Ich nutze seit ca. 5 Jahren nur noch OpenOffice. Gut, vielleicht bin ich kein Hardcore Nutzer, der Makros und so was braucht aber ich schreibe sogar gerade ein Buch mit OO und das funktioniert prima. Viele Seiten, ein Dokument.
Korrektur könnte besser sein aber man kann gut damit leben.
Deswegen versteh ich den Wind nicht. Calc ist auch gut aber ich mach nur billige Berechnungen. Ich hab Excel noch nie einen Tag vermisst. Ich frag mich nur, ob die Bürotippsen wirklich so viel damit machen, dass ihnen überhaupt ein Unterschied auffällt.
OO ist okay, man kann alles damit machen und wer wirklich braucht, kann Microsoft Office kaufen.
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Tellerrandproblem.
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Wer für ein BUCH Office verwendet (welches auch immer), hat den Schuss nicht gehört.
Viel Spaß beim Layouten.
Bücher, Dipl./Dr.-Arbeiten/... schreibe ich mit LyX (LaTeX-Frontend).
Ich werde nie vergessen, wie ich im Copy-Shop war um meine Arbeit drucken zu lassen ("Die ist wohl geTeXt, was?!" meinte der Mitarbeiter dort), während an einem Rechner eine Person saß, die ihre Dr.-Arbeit(!) mit MS-Office geschrieben hatte und ausdrucken lassen wollte. Während meine Arbeit einfach so, perfekt gelayoutet, aus dem Drucker kam, musste die Person am Rechner die ganze(!) Arbeit neu layouten, da das tolle moderne MSO das Layout von ihrem eigenen MSO zuhause zerschossen hat. Mehr als 300 Seiten neu zu layouten ist anstrengend und SEHR zeitaufwendig. Ich war froh, dass ich die Zeit zum Lernen des Umgangs mit LyX offentsichtlich gut angelegt habe.
Bei den OO-Varianten ist dies allerdings ähnlich. Selbst eine gerade gespeicherte Datei kann mit demselben(!) OO geöffnet anders aussehen. Allerdings habe ich da schon länger nicht mehr drauf geachtet, da ich auf LyX umstieg für meine Arbeiten.
Für kleinere Sachen, wie gelegentliche Briefe oder eine GUV, ist OO ganz nett. Aber zum Austausch mit anderen kann es gelegentlich das verkehrte sein.
Um aber eine Lanze für OO zu brechen: Das Handouts, die mit MSO erstellt wurden, auf meinem OO zerschossen werden, liegt meistens daran, dass die Ersteller diese mit dem ihnen bekannten Wissen zurechtgefrickelt haben. Jeder kennt doch die Vollpfosten, die z.B. größere Abstände (z.b. Einrückungen), Tabellenköpfe, ... mit Leerzeichen "layouten", was IMMER schief geht. Wer sich an Standards hält (Programme, wie auch deren Benutzung), kann eher mit einer Kompatibilität rechen.
In meinem Fall habe ich die MSO-Layouts mit OO "richtig" gesetzt (Tabulatoren, Anpassung der Größe und Auflösung d. Grafiken, ...), und von diesem klaren Ausgangs-Handout aus, sehen die Drucke v. Änderungen der Texte mit MSO und OO gleich aus :-)
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Fohat schrieb:
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> Wer für ein BUCH Office verwendet (welches auch immer), hat den Schuss
> nicht gehört.
> Viel Spaß beim Layouten.
> Bücher, Dipl./Dr.-Arbeiten/... schreibe ich mit LyX (LaTeX-Frontend).
> Ich werde nie vergessen, wie ich im Copy-Shop war um meine Arbeit drucken
> zu lassen ("Die ist wohl geTeXt, was?!" meinte der Mitarbeiter dort),
> während an einem Rechner eine Person saß, die ihre Dr.-Arbeit(!) mit
> MS-Office geschrieben hatte und ausdrucken lassen wollte. Während meine
> Arbeit einfach so, perfekt gelayoutet, aus dem Drucker kam, musste die
> Person am Rechner die ganze(!) Arbeit neu layouten, da das tolle moderne
> MSO das Layout von ihrem eigenen MSO zuhause zerschossen hat. Mehr als 300
> Seiten neu zu layouten ist anstrengend und SEHR zeitaufwendig. Ich war
> froh, dass ich die Zeit zum Lernen des Umgangs mit LyX offentsichtlich gut
> angelegt habe.
> Bei den OO-Varianten ist dies allerdings ähnlich. Selbst eine gerade
> gespeicherte Datei kann mit demselben(!) OO geöffnet anders aussehen.
> Allerdings habe ich da schon länger nicht mehr drauf geachtet, da ich auf
> LyX umstieg für meine Arbeiten.
>
> Für kleinere Sachen, wie gelegentliche Briefe oder eine GUV, ist OO ganz
> nett. Aber zum Austausch mit anderen kann es gelegentlich das verkehrte
> sein.
>
> Um aber eine Lanze für OO zu brechen: Das Handouts, die mit MSO erstellt
> wurden, auf meinem OO zerschossen werden, liegt meistens daran, dass die
> Ersteller diese mit dem ihnen bekannten Wissen zurechtgefrickelt haben.
> Jeder kennt doch die Vollpfosten, die z.B. größere Abstände (z.b.
> Einrückungen), Tabellenköpfe, ... mit Leerzeichen "layouten", was IMMER
> schief geht. Wer sich an Standards hält (Programme, wie auch deren
> Benutzung), kann eher mit einer Kompatibilität rechen.
> In meinem Fall habe ich die MSO-Layouts mit OO "richtig" gesetzt
> (Tabulatoren, Anpassung der Größe und Auflösung d. Grafiken, ...), und von
> diesem klaren Ausgangs-Handout aus, sehen die Drucke v. Änderungen der
> Texte mit MSO und OO gleich aus :-)
Jo, für so was würde ich auch Latex nehmen aber in dem Fall dreht es sich um Literatur und noch nicht mal Amazon kann mit Latex was anfangen. Ist nur viel Text, Fußnoten und Verzeichnis.
Wahrscheinlich muss ich es am Ende sogar als doc speichern. Hoffentlich überleben es alle Fußnoten, wäre ärgerlich wenn die futsch gehen, wie bei Douglas Adams, wirds damit erst richtig komisch... ?
Das stand doch immer in Fußnoten oder meine ich jetzt 'n anderen? Egal aber ich brauch jetzt kein Word zum schreiben und Latex ist dafür eher ungeeignet. Aber würde auch gehen, da geb' ich dir mal recht.
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Fohat schrieb:
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> Bei den OO-Varianten ist dies allerdings ähnlich. Selbst eine gerade
> gespeicherte Datei kann mit demselben(!) OO geöffnet anders aussehen.
Das ist Quatsch und das weist du auch. Ich arbeite seit Jahrzehnten mit StarOffice, OpenOffice und jetzt LibreOffice und so etwas ist mir noch nie passiert und ich hab auch nie was davon gehört. Natürlich kann eine Datei korrumpiert werden, das kann bei Latex aber auch passieren... und dann kann man die Datei in der Regel auch gar nicht mehr öffnen.. passiert eher seltenst (Programm stürzt beim Speichern hab oder so)... Deswegen macht man von wichtigen Dokumenten regelmäßig eine Kopie..
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Für offene Standards
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1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.07.12 23:12 durch samy.
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jo klar...das hättest du auch mit wordpad/notepad schreiben können ist also KEIN argument
behörden brauchen aber schnelle fehlerfreie kompatibilität für die mitarbeiter...auch über landesgrenzen hinweg...da ist MS EHER der standard....kannst du das verstehen?
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bonum schrieb:
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> jo klar...das hättest du auch mit wordpad/notepad schreiben können ist also
> KEIN argument
>
> behörden brauchen aber schnelle fehlerfreie kompatibilität für die
> mitarbeiter...auch über landesgrenzen hinweg...da ist MS EHER der
> standard....kannst du das verstehen?
Mit Makros hab ich keine Ahnung aber sonst konnte ich wirklich alles importieren bisher. Und ich hab schon öfter was von Word bekommen oder Excel. Denke nicht das so viele Makros über Landesgrenzen weg gehen.
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