Dass man nicht für die Waffenindustrie & Co arbeitet, sollte auch so jedem klar sein. Dafür sind mMn die Eltern da, dies beizubringen.
Worauf solcher Unterricht ihmo führen wird (wenn schon v. Holtzbrink bei der Meinungsmache mitmacht) ist die "Aufklährung" über die juristischen Konsequenzen, die der Hackeralltag mit sich bringen könnte. Damit die schon ohnehin depolitisierten Informatiker jede Lust am selbständigem Denken verlieren.
Denn, wenn man bedenkt, welche Macht die ITler hätten, wären sie auf die Idee gekommen sich für eine bessere Welt nur ein wenig einzusätzen, wird einem schon schwindelig - manchen aus Hoffnung, manchen aus Schreck.
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vheinitz@googlemail.com schrieb:
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> Dass man nicht für die Waffenindustrie & Co arbeitet, sollte auch so jedem
> klar sein. Dafür sind mMn die Eltern da, dies beizubringen.
Warum sollte das "jedem" klar sein ?
Zeigt mir nur das deine Sicht der Dinge eben genauso beschränkt ist.
Als Hersteller von hochtechnologischen Waffensystemen unterscheidet sich der Bereich Informatik genau "garnicht" von anderen Feldern.
Ethik bedeutet auch nicht auf Waffen zu verzichten, den komplett ohne Bewaffnung würde es genauso wenig funktionieren, im Zweifel kann dich auch jemand mit seinen Händen totschlagen, wie wir immer wieder sehen, ne Ladung Pfefferspray hilft da doch mal, ganz egal wie du körperlich gebaut bist.
> Worauf solcher Unterricht ihmo führen wird (wenn schon v. Holtzbrink bei
> der Meinungsmache mitmacht) ist die "Aufklährung" über die juristischen
> Konsequenzen, die der Hackeralltag mit sich bringen könnte. Damit die schon
> ohnehin depolitisierten Informatiker jede Lust am selbständigem Denken
> verlieren.
Ein Ethik unterricht soll dir im Prinzip keine Doktrin eintrichtern, jediglich den Blick erweitern warum Gesetze so sind wie sie sind und ein Verständnis zu entwickeln warum manche Gesetze "sinnvoll" sind.
Genauso kann man auch zum Ergebnis kommen das ein Gesetz überhaupt nicht ethisch begründet ist, in einem solchen fall hätte man aber auch etwas in der Hand, anstatt nur irgendwas in den Raum zu werfen.
> Denn, wenn man bedenkt, welche Macht die ITler hätten, wären sie auf die
> Idee gekommen sich für eine bessere Welt nur ein wenig einzusätzen, wird
> einem schon schwindelig - manchen aus Hoffnung, manchen aus Schreck.
Genau das ist es doch. Die Informatik macht unsere Welt in vielen Aspekten besser.
Man muss auch beachten das die Informatik eben Jobs vernichtet, dafür in anderen gebieten neue erzeugt ; am Ende aber immer weniger Leute benötigt werden, da eben Automatisiert wird. Das ist ein klarer Wirtschaftsvorteil, ethisch aber immer so eine Sache, da man im Prinzip so gut wie jeden Menschen aus dem Job streichen kann, wenn man entsprechend in Automatisierung investiert.
Selbst in der IT vernichtet man Jobs, den auch hier will man Prozesse automatisieren, braucht man eben ein paar Code-Affen weniger, oder schlichtweg weniger Zeit ; also weniger Man-Power. Es ist irgendwo auch ein Grad der Effizienz.
Die Zuständigkeit muss man eben auch beachten.
Ein Wirtschaftsexperte hat seinen Fokus darauf wirtschaftliche Ziele zu erreichen, eine Ethik-Kommision muss hier kontrollierend eingreifen und Rahmenbedingungen vorlegen ; letzten Endes muss man eben alles abwägen.
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Oh, soviel Zeit genommen für die Antwort? Wie beeindrückend!
Googlet mal nach "I Was a Paid Internet Shill"
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vheinitz@googlemail.com schrieb:
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> Oh, soviel Zeit genommen für die Antwort? Wie beeindrückend!
> Googlet mal nach "I Was a Paid Internet Shill"
Was willst du damit andeuten ?
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