mal 2 Monate lang Bittsteller bei der Arbeitsagentur. Da war das System auch von voll mit dubiosen "Nebenverdienst 5000 EUR"-Angeboten.
Das einzige was noch lächerlicher war als diese Onlinejobdatenbank war das war mir die Arbeitsvermittlerin an Jobs ausdruckte.
Gott sei Dank hatte ich schnell wieder ausreichend Aufträge als Freiberufler, so dass ich nicht gezwungen war irgendwann von den lustlosen Vermittlern, die absolut keine Ahnung haben von dem was sie vermitteln, in einen Copyshop gezwungen zu werden (das hat die mir tatsächlich angedroht, schon beim zweiten Vermittlungsgespräch - bei dem sie auf meine Qualifikation absolut nicht einging! Ich bin Akademiker, Diplom-Abschluss Note 1, war Jahre lang selbständig. Das wird alles nicht berücksichtigt).
Berücksichtigt wird von vielen auch nicht, dass es Mittel der Allgemeinheit sind von denen dann gelebt wird. Also muss auch der Herr Studiosus Arbeit annehmen um diese Mittel nicht mehr zu vergeuden. Notfalls auch in einem Copyshop. Sollte er erfolgreich sein, so sei ihm das gegönnt. Nur sollte er es nicht sein, dann hilft es alles nichts.
Genau! Endlich mal jemand der es ausspricht.
Jedem steht es frei sich eine Stelle zu suchen die den eigenen Präferenzen und den eigenen Gehalts- und Ortsvorstellungen entspricht.
Wer aber selbst nichts findet muss sich auch auf die Angebote der Agentur für Arbeit einlassen und wer dazu nicht bereit ist dem soll / muss eben die "Stütze" gekürzt werden. Ist doch richtig so.
Und wenn der Herr Akademiker keine Firma findet die Ihn als Akademiker einstellt und bezahlt dann soll er halt Toner am Kopierer nachfüllen (falls sein handwerkliches Geschick dafür aussreicht).
Du magst ja grundsätzlich recht haben, dennoch sollte ein Arbeitsvermittler bevorzugt Stellen suchen, die der Qualifikation des suchenden entsprechen. Und erst wenn dahingehend nichts zu finden ist, fachfremde oder geringer qualifizierte Alternativen anbieten.
Es nützt nämlich "der Allgemeinheit" gar nichts, wenn die AA Ingeieure in den Copyshop, dafür aber Verkäufer(innen) in einen Maschinenbaubetrieb stecken will...
Gruß
Tantalus
1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.11.09 15:27 durch Tantalus.
jahrelang
@Tantalus: Das stand hier ja auch nicht zur Diskussion.
Die Arbeit der Agentur muss zweifellos besser werden. Und man ist kein "Bittsteller", da man ein Recht auf ALG I / II hat. Aber halt kein Recht auf Erfüllung aller Wünsche und der Glückseligkeit.
Ich bin dafür, dass dieser Thread wegen Trollversuchen zur Trollwiese verschoben wird. Danke.
Esgehtvorwärts schrieb:
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> Ich bin dafür, dass dieser Thread wegen Trollversuchen zur Trollwiese
> verschoben wird. Danke.
Aha.
thekingofqueens schrieb:
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> @Tantalus: Das stand hier ja auch nicht zur Diskussion.
Meiner Ansicht nach doch, denn der Threadstarter schrieb ja
> in einen Copyshop gezwungen zu werden (das hat die mir tatsächlich angedroht,
> schon beim zweiten Vermittlungsgespräch - bei dem sie auf meine Qualifikation
> absolut nicht einging!
Das klang für mich sehr danach, dass der Vermittler überhaupt nicht versucht hat, eine für die Qualifikation passende Stelle zu finden, sondern schlicht die erst beste aus dem Stapel gezogen hat.
> Die Arbeit der Agentur muss zweifellos besser werden. Und man ist kein
> "Bittsteller", da man ein Recht auf ALG I / II hat.
Da sind die Damen und Herren der Agentur aber teils anderer Ansicht...
Gruß
Tantalus
Wenn man keine Ahnung hat ...
Sorry aber du redest Mist. Wer als Arbeitgeber einen Tonerfüller ausschreibt will genau zu der Stelle passende Bewerbungen und nicht Diplomseiteneinsteiger oder Schuhprofilritzer. Und schon gar nicht hunderte davon, nur weil die Arbeitsvermittler ständig solche Zwangsvermittlungsvorschläge aus ihrem Stellenpool herausfrickeln. Wer sich dann bei so einer Stellensammelstelle bewirbt, bekommt Leistungen gestrichen. Vielleicht geht ja mal ein Betroffener direkt gegen den Sacharbeiter, der einem so eine Zwangsbewerbung verpasst hat, wegen Nötigung im Amt vor.
"Berücksichtigt wird von vielen auch nicht, dass es Mittel der Allgemeinheit sind von denen dann gelebt wird."
Die Leute bei der Arbeitsagentur leben auch von der Allgemeinheit und das - im moralischen Sinne - zu Unrecht. Die tatsächliche Rechtslage bringt leider den normalen Arbeitnehmer dazu in Zeiten fester beruflicher Anstellung seinen eigenen Henker vorzufinanzieren.
Objektiver schrieb:
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> "Berücksichtigt wird von vielen auch nicht, dass es Mittel der
> Allgemeinheit sind von denen dann gelebt wird."
>
> Die Leute bei der Arbeitsagentur leben auch von der Allgemeinheit und das -
> im moralischen Sinne - zu Unrecht. Die tatsächliche Rechtslage bringt
> leider den normalen Arbeitnehmer dazu in Zeiten fester beruflicher
> Anstellung seinen eigenen Henker vorzufinanzieren.
Nicht sehr objektiv. Auswandern ist für permanent Unzufriedene eine Option.
Fantast schrieb:
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> Wenn man keine Ahnung hat ...
>
> Sorry aber du redest Mist. Wer als Arbeitgeber einen Tonerfüller
> ausschreibt will genau zu der Stelle passende Bewerbungen und nicht
> Diplomseiteneinsteiger oder Schuhprofilritzer. Und schon gar nicht hunderte
> davon, nur weil die Arbeitsvermittler ständig solche
> Zwangsvermittlungsvorschläge aus ihrem Stellenpool herausfrickeln. Wer sich
> dann bei so einer Stellensammelstelle bewirbt, bekommt Leistungen
> gestrichen. Vielleicht geht ja mal ein Betroffener direkt gegen den
> Sacharbeiter, der einem so eine Zwangsbewerbung verpasst hat, wegen
> Nötigung im Amt vor.
Wenn man keine Ahnung hat ... Auch wenn ich diesen Satz eher weniger begabten Leuten zuschreibe, denen ein Philosoph alles vorleben muss. Niemand wird gezwungen mitzumachen. Geht nicht hin. Aber gebt dann auch nicht das Geld aus. So einfach ist das. Ab einem gewissen Punkt ist es mit Trotz und rechtlichem Pseudowissen nicht mehr getan.
ThommyHommy schrieb:
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> Genau! Endlich mal jemand der es ausspricht.
>
> Jedem steht es frei sich eine Stelle zu suchen die den eigenen Präferenzen
> und den eigenen Gehalts- und Ortsvorstellungen entspricht.
>
> Wer aber selbst nichts findet muss sich auch auf die Angebote der Agentur
> für Arbeit einlassen und wer dazu nicht bereit ist dem soll / muss eben die
> "Stütze" gekürzt werden. Ist doch richtig so.
[x] Du hast den ursprünglichen Post nicht verstanden
[x] Du liest Bildzeitung
Das unterstelle ich Dir jetzt einfach mal. Darfst mich gern korrigieren wenns anders ist.
Der Ursprüngliche Poster schrieb, dass er als überqualifizierter Bewerber die Stelle in einem Copyshop angeboten bekam. Ich unterstelle jetzt einfach mal, dass es in einem Radius von 20km um seinen Ort ganz bestimmt auch 20 andere Stellen gegeben hätte die allesamt seiner Qualifikation gerecht geworden wären.
> Und wenn der Herr Akademiker keine Firma findet die Ihn als Akademiker
> einstellt und bezahlt dann soll er halt Toner am Kopierer nachfüllen (falls
> sein handwerkliches Geschick dafür aussreicht).
Hallo???? Wie dämlich ist das denn bitte!? Mal ganz im Ernst: Würde mir so eine Stelle von einer Ahnungslosen in der Agentur für Arbeit angeboten, würde ich sofort ein Gespräch mit derem obersten Chef in der Filiale verlangen. Das geht ja mal garnicht! Aber gut, ich hab sowieso einen Hass auf die Leute dort und suchte mir bisher meine neue Stelle immer selbst.
Mal ganz davon abgesehen dass deren Profilvorlagen noch von 1990 sind. Alles was ich auf dem Bogen ankreuzen konnte waren Programmiersprachen die so heute nicht mehr eingesetzt werden. Und Datenbanken die es heute schon gar nicht mehr gibt. Das gab mir damals zu denken und ich habe selbst gesucht.
leser123456789 schrieb:
> Der Ursprüngliche Poster schrieb, dass er als überqualifizierter Bewerber
> die Stelle in einem Copyshop angeboten bekam. Ich unterstelle jetzt einfach
> mal, dass es in einem Radius von 20km um seinen Ort ganz bestimmt auch 20
> andere Stellen gegeben hätte die allesamt seiner Qualifikation gerecht
> geworden wären.
Woher nimmst Du diese Weisheit? Das AA kann auch nur die Stellen vermitteln, welche es von Arbeitgebern gemeldet bekommt. Dass Arbeitgeber, die hochqualifizierte Arbeitnehmer suchen nicht beim Arbeitsamt damit anfangen dürfte allen bekannt und auch verständlich sein.
> > Und wenn der Herr Akademiker keine Firma findet die Ihn als Akademiker
> > einstellt und bezahlt dann soll er halt Toner am Kopierer nachfüllen
> (falls
> > sein handwerkliches Geschick dafür aussreicht).
>
> Hallo???? Wie dämlich ist das denn bitte!? Mal ganz im Ernst: Würde mir so
> eine Stelle von einer Ahnungslosen in der Agentur für Arbeit angeboten,
> würde ich sofort ein Gespräch mit derem obersten Chef in der Filiale
> verlangen.
Und was würdest Du dem sagen? Hör mal, ich hab keinen Bock auf den sch... Job, bezahl mich aber trotzdem denn ich hab ja ein Recht darauf?
> Das geht ja mal garnicht! Aber gut, ich hab sowieso einen Hass
> auf die Leute dort und suchte mir bisher meine neue Stelle immer selbst.
Für Deinen Hass hast Du bestimmt treffende Gründe, die Du hier nicht belegen willst. Wenn Du ohne Hilfe eine neue Stelle findest, sei froh . . . so soll es sein.
>
> Mal ganz davon abgesehen dass deren Profilvorlagen noch von 1990 sind.
> Alles was ich auf dem Bogen ankreuzen konnte waren Programmiersprachen die
> so heute nicht mehr eingesetzt werden. Und Datenbanken die es heute schon
> gar nicht mehr gibt. Das gab mir damals zu denken und ich habe selbst
> gesucht.
Da stimme ich Dir zu.
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