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Na endlich.

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  1. Na endlich.

    Autor ID51248 26.05.10 - 18:52

    Microsoft war nie so dreist wie Apple. Microsoft wurde schon für die Möglichkeit von DRM gelyncht, Apple zwingt seine Kunden dazu. Apple verhält sich zu Microsoft wie Microsoft zu Linux.

  2. Re: Na endlich.

    Autor Dalaii 26.05.10 - 19:01

    Lieder die man über ITunes kauft haben kein DRM.

    Pech gehabt ^^

  3. Re: Na endlich.

    Autor keksg0tt. 26.05.10 - 19:20

    Dalaii schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lieder die man über ITunes kauft haben kein DRM.
    >
    > Pech gehabt ^^


    kontext ist ein schweres wort...schweres wort...schweeeeres woort ...lalalalalalalaaa

  4. Re: Na endlich.

    Autor ID51248 26.05.10 - 19:40

    Die Abkehr vom DRM ist sicher Resultat von Apples liberaler Firmenphilosophie;
    oder der 5 Jahren voller Rechtsverfahren und schlechter Publicity:
    http://de.wikipedia.org/wiki/ITunes#Digital_Rights_Management_.28DRM.29

    BTW: mit welchem Produkt bringt man Jailbreak (Gefängnisausbruch) in Verbindung?
    http://de.wikipedia.org/wiki/Jailbreak

  5. Microsoft war schlimmer ...

    Autor iMäc4Ever 26.05.10 - 20:39

    Sie haben in jedem von ihnen dominierten Marktsegment mit aller Macht und ganz sicher nicht mit Samthandschuhen jede Konkurrenz aus dem Weg geräumt.

    Nehmen wir Microsoft Office. Microsoft hat das Dateiformat nicht freigegeben gehabt und somit jeden Wettbewerb vernichtet. Erst durch massiven Druck und durch ein Open Office sah sich der Konzern gezwungen (da gab es ja auch noch zahlreiche Kartellverfahren), ihr Dateiformat offen zu legen. Was sie sehr zögerlich taten.

    Nehmen wir Microsoft Internet Explorer und ihre Programmiersprachen. Sie haben massiv offene Webstandards bombardiert, umgangen, gedehnt und verändert. Zu ihren Gunsten. Sie haben die Firma Netscape auf dem Gewissen. Erst durch den Firefox konnte ihre absolute Dominanz aufgebrochen werden.

    Dass es wie heute fast selbstverständlich Patches zu Fehlern gibt, ist auch beileibe keine Microsoft-Erfindung. Im Gegenteil. Bekannte Probleme und Fehler wurden jahrelang ignoriert und wenn man Glück hatte, waren die Fehler mit der neuen, nicht kostenlosen Windows-Version, behoben. Und das nicht erst seit Windows 95 ..!

    Erst durch das positive Image einer Firma Apple sah sich Microsoft zum umdenken genötigt. Microsoft will cool sein, in sein, hip sein ...

    Realistisch betrachtet: Jeder, der das Glück hat, in oder mit etwas Marktführer zu sein, wird daran festhalten, so lange es geht. Das ist gut nachvollziehbar.

    Schlussendlich ist alles eine Frage der Lobby. Und die Lobby der Musikindustrie ist ganz sicher nicht mit Chorknaben besetzt. Die kämpfen ebenfalls mit ganz harten Bandagen. Dessen kann man sich sicher sein.

  6. Re: Microsoft war schlimmer ...

    Autor Finch 26.05.10 - 22:30

    Ohh, aber ja!

    Die von Dir genannten Beispiele sind ja noch die harmloseren.
    Ich würde als Marktführer auch meine Dateiformate und Schnittstellen nicht offenlegen, damit jeder das nachbauen kann, was "ich" mir ausgedacht habe.

    Das eigentlich schlimme ist nicht das "technische" Vorgehen, sondern das "Geschäftsgebahren": Die IE wurde fest ins Betriebssystem integriert, um die Konkurrenz aus dem Markt zu drängen.

    In den 90er Jahren wurde Computerhändlern gedroht: Wenn sie Computer mit einer MS-DOS-Alternative (ich glaube es war Dr. DOS) oder OS/2 ausliefern, erhalten sie keine Lizenzen für Windows mehr - das wäre quasi der Todesstoß für einen Computerhändler.

    DAS sind die wirklich schlimmen Sachen, die MS und Intel gerne drehen...
    (Intel z.B. bietet Rabatte an, wenn ausschließlich Intel verkauft wird. Wenn nun jemand AMD dazunimmt, wird's automatisch teurer, selbst wenn AMD die Prozessoren für 1 Dollar verkaufen sollte)

  7. Re: Microsoft war schlimmer ...

    Autor Unzählige 26.05.10 - 23:41

    ...oder als Apple mit Quicktime rauskam, da wurde Windows so verändert, dass QT zum Absturz führte.

    Beispiele gibt es da Unzählige

  8. Re: Microsoft war schlimmer ...

    Autor iMäc4Ever 26.05.10 - 23:50

    Daran sieht man mal wieder: Die Zeit heilt viele Wunden. Man vergisst nur allzu schnell und gerne. Nun ist ja Windows 7 da, das ja wirklich endlich einmal wieder ansatzweise die Bezeichnung Betriebssystem zu recht tragen darf. Da ist dann auf einmal alles vergeben und vergessen.

    Apple ist kein heiliger, beim besten Willen nicht, aber für mich derzeit das kleinste wählbare Übel. Danach kommt gleich Linux und nur zum zocken Windows. Noch. Wächst Apples Marktanteil in den USA, dem Mutterland der meisten Spielehersteller, schneller und größer, wird es haufenweise Spiele geben, die auf beiden Plattformen laufen. Oder sogar auch auf Linux, so nebenbei gleich mit.

    Man sollte nicht vergessen: Nur durch Spiele wurde Windows 95 erst für den Benutzer interessant. IBM hatte mit OS/2 das deutlich bessere OS. Nur interessierte sich IBM leider nicht für Games. Die Industrie stand bereit, dieses OS damals voll zu unterstützen. IBM wollte nicht und Microsoft hat dankend zugegriffen.

    Ach damals *seufz*. Amiga, Atari ST ... Das waren noch Zeiten *verträumt guck* :D ...

  9. Re: Microsoft war schlimmer ...

    Autor Strategie 27.05.10 - 00:02

    Mit Rechner und OS alleine gäbe es Apple heute nicht mehr.

    Also hat man sich für eine andere Strategie entschieden und Erfolg gehabt.

    Alle Ölfirmen sind ja nicht so groß, weil das verkaufte Öl ewig hält, sondern weil man es ständig verbraucht und nachkaufen muss. Das ist der wesentliche Teil eines Geschäftes.

  10. Re: Microsoft war schlimmer ...

    Autor deffel 27.05.10 - 10:20

    Sollte Apple wirklich erfolgreich als ZockPC werden können wir uns darauf
    einstellen das die dann anfangen Entwickler zu kaufen um "Alles aus einer Hand"
    anzubieten. (Zu deren Preisen, Konditionen etc.)
    Ich bin mir nicht so sicher ob das eine gute Aussicht ist.

    Gruß der Deffel

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