1. Foren
  2. Kommentare
  3. Politik/Recht
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Gesellschaft für Informatik…

Ethik ist nicht einheitlich

Anzeige
  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Ethik ist nicht einheitlich

    Autor flasherle 14.01.13 - 14:21

    Ethik ist nicht einheitlich, somit nicht LEHRBAR. jeder hat andere moralvorstellungen...

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  2. Re: Ethik ist nicht einheitlich

    Autor spiderbit 14.01.13 - 14:59

    ja das denke ich auch...

    denk auch eher das es darum geht eine bestimmte gewünschte Ethik den Leuten nahe zu bringen... man könnte es auch Staatsreligion nennen das Fach das käm wohl dann eher hin...

    zumal Lehrer und ich denke auch Professoren ja beamte sind und bei denen steht ja quasi schon im vertrag drin das sie nix staatskritisches sagen dürfen...

    ich denke es geht eher um den abbau von ethik sicher bewerben sich noch zu wenige Leute bei Waffenfirmen und sowas...

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  3. Re: Ethik ist nicht einheitlich

    Autor Hadraniel 14.01.13 - 15:00

    > Ethik ist nicht einheitlich, somit nicht LEHRBAR. jeder hat andere
    > moralvorstellungen...

    Das ist zwar richtig, doch gibt es sowas wie einen Konsens, eine gemeinsame Basis für jede Gesellschaft, welche das Fundament eben für die Gesellschaft legt.

    In westlichen Ländern wird dieses Grundgerüst traditionell durch den christlichen Wertekanon vorgegeben, gen Osten hin entstammt dieses eher der islamischen Lehre, oder eben dem Buddhismus.

    Gerade im Westen verliert die Religion an Bedeutung, und reißt Lücken in der Ethik - weil diese weder gelebt, noch gelehrt (!) wird.

    Allen Religionen ist zumindest die Goldene Regel
    > http://de.wikipedia.org/wiki/Goldene_Regel
    gemein:
    „Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden willst.“
    „Was du nicht willst, dass man dir tu’, das füg’ auch keinem anderen zu.“


    Es ist zu beobachten, daß auch diese elementare Regel, welche das Zusammenleben in Gemeinschaften (im Kleinen) und Gesellschaften (im Großen) überhaupt ermöglicht, zunehmend verletzt wird. Das sich ausbreitende Gefühl "sozialer Kälte" ist eine Ausprägung davon.


    Insofern ist die Forderung der Gesellschaft für Informatik, den Studenten Ethik mit auf den Weg zu geben, löblich - greift aber insofern zu kurz, als daß Ethik m.E. nicht an den Informatik-Lehrstuhl gehört, sondern mindestens genauso und vor allem in die BWL+VWL, und - vor allem - in Kindergärten und Grundschulen.

    Ethisches Handeln fängt im Kindesalter an, und ist bei jedem einzelnen Bürger erforderlich - unabhängig von Beruf, Rasse, Alter, Geschlecht.

    Es ist Aufgabe der Politik, den gesellschaftlichen Rahmen derart zu gestalten, daß ethisches Handeln belohnt, und unethisches Handeln (Stichworte wie Gemeinwohl und Nachhaltigkeit) bestraft werden.
    In Zeiten ausufernder Korruption und fortgeschritten degnerierter Ethik (manche nennen dieses "eine nur dünne Decke der Zivilisation") ist das natürlich ein nicht ganz einfaches, leider geradezu utopisches Ziel...

    > http://de.wikipedia.org/wiki/Homo_homini_lupus

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  4. Re: Ethik ist nicht einheitlich

    Autor spiderbit 14.01.13 - 15:11

    Ich widerspreche das Ethik viel mit Religion zu tun hat, vielleicht gab es mal vor zig Jahren mal einen gemeinsamen Ursprung, aber Ethik und sowas hat eher was mit Aufklärung zu tun, hat sich gerade von der Altlast Religion befreit, es ist ein universellerer Ansatz. Der oft gerade genau das Gegenteil sagt von dem Religion sagt das es richtig wäre.

    Und bei dem Wort Konsens zuck ich auch zusammen, da ja gerade diese Unmenschliche "kalte" was du da beschreibst unser aktueller Konsens ist. Also das was die Mehrheitsgesellschaft lebt, sicher vielleicht hat dabei auch noch die Mehrheit ein ungutes Gefühl im Bauch dieses mit zu machen. Allerdings steht das dazu gehören dabei im totalen Mittelpunkt und an veränderungen in der Gesellschaft und Politik glaubt kaum noch wer.

    Oportonisten so weit das auge reicht.


    Die frage ist was soll ein Informatiker nun mit Ethik gedanken an fangen. Jetzt sagen wir mal die Informatiker kommen zu 99% zu dem Schluss das Artikel 1 im GG ernst zu nehmen ist, und daraus sich zwingend ein Sanktionsverbot der Arbeitslosen besser gleich ein Bedingungsloses Grundeinkommen ergibt.

    Wie sollen die jetzt also das umsetzen, alle PCS lahm legen bis die Politik den Forderungen nach gibt? Sie sind hier stinknormle Bürger... also gehört das ganze doch in die Grundschule oder so. Also was ist Informatik-spezifisch, das einzige was mir einfällt ist Datenschutz oder sowas ähnliches... wieder ein Thema der Entscheider der Unternehmer...

    Also betrifft es wiederrum nur die Leute die sich selbstständig machen... dann sollte man vielleicht einen Ethikschein als vorraussetzung für Leute die sich selbstständig machen geben.

    Des weiteren von welchen Proffs sollte da was sinnvolles kommen? Den tollen profs die ich hatte, die super toll finden das es Software/Logikpatente gibt? Hör mir auf...

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  5. Re: Ethik ist nicht einheitlich

    Autor theonlyone 14.01.13 - 15:28

    spiderbit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich widerspreche das Ethik viel mit Religion zu tun hat, vielleicht gab es
    > mal vor zig Jahren mal einen gemeinsamen Ursprung, aber Ethik und sowas hat
    > eher was mit Aufklärung zu tun, hat sich gerade von der Altlast Religion
    > befreit, es ist ein universellerer Ansatz. Der oft gerade genau das
    > Gegenteil sagt von dem Religion sagt das es richtig wäre.

    Nun ja, er hat absolut recht. Ethik und Religion sind im Prinzip identisch, zumindest von ihrem Inhalt das Leben der Menschen zu "regeln".

    Das natürlich Punkte hinzugekommen sind die absolut garnicht ethisch sind ist auch klar, genau da hört dann auch die "sinnvolle" Religion auf, da sie dem Menschen nicht hilft, sondern Schaden anrichtet.

    Wer aus Überzeugung sagt Abtreibung ist schlecht, ist ja nicht verkehrt, es ist eine rein ethische Frage, Vorteile und Nachteile.

    Aber die Grundlage jeder brauchbaren Religion ist tatsächlich absolut ethisch vertretbar ; sobald dann der Quatsch mit Göttern kommt ist es vorbei damit.

    Aber selbst der Koran macht im Prinzip Männer und Frauen gleich, auch das Christentum versucht die Fraun schlecht zu reden (Adam & Eva Geschichte usw.) , genau wie der ganze Quark über jesus usw. im Kern ist aber gewünscht das Menschen miteinander auskommen und sich eben nicht gegenseitig umbringen (das heißt, wer Religion in seinen grundlagen ausführt, ist ein guter Mensch, wer es als Paradigma Wort für Wort vermeintlich als Gesetz nimmt, richtig damit enorme Schäden an).

    > Und bei dem Wort Konsens zuck ich auch zusammen, da ja gerade diese
    > Unmenschliche "kalte" was du da beschreibst unser aktueller Konsens ist.
    > Also das was die Mehrheitsgesellschaft lebt, sicher vielleicht hat dabei
    > auch noch die Mehrheit ein ungutes Gefühl im Bauch dieses mit zu machen.
    > Allerdings steht das dazu gehören dabei im totalen Mittelpunkt und an
    > veränderungen in der Gesellschaft und Politik glaubt kaum noch wer.

    Konsens besteht meist nur bei ganz wenigen Themen.

    - Du sollst nicht töten. Sagen wir ist ok, aber manchmal töten wir trotzdem, muss nur begründet sein, wenn jemand Amokläuft oder oder oder. (Sterbehilfe ist da auch so ein thema, ethisch liegen da Welten dazwischen)

    - Du sollst nicht stehlen. Klar, aber auch hier kann man viel tricksen. Dann wird das eben als "abgabe" / "Steuer" oder sonstwas verkauft, da kann man tricksen wie man will, am ende erreicht man das gleiche.

    Also alles wo man meint man hat einen "konsens" , hat man im detail doch gar keinen und jeder wünscht dem anderen doch nur den Tod, weil man tief doch ein mieser Egoist ist und sich besser fühlt solange es allen anderen schlechter geht als einem selbst.

    > Oportonisten so weit das auge reicht.

    Exakt. Wer eine Gelegenheit hat, wird sie nutzen.

    > Die frage ist was soll ein Informatiker nun mit Ethik gedanken an fangen.
    > Jetzt sagen wir mal die Informatiker kommen zu 99% zu dem Schluss das
    > Artikel 1 im GG ernst zu nehmen ist, und daraus sich zwingend ein
    > Sanktionsverbot der Arbeitslosen besser gleich ein Bedingungsloses
    > Grundeinkommen ergibt.
    >
    > Wie sollen die jetzt also das umsetzen, alle PCS lahm legen bis die Politik
    > den Forderungen nach gibt? Sie sind hier stinknormle Bürger... also gehört
    > das ganze doch in die Grundschule oder so. Also was ist
    > Informatik-spezifisch, das einzige was mir einfällt ist Datenschutz oder
    > sowas ähnliches... wieder ein Thema der Entscheider der Unternehmer...
    >
    > Also betrifft es wiederrum nur die Leute die sich selbstständig machen...
    > dann sollte man vielleicht einen Ethikschein als vorraussetzung für Leute
    > die sich selbstständig machen geben.
    >
    > Des weiteren von welchen Proffs sollte da was sinnvolles kommen? Den tollen
    > profs die ich hatte, die super toll finden das es Software/Logikpatente
    > gibt? Hör mir auf...

    Ich meine du kannst als Person niemals alles richtig machen.

    Es ist aber sinnvoll sich im klaren zu sein Entscheidungen zu treffen die vielleicht doch einen "Funken" fairer sind, einen Funken mehr Nachhaltigkeit haben ; damit ist doch schon etwas gewonnen, auch wenn es nicht direkt die Welt revolutioniert.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  6. Re: Ethik ist nicht einheitlich

    Autor Xstream 14.01.13 - 15:37

    es geht ja auch nicht darum die konkreten moralvorstellungen zu lehren, sondern die gründe und ansätze wie man zu diesen kommt zu diskutieren. daraus muss dann jeder seine eigenen schlüsse ziehen.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  7. Re: Ethik ist nicht einheitlich

    Autor Thaodan 14.01.13 - 15:52

    Hadraniel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Ethik ist nicht einheitlich, somit nicht LEHRBAR. jeder hat andere
    > > moralvorstellungen...
    >
    > Das ist zwar richtig, doch gibt es sowas wie einen Konsens, eine gemeinsame
    > Basis für jede Gesellschaft, welche das Fundament eben für die Gesellschaft
    > legt.
    >
    > In westlichen Ländern wird dieses Grundgerüst traditionell durch den
    > christlichen Wertekanon vorgegeben, gen Osten hin entstammt dieses eher der
    > islamischen Lehre, oder eben dem Buddhismus.
    >
    > Gerade im Westen verliert die Religion an Bedeutung, und reißt Lücken in
    > der Ethik - weil diese weder gelebt, noch gelehrt (!) wird.
    Klar, aber eine Religion ist nur eine Quelle dafür und eher ein Problematische da die meisten Religionen mit Dogmen arbeiten. Dabei kann man einem denkenden Menschen Ethik auch ohne Ängste und Dogmen beibringen.

    Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
    -- Georg Schramm

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  8. Re: Ethik ist nicht einheitlich

    Autor spiderbit 14.01.13 - 15:53

    ne das glaub ich nicht. Wenn die Ziele einer Gesellschaft schon die falschen sind, quasi schon der Konsens, und das auch z.B. durch sowas wie Religion teils noch unterfüttert wird: "Wer nicht arbeitet soll auch nicht essen!" , dann kann auch eine darauf aufbauende Ethik nur schlecht werden.

    Ich finde man sollte dieses Geld sparen und stattdessen lieber im TV 15 mins vor der Tagesschau eine Ethik-sendung oder sowas senden, gerne auch alternative Sendungen, einen Tag diese einen anderen Tag eine andere Internet-Sendungen wüsste da einiges was da angebracht wäre.

    Wissenswertes zum Geld, damit die Leute endlich Geld begreifen, etc...

    Informatiker die noch am ehesten, zugang zu solchen Medien haben (sicher neben Medieninteressierten Bürgern anderer Disziplienen hier spezial-unterricht zu geben halte ich nicht viel von...

    Zumal wie man an der Piratenpartei sieht gerade bei den Informatikern noch mit am meisten Gesellschaftliche ethische Verantwortung gespürt wird.

    Der Informatiker ist gewöhnt das man Systeme ändern kann und soll, die anderen meinen das man alles statisch einfrieren soll damit sich ja bitte nix ändert und alle ihre schafe für immer im Trockenen haben...

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  9. Re: Ethik ist nicht einheitlich

    Autor y.m.m.d. 14.01.13 - 16:21

    Xstream schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > es geht ja auch nicht darum die konkreten moralvorstellungen zu lehren,
    > sondern die gründe und ansätze wie man zu diesen kommt zu diskutieren.
    > daraus muss dann jeder seine eigenen schlüsse ziehen.

    Full ack!

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  10. Re: Ethik ist nicht einheitlich

    Autor flasherle 15.01.13 - 09:37

    und wieso sollten die für die eigene moralvorstellung wichtig sein?

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  11. Re: Ethik ist nicht einheitlich

    Autor flasherle 15.01.13 - 09:38

    Hadraniel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Allen Religionen ist zumindest die Goldene Regel
    > > de.wikipedia.org
    > gemein:
    > „Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden
    > willst.“
    > „Was du nicht willst, dass man dir tu’, das füg’ auch
    > keinem anderen zu.“


    ja da fängts doch schon an. kleines beispiel. ich bin ein mensch ich sage immer was ich denke und sage allen auch offen ins gesicht was ich von ihnen halte. dennoch werde ich von vielen deswegen als arschloch beschimpft. so mit ist diese goldene regel einfach fürn arsch...

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  12. Re: Ethik ist nicht einheitlich

    Autor Hadraniel 15.01.13 - 10:03

    flasherle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hadraniel schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > > „Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden
    > > willst.“
    > > „Was du nicht willst, dass man dir tu’, das füg’ auch
    > > keinem anderen zu.“
    >
    > ja da fängts doch schon an. kleines beispiel. ich bin ein mensch ich sage
    > immer was ich denke und sage allen auch offen ins gesicht was ich von ihnen
    > halte. dennoch werde ich von vielen deswegen als arschloch beschimpft. so
    > mit ist diese goldene regel einfach fürn arsch...

    Öhm. Sorry, aber wenn Du wirklich die ganze Zeit offen und ehrlich bist, und Du dafür als Arschloch beschimpft wirst, dann bist Du vielleicht wirklich eins...?

    Kleines Beispiel: wenn man Frauen offen ins Gesicht sagt, daß man in Ihnen nichts anderes sieht, als ein Lustobjekt für die nächste Nacht, dann darf man wenig Respekt für die Ehrlichkeit und Offenheit der Kommunikation erwarten, wo die eigentliche Botschaft doch so übel ist?

    Ich denke Du hast diese goldene Regel nicht ganz verstanden: es geht vor allem darum, so zu handeln, daß es gemeinsames Miteinander (statt Gegeneinander!) in einer Gesellschaft ermöglicht wird.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  13. Re: Ethik ist nicht einheitlich

    Autor y.m.m.d. 15.01.13 - 10:10

    flasherle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > und wieso sollten die für die eigene moralvorstellung wichtig sein?

    Weil es ohne Gründe Willkür wäre? Ich verstehe deine Frage nicht...
    Irgendwie muss man ja zu seinen Überzeugungen kommen. Wenn man z.B. in der Schulklasse über "Raubkopien" diskutiert dann nötigt das ja niemanden seine Meinung zu ändern, aber alle hören mal Argumente über die Sie vielleicht nie nachgedacht haben. Ablehnen kann man etwas dann immer noch.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  14. Re: Ethik ist nicht einheitlich

    Autor flasherle 15.01.13 - 10:27

    Erfahrungen, persönliche überlegungen. Wieso sollten gründe an die ich nciht gedacht habe meine moralvorstellungen ändern? Moral ist etwas intuitives nichts rationelles...

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  15. Re: Ethik ist nicht einheitlich

    Autor flasherle 15.01.13 - 10:29

    du schriebst behandle andere wie du auch behandelt werden willst. und ich will nun mal die wahrheit höhren egal ob sie mir gefällt oder nicht. und wenn mich eine frau anbackert und cich ihr sage sie soll mcih in ruhe lassen, weil ich sie hässlich finde, dann ist das nur die wahrheit und nicht ich bin dann das arschloch sondern sie kann nur net damit umgehen...

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  16. Re: Ethik ist nicht einheitlich

    Autor theonlyone 15.01.13 - 14:12

    flasherle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Erfahrungen, persönliche überlegungen. Wieso sollten gründe an die ich
    > nciht gedacht habe meine moralvorstellungen ändern? Moral ist etwas
    > intuitives nichts rationelles...

    Moral so oder so, du handelst einfach anders wenn es dir mal jemand beigebracht hat.


    Wenn du im Wald alleine aufwächst, handelst du schlichtweg komplett anders als wenn dich eine warme liebensvolle Familie erzogen hat ; du hast einfach gar kein Gefühl für andere, weil sich das nie entwickeln konnte.


    Wenn du z.b. in der Schule von allen angemacht wirst, ständig Schlägereien und alle beleidigen sich nur, dann bildet das deine Moralvorstellung, es sei den du gehörst zu den ganz wenigen, die "dennoch" ihre eigene Vorstellung herausbilden, warum auch immer.


    Aber der größte teil wird mitziehen, orientiert sich schlichtweg an seiner Umgebung und handelt entsprechend. Genau so funktioniert ja auch nur etwas wie die nazis. Solange die Menge mitzieht und etwas versprochen bekommt, kann man plötzlich auch ganz Extreme Moralvorstellungen aktzeptieren, die man ansonsten niemals annehmen würde.


    Moral also als "intuitive" hinzustellen ist trügerisch, den wie du aufwächst, deine Umgebung und deine Familie sind EXTREM an deiner Entwicklung beteiligt.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  17. Re: Ethik ist nicht einheitlich

    Autor theonlyone 15.01.13 - 14:21

    flasherle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > du schriebst behandle andere wie du auch behandelt werden willst. und ich
    > will nun mal die wahrheit höhren egal ob sie mir gefällt oder nicht. und
    > wenn mich eine frau anbackert und cich ihr sage sie soll mcih in ruhe
    > lassen, weil ich sie hässlich finde, dann ist das nur die wahrheit und
    > nicht ich bin dann das arschloch sondern sie kann nur net damit umgehen...

    Ne in der Tat bist du da ein Arschloch ^^

    Den die Regel ist eben nicht allgemein gültig, stimmt nur "meistens".

    Wenn die ein Sadistischer mensch bist und selbst gerne Schaden zufügst und Schmerzen magst du auch noch (Masochist bist also auch) , kannst du nicht diese Vorstellung auf andere übertragen, den du bist schlichtweg ein Extrem.


    Aber genau hier kommt ja die Ethik ins Spiel, das man sich in andere hinein versetzen kann, erkennt das die das eben nicht wollen und es bleiben lässt ; anstatt anderen seine Meinung aufzudrängen.


    Was du tust, mit der "Wahrheit sagen" , ist schlichtweg deine Vorstellung anderen aufzudrängen, die das so garnicht haben wollen.

    Hier zeigt sich ja nur, man lügt öfter als man denkt, schlichtweg um Konflikte zu vermeiden, die man mit einer Lüge eben einfach umgehen kann.

    Wenn mir ein Polizist entgegen kommt sage ich dem sicher nicht ohne Zusammenhang wie scheiße ich Polizisten finde und wie hässlich er ist ; das wäre einfach unangebracht und das zu sagen hat genau gar keinen positiven Effekt, es ist schlichtweg eine beleidigung, ganz egal ob es die Wahrheit ist.

    Wenn jemand "dick" ist rennst du auch nicht hin und beleidist diese Person, egal ob es die Wahrheit ist, du hast das Verständnis aufzubringen deine Klappe zu halten.


    Wahrheit ist genau dann angebracht wenn dadurch Konflikte gelöst werden und nichts vertuscht wird, das später nur größere Probleme erzeugt.

    Also hat man etwas verbockt, kann man das einfach zugeben und das Problem lösen, oder man verschweigt es eben, wenn es nur eine Kleinigkeit ist mag das sogar die Lösung sein die allen beteiligten am meisten bringt ; bei schweren Dingen greift bei manchen sogar das "Gewissen" und man kann es nicht verschweigen.


    So gesehen, wenn deine Freundin dich fragt ob sie zugenommen hat, sage auf GAR KEINEN FALL "ja" , wenn du das tust hast du längere Zeit keine Freundin mehr ; es sei den, du findest eine ebenso "spezielle" Frau, die warum auch immer, genau das hören will, die knallharte Wahrheit.

    Demnach, ein Arschloch zu sein muss ja nichts schlechtes sein, die Menschen mögen dich in der Regel eben nicht, aber "irgendjemand" wird genau das an dir mögen, ist nur schwer solche personen zu finden und auf dem Weg dahin nicht zu viel Schaden angerichtet zu haben.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  18. Re: Ethik ist nicht einheitlich

    Autor flasherle 15.01.13 - 14:26

    meine freundin will ne ehrliche antwort und das ist auch gut so. du magst recht haben das mich viele arrogant finden und nciht mögen, aber dafür sind die freunde die ich hab um so enger.

    naja egal, eigentlich wollte ich damit nur zeigen das die goldene regel einfach nur fürn arsch ist, weil das was einem selber "angetan" werden darrf/kann/soll einfach bei jedem unterschiedlich ist.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  19. Re: Ethik ist nicht einheitlich

    Autor flasherle 15.01.13 - 14:28

    vll hast du da recht, allerdings würde das wiederum bedeuten, das auf dauer die moralvorstellung soweiso alle fast gleich sind. würde zwar zig generationen dauern, aber durch die vermischung würde genau das rauskommen. da dies aber nicht der fall ist sehe ich den einfluss auf das persönliche empfinden als nicht so groß wie von dir dargestellt...

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  20. Re: Ethik ist nicht einheitlich

    Autor spiderbit 15.01.13 - 16:24

    das mit dem zugenommen, ist aber ein blödes Beispiel, das ist ja nix subjektives, entweder es ist offensichtlich, aber dann würde ich eher sagen, ja aber ich mag das, oder das stört mich nicht, oder es stört mich, weil dann ja die Beziehung eh schon gefärdet ist...

    Aber sowas ist doch keine subjektive Sache, dafür gibts waagen, ich halte die Frage schon für bescheuert... "seh ich dicker aus" oder "sieht man mir meine paar pfunde mehr an" würde ich da eher verstehen, das sind fragen nach subjektiven Sachen, aber das andere ist wie wenn sie fragen würde ist 1+1 = 2 und du dann nein sagen müsstest... das wäre dann unter Kindergarten-niveau....

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


Entschuldigung, nur registrierte Benutzer dürfen in diesem Forum schreiben. Klicken Sie hier um sich einzuloggen


Anzeige

Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Windows on Devices: Großes Betriebssystem auf kleinem Rechner
Windows on Devices
Großes Betriebssystem auf kleinem Rechner
  1. Entwicklerboard Microsoft verteilt kostenloses Windows für Intels Galileo
  2. Intel Galileo Generation 2 im August
  3. Intel Galileo Gen 2 Verbesserte Version für die Maker-Szene

Benq FHD Wireless Kit im Test: Full-HD bequem drahtlos durchs halbe Haus funken
Benq FHD Wireless Kit im Test
Full-HD bequem drahtlos durchs halbe Haus funken
  1. Project Ara Rockchip und Toshiba in Googles modularem Smartphone
  2. Google und Linaro Android-Fork für Modulsmartphone Ara

Alma und E-ELT: Auf den Spuren der Superteleskope
Alma und E-ELT
Auf den Spuren der Superteleskope
  1. Saturn Mit dem Enterprise-Warpcore Planeten erforschen
  2. Urknall Waren die Spuren des Urknalls nur Staubmuster?
  3. Astronomie Auf der Suche nach außerirdischer Luftverschmutzung

  1. Air Food One: Post liefert online bestelltes Lufthansa-Essen nach Hause
    Air Food One
    Post liefert online bestelltes Lufthansa-Essen nach Hause

    Wer das Essen aus dem Flugzeug vermisst, kann es sich jetzt von der Deutschen Post nach Hause liefern lassen. Allyouneed nimmt Bestellungen an, die von Lufthansa-Service gekocht und von DHL-Kurier geliefert werden.

  2. Threshold: Microsoft China scherzt über Startmenü in Windows 9
    Threshold
    Microsoft China scherzt über Startmenü in Windows 9

    Ganz kurz war es bei Weibo zu sehen - das vermeintliche Logo von Windows 9, das aber nicht von Microsoft stammt. Veröffentlicht hat es Microsoft China, verbunden mit der Frage, ob die Nutzer wieder ein Startmenü in der linken unteren Ecke des Bildschirms haben möchten.

  3. Lieferdrohnen: Nasa entwickelt Leitsystem für Flugroboter
    Lieferdrohnen
    Nasa entwickelt Leitsystem für Flugroboter

    Ein Flugsicherungssystem für Drohnen entwickelt die US-Raumfahrtbehörde Nasa. Es soll - wie die Fluggeräte, die es überwacht - unbemannt sein.


  1. 20:11

  2. 18:30

  3. 18:28

  4. 17:37

  5. 17:20

  6. 16:57

  7. 16:50

  8. 16:32