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Unsicher? -- Obama nutzt Blackberry

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  1. Unsicher? -- Obama nutzt Blackberry

    Autor IgorSchorecz 17.01.12 - 13:04

    [www.google.cl]

    So unsicher kann das nicht sein und wüsste ich es nicht anders, dann hätten wohl die USA das Wort "Paranoia" erfunden...

  2. Re: Unsicher? -- Obama nutzt Blackberry

    Autor Andreas2k 17.01.12 - 13:16

    IgorSchorecz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > www.google.cl
    >
    > So unsicher kann das nicht sein und wüsste ich es nicht anders, dann hätten
    > wohl die USA das Wort "Paranoia" erfunden...

    Ich glaube kaum das US Geheimdienste den US Präsidenten bespitzeln würden immerhin sind sie direkt in Entscheidungen des Präsidenten involviert bzw. lenken diese direkt.

    Die US Geheimdienste haben aber großes Interesse daran ausländische Regierungen und Firmen zu bespitzeln - auch Deutsche!

    Darum macht ein solches Verbot durchaus Sinn immerhin kommunizieren diese Geräte massiv mit Servern der Unternehmen und diese stehen ja nun einmal in den USA.

    Die Deutsche Regierung sollte grundsätzlich keine US IT-Infrastrukturen nutzen – auch kein Facebook und co.

  3. Re: Unsicher? -- Obama nutzt Blackberry

    Autor Moriv 17.01.12 - 13:19

    1. Ist Obama US Präsident und Blackberry eine US Firma.
    2. Ist das Blackberry von Mr. President kein "normales" siehe dazu:
    http://www.stern.de/digital/telefon/praesidenten-smartphone-obamas-blackberry-kostet-2500-euro-652409.html
    3. Bin ich froh, dass nicht jeder "Wald- und Wiesenpolitiker" so ein teures Blackberry hierzulande bekommt. Die Steuergelder werden ja schon ausgiebig für IPAD und Co verblasen.

  4. Re: Unsicher? -- Obama nutzt Blackberry

    Autor KayUrban 17.01.12 - 13:33

    Blackberry ist keine Firma sondern ein Produkt von RIM, und diese Firma kommt aus Kanada. :)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.01.12 13:33 durch KayUrban.

  5. Re: Unsicher? -- Obama nutzt Blackberry

    Autor sacridex 17.01.12 - 13:35

    IgorSchorecz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > www.google.cl
    >
    > So unsicher kann das nicht sein und wüsste ich es nicht anders, dann hätten
    > wohl die USA das Wort "Paranoia" erfunden...

    Ähm, wieso sollte Obama etwas dagegen haben wollen oder können, dass ein US Geheimdienst über seine Regierungsarbeit Bescheid weiß?

  6. Re: Unsicher? -- Obama nutzt Blackberry

    Autor Moriv 17.01.12 - 13:40

    KayUrban schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Blackberry ist keine Firma sondern ein Produkt von RIM, und diese Firma
    > kommt aus Kanada. :)

    Hust.... Punkt 1 meiner Aufzählung hiermit obsolet.... danke für den Hinweis :)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.01.12 13:41 durch Moriv.

  7. Re: Unsicher? -- Obama nutzt Blackberry

    Autor Maxiklin 17.01.12 - 14:18

    Andreas2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die US Geheimdienste haben aber großes Interesse daran ausländische
    > Regierungen und Firmen zu bespitzeln - auch Deutsche!

    Ich behaupte mal, du hast in deiner Jugend zu viele James Bond-Romane gelesen ;) Die Ziele der US- oder Deutschen Geheimdienste sind sicherlich eher in Fernost, Asien usw. angesiedelt und weniger in Europa. Was die Firmen untereinander treiben ist wieder ne andere Geschichte, da gehts halt um (viel) Geld.

    > Darum macht ein solches Verbot durchaus Sinn immerhin kommunizieren diese
    > Geräte massiv mit Servern der Unternehmen und diese stehen ja nun einmal in
    > den USA.

    Ist absoluter Bullshit so ein Verbot, tut mir leid. Zum einen muß sich auch eine US-Firma an Gesetze halten, die hierzulange gültig sind, dazu gehören auch Datenschutzgesetze. Außerdem was genau sollte denn an geheimen Daten abgegriffen werden aus einem Smartphone heraus ? Wenn da Mitarbeiter per Skype, Whatsapp oder was weiß ich "geheime" Sachen nach außen tragen, dürfte das Problem eher woanders liegen und in Sicherheitsbereichen gilt sowieso immer schon komplettes Verbot für Handys und technischen Geräten aller Art und das aus gutem Grund.

    Da dürften wohl eher Schmiergelder seitens HTC geflossen sein, denn wer bitte garantiert denn bei diesen Geräten, daß die sicherer sind ? Eine BSI-Sicherheitsapp ist ja gut und schön aber wer sagt denn, daß die auch überall läuft etc. ?

    > Die Deutsche Regierung sollte grundsätzlich keine US IT-Infrastrukturen
    > nutzen – auch kein Facebook und co.

    Schwachsinn, was hat das damit zu tun ? Auch Facebook kann nur mit den Daten "handeln", die man eingegeben hat. Und kaum ein Ministerium dürfte in ihrem FB-Profil irgendwelche geheimen Dokumente oder sonstige Daten reinhacken, sondern ohnehin von jedem offen einsehbare und das macht auch absolut Sinn, weil nur durch die neuen Kommunikationsplattformen kann man die Masse der Bevölkerung erreichen.

    Der Quatsch mit den angeblichen ach so bösen US-Firmen geht mir schon länger gegend en Strich. Da wird viel Panik geschürt von Leuten, die keinen Plan haben und später stellt sich das meiste als haltlos heraus.

  8. Re: Unsicher? -- Obama nutzt Blackberry

    Autor Pappnasenbär 18.01.12 - 10:03

    Maxiklin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich behaupte mal, du hast in deiner Jugend zu viele James Bond-Romane
    > gelesen ;) Die Ziele der US- oder Deutschen Geheimdienste sind sicherlich
    > eher in Fernost, Asien usw. angesiedelt und weniger in Europa. Was die
    > Firmen untereinander treiben ist wieder ne andere Geschichte, da gehts halt
    > um (viel) Geld.


    Das kann man nie so genau wissen.
    Ein gesundes Misstrauen gegenüber jeglicher US Institution hat noch niemandem geschadet.

    > Ist absoluter Bullshit so ein Verbot, tut mir leid. Zum einen muß sich auch
    > eine US-Firma an Gesetze halten, die hierzulange gültig sind, dazu gehören
    > auch Datenschutzgesetze. Außerdem was genau sollte denn an geheimen Daten
    > abgegriffen werden aus einem Smartphone heraus ? Wenn da Mitarbeiter per
    > Skype, Whatsapp oder was weiß ich "geheime" Sachen nach außen tragen,
    > dürfte das Problem eher woanders liegen und in Sicherheitsbereichen gilt
    > sowieso immer schon komplettes Verbot für Handys und technischen Geräten
    > aller Art und das aus gutem Grund.


    Eine US-Firma hat sich erstmal an US Gesetze zu halten. Und da gibt es unter anderem leider auch den ein oder anderen Absatz, der US Firmen VERPFLICHTET, Daten auf Anfrage herauszugeben und Hintertürchen offen zu halten (siehe zum Beispiel Patriot Act).

    Und in erster Linie geht es hier um interne Kommunikation, zum Beispiel Email. Beschäftige dich mal mit der RIM BlackBerry Infrastruktur. Das ist ja DER Kritikpunkt gegen BlackBerry. Verschlüsselt: ja. Sicher: vielleicht. Aber jegliche (Email) Kommunikation geht nunmal über RIM Server. Ich würde das auch nicht wollen (und deshalb setzen wir bei uns auch keine BBs ein).

    > Da dürften wohl eher Schmiergelder seitens HTC geflossen sein, denn wer
    > bitte garantiert denn bei diesen Geräten, daß die sicherer sind ? Eine
    > BSI-Sicherheitsapp ist ja gut und schön aber wer sagt denn, daß die auch
    > überall läuft etc. ?

    Du hast es nicht verstanden.
    Es geht um ein gehärtetes Betriebssystem auf Basis von Windows Mobile 6.1 (siehe auch http://www.t-systems.de/tsip/de/168342/startseite/oeffentlichersektor/innereaeusseresicherheit/simko)



    > > Die Deutsche Regierung sollte grundsätzlich keine US IT-Infrastrukturen
    > > nutzen – auch kein Facebook und co.

    > Schwachsinn, was hat das damit zu tun ? Auch Facebook kann nur mit den
    > Daten "handeln", die man eingegeben hat. Und kaum ein Ministerium dürfte in
    > ihrem FB-Profil irgendwelche geheimen Dokumente oder sonstige Daten
    > reinhacken, sondern ohnehin von jedem offen einsehbare und das macht auch
    > absolut Sinn, weil nur durch die neuen Kommunikationsplattformen kann man
    > die Masse der Bevölkerung erreichen.


    Null Schwachsinn: das sollte für jede größere Firma gelten. User sind Schwachstellen.
    Schränkst du ihre Möglichkeiten ein, Datensicherheitstechnisch zu versagen, sicherst du dein Netzwerk.


    > Der Quatsch mit den angeblichen ach so bösen US-Firmen geht mir schon
    > länger gegend en Strich. Da wird viel Panik geschürt von Leuten, die keinen
    > Plan haben und später stellt sich das meiste als haltlos heraus.

    "Der Quatsch mit den angeblich ach so guten US-Firmen geht mir schon länger gegen den Strich. Da wird viel Propaganda betrieben von Leuten, die keinen Plan haben und später stellt sich das meiste als bewiesene Gefahr heraus."

    Hier geht es um Risk Management. Und dass die Bundesregierung bei der mobilen Kommunikation eigene Wege geht und nicht "den großen aus Übersee" vertraut finde ich sehr gut und vorbildlich.

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