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Ja vielleicht ist es falsch

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  1. Ja vielleicht ist es falsch

    Autor: Alikarimi 09.02.13 - 10:12

    illegale streaming platformen zu nutzen und nichts zu bezahlen. Aber es ist auch falsch GEZ zahlen zu müssen ohne den öffentlichen Rundfunk zu nutzen. Gleicht sich doch irgendwie aus!

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  2. Re: Ja vielleicht ist es falsch

    Autor: der_wahre_hannes 09.02.13 - 10:15

    Das Geld, was du an die GEZ zahlst, landet also in Wahrheit bei den Filmschaffenden? Interessant.

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  3. Re: Ja vielleicht ist es falsch

    Autor: blattkube 09.02.13 - 10:18

    Kann man so nicht vergleichen. Die Streaming Plattformen bieten etwas wofür Nutzer auch zahlen würden (einen monatlichen Betrag), es aber nicht können, weil es nichts vergleichbares gibt.

    GEZ ist für den ÖR, daran verdienen die Filmemacher nur, wenn der ÖR auch Filme für die Ausstrahlung kauft, was ja nicht bei allen Movie2k Angeboten der Fall sein dürfte.

    Mich nervt es auch, mehr zu bezahlen für die GEZ und ich finde die enormen Ausgaben für 50 Sender und Hollywoodstars bei Wetten dass (oder so) auch nicht gerechtfertigt. Für das Geld sollte schon mehr Qualität machbar sein.

    Aber dafür habe ich Online ÖR Mediatheken und kann mir jederzeit interessante Dokus, Filme und Nachrichten ansehen. Sogar den ARD Live-Stream gibt es jetzt. Ich glaube mit der ARD Mediathek habe ich für mich eine großartige Quelle an Informationen gefunden. Auch wenn ich eigentlich immer gegen eine Zwangsabgabe war.

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  4. Re: Ja vielleicht ist es falsch

    Autor: wmayer 09.02.13 - 14:25

    Ein Teil schon.

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  5. Re: Ja vielleicht ist es falsch

    Autor: der_wahre_hannes 09.02.13 - 15:52

    Ja, wenn denn ein Film im ÖR gezeigt wird. Pauschal kann man also nicht sagen: "Höhö, ich zahl doch GEZ, also kann ich mir die Filme auch für lau saugen, höhö".

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  6. Re: Ja vielleicht ist es falsch

    Autor: Anonymer Nutzer 09.02.13 - 18:09

    Ganz ehrlich: ich verstehe nicht, was daran falsch sein soll. Und ich verstehe auch nicht, warum sich viele Privatmenschen von den Argumenten der "Verwertungsindustrie" einwickeln lassen.

    Wenn man _einmal_ die Möglichkeit hat, sich nicht abzocken zu lassen, nimmt man die doch gerne wahr. Der durchschnittle Mensch schuftet sich sein ganzes Leben lang ab um irgendwelche Parasiten reich zu machen, die es verstehen das System zu ihren Gunsten auszunutzen. Egal ob das jetzt Dieter Bohlen ist, irgendwelche Investment-Banker, der durchschnittliche Chef. Wenn man da einmal die Möglichkeit hat, etwas zurück zu geben, macht man das doch gerne. Geben hat in diesem Sinne ein negatives Vorzeichen, also könnte man es auch nehmen nennen.

    Ich für meinen Teil bin gerne bereit für eine Leistung einen angemessenen Preis zu bezahlen. Wenn ich irgendwo ein Produkt sehe und dessen Wert abschätzen kann, etwa den Materialwert, den Arbeitsaufwand und die Tatsache, dass jemand auch noch etwas Gewinn für sich machen will damit er davon leben kann, ist es doch selbstverständlich dafür zu bezahlen.

    Überhöhte Preise zahlt man ja auch oft. Z.b. für die Bahn: 60 Euro für 200 km Fahrt, der Zug kommt zu spät, man kriegt keinen Sitzplatz und der Schaffner pampt einen an. Ok, bezahlt man, dafür will die Bahn dann Prestigeprojekte raushauen wie Stuttgart 21 und sie vernachlässigen die übrige Infrastruktur, die Wartung und Ausbau nötig hätte. Aber man hat ja die Möglichkeiten in anderen Situationen schwarz zu fahren und so wieder Einsparungen zu machen, damit man am Ende einen für sein eigenes Ermessen angemessenen Preis für die Transportleistung bezahlt.

    Ich habe deshalb eine Analogie benutzt, weil sich das auf fast jede Art von Geschäft anwenden lässt. Wie oft lässt man sich, etwa durch Freunde, dazu verleiten 12 Euro für irgendeinen Schrottfilm zu bezahlen, der einem eigentlich nur 1 Euro Wert wäre. Irgendwelche überbezahlten Schauspieler und die Produzenten verdienen sich dumm und dämlich daran. Aber es gibt ja movie2k. Dahinter stecken zwar auch wieder Parasiten, die sich dumm und dämlich verdienen, aber eben nicht direkt durch einen selbst.

    Dann heisst es immer "es besteht kein Unrechtsbewusstsein in der Bevölkerung" und "das Internet ist kein rechtsfreier Raum". Aber es gab dazu ja bis vor kurzem noch keinerlei Gesetze und imo balancieren diese Möglichkeiten die Gerechtigkeit ja gerade etwas aus. Klar kommen dann irgendwelche Lobbies mit Argumenten, doch wenn dann irgendein Privatmann anfängt diese Blödsinn nachzuplappern, könnte ich fast schon aufregen.

    Ganz davon abgesehen scheinen Filesharing und dergleichen ja gar nicht zu großartigen Verlusten zu führen wie immer tun, im Gegenteil... Aber es bietet sich sofort eine neue Möglichkeit für parasitäte Abzocker die Sau zu melken: Es treten Abmahn-Anwälte auf den Plan. Und wieder verdient sich jemand eine goldene Nase für NICHTS.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.02.13 18:12 durch moppler.

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