MEine Güte, wie oft denn noch, ES ist kein DIEBSTAHL.
§ 242 Abs. 1 StGB definiert einen Diebstahl wie folgt:
Wer eine fremde bewegliche Sache einem anderen in der Absicht wegnimmt, die Sache sich oder einem Dritten rechtswidrig zuzueignen,
also wird niemqandem etwas weggenommen. und es wird sich auch nicht angeeignet, da der film immer noch beim Studio ist...
Fällt aber unter "Diebstahl geistigen Eigentums", auch wenn in diesem Zusammenhang ebenfalls "Diebstahl" kein Diebstahl im eigentlichen Sinne ist...
Aber irgend wo drunter muss Ideen-Kopiererei ja fallen ;)
MFG spYro
Schwarzkopie ist das mehr nicht...
> § 242 Abs. 1 StGB definiert einen Diebstahl wie folgt:
Ich glaube, der Geltungsbereich des deutschen Strafgesetzes endet an der deutsch Staatsgrenze. Wenn nun eine amerikanische Firma an eine amerikanische Behörde einen Brief schreibt, gilt es höchstwahrscheinlich nicht.
aber ein suchmaschine ist WELTweit aktiv, so das dies genauso für dieses land gültig ist, oder glaubst du das sie für deutschland eine andere datenbanken nutzen, wo die seiten gecacht sind?
spYro schrieb:
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> Fällt aber unter "Diebstahl geistigen Eigentums", auch wenn in diesem
> Zusammenhang ebenfalls "Diebstahl" kein Diebstahl im eigentlichen Sinne
> ist...
Diebstahl geistigen Eigentums - das ist wenn man jemanden das Gehirn entwendet (siehe Spocks Brain), sofern vorhanden.
Wie eine Firma in den Besitz eines fremden Gehirns gelangen kann, ist mir ehrlich gesagt immer noch ein Rätsel - und warum Amnesty International bisher noch nicht eingeschritten ist?
flasherle schrieb:
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> aber ein suchmaschine ist WELTweit aktiv, so das dies genauso für dieses
> land gültig ist, oder glaubst du das sie für deutschland eine andere
> datenbanken nutzen, wo die seiten gecacht sind?
Aber ja doch, Suchmaschinen arbeiten länderspezifisch
ja in sachen suchbegriffe, aber die DBs wo alle websiten enthalten sind wird sicherlich nicht verschieden sein...
flasherle schrieb:
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> Schwarzkopie ist das mehr nicht...
Also eine Raubkopie.
Was ist Deine Motivation, diese Taten zu verharmlosen, indem Du bewusst harmlosere Begriffe statt Jahrzehnte alter etablierter Begriffe wählst?
Bist Du selbst Raubkopierer? Oder lädst Du gerne was von denen runter? Dann verstehe ich Deine Motivation.
Nein es ist kein raub oder wo tut derjenige den anderem mit gewalt etwas entwenden???
spYro schrieb:
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> Aber irgend wo drunter muss Ideen-Kopiererei ja fallen ;)
Das würde aber unterstellen, dass man daraus seinen eigenen Film macht der vorne im Vorspann ein eigenes Logo zeigt und im besten Fall sogar noch das Drehbuch als das eigene angibt. Da das aber nicht der Fall ist, ist es weder Ideenklau noch Diebstahl.
Demnach müsste es ja auch schon Diebstahl sein, wenn ich jemand anderes den Inhalt des Films erzähle oder ein Bild von einer Szene aus dem Film male die mir besonders gut gefallen hat.
Ich verstehe die ganze Aufregung um einen Film nicht. Solange ein Film Gewinn macht, ist es doch vollkommen egal wie oft er kopiert wurde. Er war erfolgreich, keiner musste hungern und alles ist in Ordnung. Das Problem sind wie immer die großen Bosse. Die wollen von allem am meisten haben und wenn sie nicht ihre 100Mio Dollar Provision im Jahr bekommen schieben sie die Schuld den Raubkopierern in die Schuhe.
flasherle schrieb:
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> Nein es ist kein raub oder wo tut derjenige den anderem mit gewalt etwas
> entwenden???
Das war gerade nicht die Frage. Kannst Du mal auf die Frage eingehen? Was ist Deine Motivation? Warum verharmlost Du es?
Du hast Recht, dass eine Straftat 1 nicht dasselbe ist wie Straftat 2, aber trotzdem existiert der Begriff schon seit Jahrzehnten.
Also noch mal:
Was ist Deine Motivation, diesen etablierten Begriff durch einen harmloseren ersetzen zu wollen?
So weit ich mich zurückerinnern kann (und das ist weit vor den Zeiten des Internet) hiess es schon "Schwarzkopie" oder "unerlaubte Kopie". Mit "Raubkopie" haben sich immer schon die geoutet, die keinerlei technische Ahnung hatten bzw. haben.
Der große Kamm schrieb:
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> So weit ich mich zurückerinnern kann (und das ist weit vor den Zeiten des
> Internet) hiess es schon "Schwarzkopie" oder "unerlaubte Kopie".
Dann erinnerst Du Dich falsch zurück. Raubkopie gab es schon zu Zeiten des VC20 und vielleicht schon früher. "Schwarzkopie" ist nur die neue Mode.
Soll das jetzt ein "Nein - Doch"-Spielchen werden? Wenn damals einer gefragt hat "ist das ne Raubkopie" dann hat man ihm das Manual des VC20 über den Hinterkopf gezogen. Dann haben ihn zwei Leute in den Schrank gesperrt und Jukebox gespielt. Wenn er sich da freigesungen hatte, dann hat der hohe Rat der Computerbesitzer darüber geurteilt, ob er nochmal (diese SICHERHEITSKOPIE) mitspielen darf.
Raubkopierer ade schrieb:
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> Was
> ist Deine Motivation? Warum verharmlost Du es?
Er verharmlost es doch gar nicht mit dem Begriff "Schwarzkopie". Vielmehr wird es mit Begriffen wie "Raubkopie" unnötig aufgebauscht.
Deswegen vermute ich, daß seine Motivation dabei ist, richtig zu stellen, daß hier bisher Wörter Verwendung fanden, die den Sachverhalt schlimmer erscheinen lassen, als er es in Wirklichkeit ist.
Und genau so sieht's doch aus... ;o)
@Raubkopierer ade: Bei deinem echt schon nervenden Nachgehake komme ich eigentlich nur zu einem Schluss:
Warst wohl als du in der Schule warst immer der, der nicht zum Zocken "piratisierter, illegaler Softwarekopien" auf dem Amiga500 bei seinen Klassenkameraden eingeladen und statt dessen in der Pause wegen Petzens kopfüber in den Mülleimer gestopft wurde...
*ROFL*
Man sollte sich wirklich mal überlegen, was Michael Moore schon beim Release seines "Fahrenheit9/11" von sich gegeben hat.
Richtet eine illegal angefertigte Kopie eines Films auf DVD einen wirtschaftlichen Schaden an?
Seine Antwort: Nein! Denn es macht idR keinen Unterschied, ob jemand eine unrechtmäßig hergestellte Kopie eines Films ansieht und ihn danach nicht selbst kauft oder ob er bei Freunden zum Videoabend eingeladen ist und dort eine legale "Kopie" des Films sieht und ihn danach nicht mehr kauft.
Daher sei es ihm auch egal, ob der Film kopiert wird oder nicht, so lange er nicht wirtschaftlich (durch weiterverkauf der Kopie) geschädigt werde.
Dieser Standpunkt sollte evtl. mal von den Bossen überdacht werden - und auch, wieviel hundert Millionen jährlich zur Verfolgung und Ermittlung der Kopiererszene verschleudert werden.
==>Vielleicht könnte sich der Rest der Welt an der Isle of Man ein Beispiel nehmen: dort gibt es nämlich seit geraumer Zeit eine "Kulturflatrate", d.h. die Anwender zahlen einen geringen Monatlichen Beitrag als Urheberrechtspauschale zu ihren Providerkosten und damit sind alle Ansprüche Dritter bezüglich Urheberrecht abgegolten. DAS ist imho der einzige Weg aus der "Zwangskriminalisierung" eines jeden, der mal eine CD/DVD von einem Freund für seinen Privatgebrauch kopiert hat und dabei den sogenannten "Kopierschutz" umgangen hat...
Think about it!
Nur weil es viele falschverwenden heißt das nicht das die die es richtig machen, falsch dran sind...
Rottli schrieb:
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> Raubkopierer ade schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Was
> > ist Deine Motivation? Warum verharmlost Du es?
>
> Er verharmlost es doch gar nicht mit dem Begriff "Schwarzkopie".
Doch, genau das tut er.
> Vielmehr
> wird es mit Begriffen wie "Raubkopie" unnötig aufgebauscht.
> Deswegen vermute ich, daß seine Motivation dabei ist, richtig zu stellen,
> daß hier bisher Wörter Verwendung fanden, die den Sachverhalt schlimmer
> erscheinen lassen, als er es in Wirklichkeit ist.
Ergo verharmlost er.
Warum?
flasherle schrieb:
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> Nur weil es viele falschverwenden heißt das nicht das die die es richtig
> machen, falsch dran sind...
Das ist immer noch keine Antwort auf die Frage.
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