Jetzt, da sich durch Google ein neues Geschäftsfeld auftut will jeder möglichst alles vom Kuchen ab haben und Google steht mit seinem Messer vor einem Salzgebäck und sieht hunderte gierige Mäuler vor sich. Das Projekt wird an der Gier vieler zu Grunde gehen.
Nein, der Punkt ist dass Google eine Stellung erreicht hat in der die Verantwortlichen anscheinend denken dass sie über jedem Gesetz stehen. Und der Aufstand soll nun mit Geld niedergeschlagen werden.
Haben die Verantwortlichen Gesetze gebrochen? Nein. Haben sie legale Verträge ausgehandelt? Ja. Gibt es eine rechtliche Grundlage für die Kritik? Nein.
Google ist zu erfolgreich, deswegen kommen immer mehr der wertlosen parasitären Schmarotzer aus ihren Löchern gekrochen um ein wenig Geld abzugraben.
DAS ist die Realität.
welchen legalen vertrag haben sie mit z.b. deutschen rechteinhabern ausgehandelt?
Analyst schrieb:
>Gibt es eine rechtliche Grundlage für die Kritik?
Eine rechtliche Grundlage für Kritik?
Sei nicht albern.
Mit denen mussten keine Verträge ausgehandelt werden. Warum auch? Deren Rechte sind nicht betroffen.
Richtig, es gibt keine rechtliche Grundlage. Man sieht nur, dass jemand es schafft mit Sachen die lange schon aus dem Druck sind dennoch Geld verdienen kann. All die Jahre war man unfähig mit den Inhalten ein Geschäftsmodell aufzubauen und nun sieht man wie andere sie blamieren.
Contentmafia oder Versager die mal wieder gezeigt bekommen wie man es richtig machen kann.
Die Printmedien haben das digitale Zeitalter noch extremer verpennt als Microsoft das Internet.
Aber du bist auch sicher dafür, dass man digitale Techniken abschafft um die Jobs von Telefonvermittlerinnen und Schreibmaschinenbauern rettet? Förderungen von Dampfmaschinen? Oder Pferde als Transportmittel?
Mit neuen Techniken bleiben alte auf der Strecke. Punkt. Wenn andere es schaffen dennoch damit ein Geschäftsmodell zu realisieren sollte man dankbar und kooperationsbereit sein und nicht wie die Verlage rumheulen und mit der Klagekeule drohen. Die Verlage hatten ihre Chance, und sie haben sich bis auf die Knochen als wirtschaftlich inkompetent blamiert.
Analyst schrieb:
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> Man sieht nur, dass jemand es
> schafft mit Sachen die lange schon aus dem Druck sind dennoch Geld
> verdienen kann.
Niemand hat das Gegenteil behauptet.
>All die Jahre war man unfähig mit den Inhalten ein
> Geschäftsmodell aufzubauen und nun sieht man wie andere sie blamieren.
Was hat das mit Unfähigkeit zu tun? Vielleicht hat man auch einfach kein Interesse. Das Interesse Googles ist klar und der angeblich hohe Wert der Sache immer noch fragwürdig.
"Geschäftsmodelle" aufbauen kann man mit fremden Inhalten übrigens immer sehr gut, wenn man nicht daran gehindert wird. Siehe Pirate Bay. Das alleine ist aber kein Argument, sich dieses "Geschäftsmodells" auch zu bedienen.
Analyst schrieb:
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> Mit denen mussten keine Verträge ausgehandelt werden. Warum auch? Deren
> Rechte sind nicht betroffen.
Ich glaube, da irrst Du Dich aber ganz gewaltig.
Wer vom Copyright geschützt werden will, hat eine Veröffentlichungsverpflichtung nach Erst-Auflage.
Ansonsten müssten die Exemplare in der Zentralbibliothek ja vernichtet werden. Die kann nämlich jeder auf alle Zeiten kostenlos lesen.
DIe Verlage bestehlen ihre Autoren indem sie nicht drucken oder Nachfrage nach E-Versionen befriedigen. Das sind die wahren Urheber.
Speziell dank neuer Möglichkeiten. Aber es langt nur für bezahlte Kommentare in Blogs und Foren und überfettete überteuerte WebSeiten.
Aber selbst simple Systeme wie Vorbestellungen sammeln und dann Drucken Überschreiten augenscheinlich die Moral und geistigen Fähigkeiten jedes verlages.
Die E-Reader werden innnerhalb von 12 Monaten nach Release des Sony-Readers (140 Euro, $ 200) keine Lobbyisten mehr bezahlen können. Und auch keine neuen Autoren finden. Tschüss.
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