...und mit der Grund, warum eine ganze Generation dieses Recht offenbar ignoriert:
Das Urheberrecht soll den kreativen Künstler vor dem Verlust seiner Schöpfung schützen. Dieser Schutz funktioniert hervorragend - außer bei großen Rechteverwertern, die Künstler häufig als notwendiges Übel ihrer Arbeit sehen und die Schöpfung als ihr Produkt kommerziell ausschlachten.
In den Augen der jüngeren Generation ist der Schutzzweck des Urheberrechts in diesem Moment bereits unrettbar über Bord gegangen. Auch wenn man rechtlich dagegen halten kann: ist es denn moralisch falsch, einen Ausbeuter (und solches sind die Rechteverwerter nicht selten) um seinen unrechten Lohn zu bringen?
Wenn das Urheberrecht diese Krise überleben soll, muss es neu ausgerichtet werden, so dass die Rechte von Künstlern und Konsumenten gegenüber den reinen Rechteverwertern gestärkt werden. Eine Kultur-Flatrate hilft dabei ebensowenig wie sogenannte Urheberrechtsabgaben auf Medien.
Gruß, LX
Bei Autoren wird es geknackt: Autor kriegt Geld per Paypal, Überweisung, Hitflips, Tauschticket-Tickets und schiebt das EBook (personalisiert und auf jeder Seite steht die Email-Adresse und Name des Käufers oder sowas) per Email rüber.
70/30-Shops sind in Planung bzw. (iphone_Appstore) gibt es ja schon.
Bei Musik klappte es nicht, weil zu viele beteiligt sind: Texter, Komponist, Studio-Musiker, Front-Musiker,... .
Autoren und EReader werden die Vermittler=Verlage ausbooten.
Viel Bücher entstehen im Selbstverlag. Die meisten Zeitschriften entstehen im Büro/Wohnzimmer/Keller des Herausgebers und gibt es meist fast nur im Abo.
Wenn Politiker schlauer wären, müssten sie den potentiellen Abbau von Druckereien und Verlagen und Buchhändlern einkalkulieren. Damit es verlust-frei verläuft.
Also keine neuen Drucker, Verlagsmitarbeiter ausbilden usw.
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