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Backup kostet erneut?

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  1. Backup kostet erneut?

    Autor developer 28.02.13 - 16:36

    Wait WHAT?

    Blenden wir mal kurz alles andere aus.

    Wo bitte ist da noch ansatzweise etwas wie Moral oder Gerechtigkeit?
    Die Lizenz ein Stück aufzuführend ist eine Sache.

    Aber das ist doch nur noch grotesk. Das hat wirklich gar nichts mehr mit einem fairen Ansatz gemein.

    Die ganze Regelung führt doch nur dazu dass der Club 5% noch mehr vom Kuchen bekommt weil es absolut unlukrativ ist sich ein breites Portfolio zuzugelegen.

    Whatever you do, do it with: 5 + (sqrt(1-x^2(y-abs(x))^2))cos(30((1-x^2-(y-abs(x))^2))), x is from -1 to 1, y is from -1 to 1.5, z is from -100 to 4.5

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  2. Re: Backup kostet erneut?

    Autor wasabi 28.02.13 - 16:59

    > Wo bitte ist da noch ansatzweise etwas wie Moral oder Gerechtigkeit?
    > Die Lizenz ein Stück aufzuführend ist eine Sache.
    Das zahlt ja auch der Club wie gehabt. Hier geht es nun um Kopien. Und theoretisch muss halt JEDER Kopiervorgang irgendwie vergütet werden. Als man das UrhG verfasst hat, hat man wohl aber nicht darüber nachgedacht, dass es irgendwann mal sowas wie Backups gibt...

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  3. Re: Backup kostet erneut?

    Autor TC 28.02.13 - 17:04

    Demnächst dann Rückversicherungen für DJs die Lizenzgebühren bei Plattenschäden decken

    Srsly, wtf? da haut dir ein besoffener Gast dein MacBook um, es wird dir geklaut, die Platte stirbt an Altersschwäche oder noch banaler: du kaufst dir mal einen neuen Laptop / rüstest HDD auf...
    und musst gleich nochmal x GB Musik lizensieren? ist das jetzt wirklich deren Ernst?

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  4. Re: Backup kostet erneut?

    Autor violator 28.02.13 - 19:00

    Das tolle ist ja, dass man mehrmals zahlt.

    Für die Original-CDs.
    Für die Festplatten und Rohlinge Urheberrechtsabgabe.
    Und wenn man dann das eine mit dem anderen mischt NOCHMAL!

    Fehlt nur noch ne Gebühr die fällig wird, wenn man ein Lied wieder löscht.

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  5. Re: Backup kostet erneut?

    Autor wasabi 28.02.13 - 22:44

    > Das tolle ist ja, dass man mehrmals zahlt.
    >
    > Für die Original-CDs.
    > Für die Festplatten und Rohlinge Urheberrechtsabgabe.
    > Und wenn man dann das eine mit dem anderen mischt NOCHMAL!

    Das liegt eben daran,dass laut UrhG nur der Urheber selbst sein Werk vervielfältigen darf - jeder andere muss ihn entweder jedes Mal um Erlaubnis fragen oder (wenn er in der GEMA ist) jedes mal an die GEMA zahlen. Also jeder Kopiervorgang wird vergütet. "Man selbst" zahlt das ja auch nur indirekt, wenn man es so sieht, dass die Kosten auf dich durchgereicht werden. Denn die Plattenfirma zahlt ja fürs Kopieren der CD an die GEMA. Du zahlst für PRivatkopien, die du von der CD anfertigen kannst.

    > Fehlt nur noch ne Gebühr die fällig wird, wenn man ein Lied wieder löscht.
    Davon steht nichts im UrhG.

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  6. Re: Backup kostet erneut?

    Autor Anonymer Nutzer 28.02.13 - 22:46

    violator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Fehlt nur noch ne Gebühr die fällig wird, wenn man ein Lied wieder löscht.

    Pssst! Wenn hier jemand von der GEMA mitliest! Du bringst sie doch auf neue Ideen. Dann kostet der Plattenschaden gleich doppelt -- der Schaden wird als Loeschen angesehen und das Anfertigen einer neuen Kopie muss auch bezahlt werden.

    Also Pssst!

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  7. Re: Backup kostet erneut?

    Autor hypron 01.03.13 - 09:49

    wasabi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das liegt eben daran,dass laut UrhG nur der Urheber selbst sein Werk
    > vervielfältigen darf - jeder andere muss ihn entweder jedes Mal um
    > Erlaubnis fragen

    Zählt das eigentlich auch bei analogen Aufnahmen? Oder wenn ich den Hexcode per Hand abschreibe? Dann ist ja nichts "kopiert" worden. ;)

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  8. Re: Backup kostet erneut?

    Autor Elgareth 01.03.13 - 14:52

    wasabi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Das tolle ist ja, dass man mehrmals zahlt.
    > >
    > > Für die Original-CDs.
    > > Für die Festplatten und Rohlinge Urheberrechtsabgabe.
    > > Und wenn man dann das eine mit dem anderen mischt NOCHMAL!
    >
    > Das liegt eben daran,dass laut UrhG nur der Urheber selbst sein Werk
    > vervielfältigen darf - jeder andere muss ihn entweder jedes Mal um
    > Erlaubnis fragen oder (wenn er in der GEMA ist) jedes mal an die GEMA
    > zahlen. Also jeder Kopiervorgang wird vergütet. "Man selbst" zahlt das ja
    > auch nur indirekt, wenn man es so sieht, dass die Kosten auf dich
    > durchgereicht werden. Denn die Plattenfirma zahlt ja fürs Kopieren der CD
    > an die GEMA. Du zahlst für PRivatkopien, die du von der CD anfertigen
    > kannst.
    >
    > > Fehlt nur noch ne Gebühr die fällig wird, wenn man ein Lied wieder
    > löscht.
    > Davon steht nichts im UrhG.

    Moment.
    Auf (leeren) Festplatten und Rohlingen ist auch eine Gebühr, weil man da was drauf kopieren KÖNNTE. Also...wenn man eh für jede Kopie zahlen muss, wieso gibts dann obendrauf die Pauschalabgaben?

    Und noch ne Frage: Was passiert denn, wenn man sich n Virus einfängt, der ein bestimmtes Lied so oft auf die Platte kopiert, bis sie voll ist? (oder alle)... Muss man dann selbst zahlen? Eigentlich hat man das ja nicht selbst kopiert, sondern irgendein Malware-Progger...? Erstattet die GEMA dann Anzeige gegen Unbekannt?

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  9. Re: Backup kostet erneut?

    Autor wasabi 01.03.13 - 17:05

    > Moment.
    > Auf (leeren) Festplatten und Rohlingen ist auch eine Gebühr, weil man da
    > was drauf kopieren KÖNNTE. Also...wenn man eh für jede Kopie zahlen muss,
    > wieso gibts dann obendrauf die Pauschalabgaben?

    Umgekehrt. Die Pauschalabgabe ist ja im Falle der Privatkopie die Umsetzung von "Jede Kopie muss in irgendeiner Form vergütet werden". Wobei man im Falle dieser neuen DJ-Regelung dann sagen könnte, da wird doppelt bezahlt. Die GEMA hat ja auch für die unterscheidlichsten Fälle diverse Tarife - aber es trifft ja immer nur einer zu. Wenn man nun Musik auf eine externe Festplatte kopiert, dann ist das entweder eine Privatkopie, oder es ist eben keine Privatkopie. Wenn es eine Privatkopie ist, dann bezahlt man diese in Form der Pauschalabgabe. Wenn es keine Privatkopie ist, dann zahlt man nun diesen DJ-Tarif von 13 Cent pro Stück. Da könnte ein DJ dann ja fordern, dass er die Pauschalabgabe auf der externen festplatte zurück will. Allerdings könnte ich dann sogar die GEMA verstehen wenn sie sagen würden: Das wäre unnötig kompliziert, die 13 cent sind stattdessen einfach eine Art Aufpreis zur Pauschalabgabe, also quasi ein Lizenzupgrade.

    > Und noch ne Frage: Was passiert denn, wenn man sich n Virus einfängt, der
    > ein bestimmtes Lied so oft auf die Platte kopiert, bis sie voll ist? (oder
    > alle)... Muss man dann selbst zahlen? Eigentlich hat man das ja nicht
    > selbst kopiert, sondern irgendein Malware-Progger...? Erstattet die GEMA
    > dann Anzeige gegen Unbekannt?

    Gute Frage :-) Andere fragten ja auch schon,wie das z.B. bei einem RAID 1 bestehend aus zwei Platten ist. Wenn ich darauf ein Backup mache, muss ich dann auch zwei Mal zahlen, weil ja rein technisch zwei Kopien erstellt werden? Vielleicht könnte sowas aber noch unter §44a UrhG fallen. generell sollte dieser neue Tarif und die Diskussion darum mal hoffentlich ein Anlass sein, dass sich der Gesetzgeber über gewisse Neuformulierungen im UrhG Gedanken machen muss, konkrete neue Schranken einbaut, oder Richter gewisse Entscheidungen treffen. Das Thema "Backup" scheint mir da nicht wirklich berücksichtigt. Und es erscheint dann doch absurd und realiatitäsfern, bei einem solchen pauschal zu sagen "jede Vervielfältigung muss vergütet werden".

    Hab schon an anderer Stelle gefragt, wie das denn wohl beim Radio ist. Ich galube, dass da heutztage auch nicht mehr unbedingt CDs eingelegt werden, sondern die Musik von einem Server kommt. Die der Radiosender vorher da drauf kopiert hat - und das ist ja eine sehr vergleichbare Situation zum DJ. Die Kopien sind dann ja auch keine Privatkopien, sondern dienen der öffentlichen Wiedergabe. Allerdings zahlen die Radiosender ja sowieso - vielleicht sagt die GEMA dann einfach, dass das durchaus berücksichtigt wurde und in dem Tarif mit drinsteckt. Wobei, dann müsste es aber explizit aufgeführt sein, immerhin gab es ja bei Clubs auch bisher einen Laptop zuschlag.

    EDIT: Hab gerade mal fürs Radio nachgekuckt
    [ https]
    Da steht wirklich explizit drin, (unter II-2 Rechteinräumung), dass das Recht zur Sendung aber eben auch zur "Vervielfältigung für eigene Sendezwecke" eingeräumt wird.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.03.13 17:15 durch wasabi.

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