Jan Delay! Da ist der Name offenbar Programm.
Erst rutscht ihm dummes Zeug raus.
Dann relativiert er.
Dann bekommt er vom Major Label gesagt, dass er auch einen Teil der Schadenersatzsumme erhält.
Dann sagt er, dass man als Künstler seine Werke selbst verkaufen soll, aber offensichtlich (siehe Satz vorher) ist auch er bei einem Label unter Vertrag.
Ich wünsche Jan Delay viel Spaß beim Alleinvertrieb seiner Werke und vor allem eine schnellere CPU.
2 mal bearbeitet, zuletzt am 25.11.11 19:06 durch book.
book schrieb:
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> Ich wünsche Jan Delay viel Spaß beim Alleinvertrieb seiner Werke und vor
> allem eine schnellere CPU.
Wenn der Alleinvertrieb für jemanden kein Problem wäre, dann ja wohl für einen relativ bekannten Künstler wie ihn. Der kennt sein Geschäft ja nicht erst seit gestern.
Die Musikindustrie ist übrigens VIEL KLEINER, als die meisten Leute so denken. Volkswirtschaftlich letztlich völlig unbedeutend.
Witzbolde. Der Direktvertrieb ist in Deutschland so gut wie unmöglich und da liegt ja das Hauptproblem.
Wenn ich mich recht erinnere ist es doch so , dass man seine Musik nicht bei der Gema anmeldet sondern die Gema erst mal davon ausgeht für fast alle Musik die in Deutschland gespielt wird , zuständig zu sein. Sprich du als Künstler musst erst einmal beantragen dass du deine Musik selbst vermarkten darfst. Ob das dann möglich ist weiss ich nicht mehr.
Fakt ist dass ein Künstler der seine eigenen Songs z.B bei einem Konzert spielt für seine eigenen Lieder Lizenzgebühren an die GEMA zahlen muss.
Und klar : Ein Artikel in einem IT-Forum über einen Künstler namens Delay , sorgt natürlich für einige Schmunzler. Diejenigen hier die auch ein wenig von Musik verstehen , wissen natürlich dass ein Delay nicht nur ein IT-Begriff ist sondern auch in der Musikbranche benutzt wird. Bin nicht ganz sicher aber ich meine Synthieunterbrechungen zur Erzeugung von Echoeffekten gehören dazu. Wers genau wissen will : Lesen bildet !
Warum soll der Direktvertrieb in Deutschland unmöglich sein? Direktvertrieb in der Form das man CDs in den Läden abstellt, ist sowieso tot. Die CD wird es wohl Ende 2012 nicht mehr geben (die grossen Labels haben sich dazu schon geäussert).
Direktvertrieb in Online-Shops geht sehr unproblematisch. Das Problem ist nicht die Sachen irgendwie in einen Shop zu bringen, das Problem ist immer noch erstmal eine Fanbasis zu haben und das die Leute wissen das es da etwas zu kaufen gibt ;)
Ein Jan Delay hat es da nur einfacher. Der wird sein Fans haben die ihm folgen (Fanseiten, Facebook etc). Der könnte seine Sachen auch im Eigenvertrieb machen und würde dabei nicht schlechter fahren.
Servicemensch schrieb:
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> Witzbolde. Der Direktvertrieb ist in Deutschland so gut wie unmöglich und
> da liegt ja das Hauptproblem.
> Wenn ich mich recht erinnere ist es doch so , dass man seine Musik nicht
> bei der Gema anmeldet sondern die Gema erst mal davon ausgeht für fast alle
> Musik die in Deutschland gespielt wird
Mit der GEMA hat der Eigenvertrieb überhaupt nichts zu tun. Jedenfalls nicht so, wie Du es Dir vorstellst.
> Diejenigen hier die auch ein wenig
> von Musik verstehen , wissen natürlich dass ein Delay nicht nur ein
> IT-Begriff ist sondern auch in der Musikbranche benutzt wird.
Potzblitz! Das hab ich ja noch nie gehört!
1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.11.11 23:29 durch book.
> Mit der GEMA hat der Eigenvertrieb überhaupt nichts zu tun. Jedenfalls
> nicht so, wie Du es Dir vorstellst.
er meint wahrscheinlich verlag - denn dann hätte er insofern recht, als
dass man natürlich wenn man sich als komponist selbst verlegt, man
auch selbst entscheiden kann wen und was man abmahnt.
Ich denke viele unterschätzen den Aufwand, den es macht ein eigenes Label zu führen. Es ist ja nicht nur so, dass es oft sich nicht lohnt, sondern es ist auch viel organisatorischer Aufwand, auf den der Musiker oftmals einfach "kein Bock" hat.
Außerdem ist es wohl auch finanziell oft schwierig. Im Hip-Hop-Genre - zu dem ich Jan Delay noch teilweise zählen würde - fallen mir spontan Kool Savas mit seinem Optik-Label, das Royal Bunker - Label (war das auch wegen finanz-Problemen?) und das von Samy Deluxe ein. Man sieht also, dass sich das Selbstvermarkten auch selbst dann oft nicht lohnt, wenn man eine extrem große Fanbase hat.
Das ändert aber nix daran, dass ich Delays Aussagen und dann das Relativieren auch nen bisschen peinlich finde...
ja klar ist es aufwand, es ist eine rein theoretische lösung.
was meinst du mit relativieren? dass aus "die künstler sehen davon nix" dann weiter unten "naja gut, also vielleicht kassier ich doch, aber ich behaupte mal, dass ich das schon immer gespendet habe" geworden ist? :)
1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.11.11 02:19 durch original registriert.
Aufwand nunja... Viele nutzen die Labels ja nur für ihre eigene Musik und wegen steuerlichen Aspekten. Der Aufwand hält sich da ziemlich in Grenzen. Den Labelcode gibt es meines Wissens umsonst z.B. bei der GVL.
Die kleinen Labels haben doch sowieso alle keine eigenen Vertriebe wie es die paar grossen Majors haben. Letztlich lizensieren dann die kleinen Labels der Künstler ihre Sachen auch nur bei den grossen Labels wenn sie deren Vertriebswege nutzen wollen. Im Grunde ist das dann eher eine steuerliche Angelegenheit, das die Künstler eine Firma besitzen die ihre Rechte an Dritte verkauft.
Mittlerweile gibt es auch genug Firmen die als Vermittler arbeiten, die halt im Grunde das übernehmen was man einem Label zusprechen würde. Dort kann jeder seine Tracks reinbringen und die werden dann in den Download-Shops von iTunes bis Amazon plaziert. Ein Labelcode kann bei Bedarf mit gebucht werden. Selbst das pressen von CDs bis hin zum Mastering kann man dort machen lassen. Ist preislich auch bezahlbar, deswegen machen es ja auch immer mehr.
ich kenne mich mit den "label-strukturen" aus, sondern wollte nur mal aufzeigen, dass auch bekannte Künstler Probleme damit haben ihre Sachen selbst zu vermarkten.
Und - ja - mit "relativieren" meinte ich das von dir Beschriebe.
devarni schrieb:
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> Aufwand nunja... Viele nutzen die Labels ja nur für ihre eigene Musik und
> wegen steuerlichen Aspekten. Der Aufwand hält sich da ziemlich in Grenzen.
das kommt vor allem sehr darauf an was du für musik machst und
inwieweit du markt-orientiert bist.
ein jan delay, bei dem die dahinterstehende plattenfirma vom personal
management über den kontakt mit dem vertrieb bis hin zu durchaus
arbeitsintensiver korrespondenz mit den diversen rechteinhabern
und sonstigen berechtigten macht, hat schon einiges zu tun.
neben dem clearing gehört die auch promotion (inclusive deren fianzierung)
dann zu den aufgaben des labels/plattenfirma ... das wird scnell ein fulltime job,
und diejenigen die argumentieren, dass komponisten darauf keinen bock haben,
haben vollkommen recht.
> Den Labelcode gibt es meines Wissens umsonst z.B. bei der GVL.
bei der gema, aber in der tat ist das weder teuer noch macht es viel arbeit.
es kommt aber auch für reine selbstverleger noch eine menge anderer papierkram dazu.
der lohn ist natürlich ein um 40% höherer umsatz bzw verdienst.
aber was will man machen, wenn man dazu keinen bock oder keine zeit hat ...
der ganze juristische schwachfug den man wissen muss, um rechtssicher untereinander zu teilen, wenn man eine 5-köpfige band ist, die ein lied einer anderen band bearbeitet und dann wiederveröffentlicht ... den weiss keine band der welt, ich kenne labelmacher und anwälte, die dafür in büchern nachschauen müssen.
> Die kleinen Labels haben doch sowieso alle keine eigenen Vertriebe wie es
> die paar grossen Majors haben.
natürlich nicht, aber die vertriebe sind wirklich das geringste problem, viel wichtiger ist es, unabhängig von einem verlag zu sein (oder wenigstens mit korrekten leuten zu arbeiten, und z.b. nicht mit majors.)
> Letztlich lizensieren dann die kleinen
> Labels der Künstler ihre Sachen auch nur bei den grossen Labels wenn sie
> deren Vertriebswege nutzen wollen. Im Grunde ist das dann eher eine
> steuerliche Angelegenheit, das die Künstler eine Firma besitzen die ihre
> Rechte an Dritte verkauft.
das sehe ich nicht ganz so. die leute gehen oft zu den grossen, weil sie irgendwie denken, dass die in der lage wären ihnen schneller und besser helfen erfolg am markt zu haben.
dass kleine labels aber oft besser zahlen und vor allem nicht ganz so kriminell sind vergessen die leute oft.
die grossen sind auf dem markt so überpräsent, dass es für die kleineren verleger oft schwer ist, überhaupt an die künstler ranzukommen.
die kommerziell orientierten komponisten gehen dahin wo das geld ist, und die künstlerisch orientierten scheissen auf das publishing und verschenken ihre halbfertigen produktionen am kommerzielen markt vorbei im netz.
für einen kleinen verleger bleibt da nicht mehr viel übrig. :) die meisten kleinen verlage sind irgendwann aus dem wunsch eines komponisten entstanden, das lieber selbst zu machen.
> Mittlerweile gibt es auch genug Firmen die als Vermittler arbeiten, die
> halt im Grunde das übernehmen was man einem Label zusprechen würde. Dort
> kann jeder seine Tracks reinbringen und die werden dann in den
> Download-Shops von iTunes bis Amazon plaziert.
und das sind im regelfall miese tricks, bei denen nachher doch noch ein verlag dazwischen ist, und für urheber und produktionsfirma 60 von 60 von 60 statt 60 von 60 übrigbleibt. :)
> Ein Labelcode kann bei
> Bedarf mit gebucht werden. Selbst das pressen von CDs bis hin zum Mastering
> kann man dort machen lassen. Ist preislich auch bezahlbar, deswegen machen
> es ja auch immer mehr.
in so einem falle könnte man den spiess aber auch rumdrehen und sich selbst verlegen, und so einen dann trotzdem die ganze arbeit machen lassen.^^
aber wer zu faul ist, der wird eben immer von anderen abhängig sein ...
book schrieb:
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> Jan Delay! Da ist der Name offenbar Programm.
>
book da ist der Name offenbar nicht Programm. Versuch es mal mit lesen. Empfehlung von mir: Das Lied von Eis und Feuer, finde ich Genial.
> Erst rutscht ihm dummes Zeug raus.
bei dir etwa nie?
>
> Dann relativiert er.
Deswegen gibt es die Relativitätstheorie
>
> Dann bekommt er vom Major Label gesagt, dass er auch einen Teil der
> Schadenersatzsumme erhält.
Schadenersatz? Hast Du noch nie Musik oder Filme getauscht? Wenn ja, Schaden ist erstanden (könnte auch sein das gerade diese Menschen sich dann die Musik oder Filme erst gekauft haben).
>
> Dann sagt er, dass man als Künstler seine Werke selbst verkaufen soll, aber
> offensichtlich (siehe Satz vorher) ist auch er bei einem Label unter
> Vertrag.
Da gebe ich Dir recht.
Aber schon mal was von Knebelverträgen gehört? Musiker sind keine Filmstars oder ganz berühmte Musiker wie es z.b. Freddy Mercury (Farrokh Bulsara) diese eben jene können Verträge machen wovon andere nur Träumen.
>
> Ich wünsche Jan Delay viel Spaß beim Alleinvertrieb seiner Werke und vor
> allem eine schnellere CPU.
Besser eine Standleitung. Hat mit CPU nix zu tun. Oder glaubst Du ganz ehrlich Delay benutzt ein Intel 286?
So diesmal ganz ohne Beleidigung.
Schönen Tag noch
Shakeer
shakeer schrieb:
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> book schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Jan Delay! Da ist der Name offenbar Programm.
> >
> Besser eine Standleitung. Hat mit CPU nix zu tun. Oder glaubst Du ganz
> ehrlich Delay benutzt ein Intel 286?
Ich denke er bezog sich mit CPU auf "Delay" und dass er etwas langsam denkt. ;-)
berritorre schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> shakeer schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > book schrieb:
> >
> ---------------------------------------------------------------------------
>
> > -----
> > > Jan Delay! Da ist der Name offenbar Programm.
> > >
>
> > Besser eine Standleitung. Hat mit CPU nix zu tun. Oder glaubst Du ganz
> > ehrlich Delay benutzt ein Intel 286?
>
> Ich denke er bezog sich mit CPU auf "Delay" und dass er etwas langsam
> denkt. ;-)
Nicht schlecht, aber ich glaube doch das Du weist wer etwas langsam denkt. Delay jedenfalls nicht.
delay [tech.] die Ablösezeit
delay der Aufschub
delay das Freirecht
delay die Freiung
delay die Frist
delay die Fristung
delay [tech.] die Laufzeit [TV]
delay [law] die Säumnis
delay das Stillstandfrist
delay das Stillstandfristung
delay das Stillstandsfrist
delay das Stillstandsfristung
delay störungsbedingte Wartezeit
delay die Stundung
delay die Verspätung
delay das Verzögern
delay also [tech.] die Verzögerung
delay der Verzug
delay die Wartedauer
Aus diesen darf sich book (der belesene) gerne etwas aussuchen. Schau mal unter book nach was dieser so schreibt... und sei nicht schockiert. Ist bei ihm normal.
"Dann bekommt er vom Major Label gesagt, dass er auch einen Teil der Schadenersatzsumme erhält. "
Ja stimmt, ein gewisser Delay (oder ist es ein Lag ?) scheint bei ihm vorhanden zu sein.
Er wollte wohl zur Adventszeit mal einfach ein bisschen das Maul aufreißen udn Aufmerksamkeit bekommen.
Es sei ihm gegönnt.
Leute mit Pilotensonnenbrillen sind immer suspekt. Ende der 90er war das ganz kurz mal cool. Dann nervte es aber ganz schnell, als selbst der eltzte Trottel damit rumlief und sich "total prono" vorkam.
Gehört mittlerweise ganz klar in die Kategorie "Ed Hardy-Träger".
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Servicemensch schrieb:
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> Diejenigen hier die auch ein wenig
> von Musik verstehen , wissen natürlich dass ein Delay nicht nur ein
> IT-Begriff ist sondern auch in der Musikbranche benutzt wird. Bin nicht
> ganz sicher aber ich meine Synthieunterbrechungen zur Erzeugung von
> Echoeffekten gehören dazu. Wers genau wissen will : Lesen bildet !
Üblicherweise im Rahmen von sogenannten Hüllkurven. Es gibt bspw. die ADSR-Hüllkurve, das ADSR steht dabei für Attack - Sustain - Delay - Release und wird bspw. als Lautstärkenhüllkurve benutzt. Eine Lautstärkenhüllkurve mit einem Delay von 0 wäre bspw. ein Schlag auf eine Trommel, eine maximales Relay wäre bpsw. ein Streicher...
Komischer_Phreak schrieb:
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> Servicemensch schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Diejenigen hier die auch ein wenig
> > von Musik verstehen , wissen natürlich dass ein Delay nicht nur ein
> > IT-Begriff ist sondern auch in der Musikbranche benutzt wird. Bin nicht
> > ganz sicher aber ich meine Synthieunterbrechungen zur Erzeugung von
> > Echoeffekten gehören dazu. Wers genau wissen will : Lesen bildet !
>
> Üblicherweise im Rahmen von sogenannten Hüllkurven. Es gibt bspw. die
> ADSR-Hüllkurve, das ADSR steht dabei für Attack - Sustain - Delay - Release
> und wird bspw. als Lautstärkenhüllkurve benutzt. Eine Lautstärkenhüllkurve
> mit einem Delay von 0 wäre bspw. ein Schlag auf eine Trommel, eine
> maximales Relay wäre bpsw. ein Streicher...
Das "D" im ADSR steht für DeCay und hat mit Delay gar nichts zu tun. Das DeLay ist ein Verzögerungseffekt, ähnlich einem Echo.
>Mit der GEMA hat der Eigenvertrieb überhaupt nichts zu tun. Jedenfalls nicht so, wie Du es Dir vorstellst.
Hat er sehr wohl, denn die GEMA geht tatsächlich bei einem deutschen Künstler erst mal davonb aus, daß er von ihr vertreten wird. Und wer auf einer Website/einem Webradio Songs anbietet, muß dafür Gema zahlen. Wer also mit Demosongs und Probestücken im Web für sich werben möchte, kann damit rechnen, daß sämtliche Seiten auf denen er das tut zunächst mal von der GEMA dafür zur Kasse gebeten werden - die BEweispflicht, daß er nicht bei der GEMA unter Vertrag steht liegt tastächlich beim Künstler, nicht bei der GEMA.
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