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Für illegale Inhalte zahlen...

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  1. Für illegale Inhalte zahlen...

    Autor dfgdfg 07.03.10 - 06:51

    ... das ist meiner Wahrnehmung nach Usenext und Co.
    Was anderes sollte auf Usenext verfügbar sein, als illegale Inhalte? Alles andere findet man ja auch kostenlos an jeder Ecke. Und persönliche Dateien von irgendwelchen Privatpersonen (Bilder, Videos etc.) interessieren eh keinen.

    Ich soll nach den Vorstellungen von Usenext also für etwas bezahlen, für das ich am Ende noch rechtlich belangt werden kann. Ganz großes Kino!

    Ich kaufe lieber Original-CDs und DVDs. Das hilft auch dabei, nicht jeden Schrott zu konsumieren, nur weil's ja kostenlos ist.
    Im Übrigen gehe ich davon aus, daß eine wie auch immer geartete Kulturflatrate die Verbreitung von noch mehr Schrott und niveaulosem Zeug vorantreiben würde. Ein weiterer Grund dafür, mit allen Mitteln eine solche zu verhindern. Qualität kostet, und das ist auch gut so.

  2. Re: Für illegale Inhalte zahlen...

    Autor Youssarian 07.03.10 - 07:22

    dfgdfg schrieb:
    > persönliche Dateien von irgendwelchen Privatpersonen
    > (Bilder, Videos etc.) interessieren eh keinen.

    Dann gäbe es Dienste wie youp**n.com nicht. ;-)

  3. Re: Für illegale Inhalte zahlen...

    Autor dfgdgf 07.03.10 - 08:08

    Ok, aber dann müßte es korrekterweise you*.* heißen... :-)

  4. Re: Für illegale Inhalte zahlen...

    Autor Immanuel B. 07.03.10 - 08:42

    Es geht ja nicht nur im Bilder oder um Videos. Auf der Plattform werden heißt teure Produkte die häufig mehrere 1000 Euro kosten einfach zum download bereitgestellt oder auch Spiele stehen dort zum download was Usenet auch zeigt. Was allerdings den Nutzer nicht Schützt.

  5. Re: Für illegale Inhalte zahlen...

    Autor mr.limon 07.03.10 - 09:29

    dfgdfg schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Qualität kostet, und das ist auch gut so.

    Da kauft man sich für seine sauer verdienten Euros solch eine CD, um kurze Zeit später festzustellen, dass bis auf vielleicht drei Titel wieder nur Mist drauf ist und falls doch ein paar gute Stücke dabei sind, macht das Hören trotzdem keinen Spaß, weil alles zu Gunsten von billigen MP3-Playern totgemischt wurde.

    Ähnlich bei der gekauften DVD, die ich zum einen nicht auf jedem beliebigen PC abspielen kann und wenn sie dann doch mal läuft, sinkt die Vorfreude auf den Film beim Anti-Raubmordkopierer-Clip gleich Richtung Null.

    Deswegen gibt es bei mir nur noch CDs nach dem Probehören und DVDs werde ich auch erst wieder kaufen, wenn ich sie problemlos und ohne irgendwelche Anti-Clips abspielen kann. Ja, für Qualität zahle ich gerne. Und so bitter es ist, zumindest aktuell bekommt man über die alternativen Beschaffungswege eine deutlich bessere Qualität geboten - deswegen gibt es so viele, die eben dafür zahlen!

  6. Re: Für illegale Inhalte zahlen...

    Autor Youssarian 07.03.10 - 09:57

    mr.limon schrieb:
    [Wieder einmal das allseits bekannte Lamento über die angeblich schlechte Qualität der - kostenpflichtigen - Originale ausgelassen]
    > so bitter es ist, zumindest aktuell bekommt man über die
    > alternativen Beschaffungswege eine deutlich bessere Qualität
    > geboten - deswegen gibt es so viele, die eben dafür zahlen!

    So bitter es für Dich auch sein mag: Was Du "alternative
    Beschaffungswege" nennst, ist objektiv kriminelles Handeln.
    Deine Beschönigungsversuche würden vor Gericht allenfalls
    dazu führen, dass Du (oder die ungenannten "vielen") anstatt
    der obligatorischen 30 eben 60 Tagessätze zu zahlen hättest.

  7. Re: Für illegale Inhalte zahlen...

    Autor hmjam 07.03.10 - 11:01

    Objectiv gesehen, hat er aber damit recht - ich kotz schon immer, wenn ich diese Dreck-Anti-Piraten-Spots und "Hasse schon gezahlt"-Spots im Kino sehe! Da müssen die doch wirklich nicht hin!?!! Ich habe ja bereits dafür gezahlt, sonst würde ich ja garnicht ins Kino hineinkommen!

    Als zweites: Die Qualität des Konsums sinkt nicht unbedingt dadurch, dass sich einige (viele) an den nun mehr oder weniger kriminellen Beschaffungswegen beteiligen. M.M.n. erhöht das die Selektion - und es wird nur das konsumiert, was man möchte - weil man es in diesem Fall ja kann! Natürlich würde eine download-Statistik dagegen sprechen, aber: mal logisch die Abfolge repetiert:
    Medium gefunden
    Medium begutachtet (im Sessel, auf der Couch, beim Bierchen, *,*)
    --> Medium archiviert
    |
    |-> Medium bestenfalls für qualitativ so hochwertig befunden,
    |-- dass man es kauft (ist definitiv nicht selten, diese Verhalten!)
    |
    |-> Medium sofort gelöscht - selbst 3TB im Rechner haben Ihren Stolz
    |-- (bestimmt sehr häufig der Fall in den letzten Jahren der billig-
    |-- KonsumMucke-Erstellung!)

    Ergo: gute Selektion, Konsumverhalten entwickelt sich in Richtung besserer Qualität und die Ansprüche steigen wieder über Bi*d-Zeitungs-Niveau

    Nicht falsch verstehen: ich gebe für Qualität gerne Geld aus, gerade auch bei nicht Mainstreamprojekten - aber mache was Du willst, auch wenn Du es für abgedroschen hältst: DSDS-Kagge, PöpSternchen und diverse Sido-Verschnitte brauchen wir auf dem Markt wirklich nicht und in naher Zukunft auch nicht mehr! Und komm bitte nicht mit Verkaufsstatistiken : gekauft wird das, was ordentlich vermaktet wird, das ist in unserer oberflächlichen Gesellschaft nun mal so!

  8. Re: Für illegale Inhalte zahlen...

    Autor Hans2k 07.03.10 - 11:21

    hmjam schrieb:

    > Ergo: gute Selektion, Konsumverhalten entwickelt sich in Richtung besserer
    > Qualität und die Ansprüche steigen wieder über Bi*d-Zeitungs-Niveau

    Wenn Du nicht dafür zahlst, gibt es kein Feedback an die Hersteller des Mediums (ausser natürlich, dass gar nichts verkauft wird - das trifft aber dann auch gute wie auch schlechte Medien zu).
    Damit Dein Ansatz funktioniert, müsstest Du jedesmal nach einem Medium, dass dir gefallen hat, in den Laden und es kaufen. Hand aufs Herz: Wie oft machst Du das? Speziell bei visuellen Medien ist es doch wohl eher so, dass wenn man sie einmal gesehen hat, keine Notwendigkeit mehr besteht sich das Medium nochmal zuzulegen, nur damit man es in den Schrank stellen kann.

    > Nicht falsch verstehen: ich gebe für Qualität gerne Geld aus, gerade auch
    > bei nicht Mainstreamprojekten - aber mache was Du willst, auch wenn Du es
    > für abgedroschen hältst: DSDS-Kagge, PöpSternchen und diverse
    > Sido-Verschnitte brauchen wir auf dem Markt wirklich nicht und in naher
    > Zukunft auch nicht mehr! Und komm bitte nicht mit Verkaufsstatistiken :
    > gekauft wird das, was ordentlich vermaktet wird, das ist in unserer
    > oberflächlichen Gesellschaft nun mal so!

    Wenn nur Vermarktung und sonst nichts eine Rolle spielen würde, dann könnte man ja auch einfach andere Dinge vermarkten. Das müsste ja dann nicht notwendigerweise immer nur Schrott sein. Am Beispiel von DSDS wäre ja auch eine ernsthafte Casting-Show ohne Bohlen&Co und Witzen unter der Gürtellinie denkbar.
    Das passiert aber nicht, weil eben die meisten Leute es zwar nicht zugeben aber dann doch auf sowas stehen.

  9. Re: Für illegale Inhalte zahlen...

    Autor hmjam 07.03.10 - 13:00

    Hans2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn Du nicht dafür zahlst, gibt es kein Feedback an die Hersteller des
    > Mediums (ausser natürlich, dass gar nichts verkauft wird - das trifft aber
    > dann auch gute wie auch schlechte Medien zu).
    > Damit Dein Ansatz funktioniert, müsstest Du jedesmal nach einem Medium,
    > dass dir gefallen hat, in den Laden und es kaufen. Hand aufs Herz: Wie oft
    > machst Du das? Speziell bei visuellen Medien ist es doch wohl eher so, dass
    > wenn man sie einmal gesehen hat, keine Notwendigkeit mehr besteht sich das
    > Medium nochmal zuzulegen, nur damit man es in den Schrank stellen kann.

    Jaein - Du hast natürlich recht, eine Statistik kann man so nicht aufstellen - aber so ist das nunmal immer mit Statistiken. Ich hab ja eigentlich auch nur von meinen pers. Beobachtungen gesprochen - nicht von einer durchführbaren Umsetzung einer Qualitätssicherung für Medien. Das ist sicherlich sehr schwierig, wen nicht gar unmöglich: es gibt halt keine objektive Einschätzung über die Qualität bestimmter Medien - nur unterschiedliche Geschmacksrichtungen.


    > Wenn nur Vermarktung und sonst nichts eine Rolle spielen würde, dann könnte
    > man ja auch einfach andere Dinge vermarkten. Das müsste ja dann nicht
    > notwendigerweise immer nur Schrott sein. Am Beispiel von DSDS wäre ja auch
    > eine ernsthafte Casting-Show ohne Bohlen&Co und Witzen unter der
    > Gürtellinie denkbar.
    > Das passiert aber nicht, weil eben die meisten Leute es zwar nicht zugeben
    > aber dann doch auf sowas stehen.

    Ich habe nicht "nur" von cleverer Vermarktung gesprochen - aber man kann schon sagen, dass man mit der richtigen Marketing-Strategie im wahrsten Sinne des Wortes aus Schice Bonbons machen kann!
    Und im übrigen: jedes Volk bekommt das Fernsehprogramm, das es verdient! (respektive Radio-/x-beliebiges Medium)

    Ausserdem hoffe ich, dass ich nicht zu einer so kleinen Minderheit gehöre, die von sich behaupten kann, schon seit Jahren ohne "Vera am Mittagstisch sitzt doofer Bauer und sucht Frau bei Barbara Salesch's Supermoddel WG, deren Haus erst mal im Glück bei Good bye Deutschlands Kochshow ersteigert wird, wenn man die richtige Nummer beim Hotbutton trifft...." auszukommen und erfolgreich zu boykottieren.

    Natürlich könnte man auch anspruchsvolles vermarkten - der gemeine B*ld-Leser will's doch aber anscheinend nicht, was aber nicht automatisch heissen muss, dass man das nicht trotzdem machen kann/sollte!

  10. Re: Für illegale Inhalte zahlen...

    Autor d3wd 07.03.10 - 14:18

    Musik ist keine Droge, es ist Kunst.

    Filme sind auch keine Drogen, sie sind Kunst.

    Und Kunst bleibt Kunst ... finito.

    Vieleicht ist Usenext ja auch Kunst? ;D

    Oder das Fernsehen!?

    Damn.

    d3wd

    PS:

    Moderne-Kunst ist genauso "geniessbar" wie Krickel-Krackel von irgendwem den du evtl. kennst.
    Es kann dich Krankmachen.
    Aber darauf weisst kaum jemand hin, vieleicht ist das ja das Problem.

  11. Re: Für illegale Inhalte zahlen...

    Autor d3wd 07.03.10 - 14:29

    ... Darum ist eine richtige Multi-Art Plattform nicht zu empfehlen, - es gäbe ständig klagen wegen "medialer" "körperverletzung".
    Oder einfach mehr Hooligans -. -

    d3wd

  12. Re: Für illegale Inhalte zahlen...

    Autor Detektor 07.03.10 - 23:41

    d3wd schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... Darum ist eine richtige Multi-Art Plattform nicht zu empfehlen, - es
    > gäbe ständig klagen wegen "medialer" "körperverletzung".
    > Oder einfach mehr Hooligans -. -
    >
    > d3wd


    verwandt mit Siga?

  13. Re: Für illegale Inhalte zahlen...

    Autor d3wd 08.03.10 - 03:44

    was ist siga? zwiebelringe?

  14. Re: Für illegale Inhalte zahlen...

    Autor firehorse 08.03.10 - 07:19

    dfgdfg schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... das ist meiner Wahrnehmung nach Usenext und Co.
    > Was anderes sollte auf Usenext verfügbar sein, als illegale Inhalte? Alles
    > andere findet man ja auch kostenlos an jeder Ecke. Und persönliche Dateien
    > von irgendwelchen Privatpersonen (Bilder, Videos etc.) interessieren eh
    > keinen.
    >

    Sinngemäß nachvollziehbar. Allerdings gibt es schon ein paar Gründe für die ein solches Bezahl-Filesharing schon einen Sinn ergibt.

    >
    > Ich soll nach den Vorstellungen von Usenext also für etwas bezahlen, für
    > das ich am Ende noch rechtlich belangt werden kann. Ganz großes Kino!
    >

    Tja. Volksverarschung erkennt der Pöpel halt nur wenn er dies aus erkennen will. Deshalb setzt sich dieser Schrott ja auch durch ;)

    >
    > Ich kaufe lieber Original-CDs und DVDs. Das hilft auch dabei, nicht jeden
    > Schrott zu konsumieren, nur weil's ja kostenlos ist.
    > Im Übrigen gehe ich davon aus, daß eine wie auch immer geartete
    > Kulturflatrate die Verbreitung von noch mehr Schrott und niveaulosem Zeug
    > vorantreiben würde. Ein weiterer Grund dafür, mit allen Mitteln eine solche
    > zu verhindern. Qualität kostet, und das ist auch gut so.
    >

    So weit, so gut.
    Nun gibt es aber auch die Möglichkeit andere, z.B. Bekannte, auch mal mithören zu lassen. Beispiel: Unite Media von Opera.

    Das fände ich eigentlich auch ok. Nur wie es sich dort rechtlich verhält würde ich für mich schon ganz gerne wissen bevor die erste Mahnung dieser asozialen Abzocker ins Haus flattert.

    Übrigens: läufst Du mit einem CD-Player durch die Straßen? Ich konvertiere meine Musik auch runter um diese dann auf meinem Handy dabeizuhaben oder im Netz Freunde reinhören zu lassen. Das sollte wohl auch noch erlaubt sein.

    Was die Preise für die CD's betrifft, da würde ich allerdings nicht immer von Qualität schreiben. Teilweise kann man das Pech haben dass die Quali unter aller Sau ist und der Preis sich einfach nicht rechtfertigt.
    Und nehme ich Musiker die ihre Musik hin und wieder auch mal kostenlos zum freien DL ausstellen, dann schaut es mit der Quali nicht umbedingt schlecht aus! 90% der Menschen nehmen ohnehin nicht mehr den menschlich möglichen Frequenzen wahr, was allerdings nicht nur an den Ohrstöpseln liegt, sondern am Alltagslärm der uns umgibt.

  15. Re: Für illegale Inhalte zahlen...

    Autor firehorse 08.03.10 - 08:07

    dfgdgf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ok, aber dann müßte es korrekterweise you*.* heißen... :-)

    schön dass es noch "fachliche" Aussagen gibt :D

  16. Re: Für illegale Inhalte zahlen...

    Autor firehorse 08.03.10 - 08:08

    Youssarian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mr.limon schrieb:
    >
    > > so bitter es ist, zumindest aktuell bekommt man über die
    > > alternativen Beschaffungswege eine deutlich bessere Qualität
    > > geboten - deswegen gibt es so viele, die eben dafür zahlen!
    >
    > So bitter es für Dich auch sein mag: Was Du "alternative
    > Beschaffungswege" nennst, ist objektiv kriminelles Handeln.
    > Deine Beschönigungsversuche würden vor Gericht allenfalls
    > dazu führen, dass Du (oder die ungenannten "vielen") anstatt
    > der obligatorischen 30 eben 60 Tagessätze zu zahlen hättest.


    Zwecklos, solange Kinder freien Zugang zum Netz haben ;)

  17. Re: Für illegale Inhalte zahlen...

    Autor Youssarian 08.03.10 - 08:30

    firehorse schrieb:

    >> So bitter es für Dich auch sein mag: Was Du "alternative
    >> Beschaffungswege" nennst, ist objektiv kriminelles Handeln.
    >> Deine Beschönigungsversuche würden vor Gericht allenfalls
    >> dazu führen, dass Du (oder die ungenannten "vielen") anstatt
    >> der obligatorischen 30 eben 60 Tagessätze zu zahlen hättest.

    > Zwecklos, solange Kinder freien Zugang zum Netz haben ;)

    Wenn der Delinquent nicht vor dem LG Hamburg landet, kommt er mit solchen Schutzbehauptungen vielleicht sogar durch.

  18. Re: Für illegale Inhalte zahlen...

    Autor chinabomber 08.03.10 - 08:50

    öhmmmm

    Wieso für illegale Inhalte zahlen?

    Die Inhalte bekommt man auch Kostenlos.

    Man zahlt meistens nur extra für mehr Downloadspeed.

    Ist ja bei z.b. Rapidshare & Co. nicht anders. Kann man kostenlos nutzen.
    Ist halt nur nicht sooo schnell wie bezahlt.
    Und Usenetzugänge bekommt man auch Probeweise kostenlos.
    Geht selbst beim oben genannten.

    Daher bezahlt man nicht für den Inhalt. Sondern für den Service mehr Speed zu bekommen. ;-p

  19. Re: Für illegale Inhalte zahlen...

    Autor m.steindl 08.03.10 - 09:13

    hmjam schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Objectiv gesehen, hat er aber damit recht - ich kotz schon immer, wenn ich
    > diese Dreck-Anti-Piraten-Spots und "Hasse schon gezahlt"-Spots im Kino
    > sehe! Da müssen die doch wirklich nicht hin!?!! Ich habe ja bereits dafür
    > gezahlt, sonst würde ich ja garnicht ins Kino hineinkommen!
    >
    > Als zweites: Die Qualität des Konsums sinkt nicht unbedingt dadurch, dass
    > sich einige (viele) an den nun mehr oder weniger kriminellen
    > Beschaffungswegen beteiligen. M.M.n. erhöht das die Selektion - und es wird
    > nur das konsumiert, was man möchte - weil man es in diesem Fall ja kann!
    > Natürlich würde eine download-Statistik dagegen sprechen, aber: mal logisch
    > die Abfolge repetiert:
    > Medium gefunden
    > Medium begutachtet (im Sessel, auf der Couch, beim Bierchen, *,*)
    > --> Medium archiviert
    > |
    > |-> Medium bestenfalls für qualitativ so hochwertig befunden,
    > |-- dass man es kauft (ist definitiv nicht selten, diese Verhalten!)
    > |
    > |-> Medium sofort gelöscht - selbst 3TB im Rechner haben Ihren Stolz
    > |-- (bestimmt sehr häufig der Fall in den letzten Jahren der billig-
    > |-- KonsumMucke-Erstellung!)
    >
    > Ergo: gute Selektion, Konsumverhalten entwickelt sich in Richtung besserer
    > Qualität und die Ansprüche steigen wieder über Bi*d-Zeitungs-Niveau
    >
    > Nicht falsch verstehen: ich gebe für Qualität gerne Geld aus, gerade auch
    > bei nicht Mainstreamprojekten - aber mache was Du willst, auch wenn Du es
    > für abgedroschen hältst: DSDS-Kagge, PöpSternchen und diverse
    > Sido-Verschnitte brauchen wir auf dem Markt wirklich nicht und in naher
    > Zukunft auch nicht mehr! Und komm bitte nicht mit Verkaufsstatistiken :
    > gekauft wird das, was ordentlich vermaktet wird, das ist in unserer
    > oberflächlichen Gesellschaft nun mal so!


    Ich hätte es anders formuliert, aber grundsätzlich hast Du völlig recht.
    Früher einmal, wenn man einem Hersteller ein Produkt abgekauft hatte, dann stand da so etwas drin wie "Vielen Dank das Sie dieses Produkt gekauft haben".
    Kaufe ich heute eine CD/DVD/Kinokarte etc. dann kommt zuerst so etwas wie "Haha, sie interessieren sich für Filme, sie kopieren bestimmt auch welche, aber das ist verboten und dafür werden wir sie schon dran'kriegen". Dabei hab ich doch gerade gezahlt.
    Dabei bin ich der Meinung, ein Anti-Kopier- Spot im Kino ist ungefähr so deplaziert wie ein Vortrag über die Gefahren des Rauchens vor einem Publikum militanter Nichtraucher. Interessant ...aber das falsche Publikum.
    Übrigens, in Österreich hat die GIS ( bei uns die GEZ) Spotts gestartet, in denen sie den Zuschauern dankt, welche die Gebühren zahlen. Das ist doch mal was !

  20. Re: bulls***

    Autor Free Mind 08.03.10 - 09:13

    dfgdfg schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... das ist meiner Wahrnehmung nach Usenext und Co.
    > Was anderes sollte auf Usenext verfügbar sein, als illegale Inhalte?

    Usenet ist mit Diskussionsforen/Webforen vergleichbar. Prinzip ist das selbe, nur der Client ein anderer. Und nur der letzte Volltrottel kann behaupten, dass in Foren rein illegale Inhalte enthalten. Das ist genau so dämlich wie dei Behauptung, PCs würden in erster Line dazu dienen Raubkopien anzufertigen.

    > Ich kaufe lieber Original-CDs und DVDs.

    Das ging mir auch mal so. Bis dann auf einmal CDs nicht mehr im Auto abspielbar waren und die Filmvorfreude einem durch minutenlange, nicht vorspulbare "Aufklärung" und Strafandrohungen auf ganz legal gekauften DVDs versaut wurde. Der Oberhammer war dann dieser niveaulose Kinospott, in dem man sich wohl in einen Pedophilen versetzen sollte. Man mußte ein kleines Kind aus dem Gebüsch beobachten, dessen Vater wohl wegen Raubmordkopierens im Knast war. Ich fand das so wiederlich, dass ich mich damals entschieden hab, nicht mehr ins Kino zu gehen und keine CDs/DVDs mehr zu kaufen. Das klappt auch recht gut, früher war ich an jedem Wochenende im Kino, jetzt maximal 2-3x im Jahr. DVD-Player besitze ich nicht mehr. Es wird eh nur noch Schrott fabriziert. Es geht auch wundebar ohne. Und nebenbei, man spart auch noch Geld. Danke Contentmafia!

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