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Halten wir fest:

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  1. Halten wir fest:

    Autor 23r 30.03.10 - 11:37

    Die deutsche Bundesregierung lehnt Gesetze ab die sie selbst vorgeschlagen hat (in einer anderen Koalitio/Konstelation, die FPD ist nur der kleine Koalitionspartner, die CDU hat das Sagen). Zum Regieren haben sie sowieso keine Lust. Soviel wie gerade nötig, so wenig wie möglich ist die Devise. Immer im Sinne der Gönner (durch Parteispenden). Hier sind sich CDU und FDP ausnahmsweise mal einig. Hinzukommt dass der lächerliche Guido Westerwelle, der in der FPD vermutich Plakate in Castrop-Rauxel aufhängen würde, wenn es vernünftige Kandidaten für seinen Post gäbe, von allen geliebt werden will - was natürlich gar nicht geht, weil er ein total unsympatischer Gernegroß ist den noch nie einer leidne konnte.

    Sowas soll Deutschland regieren? Mahlzeit!

    Hinzu kommt zu allem Überfluss noch die CSU die nochmal gegen beide, CDU und FDP, stänkert.

    Wer auch immer die gewählt hat (es muss ja ein beträchtlicher Anteil der Bevölkerung sein), was habt ihr euch eigentlich dabei gedacht? Seid ihr irgendwie witzig, oder einfach nur saudumm?

  2. Re: Halten wir fest:

    Autor blubbb 30.03.10 - 11:48

    23r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer auch immer die gewählt hat (es muss ja ein beträchtlicher Anteil der
    > Bevölkerung sein), was habt ihr euch eigentlich dabei gedacht? Seid ihr
    > irgendwie witzig, oder einfach nur saudumm?

    Wenn ich es recht in Erinnerung habe, war die Wahlbeteiligung um die 70% von den 70% haben ~30% CDU/CSU und ~14% gewählt, da kann man beim besten willen nicht von einem beträchtlichen Anteil der Bevölkerung sprechen und mit Sicherheit auch nicht davon, das das Volk diese Regierung "gewollt" hat.

    Jede wette das die 30% die nicht gewählt haben zu denen gehören die immer am lautesten jammern.

  3. Re: Halten wir fest:

    Autor blubbb 30.03.10 - 11:49

    blubbb schrieb:
    ----------------------------------------------------------------- > ~14% gewählt,

    Das sollte 14% FDP heißen

  4. Re: Halten wir fest:

    Autor Dr Obvious 30.03.10 - 11:51

    Oh bitte nicht schon wieder diese "Nichtwähler dürfen nicht jammern" - Diskussion. Im Übrigen: Bei dem Thema wäre der Wahlausgang ohnehin völlig wurscht gewesen.

  5. Re: Halten wir fest:

    Autor bing 30.03.10 - 12:20

    CDU/CSU und FDP hatten, wenn ich mich recht erinnere, zusammen die absolute Mehrheit Den genauen Wert hab ich nicht mehr im Kopf, lag aber über 50%.


    So, wie immer ist es das gleiche. Erst wählen gehen und dann jammern. Oder halt nicht wählen gehen und trotzdem jammern. Welche Parteien hättet ihr denn gewhält? SDP? Grüne? Osterhasen Partei? Habt ihr überhaupt gewählt? Meint ihr die anderen würden es besser machen? Träumt ihr noch, oder schlaft ihr schon?

  6. Wahlbeteilgung in Zahlen

    Autor WahlbeteiligungInZahlen 30.03.10 - 12:27

    www . volksprotest . de

    Bundestagswahl 2009
    Wahlen in Zahlen:
    42 Mio. haben keine
    CDU/CSU/FDP
    Regierung gewählt
    Wahlberechtigte: 62,1 Mio. Bürger

    Für CDU stimmten nur 11,8 Mio. Bürger
    Für CSU stimmten nur 2,8 Mio. Bürger
    Für FDP stimmten nur 6,3 Mio. Bürger

    Die neue Bundesregierung aus CDU, CSU und FDP wurde nur von 20,9 Mio. Bürger gewählt. Das heist im Umkehrschluss das 42.01 Mio., wahlberechtigte Bürger diese Bundesregierung nicht gewählt haben. Und das soll eine Demokratie (Volksherrschaft) sein? Dagegen stehen 5,1 Mio. Bürger die die Linke gewählt haben, 4,6 Mio. Bürger die die Grünen gewählt haben und 9,9 Mio. Stimmen gingen an die SPD. Ca. 2,8 Mio Stimmen wurden für andere Parteien abgegeben die überhaupt nicht mit Sitzen im Bundestag bedacht wurden. Warum werden z.B. ca. 1 Mio. Stimmen der Piratenpartei in keiner Weise beachtet? Eine 5% Regelung ist doch wohl heute in keiner Weise mehr akzeptabel. CDU und CSU haben knapp 2 Mio. Wähler gegenüber 2005 verloren. Und die SPD sogar 6,2 Mio. Wähler verloren. Knapp 20 Mio. Bürger haben überhaupt nicht gewählt. Insgesamt haben SPD und CDU fast 8 Millionen Wähler verloren! Verwerflich ist auch, das wir nur über ca. 50% der Sitze im Bundestag abstimmen dürfen. Die anderen 50% werden intern von den Parteien selbst festgelegt.

    Auch offene Abstimmungen im Bundestag sind alles andere als demokratisch, wenn die Abgeordneten abstimmen müssen wie es die Parteispitzen vorschreiben. Was hat das noch mit Demokratie zu tun. Es dürfte nur noch geheime Abstimmungen im Bundestag geben, damit die Abgeordneten auch nach ihrem Gewissen frei abstimmen können.

  7. Re: Wahlbeteilgung in Zahlen

    Autor Tingelchen 30.03.10 - 12:47

    Wahlberechtigte: 62,1 Mio. Bürger

    Für CDU stimmten nur 11,8 Mio. Bürger
    Für CSU stimmten nur 2,8 Mio. Bürger
    Für FDP stimmten nur 6,3 Mio. Bürger

    In der Summe: 20,9 Mio. Bürger

    Zitat: "Knapp 20 Mio. Bürger haben überhaupt nicht gewählt."


    62,1 Mio. Bürger - 20 Mio. Bürger
    = 42,1 Mio. Bürger die gewählt haben

    20,9 Mio Bürger entsprechen 49,64% der Personen die gewählt haben. Da die Zahlen hier aber sehr ungenau sind, sind auch starke Rundungsfehler im Ergebnis enthalten.


    Man kann nur die Stimmen zählen die auch ihren Wahlzettel abgegeben haben. D.h. man kann nicht von 62,1 Mio. Bürger ausgehen, sondern nur von dem Anteil der auch gewählt hat. Das sind eben genau die 42,1 Mio. Bürger.
    Das ist nun einmal Demokratie. Jeder hat das Recht mit seiner Stimme machen zu können was er will. D.h. auch das er die Wahl hat sie abzugeben oder halt auch nicht. Für das Wahlergebnis zählen aber nur die abgegebenen Stimmen.

    Kritisiere also nicht das Wahlsystem, sondern die Wähler, die nicht wählen gegangen sind.


    Was die Sitze und Vorstände, Kanzlerposten angeht. Da stimme ich dir zu. Mit Demokratie hat das nichts zu tun.


    PS:
    Hat die Zahlen vom Vorposter übernommen, ohne auf Richtigkeit geprüft zu haben.

  8. Re: Wahlbeteilgung in Zahlen

    Autor ß0jpi 30.03.10 - 12:57

    Tingelchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > D.h. man kann nicht von 62,1 Mio. Bürger ausgehen, sondern nur von dem
    > Anteil der auch gewählt hat. Das sind eben genau die 42,1 Mio. Bürger.
    > Das ist nun einmal Demokratie. Jeder hat das Recht mit seiner Stimme machen

    > Was die Sitze und Vorstände, Kanzlerposten angeht. Da stimme ich dir zu.
    > Mit Demokratie hat das nichts zu tun.
    Wie unsere Großparteien irgendwelche komischen Typen auf die Liste setzen ("Ochsentour") oder zu Ministern machen (Kristina Köhler z.B.) und eine Stimme für eine Partei unter 5% erst gar nicht gewertet wird, hat genauso wenig mit Demokratie zu tun! Durch Wählen zementiert man nur noch diese perverse Parteiendemokratie.

  9. Re: Wahlbeteilgung in Zahlen

    Autor Tingelchen 30.03.10 - 13:13

    Eine Untergrenze wird es immer geben. Ob diese bei 5% liegt, läst sich drüber reden. Aber man kann einer Partei nun einmal keinen halben Sitz geben ;)

    Des weiteren heißt Demokratie, das die Mehrheit entscheidet. D.h. zeitgleich aber auch das Minderheiten übergangen werden. Die Minderheit hat sich der Mehrheit unterzuordnen... das ist Demokratisch.


    Um aber nicht zuviele Minderheiten vor den Kopf zu stoßen hat man im Rat Sitze verteilt. Jede Partei (oder auch Meinungsgruppe) bekommt dabei n Sitze. Die 5% bilden dabei eine Untergrenze und zeitgleich die Obergrenze für Minderheiten.


    Ich bin auch für eine stärkere Fragmentierung der Sitze. Das würde die Politik automatisch mehr in die Öffentlichkeit ziehen. Derzeit werden wir von 2 Parteien regiert. Die sitzen viel zu oft hinter verschlossenen Türen. Bei einer hohen Fragmentierung ist das nicht möglich, da zuviele Meinungsgruppen.
    Der Grad der Fragmentierung hängt aber von dem Wahlergebnis ab. Die Mehrheit der Bürger wählen halt immer nur die gleichen 4 Parteien. CDU/CSU, SPD, FPD, Grüne. Andere Parteien sind nur unterbemittelt vertreten.

  10. Re: Wahlbeteilgung in Zahlen

    Autor NicwinWii 30.03.10 - 15:16

    Da lobe ich mir die Schweiz, da ist die letzte Instanz das Volk, aber diesen Punkt haben die Deutschen bereits aus der Hand gegeben und die Politiker werden sich hüten dieses Recht den Bürgern wieder zu geben!

  11. Re: Wahlbeteilgung in Zahlen

    Autor blubbbb 30.03.10 - 18:09

    Tingelchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Des weiteren heißt Demokratie, das die Mehrheit entscheidet. D.h.
    > zeitgleich aber auch das Minderheiten übergangen werden. Die Minderheit hat
    > sich der Mehrheit unterzuordnen... das ist Demokratisch.

    Die Mehrheit (das Volk) wählt eine Minderheit (die Regierung), damit diese Minderheit dann 4 Jahre lang die Mehrheit übergeht bzw. ignoriert, das klingt auch nicht sonderlich demokratisch ;)

  12. Re: Wahlbeteilgung in Zahlen

    Autor Prypjat 30.03.10 - 19:38

    NicwinWii schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da lobe ich mir die Schweiz, da ist die letzte Instanz das Volk, aber
    > diesen Punkt haben die Deutschen bereits aus der Hand gegeben und die
    > Politiker werden sich hüten dieses Recht den Bürgern wieder zu geben!

    Das war einmal!
    Auch in der Schweiz wird die Demokratie mit den Füßen getreten. Man sieht es an dem Gesetz zum Verbot von sogenannten Killerspielen.
    Aus ein paar extremen Spielen sollen jetzt so einige mehr werden. Wer legt fest welche Spiele schlimm sind und welche nicht? Kirchenvertreter? Die selben die Kinder sexuell Mißbrauchen? Schöne Machtstrukturen oder?

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