Antwort des "gewalttätigen Anarchisten" (aka Pöbelpunk): Dann hätte der Pöbel eine Möglichkeit, diesen Leuten das Handwerk zu legen, bzw. sie direkt umzulegen. Alle (überlebenden) sind zufrieden.
Antwort des "friedlichen Anarchisten" aka (Hippiekind): Und was schützt uns jetzt davor? Es gibt keinen Garant für Sicherheit. Wird es nie geben. Außer wir fahren alle in Tresoren auf Rädern durch die Gegend, die wir nie verlassen. Woran Dich niemand hindern wird. Du kannst Deine Freiheiten und Bequemlichkeiten gerne für Deine Sicherheit opfern. Aber sage nicht mir, dass ich es auch tun soll. Die Wahrscheinlichkeit, das ich gleich von einer Bombe zerfetzt werde, ist einfach so verschwindend gering, als dass ich mir Sorgen darum machen möchte.
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7hyrael schrieb:
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> Ich gehe sogar soweit zu behaupten, dass in solch einer gesellschaft, in
> der man nicht gezwungen ist, sich bei einer bestrafung an regelwerke zu
> halten, die angst vor dem was einen erwarten kann dazu führen kann dass
> weniger straftaten vor allem aus korruptionshintergrund passieren. in dem
> moment gäbe keine politische narrenfreiheit mehr, keine gerichte die einen
> betrüger, der anderen menschen ihr leben ruiniert hat, schützen vor einer
> gerechten strafe, keine kinderschänder die nach einigen jahren wieder auf
> freien fuß kommen...
>
> willkür entsteht NICHT dadurch dass viele keine macht über andere haben,
> sondern wenn ein einzelner zu viel macht über viele hat.
Und wer bestimmt dann die Strafen, wenn nicht ein Einzelner der das Rechtssystem vertritt? Machen wir dann Internetvotings darüber wie einer bestraft werden soll? Ist das dann keine Willkür? Ohne ein funktionierendes Rechtssystem hätten wir doch auch nur wieder den Zustand wie im Mittelalter. Erstmal steinigen, verbrennen oder ertränken und wer das überlebt ist Hexe oder Zauberer und ist sowieso schuldig? ^^
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el3ktro schrieb:
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> > Abschaffung von Menschenrechten, Gleichberechtigung, Demokratie,
> Gesetzen,
> > Kapital?
>
> Hä?
War einerseits auf die "biologische Spezies" bezogen, und andererseits funktionieren auch diese Werte nicht "perfekt".
Daher die Frage, ob man alles Erstrebenswerte abschaffen sollte, wenn es nicht funktioniert und utopisch ist?
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Sammie schrieb:
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> Und wer bestimmt dann die Strafen, wenn nicht ein Einzelner der das
> Rechtssystem vertritt? Machen wir dann Internetvotings darüber wie einer
> bestraft werden soll? Ist das dann keine Willkür? Ohne ein funktionierendes
> Rechtssystem hätten wir doch auch nur wieder den Zustand wie im
> Mittelalter. Erstmal steinigen, verbrennen oder ertränken und wer das
> überlebt ist Hexe oder Zauberer und ist sowieso schuldig? ^^
Nein, das regeln die medien. die brüllen einfach nur vergewaltiger oder kinderschänder und schon wird derjenige aufgeknüpft. Emden hat ja erst vor kurzem eine kleine aussicht darauf geliefert was passieren wird.
ps: nicht aus der reihe treten damit man von der reihe nicht gekillt wird is übrigens ne sehr komische vorstellung von einer wünschenswerten Utopie von einigen hier...
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Anarchie kann nicht funktioniern, da wir eine aus der Evolution hervorgehende Spezies sind. In der Evolution werden die Schwächeren IMMER von den Stärkeren Regiert/Ausgebäutet/Ermordet usw. Dies ist auch Immernoch in den Instinkten der Menschen verankert und hat auch nur einer zu Wenig selbstkontrolle und tanzt aus der reihe ist wieder das ganze System im Eimer. Ich hallte die Anarchie für ein Vorbild, das man z.B. Gewisse teile anstrebt bzw. an die Theorie anlegt. Aber erreichen werden wir es Nie. Irgendjemand muss doch vorgeben was gut und was schlecht ist, sonst fallen wir "alle" übereinander her. Es fehlt den Menschen einfach an Verantworungsbewustsein. Bevor nicht alle Menschen von sich aus von einer Idee überzeugt sind, wird nichts draus,
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Blindie schrieb:
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> Anarchie kann nicht funktioniern, da wir eine aus der Evolution
> hervorgehende Spezies sind. In der Evolution werden die Schwächeren IMMER
> von den Stärkeren Regiert/Ausgebäutet/Ermordet usw. Dies ist auch Immernoch
> in den Instinkten der Menschen verankert und hat auch nur einer zu Wenig
> selbstkontrolle und tanzt aus der reihe ist wieder das ganze System im
> Eimer. Ich hallte die Anarchie für ein Vorbild, das man z.B. Gewisse teile
> anstrebt bzw. an die Theorie anlegt. Aber erreichen werden wir es Nie.
> Irgendjemand muss doch vorgeben was gut und was schlecht ist, sonst fallen
> wir "alle" übereinander her. Es fehlt den Menschen einfach an
> Verantworungsbewustsein. Bevor nicht alle Menschen von sich aus von einer
> Idee überzeugt sind, wird nichts draus,
lol
vielleicht nochmal Darwin lesen, bevor du dich lächerlich machst.
Aber der zweite Teil deines Posts stimmt schon. Eine Utopie kann immer nur Vorbild sein. Genauso wie "Demokratie", "Gleichberechtigung", "Menschenrechte", "Gerechtigkeit" etc
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jelissei schrieb:
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> Gefühl es würde schlimmer werden. Die Lösung scheint mir aber nicht zu
> sein, alle wegzusperren, die aggressiv sind - jetzt und in Zukunft.
> Vielleicht muss das noch eine Weile und vielleicht für ewig auch(!)
Warum sind sie aggressiv? Wenn in München zwei Typen eine "Existenz"
(Leben kann man das nicht nennen) haben, in der sie um 9 Uhr morgen schon
angetrunken ihre Lebenszeit abbrennen - und nur darauf warten dass
irgendeiner sie blöd anmacht damit sie eine Entschuldigung haben...
Das selbe gilt doch für diese U-Bahnprügler, die in ihrem Viertel sozialisiert
werden und dann mal in der Mitte der Stadt einen "normalo" einfach falsch
verstehen, der in seinem Suffgelaber das alles ganz anderes meint. Und
dann wird auf den halt endlos draufgedrischt - auch weil er "erwartet" dass
sich dass Opfer ob der Sozialisierung wehrt, was er aber nicht tut.
Eskalation folgt dann auf Eskalation, aber ohne wirklichen Sinn oder Konzept.
Ich will nicht bezweifeln dass es richtig kaputte Typen gibt bei denen nur noch
regelmäßige Jahresbesuche im Knast helfen - aber die eher schräge Masse
hat vor allem das Luxusproblem "zu viel Freizeit die schlecht genutzt wird".
Für mich gibt es für Berlin nur eine Lösung: ein paar der 100ten von Leerstehenden
Hallen umzäunen und "Langeweiler" die mit 14 von der Schule abgehen in großen Fabriken das Handwerken beibringen. Die müsste man nicht zwingen. Die kommen
dann schon von selbst, wie man etwa in den "Slums" von Frankreich oder England
sehen kann.
Aber da kann man auch nicht mit dt. Handwerksmentalität hingehen, da muss
man erst damit anfangen dass es ein Erfolg ist wenn Leute 1x die Woche auftauchen
und 15 Minuten bleiben.
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Viele Straftäter sind auch das Produkt der Gesellschaft bzw. einfach der Erziehung ihrer Eltern. Viele Opfer von z.B. sexuellen Übergriffen werden später selbst zu Tätern.
Andere Straftaten entstehen aus Neid, weil in unserer Welt manche (unberechtigt?) viel haben andere (unverschuldet) wenig oder nichts.
Wenn solche Faktoren eliminiert wären, würde vll. auch die Anzahl der Täter zurück gehen.
Man kann natürlich auch alternativ vom "Verbrechergen" ausgehen, und dass das Täter sein angeboren ist (oder der Mensch an sich schlecht ist). Dann ist wahrscheinlich eh Hopfen und Malz verloren...
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