts Geschäftspolitik gefährdet Xbox-Geschäft"
Kommentare: 261 | letzter Beitrag 11:23 Uhr
Kommentare: 248 | letzter Beitrag 18.06. 20:28
Kommentare: 235 | letzter Beitrag 11:28 Uhr
Kommentare: 164 | letzter Beitrag 11:51 Uhr
Kommentare: 148 | letzter Beitrag 11:39 Uhr
E-Mail an news@golem.de

Zusammen mit einigen anderen Websites haben wir vor rund einem Monat unsere Leser gebeten, ihren Adblocker auf unseren Seiten abzuschalten. Ein Resümee.

E3 2013 Wie leistungsstark Xbox One und Playstation 4 im Vergleich sind, lässt sich noch nicht endgültig sagen. Mit einer Demonstration hat Microsoft versucht, die Bedeutung der zusätzlich möglichen Cloud-Berechnungen zu belegen. Außerdem konnte Golem.de die beiden neuen Konsolencontroller ausprobieren.

Photofast hat eine Speichererweiterung für Macbooks vorgestellt, die mit MicroSD-Karten bestückt wird. Die Konstruktion wird dann in den SD-Kartenschacht der Geräte gesteckt, wo sie fast vollständig verschwindet. Wer will, kann auch den beigelegten, winzigen MicroSD-Adapter für den USB-Port nutzen.

Die NSA wehrt sich gegen die Kritik an dem Spähprogramm Prism: Im amerikanischen Kongress nannte Geheimdienst-Chef Alexander Zahlen zu angeblichen Ermittlungserfolgen.

Das Landgericht Hamburg hat die Software JDownloader2 verboten. Bei Herstellung, Verbreitung und Besitz zu gewerblichen Zwecken droht ein Ordnungsgeld von 250.000 Euro. Geklagt hatte eine Tochter von ProSiebenSat.1.

Canonical hat die Beratergruppe Carrier Advisory Group gegründet, die bei der Entwicklung von Ubuntu for Phones helfen soll. Mitglied ist unter anderem die Deutsche Telekom.