Ich gehe mal davon aus, dass Apple alles richtig gemacht hat. So eine namensrechtliche Geschichte prüft man sehr genau, erst recht, wenn internationales Geschäft davon abhängt. Dadurch, dass der Konzern in China so gut wie pleite ist, ist es typisch, dass über solche Methoden versucht wird den Konzern zu retten.
Ich finde das plump, mies und äußerst schlecht für das Image von China.
Die Firmen sollten wieder im eigenen Land produzieren und China außen vor lassen. Dann können die ja mal sehen woher der chinesische Wirtschaftsaufschwung herkommt.
Ich bin gespannt, ob Apple wirklich damals alle Rechte gekauft hat und wie sich China verhält.
cbennet schrieb:
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> Ich gehe mal davon aus, dass Apple alles richtig gemacht hat. So eine
> namensrechtliche Geschichte prüft man sehr genau, erst recht, wenn
> internationales Geschäft davon abhängt. Dadurch, dass der Konzern in China
> so gut wie pleite ist, ist es typisch, dass über solche Methoden versucht
> wird den Konzern zu retten.
>
> Ich finde das plump, mies und äußerst schlecht für das Image von China.
> Die Firmen sollten wieder im eigenen Land produzieren und China außen vor
> lassen. Dann können die ja mal sehen woher der chinesische
> Wirtschaftsaufschwung herkommt.
>
> Ich bin gespannt, ob Apple wirklich damals alle Rechte gekauft hat und wie
> sich China verhält.
*facepalm*
Die Firmen sollen im eigenen Land produzieren?
Dann wollen Sie für ein iPad dann also > 1500 ¤ zahlen?
Oder habe ich die Ironie übersehen?
2 mal bearbeitet, zuletzt am 23.02.12 12:58 durch iLoveApple.
Das kann man so nicht pauschalisieren. Alle Prozesse die hoch automatisiert/automatisierbar sind wie z.b. die Speicherchip Herstellung oder die Solarpanelherstellung ist gut auch in Hochlohnländern möglich. Lediglich das Zusammenbauen ist kosntenintensiv dank Lohnkosten. Kann man diesen Vorgang weiter technisieren, so ist es durchaus möglich solche Geräte auch in der EU oder den USA kostengünstig herzustellen.
Bei dem iPhone werden ca 60 US$ für eine Montage in den USA geschätzt, ein iPad ist nur größer hat aber nicht mehr Bauteile und liegt somit bis auf wenige % auf gleicher höhe. Bei einem Reingewinn pro iPad von >200 US$ ist eine Fertigung in den USA kein Problem, der Gerätepreis müsste nicht verändert werden. Es würde keine Umsatzrendite von ~50% mehr am Ende raus kommen, sondern nur noch ~30%... arme Aktionäre!
Bei Montage in Europa kann man US$=¤ plus ein paar % rechnen, also auch im grünen Bereich. Bei den gesparten Sozialsystemkosten kommt dann Volkswirtschaftlich eine große Null beim Kostenunterschied raus, aber das interessiert weder Apple noch sonst irgendeine Firma die in China produziert...
Viel spannender ist ja die Höhe des Schadenersatzes. Das "I-Pad" scheint kein großer Erfolg gewesen zu sein. Angenommen, so'n Dingelchen hat 200¤ gekostet - dann müssten der chinesischen Firma etwa 5.000.000 Verkäufe durch die Lappen gegangen sein, weil ein anderes Gerät den gleichen Namen trug. Und DAS wiederum ist sehr unwahrscheinlich, wenn die Namensrechte von der Mutterfirma für $35.000 verscherbelt wurden.
Sieht also klar danach aus, das sich hier jemand versucht, mit Hilfe eines Graubereiches liquide zu klagen. Erinnert stark an IBM vs. SCO.
flasher395 schrieb:
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> Das kann man so nicht pauschalisieren. Alle Prozesse die hoch
> automatisiert/automatisierbar sind wie z.b. die Speicherchip Herstellung
> oder die Solarpanelherstellung ist gut auch in Hochlohnländern möglich.
> Lediglich das Zusammenbauen ist kosntenintensiv dank Lohnkosten. Kann man
> diesen Vorgang weiter technisieren, so ist es durchaus möglich solche
> Geräte auch in der EU oder den USA kostengünstig herzustelle
Genau die Technisierung ist ja das Problem. Das iPad wird bei Foxconn komplett von Hand zusammengebaut. 300 schritte sind es laut Golem. Das zu automatisieren ist lange schon kein Problem. Aber guess what, die knechte bei Foxconn sind so billig das es unmöglich wäre, zumindest 2012, eine günstigere Fertigung auf Automaten Basis zu ermöglichen
Allerdings wäre bei den Gewinn spannen auch einer humanere Produktion durchaus machbar. Dazu der rhetorische Vergleich nicht ganz unpassend.
Warum hat Baghwan damals 91rolls Royce haben müssen? 70 hättens ja auch getan.
Die Antwort ist ganz einfach.
Weil er es kann.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.02.12 16:08 durch Dr.White.
...die Chinesen versuchen die Schulden von Proview bei der Bank of China in der Höhe von ca. 1 Milliarde Dollar bei Apple einzutreiben.
Die Beweise: http://allthingsd.com/20120216/take-a-look-at-some-of-apples-evidence-in-proview-ipad-dispute/
cbennet schrieb:
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> Ich gehe mal davon aus, dass Apple alles richtig gemacht hat. So eine
> namensrechtliche Geschichte prüft man sehr genau, erst recht, wenn
> internationales Geschäft davon abhängt. Dadurch, dass der Konzern in China
> so gut wie pleite ist, ist es typisch, dass über solche Methoden versucht
> wird den Konzern zu retten.
>
> Ich finde das plump, mies und äußerst schlecht für das Image von China.
> Die Firmen sollten wieder im eigenen Land produzieren und China außen vor
> lassen. Dann können die ja mal sehen woher der chinesische
> Wirtschaftsaufschwung herkommt.
>
> Ich bin gespannt, ob Apple wirklich damals alle Rechte gekauft hat und wie
> sich China verhält.
Tja nur hat uns China mit seltenen Erden in der Hand ;)
iLoveApple schrieb:
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> cbennet schrieb:
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> > Ich gehe mal davon aus, dass Apple alles richtig gemacht hat. So eine
> > namensrechtliche Geschichte prüft man sehr genau, erst recht, wenn
> > internationales Geschäft davon abhängt. Dadurch, dass der Konzern in
> China
> > so gut wie pleite ist, ist es typisch, dass über solche Methoden
> versucht
> > wird den Konzern zu retten.
> >
> > Ich finde das plump, mies und äußerst schlecht für das Image von China.
> > Die Firmen sollten wieder im eigenen Land produzieren und China außen
> vor
> > lassen. Dann können die ja mal sehen woher der chinesische
> > Wirtschaftsaufschwung herkommt.
> >
> > Ich bin gespannt, ob Apple wirklich damals alle Rechte gekauft hat und
> wie
> > sich China verhält.
>
> *facepalm*
> Die Firmen sollen im eigenen Land produzieren?
> Dann wollen Sie für ein iPad dann also > 1500 ¤ zahlen?
> Oder habe ich die Ironie übersehen?
Wer in BWL gut augepasst hat weiß das Lohnkosten an den Produktionskosten 5%, in ungünstigen Fällen 10-15%, ausmachen. 1500¤ würden es also sicherlich nicht werden...
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