Ich finde es unmöglich wenn ihr, hier kritische Kommentare zum Thema GEMA löscht. Denn das das Rechtssystem das die GEMA vertritt nun mal überholt ist, denke ich mal kann man als Fakt bezeichnen. Aber das Kritik die auch auf die finanzielle Ausgaben zu lasten der eigentlichen Rechteinhaber durch überzogene Ausgaben durch GEMA und G*Z(nur falls es das Wort war) geht. Empfinde ich es als Zensur im Rahmen der freien Meinung. Denn die Zahlen sind frei Verfügbar und zeigen das die Kosten(GEMA/G*Z) und die Einnahmen exorbitant steigen während am anderen Ende nicht viel mehr ankommt. Auch das die Systeme eher als Selbstbedienungsläden existieren ist nun mal Fakt, hier erinnere ich nur an die Skandale der Vergangenheit. Und natürlich an die Skandale die noch nicht veröffentlicht wurden.
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Warum? Vermutlich haben sie die Hosen gestrichen voll. So schnell wie ein willfähriger Richter ein Unterlassungsurteil erlässt, wenn die Gema darum "bittet", so schnell kann der Golem der hier die Kommentare prüfen muss, nicht auf den Löschen-Button drücken.
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Das Forum glaubt nicht an Abmahnismus.
Ggf. sollte man belegen und freundlicher formulieren.
Die Message bleibt ja gleich.
Viele hier wissen ja nicht, das Bands/Musiker gar nix für Radio-Abspielungen kriegen und nur Komponist/Texter jeweils 3,50 Euro und das Label auch noch etwas.
Auch wird gerne verkannt, das sie einheitliche Radiobezahlung und Lizensierungsregeln hatten. Leider entwickelt es sich nicht weiter.
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johnmcwho schrieb:
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> Ich finde es unmöglich wenn ihr, hier kritische Kommentare zum Thema GEMA
> löscht. [...]
Es geht nicht um die Kritik, sondern die Art und Weise wie sie geäußert wird. Beleidigungen und Unterstellungen sind beispielsweise keine Meinungsäußerungen mehr. Und wenn dann in den Antworten auch noch unverhohlene Gewaltaufforderungen geäußert werden, dann bleibt uns nichts anderes übrig als die entsprechenden Threads oder Postings zu entfernen. Anders gesagt: Kritisch, aber sachlich und fair bleiben und es wird nicht gelöscht.
Gruß
Christian Klaß
Golem.de
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johnny B schrieb:
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> Ggf. sollte man belegen und freundlicher formulieren.
Freundlichkeit ist, juristisch gesehen, nur von Nachteil für denjenigen, der sie anwendet!
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ck (Golem.de) schrieb:
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> Es geht nicht um die Kritik, sondern die Art und Weise wie sie geäußert wird. Beleidigungen und Unterstellungen sind beispielsweise keine Meinungsäußerungen mehr.
Nun ja, siehe http://forum.golem.de/kommentare/politik-recht/gema-geht-wieder-gegen-usenext-vor/golem-wieso-gibt-es-hier-zensur/39732,2152080,2152103,read.html#msg-2152103
Ach was eine "Rechtsauffassung"
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Wenn ihr das Journalismus nennt ist es eine Schande für die deutsche Presselandschaft. Ja wenn zu Gewalt aufgerufen wird sollte man es entfernen. Aber warum den alles? Und wenn man in Deutschland nicht in der Lage ist geschriebenes einfachst z.B. durch Besuch der jeweiligen Webseite und durch einfachste Recherche nachzuprüfen. Dann ist es ebenfalls eine kulturelle Schande.
Wie weit sind wir gesunken wenn wir nicht einmal Kritik am System üben können, dass zum großen Teil auf Gesetzen beruht die im dritten Reich erstellt wurden.
Dafür ist nicht ein Teil von Deutschland auf die Straße gegangen, dafür hab ich nicht als Kind riskiert "Probleme" zu kriegen.
Soweit sind wir also gekommen, wir lassen uns von einer Diktatur aus Rechtsanwälten den Mund verbieten. Und das obwohl die Informationen offen belegbar sind. Aber nicht jeder kann mehr Rechnen und nicht jeder kann mehr lesen und nicht jeder tut mehr denken. Wenn das Goethe, Schiller und andere großen Deutschen wüssten würden sie sich im Grabe umdrehen, weil wir derzeit die gleichen Fehler machen wie in den letzten 250 Jahren. Und das nur ein bisschen Moderner.
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Dann beleg. Das beherrschen Studenten oft kaum und hier im Forum wird es auch selten gesehen. Und wenn, dann sind es überwiegend Youtube-Links.
Belegen ist Verpflichtung desjenigen, der etwas behauptet.
Und lass Diktaturen als Vergleich weg.
Es passiert allerdings schon mal, das Antworten "böse" sind und deswegen der ganze Thread verschwindet.
Und manche Admins löschen schneller als andere.
Die meisten hier wissen schon die Grundkenntnisse der Musikerbezahlung nicht. Da muss man bei 0 anfangen.
Gema, verbilligte Künstlersozialkassen,... und alles was so zusammenhängt, muss man sich aus Fernsehberichten zusammenstückeln, wenn man nicht grade in der Branche beschäftigt ist.
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Ich kann hier nur zustimmen, mich erschreckt es immer wieder das die meisten Posts nicht mal Stammtischqualitaet ereichen. Jeder zweite Post zum Thema Politik und Recht beinhaltet die Worte Lynchen, aus dem Land Jagen und mindestens einen schlechten Nazivergleich.
Weniger pathetisches Misstgabel- und Fackelschwenken und mehr objektivitaet waere durchaus wuenschneswert.
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johnmcwho schrieb:
> Wie weit sind wir gesunken wenn wir nicht einmal Kritik am System üben
> können, dass zum großen Teil auf Gesetzen beruht die im dritten Reich
> erstellt wurden.
Wie weit bist Du gesunken, dass Du nicht einmal ein System zu kritisieren vermagst, ohne die Nazi-Keule auszupacken.
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Ich bitte einfach mal die Herkunft der Gesetzgebungen in Bezug auf die Rundfunk/Kindergeld/Rechteverwertung nachzuvollziehen. Dann wirst du es dir selbst erklären können.
Von weiteren Hinweisen nehme ich mal Abstand da ich denke ein bisschen Recherche trägt zu Allgemeinbildung bei.
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"Gema, verbilligte Künstlersozialkassen,... und alles was so zusammenhängt, muss man sich aus Fernsehberichten zusammen stückeln, wenn man nicht grade in der Branche beschäftigt ist."
Genau der Satz erklärt einiges, warum ist nichts zu finden bzw. muss so genau gesucht werden. Weil kritische Artikel und Kommentare von der GEMA und G*Z gnadenlos gelöscht werden. Witziger Weise halten sich diese Gesellschaften noch nicht einmal an aktuelle Gesetze ob es nun der Datenschutz oder aber die Offenlegungspflicht ist.
Belegen kann ich es relativ einfach die GEMA muss ja den Geschäftsbericht veröffentlichen.
Unter http://www.gema.de/presse/publikationen/geschaeftsbericht/ kann jeder nachvollziehen, dass eine Diskrepanz zwischen Einnahmen und Ausgaben existiert. Und das sind nur die offiziellen Zahlen.
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