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extraterritorialen Status ... aufheben

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  1. extraterritorialen Status ... aufheben

    Autor Endwickler 16.08.12 - 10:33

    Müsste dann auch für die Staaten gelten, zu denen die Botschaft gehört oder?
    Gibt es auch in den USA so ein Gesetz? Immerhin scheint das FBI ja weltweit auf Plündertour zu gehen.

    Weiter im Text:
    "Auch wenn Assange Asyl gewährt würde, könnte es für ihn schwierig, wenn gar unmöglich sein, von der Botschaft zum Flughafen und in ein Flugzeug nach Ecuador zu gelangen. Denn sobald er sich auf dem Bürgersteig vor dem Haus befindet, ist er bereits auf britischem Gebiet und kann festgenommen werden."

    Wozu gibt es Botschaftsfahrzeuge mit Sonderrechten?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.08.12 10:40 durch Endwickler.

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  2. Re: extraterritorialen Status ... aufheben

    Autor eishern 16.08.12 - 10:48

    Sofern die Botschaft keine angrenzende Garage hat müsste er erst über den Bürgersteig, um das Fahrzeug zu erreichen. Und der gehört rechtlich nicht mehr zur Botschaft... so stelle ich es mir zumindest vor

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  3. Re: extraterritorialen Status ... aufheben

    Autor Endwickler 16.08.12 - 10:52

    Interessant in Google Maps:
    "Schon dagewesen? Helfen Sie anderen mit einem Erfahrungsbericht." :-)

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  4. Re: extraterritorialen Status ... aufheben

    Autor Husten 16.08.12 - 10:53

    Ich glaube Botschaftsfahrzeuge haben sondernrechte, von wegen durchsuchen durch die Polizei und so. Aber sie sind kein fremdes Hoheitsgebiet, also die Polizei kann den Wagen anhalten und den Schweden da rausziehen.

    Und selbst wenn das Unrecht ist, hilft das Assange dann auch nicht weiter, der hat dann schon nen Strohsack überm Kopp und ist in irgendeiner Maschine Richtung USA.

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  5. Re: extraterritorialen Status ... aufheben

    Autor Vollstrecker 16.08.12 - 10:53

    Hab mal gerade google maps und streetview bemüht. Die Botschaft scheint eine Tiefgarage zu haben.

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  6. Re: extraterritorialen Status ... aufheben

    Autor megaheld 16.08.12 - 10:54

    Habe mich immer für geschult gehalten was extraterritoriale Szenerien angeht aber das?
    GB soll den Status (temporär) aufheben können? Ach, wessen Territorium ist das dann? Britisches?
    Was machen die, wenn sie Assange in ein Botschaftsfahrzeug setzen? Den Status auch aufheben? Und wenn sie schon am Flughafen sind in einem equadorianischen Flugzeug?
    Das alles sind extraterritoriale Gebiete. Wäre ja ein Witz, wenn man sich darüber so einfach hinwegsetzen könnte.
    Wenn ich Botschafter wäre, würde niemand mit Waffe die Botschaft betreten. Und ohne Waffe würde ich sie festnehmen lassen wegen illegaler Einreise oder Hausfriedensbruch (wenn der Status schon entzogen wäre).
    Das kann noch richtig stressig werden für die Diplomatie.

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  7. Re: extraterritorialen Status ... aufheben

    Autor dennis.restle 16.08.12 - 10:57

    Warum verstecken die den Assange nicht einfach im Diplomatengepäck
    zusammen mit Zwieback und ein sixpack Bier?
    http://de.wikipedia.org/wiki/Diplomatengep%C3%A4ck

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  8. Re: extraterritorialen Status ... aufheben

    Autor Raumzeitkrümmer 16.08.12 - 10:57

    ...und wenn er schlau war, dann hockte er schon vor ein paar Tagen im Kofferraum eines Diplomatenwagens und ist über alle Berge.

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  9. Re: extraterritorialen Status ... aufheben

    Autor carnival 16.08.12 - 10:58

    wenn sie schlau sind, sitzt der gute bereits im flieger und wartet nur noch die entscheidung ab.
    denn vermutlich wird der "outbound" verkehr der botschaft bereits genauer beobachtet.
    und falls die entscheidung negativ auffällt, kann er sich wahrscheinlich immer noch wieder per "inbound" verkehr reinschmuggeln.

    (ich möchte dann als ideengeber fürs drehbuch genannt werden ;) )

    Tante Edith stellt fest, dass Raumzeitkrümmer minimal schneller war. aber raumzeitkrümmung ist ja auch cheaten :p



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.08.12 11:01 durch carnival.

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  10. Re: extraterritorialen Status ... aufheben

    Autor megaheld 16.08.12 - 11:00

    Fahrzeuge sind IMMER vom Botschaftsgelände aus erreichbar. Das ist so Usus. Und wenn ein Botschafter (oder Konsul reicht glaube ich) drin sitzt, dann ist es auch extraterritoriales Gebiet und damit rechtlich immun. Nur bei Straftaten wie Mord kann die Polizei den Wagen festsetzen und darauf hoffen, dass die Immunität des Botschafters entzogen wird. Dann wäre der verfolgbar und nur dann und eben auch nur bei Straftaten aber kurz vor Mord.

    Es bliebe aber auch noch die Möglichkeit des Diplomatengepäcks.
    Was darin enthalten ist, ist egal, es ist immun gegen Durchsuchung und Herausgabe. Z.B. Waffen und Munition können problemlos (auch in Flugzeugen) so transportiert werden (auch hier gibt es wieder Ausnahmen wie hochradioaktives Material usw. aber auch nur ganz wenige und krasse). Wenn sich Assange in eine Kiste setzt und diese als Diplomatengepäck deklariert wrid, wird es für GB auch schwierig oder unmöglich, etwas dagegen zu tun.

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  11. Re: extraterritorialen Status ... aufheben

    Autor Endwickler 16.08.12 - 11:04

    Es würde sogar reichen, Assange als Kurier ad hoc zu benennen und schon dürfte er nicht aufgehalten werden, man könnte ihm nur noch den Transport, zum Beispiel den Zutritt zum Flugzeug, verweigern.

    Allerdings, ist das Recht der Briten bezüglich der Aufhebung sehr ... komisch.
    "Es gibt aber im britischen Konsulargesetz von 1987 eine Regelung, nach der der diplomatische Status eine Gebäudes aufgehoben werden kann, wenn es nicht mehr ausschließlich als Botschaft oder Konsulat genutzt wird."

    Soweit bekannt ist, wird das Gebäude immer noch ausschließlich als Botschaft genutzt und diese Regelung bezieht sich eigentlich nicht auf Strafverfolgungen bis in die Botschaft selber.

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  12. Re: extraterritorialen Status ... aufheben

    Autor a.nym 16.08.12 - 11:05

    Warum nicht per Heli ?

    Luftrettung so zu sagen :)

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  13. Re: extraterritorialen Status ... aufheben

    Autor megaheld 16.08.12 - 11:11

    Weil ein Auto genügt. Der Vorposter hat Recht. Er müsste zum Kurier für diplomatisches Gepäck ernannt werden. Dann könnte man ihm Diplomatengepäck (z.B. ein Zettel mit dem Text "Ich bin Julian Assange und genieße in Equador Asyl") in die Hand drücken und er dürfte nicht aufgehalten werden. Man könnte ihm den Zutritt zum Flugzeug verweigern aber nur, wenn es nicht unter equadorianischer Flagge fliegt, denn dann gehört es zum Hoheitsgebiet von Equador, egal wo es steht oder fliegt.

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  14. Re: extraterritorialen Status ... aufheben

    Autor a.nym 16.08.12 - 11:15

    wen GB ne Botschaft stürmen will (was nicht gut in presse und weltweiter (an)sicht ist)
    Glaubst du die erkennen dann politischen Asyl an ? und halten sich an Diplomaten bla bla


    Der Pressesprecher sagt dann nur "wir erkennen laut ACT XXX den Statuts von Herrn A. nicht an, und haben ihm Aufgrund seiner Verbrechen als Kriminellen festgenommen."

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  15. Re: extraterritorialen Status ... aufheben

    Autor Endwickler 16.08.12 - 11:19

    Tja, da kann man nur hoffen, dass in der Botschaft Casey Ryback als Koch arbeitet. :-)

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  16. Re: extraterritorialen Status ... aufheben

    Autor megaheld 16.08.12 - 11:19

    Sie müssen den Status als Asylant nicht anerkennen, das spielt keine Rolle.
    Ich würde als Botschafter (wenn Asyl gewährt wird) verlautbaren, dass Angriff auf equadorianisches Territorium (inkl. der Botschaft) einen kriegerischen Akt darstellen und entsprechend reagiert werde.
    Das als kurze Info in die Welt und schon kann sich GB das nicht mehr leistern. Wie schon woanders geschrieben wird die Invasion enden, sobald die ersten Eindringlinge erschossen wurden.

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  17. Re: extraterritorialen Status ... aufheben

    Autor Mimus Polyglottos 16.08.12 - 11:20

    Husten schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich glaube Botschaftsfahrzeuge haben sondernrechte, von wegen durchsuchen
    > durch die Polizei und so. Aber sie sind kein fremdes Hoheitsgebiet, also
    > die Polizei kann den Wagen anhalten und den Schweden da rausziehen.

    Australier... oder war das "Schwede" wie in "alter Schwede" gemeint? =)

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  18. Re: extraterritorialen Status ... aufheben

    Autor masiminder 16.08.12 - 11:46

    Leute, die spielen doch nur mit den Muskeln. Wer ist denn Assange schon für GB? Was ändert sich ohne ihn denn? Das ist denen doch wurscht, die werden nen Teufel tun und irgendwelche "Sonderrechte" nutzen um eine Botschaft zu stürmen. Für die USA muss es nur so aussehen als ob man etwas unternimmt.

    Aber ich wäre echt überglücklich wenn die das machen würden. Dann hätte man ein nettes Argument so etwas in Deutschland einzuführen und die britischen und amerikanischen Botschaften zu stürmen und alle darin festzunehmen. Wegen Kriegsverbrechen oder sonstigem bekommt man doch jeden von denen dran.

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  19. Re: extraterritorialen Status ... aufheben

    Autor a.nym 16.08.12 - 11:50

    megaheld schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sie müssen den Status als Asylant nicht anerkennen, das spielt keine
    > Rolle.
    > Ich würde als Botschafter (wenn Asyl gewährt wird) verlautbaren, dass
    > Angriff auf equadorianisches Territorium (inkl. der Botschaft) einen
    > kriegerischen Akt darstellen und entsprechend reagiert werde.
    > Das als kurze Info in die Welt und schon kann sich GB das nicht mehr
    > leistern. Wie schon woanders geschrieben wird die Invasion enden, sobald
    > die ersten Eindringlinge erschossen wurden.


    Naja mann kann auch Botschafter ausweisen und Botschaft schließen ... Ganz ohne "Blut-vergiesen" ..

    So geschehen mit Lybichen Botschaft z.b.

    Also es gibt viele WEGE die nach Rom führen ... ich finde die Eskalation von GB sehr fragwürdig.

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  20. Re: extraterritorialen Status ... aufheben

    Autor serra.avatar 16.08.12 - 11:57

    das ist das Risiko das Spione tragen ... ganz einfach ... er wollte bei den Großen Jungs mitmischen ... dabei ist es egal ob er das nun aus gerechten Gründen wollte oder nicht ... wer auf dem Gebiet spielt, trägt auch das Risiko wie jeder andere Mitspieler auch ... nen Straftäter der sich hinter Ausflüchten versteckt.

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