Gerade im Journalismus wird oft einfach nur abgeschrieben. Aber wenn Google automatisiert Nachrichten aggregiert, weil die Seitenbetreiber Google nicht ausschließen wollen (das würde schließlich Klicks kosten!), wird beim Gesetzgeber geheult. Wenn sich dann Springer und Co. als Wächter über die Pressefreiheit und alle westlichen Werte darstellen, die Regeln des Presserats aber missachten, von heute auf morgen die Seiten wechseln, die eigenen Fehler nicht eingestehen, würde ich das noch verstehen. Diese Scheinheiligkeit passt sehr gut zu dem Gossenblatt. Traurig wird es erst, wenn die Politik auf das Geseiere einsteigt - denn wer will es sich schon mit der Bild-Zeitung verscherzen? Da werden lieber ein paar unnötige Gesetze gemacht, damit die eigenen Freunde schön weiter Kohle scheffeln können. Google soll bitte die Inhalte indizieren (sonst gäbe es ja eine robots.txt, die es verbietet), aber dafür noch berappen? Einen an der Waffel haben die Forderer des Leistungsschutzrechtes bzw. der Hamburger Erklärung. Zufall, dass das gerade in Hamburg stattgefunden hat? Oder braucht man einen Grund, ab sofort immer in Hamburg zu klagen?
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Der Molch macht's.
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How much money have you spent on League of Legends?
Ich muss Dich enttäuschen. Die Bild ist eine der wenigen Zeitungen, die noch läuft.
Jeem schrieb:
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> Ich muss Dich enttäuschen. Die Bild ist eine der wenigen Zeitungen, die
> noch läuft.
Jetzt wo du es sagst, ja, du hast Recht:
http://www.bildblog.de/auflage.php
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