... aber $ 675.000,00 für 30 Titel ist echt happig und völlig unangemessen. Klar könnte der imaginäre Schaden aufgrund einer unbestimmten Anzahl nicht-verkaufter CDs wirklich in der Region liegen, aber 30 Titel zu sharen und so ne Strafe zu verhängen ist echt krass. Ich will nicht wissen, was jemand macht, der 1000 Lieder (sicherlich keine Seltenheit) oder mehr in seinem shared-Folder für andere bereitstellt.
Da hast Du schon recht, aber wenn der Schaden wirklich so hoch ist, dann soll er ihn auch bezahlen. Die Filesharing-User wissen halt großteils nicht, welchen Schaden sie damit anrichten. Aber Unwissenheit schützt nicht vor Strafe und das ist auch gut so. Kommt ja sonst jeder daher und sagt dann, dass er es nicht besser gewusst hat.
Ich denke mal, das hat viele wachgerüttelt und es werden sicher eine Menge Jugendlicher in Zukunft bleiben lassen.
nurso.. schrieb:
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> Da hast Du schon recht, aber wenn der Schaden wirklich so hoch ist, dann
> soll er ihn auch bezahlen. Die Filesharing-User wissen halt großteils
> nicht, welchen Schaden sie damit anrichten. Aber Unwissenheit schützt nicht
> vor Strafe und das ist auch gut so. Kommt ja sonst jeder daher und sagt
> dann, dass er es nicht besser gewusst hat.
Filesharing befriedigt das instinktive Sammlerbedürfnis mit dem die MAFIA Jahrzehnte gut verdient hat und immer noch verdient.
Sammeln heisst aber nicht, das es unbedingt genutzt wird. Deshalb ist das Argument, das jeder illegale Download entgangener Umsatz oder Gewinn ist völlig bar jeder Vernunft.
Statt zu reagieren und attraktive Preise und einen einfachen Zugang für Film und Musik anzubieten, wird nur auf hohem Niveau rumgejammert und eine ganze Generation pauschal abgemahnt.
> Ich denke mal, das hat viele wachgerüttelt und es werden sicher eine Menge
> Jugendlicher in Zukunft bleiben lassen.
Das ist typisches Wunschdenken der MAFIA!
Wenn es die MAFIA je schaffen sollte die Internetverbreitung von Medien einzudämmen, wird halt wieder auf dem Schulhof getauscht und zuhause gerippt was das Zeug hält.
Und zwar Terabyteweise!!! (Ist der Regel heute schon so ;-)
Die MAFIA sollte lieber froh sein, das es noch ehrliche Käufer gibt.
Ich persönlich kaufe schon seit Jahren nichts mehr.
nurso.. schrieb:
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> Da hast Du schon recht, aber wenn der Schaden wirklich so hoch ist, dann
> soll er ihn auch bezahlen. Die Filesharing-User wissen halt großteils
> nicht, welchen Schaden sie damit anrichten.
Alles klar. Und die Kläger haben natürlich eine Glaskugel, aus der sie lesen können, welcher kalkulatorische Schaden durch den Filesharer entstanden sind.
Kurzes Beispiel: Wenn diese Rechnung auf ALLE Titel, die in Tauschbörsen gehandelt werden überträgt würde, dann reicht wahrscheinlich das BIP der BRD nicht aus, um den entstandenen "Schaden" zu beheben.
Mal sehr vorsichtig gerechnet:
1 Titel= 22.500$
bei ca. 3.000.000 Filesharern Weltweit die im durchschnitt ca. 10 Songs laden sind das 675.000.000.000 $ Schaden pro Jahr.
Das ist doch der reinste WITZ!!! Na wo ist der Schaden`?? Filesharer machen mehr Kosten als alle Naturkatastrophen und aktuell laufende Kriege zusammen???
Denk mal darüber nach...
Habe darüber nachgedacht. Diebstahl bleibt Diebstahl. Auch, wenn man hier argumentiert, dass nichts physisches gestohlen wurde, dass die Musikindustrie eh so viel verdient, dass nur gesammelt wurde (eine nette Idee, aber trotzdem irrelevant), dass man dazu verleitet wird, etc, ...
Es ist nach wie vor Diebstahl. Und dafür gehört er bestraft. Rechtlich ist die Sache aus meiner Sicht voll in Ordnung. Ich kaufe meine CDs ja auch im Laden, also soll er das auch tun oder Radio hören.
Wenn das Strafmaß nicht passt, dann wird es wahrscheinlich in der Berufung noch angepasst werden. Ich arbeite in einem Unternehmen, das Software entwickelt und unsere Software wird ebenfalls geklaut. Dadurch entgehen unserem Unternehmen Unmengen Geld, das wir in bessere Entwicklung investieren könnten. Also müssen wir auf der einen Seite unsere Produkte teurer machen um weiterhin arbeiten zu können und können unsere Entwicklungen nicht so schnell voran treiben, wie es wünschenswert wäre. Bei gestohlener Hardware hätte wohl jeder Verständnis, aber wenn einer Musik oder Software stielt, dann stellen ihn alle immer gleich wie einen Robin Hood hin ... Ist schon das richtige Signal, das die Musikindustrie da setzt. Es ist Diebstahl und dafür soll er ruhig ordentlich zahlen.
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