...aber das kann es nicht. Besonders wenn es zu anderen Formaten als odt kommt. Da wird beim Speichern gern die Formatierung zerschlagen - Bilder verrutschen oder es entstehen auf wundersame Weise neue Absätze und ähnliches. Ich nutze viele LibreOffice aber ganz ohne Word und andere Microsoft Office-Programme geht es oft trotzdem nicht. Es ist verständlich, dass so etwas in Behörden kein akzeptabler Zustand ist.
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
linuxuser1 schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Microsoft Office-Programme geht es oft trotzdem nicht. Es ist verständlich,
> dass so etwas in Behörden kein akzeptabler Zustand ist.
Andererseits sollte man die ganz ganz große Frage stellen, ob das Problem die
anderen Formate sind - oder dass Organisationen die 22.000 Desktops anzupassen
haben nicht gefälligst 5¤ pro Desktop im Jahr "spenden" sollten diese Probleme anzugehen?
Wie viel kostet denn das Profi-Kommerzoffice pro Jahr? Diese extremen Unterschiede
zwischen xx¤ und 0¤ sind doch das wirkliche Problem.
Das Libre oder OpenOffice wäre viel weiter, wenn all diese Schulen und Unis und
Firmen und Behörden nur ein paar 10.000¤ im Jahr lassen würden. Damit wären
diese kleinlichen Probleme mit "Bild" verrutscht oder Absatz falsch importiert in
wenigen Monaten erledigt.
Man jammert immer nur dass Infrastruktur nicht da ist, aber gleichzeitig nutzt
man das Zeug kostenlos. Das finde ich nicht nur frech, dass ist gar nicht im Geist
von OSS. Dann sollen sie lieber bei der Kommerzlösung bleiben für die sie Problemlos
100¤ pro Jahr/Schreibtisch ausgeben wollen.
Aber 5 oder 10¤ pro Jahr, dass geht dann nicht. Total bizarr.
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
wenn ms nicht mit jeder neuen office-version ein zu den vorgängern vollkommen inkompatibles dateiformat einführen würde...
noch besser wäre es aber wenn ms seine formate entlich mal gescheid dokumentieren würde, bzw die genauen spezifikationen rausrücken würde...
und am allerbestesten wäre es, wenn ms sich dann noch an seine eigenen vorgaben halten würde...
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
Trockenobst schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Dann sollen sie lieber bei der Kommerzlösung bleiben für die sie
> Problemlos
> 100¤ pro Jahr/Schreibtisch ausgeben wollen.
>
> Aber 5 oder 10¤ pro Jahr, dass geht dann nicht. Total bizarr.
Das ist ganz einfach:
1.) Ich habs. (beibehalten ist bequemer)
2.) Es funktioniert (Ich investiere lieber in eine bekannte funktionierende Lösung, als in eine unbekannte, von deren Funktionalität ich kaum etwas weiß)
3.) Zusammenarbeit mit anderen Werkzeugen. (MS-Office arbeitet wunderbar mit vielen Produkten der Microsoftpalette zusammen. Im OS-Bereich ist das dann oft Stückwerk). Also jetzt wirklich von Office, Sharepoint über TFS bis hin zu VS usw.
4.) alle anderen habens auch (Austausch ist problemlos möglich)
Also 5-10Euro pro Jahr sind weit von der Realität entfernt. Wenn man alles Komplett Umstellen will, dann sind die 21Mio nicht gerade unrealistisch (auch wenn die FSFE das gern anders sehen würde).
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
Interessanterweise wurde in München wohl anders gerechnet ;-)
Auffällig finde ich die "Geheimhaltung" der Kalkulation in jedem Fall.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.07.12 17:54 durch Kartoffel.
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
in münchen hatte man sich für die umstellung auch von anfang an gleich profis geholt, anstatt selber rumzuwursteln...
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
Schon klar, wenn eine Stadt sagt dass ein OpenSource-Projekt zu teuer ist, dann waren nur Amateure am Werk. Sagt sie dass es günstiger ist, waren dagegen Profis am Werk.
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
Das wäre zuviel des guten ;) Auf der anderen Seite kann MS Office ODF auch nicht richtig öffnen/speichern. Aber DocX (oder wie heißt das Format allgemein?) ist ja auch Standard. Der Standard ist zwar nahe an der Illegalität durchgeboxt worden, aber nun ja. Leider ist der Standard nicht nur inkonsistent, sondern auch so unübersichtlich das es kein wunder ist, das nur MS Produkte mit dem Format richtig umgehen können.
Auf der anderen Seite habe ich mit LibreOffice keine Probleme den wust an MS Office Formaten zu öffnen oder zu speichern. Dagegen kenne ich ein paar die mit ihrem MS Office Versionen massive Probleme haben, die Hauseigenen Office Dateien zu öffnen und vor allem speichern zu können. Da ist dann doch mal schnell, aus welchen gründen auch immer, ein Schreibschutz drauf oder man ist in die Inkompatiblität gerannt, die du bereits angesprochen hast :)
Aber naja... jedem das seine :)
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
Tja... einer von beiden hat sich verrechnet ;)
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
Migration oder Umstellung kostet erstmal immer mehr als vorhandenes weiter nutzen. langfristig können offenen Formate und IT niemals teurer sein. Um das so umzubiegen muss man schon die zahlen ordentlich rotieren lassen. Wenn du von MS Office weck bist dann öffnet sich weitere Türen.
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
Bei Linux und Opensource spielt leider immer ein blinder Fanatismus eine Rolle.
Ohne den wäre Linux meiner Meinung nach auch schon viel weiter.
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
Codemonkey schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Bei Linux und Opensource spielt leider immer ein blinder Fanatismus eine
> Rolle.
> Ohne den wäre Linux meiner Meinung nach auch schon viel weiter.
Wie würdest du denn den Vorgang bezeichnen einem materielosen Betriessysten ohne Seele Fanatismus zu unterstellen?
Oder meinst du die Nutzer?
Da du von "immer" redest meinst du wohl auch tatsächlich ALLE Nutzer.
Sowas ist nicht 'fanatisch'?
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
Also ich muss immerwieder feststellen, dass LibreOffice bzw. OpenOffice auch nicht so perfekt ist, wie von Fans behauptet.
Wir haben einmal mit 5 Leuten an einer Datei gearbeitet.
2 hatte LibreOffice unter Windows am laufen. Zwei weitere unter Mac und ich unter Ubuntu. Glaube mal jar nicht, dass das Dokument auf allen Rechner gleich aussah.
Wir haben vorher sogar die Version abgeglichen.
Da hat LibreOffice und ODF versagt.
Gleiche Problem hatte ich aber auch schon mit .doc bzw. .docx.
Diese Formate sind einfach nicht für "Multi-User-Nutzung" und Datenaustausch geeignet.
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
BLi8819 schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Also ich muss immerwieder feststellen, dass LibreOffice bzw. OpenOffice
> auch nicht so perfekt ist, wie von Fans behauptet.
>
> Wir haben einmal mit 5 Leuten an einer Datei gearbeitet.
> 2 hatte LibreOffice unter Windows am laufen. Zwei weitere unter Mac und ich
> unter Ubuntu. Glaube mal jar nicht, dass das Dokument auf allen Rechner
> gleich aussah.
> Wir haben vorher sogar die Version abgeglichen.
> Da hat LibreOffice und ODF versagt.
> Gleiche Problem hatte ich aber auch schon mit .doc bzw. .docx.
>
> Diese Formate sind einfach nicht für "Multi-User-Nutzung" und
> Datenaustausch geeignet.
Könnte das vllt. an unterschiedlichen Schriftarten gelegen haben? Unter Ubuntu lassen sich ja durch Medibuntu die Windows-Schriftarten installieren, habt ihr das gemacht? Mit einem Mac kenne ich mich nicht aus.
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
Trockenobst schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> linuxuser1 schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> von OSS. Dann sollen sie lieber bei der Kommerzlösung bleiben für die sie
> Problemlos
> 100¤ pro Jahr/Schreibtisch ausgeben wollen.
>
> Aber 5 oder 10¤ pro Jahr, dass geht dann nicht. Total bizarr.
Nein, das ist nicht bizarr. Entweder man hat OSS und es kostet nichts, oder
aber man bezahlt und dann ist es kein OSS mehr...
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
BLi8819 schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Also ich muss immerwieder feststellen, dass LibreOffice bzw. OpenOffice
> auch nicht so perfekt ist, wie von Fans behauptet.
Mich hat eigentlich nur gestört, dass selbst bei mit Word 2003 gespeicherten Docs Bilder und Formatierungen unter Open Office nicht wirklich hingehauen haben. Da habe ich mir irgendwann für billig Geld die Win- und später auch die Linuxversion von Softmaker Office gekauft. Ist auch nicht 100% in der Nähe von Microsoft, aber doch um Klassen besser als OO oder Libre Office.
Dort sind auch gern mal Bilder oder Textfelder verschoben. Aber das lässt sich dann einfacher beheben als unter OO. Da hat's ja auch mal das komplette Dokument zerhauen. Entsprechend lange musste man die Formatierungen "reparieren".
So mein Stand von 2010. K.A. wie das heute ist.
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
Technikfreak schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Trockenobst schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > linuxuser1 schrieb:
> >
> ---------------------------------------------------------------------------
>
> > -----
> > von OSS. Dann sollen sie lieber bei der Kommerzlösung bleiben für die
> sie
> > Problemlos
> > 100¤ pro Jahr/Schreibtisch ausgeben wollen.
> >
> > Aber 5 oder 10¤ pro Jahr, dass geht dann nicht. Total bizarr.
> Nein, das ist nicht bizarr. Entweder man hat OSS und es kostet nichts,
> oder
> aber man bezahlt und dann ist es kein OSS mehr...
???
OSS steht soviel ich weiss für "Open Source Software", wo steht da, dass es kostenlos sein muss?
Abgesehen davon finde ich es auch schade, dass viele Firmen trotz aktiver Nutzung nicht dazu bereit sind, auch nur einen Penny zu spenden oder irgend etwas an die OSS-Projekte zurückzugeben. Wenn eine Firma, Uni, etc. z.B. Openoffice oder Libreoffice aktive nutzt, dann finde ich schon, dass es in der Lage sein sollte ein paar Dollar pro Jahr springen zu lassen. Das ist ja noch nicht mal unbedingt uneigennützig. Wenn ich auch in ein paar Jahren diese Software nutzen will und gerne eine Weiterentwicklung sehen würde, dann ist das eine kleine Investition in die Zukunft, zumal man, wenn das Projekt eingestellt wird auf einmal wieder nicht unerhebliche Lizenzkosten haben wird.
Ich zahle hier umgerechnet ca. 200 Euro für jedes MS Office Home & Business. Gut, das bringt mich nicht um, aber wenn ich jetzt stattdessen OSS nutzen würde, dann würden mich 10-20 Euro nicht umbringen.
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
Ich hatte mal ein Word 97. Dann bin ich auf OpenOffice bzw. LibreOffice umgestiegen.
Viele die wegen der Kompatibilität von OO zu Word motzen haben Word nicht mal gekauft, sondern benutzen eine "illegale" Kopie. Das ist einfach peinlich.
Was mich besonders stört ist, dass an den Schulen auch M$ Produkte wie Word, Powerpoint usw. eingesetzt wird und die Kinder dies dann zu Hause auch haben sollten/möchten.
Die Word bzw. M$ Kompatibilität braucht es nur wenn man jemand anderen, der kein OO hat, an seinem Dokument rumbasteln lassen möchte. Ansonsten halt einfach ein PDF erezugen und das versenden oder darauf bestehen, dass man ein PDF (am Besten /A :-) bekommt.
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
tingelchen schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Das wäre zuviel des guten ;) Auf der anderen Seite kann MS Office ODF auch
> nicht richtig öffnen/speichern. Aber DocX (oder wie heißt das Format
> allgemein?) ist ja auch Standard. Der Standard ist zwar nahe an der
> Illegalität durchgeboxt worden, aber nun ja. Leider ist der Standard nicht
> nur inkonsistent, sondern auch so unübersichtlich das es kein wunder ist,
> das nur MS Produkte mit dem Format richtig umgehen können.
>
Genau, zumal OpenXML zwar offen ist doch ironischer Weise intern nicht offene Formate verwendet. Eine Frage dazu OpenXML unterstützt ja keine SVGs und keine Formeln nach MathML, doch wenn ich eine OpenDocument öffne das diese Dinge benutzt unterstützt
Microsoft Office das dann?
Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
-- Georg Schramm
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
Frei ungleich kostenlos.
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
Kommentare: 830 | letzter Beitrag 00:13 Uhr
Kommentare: 295 | letzter Beitrag 07:53 Uhr
Kommentare: 233 | letzter Beitrag 07:42 Uhr
Kommentare: 156 | letzter Beitrag 02:51 Uhr
Kommentare: 155 | letzter Beitrag 08:00 Uhr
E-Mail an news@golem.de

Mit dem Z10 versucht Blackberry ein Comeback im Smartphone-Markt. Auch Android-Anwendungen lassen sich auf dem Gerät installieren. Golem.de-Autor Tobias Költzsch hat zwei Wochen lang sein Galaxy S3 gegen das Z10 getauscht und im Langzeittest überprüft, wie schwer ein Umstieg ist.

Eine offene Spielumgebung, sehr schnelle Autos und spannende Verfolgungsjagden kündigt EA für Need for Speed Rivals an. Das Rennspiel auf Basis der Frostbite-3-Engine erscheint auch für die Next-Gen-Konsole.

Ein bisschen dicker, ein bisschen schwerer und dafür viel schneller: Das ist Microsofts Surface Pro im Vergleich zum Surface RT. Wir haben das Windows-8-Gerät auf seine Stärken hin untersucht und stellen fest, dass auch Microsoft Probleme mit einem kleinen Full-HD-Display hat.

Wer ein gebrauchtes Spiel für die Xbox One verkaufen will, muss damit zum Händler marschieren: Dies berichtet zumindest ein britisches Fachmagazin. Unterdessen verkauft sich die neue Konsole schon sehr gut - und Microsoft verkündet hohe Ziele für seine "alte" Xbox 360.

Lenovos Finanzchef protzt, dass sich der PC-Hersteller jedes Unternehmen, das zum Verkauf steht, auch leisten könnte.

Peter Schaar wendet sich dagegen, dass Jobcenter-Mitarbeiter bei Facebook die soziale Lage der Menschen ausforschen und verdeckt Freundschaftsanfragen senden. Die Bundesagentur für Arbeit sagt, dass das gar nicht möglich sei.