Was dagegen zu tun ist? Ganz einfach!
Als Entwickler einfach eine freiere Lizenz statt der viel zu unfreien Gängel-GPL wählen.
Die Freiheit des einen ist die Unfreiheit des anderen.
Der Flamewar ist eröffnet!
redwolf_ schrieb:
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> Die Freiheit des einen ist die Unfreiheit des anderen.
Es ist im Bereich Open Source nicht nötig, künstliche Unfreiheit zu erzeugen.
Ach man, immer wieder dasselbe:
Die GPL sichert die Freiheit der Software, nicht die der Entwickler! Diesen Anspruch hatte sie auch nie.
Bemerkenswert finde ich, daß dies nach wie vor von vielen nicht mal ansatzwesise verstanden wird.
Vielleicht weil Bürokratie immer auch eine Einschränkung = Unfreiheit bedeutet?! :D
Aber ehrlich. Wann ich ein Produktrecht verletze und wann nicht beruht bei mir auch eher auf Annahme meines menschlichen Verstandes als auf irgendwelchen Lizenzen. Ich hoffe dann zumindest immer dass meine positiven menschlichen Eigenschaften noch nicht gänzlich verkommen sind :)
Zitat: "Vielleicht weil Bürokratie immer auch eine Einschränkung = Unfreiheit bedeutet?! :D"
Das ist kein Argument. Ganz ohne Bürokratie geht es nun mal nicht.
Zitat: "Aber ehrlich. Wann ich ein Produktrecht verletze und wann nicht beruht bei mir auch eher auf Annahme meines menschlichen Verstandes als auf irgendwelchen Lizenzen. Ich hoffe dann zumindest immer dass meine positiven menschlichen Eigenschaften noch nicht gänzlich verkommen sind :)"
Ich drücke dir die Daumen :-)
GPL-Hasser Nr. 23076823844793 schrieb:
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> Als Entwickler einfach eine freiere Lizenz statt der viel zu unfreien
> Gängel-GPL wählen.
Richtig, tu genau das, es gibt genügend PD, BSD und sonstige Lizenzen, bediene Dich einfach dort und lasse GPL links liegen. Du kannst natürlich auch die superfreien proprietären Lizenzen nutzen...
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"Aufgrund der globalen Klimaerwärmung sowie der gegenwärtigen Finanzkrise wird das Licht am Ende des Tunnels nun abgeschaltet!"
- Autor unbekannt -
Ich kann bei der GPL keine diskriminierende Unfreiheit erkennen. Richtig ist allerdings, dass Du Dich dort nicht einfach so frei bedienen darfst, es gibt dort einige Grundregeln. Ist alles jedoch kein Vergleich zur Gängelung proprietärer Software. Und niemand zwingt Dich GPL-Code zu nutzen, es gibt auch PD oder BSD, nur um mal zwei Beispiele zu nennen...
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"Aufgrund der globalen Klimaerwärmung sowie der gegenwärtigen Finanzkrise wird das Licht am Ende des Tunnels nun abgeschaltet!"
- Autor unbekannt -
Ich glaube nicht, dass es nicht verstanden wird, die verstehen die GPL sehr wohl. Aus reiner Bösartigkeit wollen die die GPL jedoch nicht verstehen, da kann man eben nicht guten Gewissens den Code Anderer einfach so in eigener Software verwursten...
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"Aufgrund der globalen Klimaerwärmung sowie der gegenwärtigen Finanzkrise wird das Licht am Ende des Tunnels nun abgeschaltet!"
- Autor unbekannt -
Damit könntest du vielleicht sogar Recht haben.
Geralt schrieb:
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> Ach man, immer wieder dasselbe:
>
> Die GPL sichert die Freiheit der Software
Ach man, immer wieder dasselbe:
Das ist völliger Nonsens!
Wenn Du Programm A unter die GPL stellst, dann kann das niemand für Dich ändern, weil es Deine Entscheidung war. Bei quasi jeder anderen Lizenz ist das aber EXAKT genauso. Dein Programm A bleibt auch dann noch Open Source, wenn Du sie zB unter die MIT-Lizenz stellst.
Die GPL sichert also NICHT die Freiheit der Software, sondern verlangt, dass ZUKÜNFTIGE ERWEITERUNGEN auch unter der GPL stehen müssen. Also mischt sie sich in die Lizenzierung von Programm B ein, an dem Du KEINE ZEILE CODE mitprogrammiert hast.
Das ist nicht nur Gängelei. Eigentlich sogar ziemlich krank, wenn man sich die Ideologie, die dahinter steht, mal ansieht.
> Diesen Anspruch hatte sie auch nie.
Der Anspruch, der dahinter steht, ist schlicht der, dass man für Software nicht mehr zahlen müssen soll. Schöne Grüsse an Karl Marx.
Ainer v. Fielen schrieb:
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> Ich kann bei der GPL keine diskriminierende Unfreiheit erkennen.
Das glaube ich Dir gerne.
Ainer v. Fielen schrieb:
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> GPL-Hasser Nr. 23076823844793 schrieb:
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> > Als Entwickler einfach eine freiere Lizenz statt der viel zu unfreien
> > Gängel-GPL wählen.
>
> Richtig, tu genau das
Richtig, das sollte jeder Programmierer tun. Einfach mal die GPL links liegen lassen und stattdessen eine freiere Lizenz als die "Gängeleien für Programmierer"-Lizenz wählen.
GPL-Hasser Nr. 23076823844793 schrieb:
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> Die GPL sichert also NICHT die Freiheit der Software, sondern verlangt,
> dass ZUKÜNFTIGE ERWEITERUNGEN auch unter der GPL stehen müssen. Also mischt
> sie sich in die Lizenzierung von Programm B ein, an dem Du KEINE ZEILE CODE
> mitprogrammiert hast.
Aber Programm B profitiert von der Arbeit, die in dem GPL-Programm hineingesteckt wurde. Sieh' es als ein "Nehmen und Geben".
Und wie schon oft hier geschrieben: Es zwingt dich keiner, als Basis für deine Sowftare eine GPL-Software zu verwenden.
Genau das ist z.B. ein GPL-Verstoss, wenn man auf GPL-lizenzierten Code zurueckgreift. Genau das will uebrigens die GPL auch verhindern, denn genau das sichert die Freiheit von Open Source. Wie bloed muss man sein, um das nicht zu kappieren?
Zitat: "Wenn Du Programm A unter die GPL stellst, dann kann das niemand für Dich ändern, weil es Deine Entscheidung war. Bei quasi jeder anderen Lizenz ist das aber EXAKT genauso."
Völlig korrekt.
Zitat: "Dein Programm A bleibt auch dann noch Open Source, wenn Du sie zB unter die MIT-Lizenz stellst."
So what? Der GPL geht es aber nicht nur darum, daß der Code öffentlich ist, sondern das bestimmte Bedingungen für die Zukunft gelten. Wie bei jeder Open-Source-Lizenz. Derer gibt es nämlich eine ganze Reihe. Und - oh wunder - alle unterscheiden sich in exakt diesen Bedingungen, weil sie auf unterschiedliche Interessen ausgerichtet sind. Nein! Sowas!
Zitat: "Die GPL sichert also NICHT die Freiheit der Software, sondern verlangt, dass ZUKÜNFTIGE ERWEITERUNGEN auch unter der GPL stehen müssen."
Exakt das verstehe ich als "Freiheit der Software".
"Also mischt sie sich in die Lizenzierung von Programm B ein, an dem Du KEINE ZEILE CODE mitprogrammiert hast."
Was für ein Schwachsinn. Wenn Programm A unter der GPL steht, betrifft das Programm B nicht. Und wenn Programm B unter einer kommerziellen Lizenz steht, betrifft das Programm A nicht. Es ist erst dann von Bedeutung, wenn du Programm A verkaufen willst.
Zitat: "Der Anspruch, der dahinter steht, ist schlicht der, dass man für Software nicht mehr zahlen müssen soll. Schöne Grüsse an Karl Marx."
Und weiter? Wo ist das Problem? Wenn jemand seinen Code der Allgemeinheit zur Verfügung stellen möchte - bitte. Das ist ganz alleine seine Entscheidung. Genauso wie wenn du dich dafür entscheidest, ein Haus zu bauen und es einer Stiftung zu schenken. Jeder darf mit seinem Kram machen, was ihm gefällt. Auch verschenken oder gar der Allgemeinheit übereignen.
GPL-Hasser Nr. 23076823844793 schrieb:
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>> Die GPL sichert die Freiheit der Software
[...]
> Das ist völliger Nonsens!
>
> Wenn Du Programm A unter die GPL stellst, dann kann das
> niemand für Dich ändern, weil es Deine Entscheidung war.
Den Satz verstehe ich nicht. Natürlich kann den Code jemand bearbeiten, wenn er möchte. Das erlaubt ihm die GPL explizit.
> Bei quasi jeder anderen Lizenz ist das aber EXAKT genauso.
> Dein Programm A bleibt auch dann noch Open Source,
> wenn Du sie zB unter die MIT-Lizenz stellst.
Wirf mal bitte nicht "Open Source" und "Freie Software" durcheinander! Letzteres impliziert ersteres, nicht umgekehrt.
> Die GPL sichert also NICHT die Freiheit der Software,
> sondern verlangt, dass ZUKÜNFTIGE ERWEITERUNGEN auch unter
> der GPL stehen müssen. Also mischt sie sich in die
> Lizenzierung von Programm B ein, an dem Du KEINE ZEILE CODE
> mitprogrammiert hast.
Genau dadurch schützt sie ja den Code. Einmal freier Code darf nie proprietär werden, das sichert die GPL. Je nachdem was du unter "Erweiterungen" verstehst, stimmt auch deine Aussage nicht. Erweiterungen im Sinne von externen Modulen (z.B. Firefox-Extensions) müssen nicht die Lizenz des Hauptprogramm befolgen. Nur, wenn du Code direkt bearbeitest. Und in dem Fall stimmt der Teil mit "keine Zeile Code mitprogrammiert" offensichtlich nicht. Immerhin war Programm A dann der Ausgangspunkt für Programm B.
...wirst Du nicht bekommen!
Genau solche Kommentare schüren meine Verachtung für die GPL. Die typischen ideologischen Lügen.
Wenn jemand Code in sein Produkt einbaut und seinen eigenen Quellcode nicht herausgibt, ist der ursprüngliche Code immernoch da. Niemand kann das ändern, nichtmal der Author kann eine erteilte Lizenz ungültig erklären. Da geht nichts verloren, da kann nichts gestohlen werden.
Das ist halt das was an der FSF gewaltig stinkt. Sie drehen und biegen Worte wie es ihnen gerade passt. Plötzlich will Code frei sein, eine andere Lizenz zu verwenden fördert die Sklaverei und BSD Code wird gestohlen.
Hört endlich auf zu lügen. Wer die GPL wählt will nicht nur, dass sein Code offen bleibt. Jede Open Source Lizenz erreicht genau das. Wer GPL wählt möchte auch, dass darauf basierende Produkte unter den gleichen Bedingungen verfügbar sind. Da ist nichts verwerfliches dran, wenn der Autor das so will ist das gerechtfertigt. Aber es ist verwerflich FUD darüber zu verbreiten, dass Code ohne die GPL "eingesperrt" wird.
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