Wo kommen wir denn dahin, wenn jedes x-beliebiges Unternehmen Verfügung gegenüber Hostern erwirkt, damit diese IP-Adressen ihrer Besucher offenlegen. Sowas kann und darf nicht sein. Hier wird ein großer Einschnitt in die Privatssphäre tausender Menschen vorgenommen von denen ein großer Teil nicht einmal aus den USA kommt.
Von der Lächerlichkeit dieser Aktion ganz abgesehen - ich schätze mal, dass 80% der Besucher mit dynamischen IP-Adressen versorgt wurden, und die Informationen, wann welcher Kunde mit welcher IP-Adresse gesurft hat wird bei den meisten Fällen bereits gelöscht sein.
Hier scheint jemand immer noch in den 90er Jahren zu stecken - das hat man an dem Scheitern der Musikindustrie im Internet gesehen und sieht es immer noch bei der PS3-Geschichte.
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In Deutschland wäre das illegal. Da darf die Webseite gar nicht generell IP Adressen mitloggen.
Meine Server speichern alle in den AccessLogs nur im Format xxx.xxx.0.0
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Ich bin der Meinung, dass man in Zukunft nur noch mit einem Internetberechtigungsausweis sich ins Internet einloggen kann, damit die Aktivitäten auch unabhängig der IP, oder des Ortes (Internetcafe) aufgezeichnet werden können und zugeordnet werden. So lässt sich leichter ein Profil des Nutzers aufstellen, welches auch durch löschen der Cookies nicht mehr zurückgestellt werden kann. Zudem könnte man das Profil auch für kommerzielle Zwecke nutzen, z. Bsp. für Telemarketing und Vertreterbesuche.
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RunningTux schrieb:
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> Ich bin der Meinung, dass man in Zukunft nur noch mit einem
> Internetberechtigungsausweis sich ins Internet einloggen kann, damit die
> Aktivitäten auch unabhängig der IP, oder des Ortes (Internetcafe)
> aufgezeichnet werden können und zugeordnet werden. So lässt sich leichter
> ein Profil des Nutzers aufstellen, welches auch durch löschen der Cookies
> nicht mehr zurückgestellt werden kann. Zudem könnte man das Profil auch für
> kommerzielle Zwecke nutzen, z. Bsp. für Telemarketing und Vertreterbesuche.
Ich hoffe mal, das war ironisch gemeint...
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Wir sind doch innovativ :)
Man könnte den elektronischen Personalausweis zur 802.11x-Authentifizierung nutzen und alle ungesicherten Zugänge sperren.
Der Auth-Server steht dann beim Innenministerium.
Wer nichts illegales gemacht hat, hat doch auch nichts zu verbergen oder?
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Stell Dir mal vor, man hat sich wirklich darüber mal Gedanken gemacht!
http://www.golem.de/0908/68966.html
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Schaut man sich die bisherigen heiß diskutierten Forenbeiträge einmal an, muss man feststellen, dass das eigentliche Problem bzw. das eigentliche „Verbrechen“ - !nämlich der uneingeschränkte durch den richterlichen Zuspruch sogar bekräftigte Zugriff auf die IP-Adressen! - scheinbar niemanden so wirklich interessiert... Aber mit diesem werden wir uns langsam wohl abfinden müssen – in einer Nation, welche nur noch aus BLÖD - Entschuldigung - BILD-Lesern besteht...
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cbit schrieb:
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> Schaut man sich die bisherigen heiß diskutierten Forenbeiträge einmal an,
> muss man feststellen, dass das eigentliche Problem bzw. das eigentliche
> „Verbrechen“ - !nämlich der uneingeschränkte durch den richterlichen
> Zuspruch sogar bekräftigte Zugriff auf die IP-Adressen! - scheinbar
> niemanden so wirklich interessiert... Aber mit diesem werden wir uns
> langsam wohl abfinden müssen – in einer Nation, welche nur noch aus BLÖD -
> Entschuldigung - BILD-Lesern besteht...
Hab ich da was falsch verstanden an dem Artikel?
Ich habs zumindest so verstanden, dass Sony mit Hilfe der IPs nicht die Besucher der Webseite am Gemächt packen will, sondern lediglich beweisen will, dass ganz furchtbar viele Zugriffe aus Kalifornien kamen, um den Gerichtsstand dorthin verlegen lassen zu können.
Das ist jetzt erst mal völlig wertungsfrei und meint nur, wie ich das verstanden habe und ob ich das nun richtig oder falsch verstanden habe...
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Der Authserver steht dann aber nicht im Innenministerium, sondern bei der Medienindustrie, die sich freundlicherweise bereiterklärt hat, die Kosten und den Betrieb zu übernehmen, um die klamme Staatskasse zu entlasten.
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Sharra schrieb:
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> Der Authserver steht dann aber nicht im Innenministerium, sondern bei der
> Medienindustrie, die sich freundlicherweise bereiterklärt hat, die Kosten
> und den Betrieb zu übernehmen, um die klamme Staatskasse zu entlasten.
Stimmt!
Die können die Verbindungsdaten dann wieder an Facebook und Google verkaufen, dann haben auch alle was davon.
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Smoffte schrieb:
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> cbit schrieb:
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> -----
> > Schaut man sich die bisherigen heiß diskutierten Forenbeiträge einmal
> an,
> > muss man feststellen, dass das eigentliche Problem bzw. das eigentliche
> > „Verbrechen“ - !nämlich der uneingeschränkte durch den richterlichen
> > Zuspruch sogar bekräftigte Zugriff auf die IP-Adressen! - scheinbar
> > niemanden so wirklich interessiert... Aber mit diesem werden wir uns
> > langsam wohl abfinden müssen – in einer Nation, welche nur noch aus BLÖD
> -
> > Entschuldigung - BILD-Lesern besteht...
>
> Hab ich da was falsch verstanden an dem Artikel?
> Ich habs zumindest so verstanden, dass Sony mit Hilfe der IPs nicht die
> Besucher der Webseite am Gemächt packen will, sondern lediglich beweisen
> will, dass ganz furchtbar viele Zugriffe aus Kalifornien kamen, um den
> Gerichtsstand dorthin verlegen lassen zu können.
>
> Das ist jetzt erst mal völlig wertungsfrei und meint nur, wie ich das
> verstanden habe und ob ich das nun richtig oder falsch verstanden habe...
Es ist einfach ein Einfallstor für zukünftige Entwicklungen.
Die Politiker führen ständig neue Kontrollinstrumente ein und versprechen felsenfest, dass die Daten NIEMALS zu einem anderen Zweck verwendet werden.
Das interessiert aber den Herren aus der nächsten Legislaturperiode überhaupt nicht, also werden die bestehenden Instrumente weiter "optimiert", weil Interessengruppen wie Medien, Polizei, Geheimdienste mehr Daten für Ihre Arbeit brauchen/wollen.
So wird die Meßlatte für Privatsphäre und Datenschutz immer weiter nach unten gelegt.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.03.11 13:08 durch 4D.
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Smoffte schrieb:
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> Ich habs zumindest so verstanden, dass Sony mit Hilfe der IPs nicht die
> Besucher der Webseite am Gemächt packen will, sondern lediglich beweisen
> will, dass ganz furchtbar viele Zugriffe aus Kalifornien kamen, um den
> Gerichtsstand dorthin verlegen lassen zu können.
Dies könnte auch der Provider auswerten, dafür bedarf es keiner Verfügung, welche Sony uneingeschränkten Zugriff auf Logfiles und IP-Adressen seit 2009 sichert.
Zumal, wer kontrolliert den, was Sony alles mit diesen Daten anstellt. Und vor allem wer kontrolliert den wann und ob überhaupt Sony diese Daten nach der „vermeintlichen“ Analyse wieder löscht?
Abgesehen davon kann ein Unternehmen seinen Gerichtsstand nicht nach Belieben einfach hin- und herschieben wie es gerade möchte und wo ihm die Gesetzte am besten zuspielen...
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Smoffte schrieb:
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> Ich habs zumindest so verstanden, dass Sony mit Hilfe der IPs nicht die
> Besucher der Webseite am Gemächt packen will, sondern lediglich beweisen
> will, dass ganz furchtbar viele Zugriffe aus Kalifornien kamen, um den
> Gerichtsstand dorthin verlegen lassen zu können.
Dies könnte auch der Provider auswerten, dafür bedarf es keiner Verfügung, welche Sony uneingeschränkten Zugriff auf Logfiles und IP-Adressen seit 2009 sichert.
Zumal, wer kontrolliert den, was Sony alles mit diesen Daten anstellt. Und vor allem wer kontrolliert den wann und ob überhaupt Sony diese Daten nach der „vermeintlichen“ Analyse wieder löscht?
Abgesehen davon kann ein Unternehmen seinen Gerichtsstand nicht nach Belieben einfach hin- und herschieben wie es gerade möchte und wo ihm die Gesetzte am besten zuspielen...
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Ja. Denn dass ist nur ein Teil. Und wohl vorgeschoben. Es ist schon eine eigenartige Argumentation, wenn Web-Seiten-Besucher aus Kalifornien sind, und deshalb der Gerichtsstand für Sony nach Kalifornien kommt.
Davon abgesehen will Sony auch die IPs der Leute, die sich dei fraglichen Dateien gezogen haben, um gegen diese zu klagen. Ob nun jeder verklagt wird, der den Key gesehen hat, oder nur die, die eine Datei geladen haben, weiss noch niemand. Ich gehe davon aus, dass jeder verklagt wird, der die Seite besucht hat.
Sehr lustig übrigens, das Sony die Daten der letzte, festhalten, tata 26 Monate will. Also mehr als 2 Jahre zurück.
Du vielleicht nicht, aber Sony weiss, wo sich deine IP vor zwei Jahren herum getrieben hat.
Wahrscheinlich vergleicht Sony das mit ihrer eigenen IP-Adress Sammlung der PS3 Konsolen, die offensichtlich auch 26 Monate zurück reicht. Und kann feststellen, dank Registrierung, wer wer ist.
Wenn man eine PS3 besitzt, dann hat Sony einen ganz schön bei den Hoden gepackt.
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"Wo kommen wir denn dahin, wenn jedes x-beliebiges Unternehmen Verfügung gegenüber Hostern erwirkt, damit diese IP-Adressen ihrer Besucher offenlegen. Sowas kann und darf nicht sein."
Ist das jetzt eine pauschale Aussage? Sony wird sicherlich nicht einfach irgendwo anfragen ob sie die Ips bekommen. Dahinter steht schon etwas mehr. Das wüsstest du, wenn du den Artikel gelesen hättest.
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Mister Tengu schrieb:
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> Ist das jetzt eine pauschale Aussage? Sony wird sicherlich nicht einfach
> irgendwo anfragen ob sie die Ips bekommen. Dahinter steht schon etwas mehr.
> Das wüsstest du, wenn du den Artikel gelesen hättest.
Und das wäre?
Der Gerichtsstand zählt nicht, denn dies könnte auch der Provider auswerten, dafür bedarf es keiner Verfügung, welche Sony uneingeschränkten Zugriff auf Logfiles und IP-Adressen seit 2009 sichert.
Zumal, wer kontrolliert den, was Sony alles mit diesen Daten anstellt. Und vor allem wer kontrolliert den wann und ob überhaupt Sony diese Daten nach der „vermeintlichen“ Analyse wieder löscht?
Abgesehen davon kann ein Unternehmen seinen Gerichtsstand nicht nach Belieben einfach hin- und herschieben wie es gerade möchte und wo ihm die Gesetzte am besten zuspielen...
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4D schrieb:
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> Smoffte schrieb:
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> > cbit schrieb:
> >
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> > > Schaut man sich die bisherigen heiß diskutierten Forenbeiträge einmal
> > an,
> > > muss man feststellen, dass das eigentliche Problem bzw. das
> eigentliche
> > > „Verbrechen“ - !nämlich der uneingeschränkte durch den richterlichen
> > > Zuspruch sogar bekräftigte Zugriff auf die IP-Adressen! - scheinbar
> > > niemanden so wirklich interessiert... Aber mit diesem werden wir uns
> > > langsam wohl abfinden müssen – in einer Nation, welche nur noch aus
> BLÖD
> > -
> > > Entschuldigung - BILD-Lesern besteht...
> >
> >
> > Hab ich da was falsch verstanden an dem Artikel?
> > Ich habs zumindest so verstanden, dass Sony mit Hilfe der IPs nicht die
> > Besucher der Webseite am Gemächt packen will, sondern lediglich beweisen
> > will, dass ganz furchtbar viele Zugriffe aus Kalifornien kamen, um den
> > Gerichtsstand dorthin verlegen lassen zu können.
> >
> > Das ist jetzt erst mal völlig wertungsfrei und meint nur, wie ich das
> > verstanden habe und ob ich das nun richtig oder falsch verstanden
> habe...
>
> Es ist einfach ein Einfallstor für zukünftige Entwicklungen.
>
> Die Politiker führen ständig neue Kontrollinstrumente ein und versprechen
> felsenfest, dass die Daten NIEMALS zu einem anderen Zweck verwendet
> werden.
> Das interessiert aber den Herren aus der nächsten Legislaturperiode
> überhaupt nicht, also werden die bestehenden Instrumente weiter
> "optimiert", weil Interessengruppen wie Medien, Polizei, Geheimdienste mehr
> Daten für Ihre Arbeit brauchen/wollen.
> So wird die Meßlatte für Privatsphäre und Datenschutz immer weiter nach
> unten gelegt.
Wie bitte? Nächste Legislatur? Die missbrauchen das auch schon in der gleichen...
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Schlimm genug, das es auch noch Leute gibt die dieses Vorhaben gut heißen. Mal unabhängig davon, ob jemand etwas zu verbergen hätte oder nicht, kann es einfach nicht sein, dass jedes daher gelaufene angepisste Unternehmen, irgendwelche persönlichen Daten von mir erhält, ohne dafür meine Zustimmung zu erlangen.
Wenn überhaupt sollte die Auswertung von einer neutralen Stelle aus durchgeführt werden, dass heißt ein bestellter Gutachter oder mir wegen der Hoster oder noch besser der Staat.
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