Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Politik/Recht
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Kim Dotcom: "Wie illegales…

Tsss....

Anzeige
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Tsss....

    Autor: mac4ever 08.01.13 - 21:17

    "Macht Autos so billig, daß es sich nicht lohnt, sie zu klauen".

    Tolle Idee.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  2. Re: Tsss....

    Autor: Dadie 08.01.13 - 21:41

    Das ist ja nicht seine Aussage. Fair != Billig. Was würdest du sagen, wenn du ein Auto nur in Deutschland bei einem Deutschen Händler kaufen könntest. Und dir Händler z.B. aus den Niederlanden sagen "Tut uns leid, an Deutsche dürfen wir nicht verkaufen".

    So oder so ähnlich ist aber die Situation auf dem Markt. Ich kann mit meiner IP bestimmte Spiele, DLCs, Musik, Filme, Serien, Bücher und andere Artikel nicht kaufen. Selbst wenn besagte Firma alle Recht hat, verweigert sie einfach den Zugriff, wenn man die falsche IP hat.

    Ich habe ein XBOX360 spiel. Mit deutschem Account und deutscher IP kann ich das DLC nicht laden. Grund: Spiel wurde in Deutschland nicht vermarktet, Publisher hat aber sehr wohl die Rechte für Deutschland. Mit einer österreichischen IP und einem dortigen Account geht der Kauf und der Download, obwohl dort ebenfalls das Spiel nicht vermarktet wurde (sondern nur in Frankreich, England und Spanien).

    Ich habe also die Wahl zwischen "Cracken" oder "Auf Inhalt verzichten". Ich wähle letztere Option und der Publisher wählte damit "Auf Geld durch DLC einnahmen verzichten".

    Oder Musik an denen ein Publisher alle Rechte hat wird in Asien vermarktet. Beim selben Publisher in Deutschland kann man aber die Asiatische Musik nicht laden, obwohl dieser alle Recht hat. Er gibt einem einfach nicht die Möglichkeit, verbaut einem aber auch durch IP-Sperren die Möglichkeit dort einzukaufen wo die Artikel verkauft werden.

    Ich habe nichts dagegen deutsches Preisniveau für die Artikel zu bezahlen, ich habe aber etwas dagegen wenn ich gar nicht die Möglichkeit habe legal an das Produkt zu kommen!

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  3. Re: Tsss....

    Autor: dEEkAy 08.01.13 - 21:46

    Dadie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist ja nicht seine Aussage. Fair != Billig. Was würdest du sagen, wenn
    > du ein Auto nur in Deutschland bei einem Deutschen Händler kaufen könntest.
    > Und dir Händler z.B. aus den Niederlanden sagen "Tut uns leid, an Deutsche
    > dürfen wir nicht verkaufen".
    >
    > So oder so ähnlich ist aber die Situation auf dem Markt. Ich kann mit
    > meiner IP bestimmte Spiele, DLCs, Musik, Filme, Serien, Bücher und andere
    > Artikel nicht kaufen. Selbst wenn besagte Firma alle Recht hat, verweigert
    > sie einfach den Zugriff, wenn man die falsche IP hat.
    >
    > Ich habe ein XBOX360 spiel. Mit deutschem Account und deutscher IP kann ich
    > das DLC nicht laden. Grund: Spiel wurde in Deutschland nicht vermarktet,
    > Publisher hat aber sehr wohl die Rechte für Deutschland. Mit einer
    > österreichischen IP und einem dortigen Account geht der Kauf und der
    > Download, obwohl dort ebenfalls das Spiel nicht vermarktet wurde (sondern
    > nur in Frankreich, England und Spanien).
    >
    > Ich habe also die Wahl zwischen "Cracken" oder "Auf Inhalt verzichten". Ich
    > wähle letztere Option und der Publisher wählte damit "Auf Geld durch DLC
    > einnahmen verzichten".
    >
    > Oder Musik an denen ein Publisher alle Rechte hat wird in Asien vermarktet.
    > Beim selben Publisher in Deutschland kann man aber die Asiatische Musik
    > nicht laden, obwohl dieser alle Recht hat. Er gibt einem einfach nicht die
    > Möglichkeit, verbaut einem aber auch durch IP-Sperren die Möglichkeit dort
    > einzukaufen wo die Artikel verkauft werden.
    >
    > Ich habe nichts dagegen deutsches Preisniveau für die Artikel zu bezahlen,
    > ich habe aber etwas dagegen wenn ich gar nicht die Möglichkeit habe legal
    > an das Produkt zu kommen!


    Hier relativiert sich dann wieder die ganze Sache.
    Hast du keine Möglichkeit an etwas heranzukommen, kann auch kein Schaden durch kopieren entstehen. Allerdings rechnet die ganze Musik und Filmindustrie so.
    Hat man einen Film per Stream gesehen, heißt das auch AUTOMATISCH, man hätte diesen Film gekauft und somit hätte Sony etcpp. Geld verdienen können. Also handelt es sich hier natürlich um eine Raubmordgenozidkopie.

    Das es durchaus Leute gibt, welche einen Film online gucken und diesen dann in folge dessen auch danach kaufen wird völlig außer acht gelassen.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  4. Ich würd ein Auto herunterlade...

    Autor: SJ 08.01.13 - 22:02

    .... wenn ich nur könnte.

    --
    Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  5. Re: Tsss....

    Autor: developer 08.01.13 - 22:07

    mac4ever schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Macht Autos so billig, daß es sich nicht lohnt, sie zu klauen".
    >
    > Tolle Idee.

    Der Spruch is ja sowas von naiv, war das ne yes men Aktion?
    Oder bist du wirklich nicht in der Lage zwischen einer Digitalen Kopie die nicht zwangsweise einem entgangenen Kauf entspricht, und dem Entwenden eines realen Gegenstands mit einem Wert im 5 stelligen Bereich zu unterscheiden?

    Natürlich sind Raubkopien keine feine Sache, aber das gibt einem keinen Freifahrtschein kompetten Müll zu erzählen.

    Whatever you do, do it with: 5 + (sqrt(1-x^2(y-abs(x))^2))cos(30((1-x^2-(y-abs(x))^2))), x is from -1 to 1, y is from -1 to 1.5, z is from -100 to 4.5

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  6. Re: Tsss....

    Autor: mac4ever 08.01.13 - 22:59

    Nein, es geht darum, daß Musik vielen IMMER zu teuer ist. Ich weiß zufällig berufsbedingt, welche Arbeit dahintersteckt. Und viele sind daran gewöhnt, sie umsonst oder fast umsonst zu bekommen.

    Ich verteidige damit nicht die großen Musikkonzerne mit ihrer fast ausschließlichen Konzentration auf massenfähige, marktgängige Musikprodukte. Aber ich weiß z.B. daß viele Ideen gar nicht mehr produziert werden, weil die gegenwärtige Situation die Kosten bei weitem nicht mehr deckt. Und "live" ist nicht immer ein Ausweg und kostenlose Verteilung "zu Werbezwecken", um dann nachträglich den Bekanntheitsgrat zu Geld zu machen, auch nicht.

    Bei "anfaßbaren" Produkten gibt es diese Nullkostenmentalität nicjt, hier weiß man, daß Qualität Geld kostet. Bei Medienprodukten ist dies anders, seitdem sie digital, also verlustfrei reproduzierbar sind.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  7. Re: Tsss....

    Autor: SJ 08.01.13 - 23:02

    und trotzdem wird jedes Jahr mehr Musik produziert als im Vorjahr...

    --
    Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  8. Re: Tsss....

    Autor: developer 08.01.13 - 23:11

    mac4ever schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein, es geht darum, daß Musik vielen IMMER zu teuer ist. Ich weiß zufällig
    > berufsbedingt, welche Arbeit dahintersteckt. Und viele sind daran gewöhnt,
    > sie umsonst oder fast umsonst zu bekommen.

    He ich bin Softwareentwickler, ich kenn das Problem.

    >
    > Ich verteidige damit nicht die großen Musikkonzerne mit ihrer fast
    > ausschließlichen Konzentration auf massenfähige, marktgängige
    > Musikprodukte. Aber ich weiß z.B. daß viele Ideen gar nicht mehr produziert
    > werden, weil die gegenwärtige Situation die Kosten bei weitem nicht mehr
    > deckt. Und "live" ist nicht immer ein Ausweg und kostenlose Verteilung "zu
    > Werbezwecken", um dann nachträglich den Bekanntheitsgrat zu Geld zu machen,
    > auch nicht.
    >
    > Bei "anfaßbaren" Produkten gibt es diese Nullkostenmentalität nicjt, hier
    > weiß man, daß Qualität Geld kostet. Bei Medienprodukten ist dies anders,
    > seitdem sie digital, also verlustfrei reproduzierbar sind.

    Nicht nur da, auch Service soll gefälligst nichts kosten.
    Es ist sicher ein allgemeines Problem, dass viele Menschen virtuelle und Service Güter nicht zu schätzen wissen, denn würde man dem einen Wert zumessen würde man auch einen angemessenen Preis bezahlen.

    Natürlich kann man das nicht komplett verallgemeinern sondern muss es immer tendenziell und Zielgruppen bezogen betrachten.

    Aber es gibt für fast alle interessanten Zielgruppen Möglichkeiten diese doch zahlen zu lassen. Manche wissentlich direkt, manche eben indirekt.
    Aber das sollte nicht der Künster machen müssen.

    Und genau da versagen die Teile der Kreativindustrie die sich eigentlich darum kümmern sollten ohne die ganze Branche in eine "Akzeptanzkrise" zu führen.

    Am Ende werden dann Künstler und Kunsbegeisterte gegeeinander ausgespielt um das eigene Versagen zu vertuschen.

    Whatever you do, do it with: 5 + (sqrt(1-x^2(y-abs(x))^2))cos(30((1-x^2-(y-abs(x))^2))), x is from -1 to 1, y is from -1 to 1.5, z is from -100 to 4.5

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  9. Re: Tsss....

    Autor: developer 08.01.13 - 23:13

    SJ schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > und trotzdem wird jedes Jahr mehr Musik produziert als im Vorjahr...

    Na ja, Musik...

    Durch das Inernet wird es leichter für kleinere irgendwie eine Platform zu finden sich zu promoten.
    Ansonsten hat man damit auch nen Horizont auf die halbe Welt. Siehe Gangnam.

    Was genau dieses mehr ist wäre interessant.
    Ob das jetzt wirklich eine künstlerische Leistung oder doch nur industrielle Fliesbandarbeit ist..

    Whatever you do, do it with: 5 + (sqrt(1-x^2(y-abs(x))^2))cos(30((1-x^2-(y-abs(x))^2))), x is from -1 to 1, y is from -1 to 1.5, z is from -100 to 4.5

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  10. Re: Tsss....

    Autor: SJ 08.01.13 - 23:15

    Mehr Musik bei gleichbleibendem Absatzmarkt -> Tiefere Preise...

    --
    Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  11. Re: Tsss....

    Autor: developer 08.01.13 - 23:19

    SJ schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mehr Musik bei gleichbleibendem Absatzmarkt -> Tiefere Preise...

    Na ja, im ersten Semester vielleicht.

    Es gibt da noch was das nennt sich diversifikation.
    Man hat ja dieverse Kundengruppen mit verschiedenen ansprüchen.

    Es gibt z.b eine Gruppe die sogar relativ viel für verlustfreie Files zahlen würde.

    Dann die Teens die kaum Geld haben, aber dazu erzogen werden sollen Musik zu kaufen => niedriger preis + schlechtere qualli.

    Usw. Die Liste der ungenutzen Möglichkeiten ist verdammt lang.

    Whatever you do, do it with: 5 + (sqrt(1-x^2(y-abs(x))^2))cos(30((1-x^2-(y-abs(x))^2))), x is from -1 to 1, y is from -1 to 1.5, z is from -100 to 4.5

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  12. Re: Tsss....

    Autor: ImBackAlive 09.01.13 - 10:50

    dEEkAy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hier relativiert sich dann wieder die ganze Sache.
    Aber was ist, wenn ich mich in eine Grauzone begebe.
    Ich habe beispielsweise bei mir in der Nähe kein O-Ton-Kino. Ich will einen Film aber
    a) nicht kaufen, weil ich Filme nur einmal schaue (bei den seltenen Ausnahmen habe ich mir die DVD dann nachher doch gekauft)
    b) nicht in Synchro schauen, weil die meistens einfach nur daneben ist

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Anzeige
Stellenmarkt
  1. Stadtwerke München GmbH, München
  2. Home Shopping Europe GmbH, Ismaning Raum München
  3. über SCHLAGHECK RADTKE OLDIGES executive consultants GmbH, München
  4. InterCard AG, Taufkirchen bei München

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 699,00€
  2. 24,96€
  3. 349,99€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Gear IconX im Test: Anderthalb Stunden Trainingsspaß
Gear IconX im Test
Anderthalb Stunden Trainingsspaß
  1. Samsung Display des Galaxy Note 7 ist offenbar nicht kratzfest
  2. PM1643 & PM1735 Samsung zeigt V-NAND v4 und drei Rekord-SSDs
  3. April, April? Samsung schummelt Apple Watch in eigenen Patentantrag

Thinkpad X1 Carbon 2013 vs 2016: Drei Jahre, zwei Ultrabooks, eine Erkenntnis
Thinkpad X1 Carbon 2013 vs 2016
Drei Jahre, zwei Ultrabooks, eine Erkenntnis
  1. Huawei Matebook im Test Guter Laptop-Ersatz mit zu starker Konkurrenz
  2. iPad Pro Case Razer zeigt flache mechanische Switches
  3. Thinkpwn Lenovo warnt vor mysteriöser Bios-Schwachstelle

Asus PG248Q im Test: 180 Hertz erkannt, 180 Hertz gebannt
Asus PG248Q im Test
180 Hertz erkannt, 180 Hertz gebannt
  1. Raspberry Pi 3 Booten über USB oder per Ethernet
  2. Autonomes Fahren Mercedes stoppt Werbespot wegen überzogener Versprechen
  3. Radeon RX 480 Dank DX12 und Vulkan reicht auch eine Mittelklasse-CPU

  1. Mobile Werbung: Google straft Webseiten mit Popups ab
    Mobile Werbung
    Google straft Webseiten mit Popups ab

    Nervige Werbung kann Webseitenbetreiber in Zukunft Traffic kosten. Doch nicht alle Popups führen zur Abwertung bei Googles Suchergebnissen.

  2. Leap Motion: Early-Access-Beta der Interaktions-Engine für VR
    Leap Motion
    Early-Access-Beta der Interaktions-Engine für VR

    Die Gestenerkennung mittels Leap Motion hat softwareseitig Fortschritte gemacht und kann von Entwicklern und Interessenten in einer Early-Access-Beta ausprobiert werden.

  3. Princeton Piton: Open-Source-Chip soll System mit 200.000 Kernen ermöglichen
    Princeton Piton
    Open-Source-Chip soll System mit 200.000 Kernen ermöglichen

    Hot Chips 28Dank Forschern der Uni Princeton könnte die Sparc-Architektur neuen Aufwind bekommen. Das Team arbeitet an einem offenen Design mit 25 Kernen pro Chip, das auf bis zu 200.000 Kerne in einem System skaliert werden soll.


  1. 14:08

  2. 13:40

  3. 13:25

  4. 13:10

  5. 13:00

  6. 12:40

  7. 12:16

  8. 12:14